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Erlputerung und Berichtigung einiger Aeusserungen in dem vorstehenden Aufsatze des Herrn Dr. Felix Savart ... Zusatz zu dem Vorstehenden

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11.
Erlau f e w n g und Berichtigung einiger AeuJserringen iiz dem uorJelienden Aibffatae des H e r r n
Dr. F e l i x S n v n r t ;
voh
E. F.
r.
C H L A D ~ I .
(Aur einem Briefe an den Prof. Gilbert.)
Kemberg d. PO Oct. 1820.
Zur Beanlwortung Ilirer beiden Anfrogen mufs icli,
daniit Sie beliebipi CeLrauch davon fiir die Annalen
~nachenmtigen Fol~endcsbenierkcn :
W e i i n Herr Savart beliauptet, es fey unmijg1
lich, einen Streifen oder Slab, den ma11 in tlelz
ScfiraubJock niit einem EI& tJG";g rui(leweg2iclL eiagdpaniit , oder l o d i an eiiieiii Klolze &r fcelbfi niclil
niit in ttinende Scliwingun~koiiinien koiine unbcweglicli befefiigt habe zu Latgpntiit~euzu briiigeit,
u n d wenn er lrugiiet, dafs 'ich eiiieii l'olclien Verliicli
wirklioh gemaclit liaben Itiinne [ ! I , fo liat er Ilierin
viillig Unreclit. Es verhiilt Iich vidnielir alles ganz fo,
wie ich i n riieiiier AkuJill-, deutfclie Ausgabe $. 9 2 ,
frnnzofil'che Aiisgabc Q. i g uiid ancli ldlioii i n eiiiigen
fruliern Auflsitzen gefq3t hnbe, Oliiigeachtct ;cb niclit
n6thig Sehabt Ii~tte,Vcrluclic diefer Art zu wiederlioi
mil nllcr Genauigkeit anlen, da icli fie ~ l e i c l anfangs
gefiellt, uud fie auch in neuerer Zeit niehrmds in meilien Vorlefungeu vorgezcigt habe, lo liabe icli lie docb,
,
,
,
,
I 161 1
Ilircm Vcrlangen genial, To ebeii a n mchrercn hiilzernietallcnt~nuiid gla~eriioi Iiinreiclieaid l a n p 1
Sttrbcii voii vcrl'chiedciier Art wiech!rliolt, nnd alles
riclitis To gefiinden, wie icli 'CS p L g t Iiattc. Drr ticffie
Toil 'cines ail dem eincii Ende gain bcfefiigteii StilLes,
tvo der p z e Slab Iicli der I ~ n g enach zul'ammenzieht
nncl ansdeliiit, iR iini cinc Octavc tiefcr als dcr tieffic
Ton defl'clbeii Stabes, wenii fcine beiden Endcii frei
find, und er fich in 2 gleiche Tlioile tlieilt; iind cs in
drr ste Tori jenes Stabes, wo an den1 dritten TJNiJo
dcr :LZi,ge, w n i freieir Eticlc an gereclinct, cin Schw in6 ~ 1 ~ 3Kiiotcii
3ricli lcliiidct, 11111 die Quinic dcr Uciaye ( I : 3, Ili;Ii& ais der arl)t., cbeii Ib wic 1~ eiiier
gcdackten Orp'lpfrife. W e n n icli wictler aiacli J,.c;iyzig koinnic, will icli Sie diircli eiiiicpc i n llirer Gepfi&rt aiiznftelleiide Verhclie vdn der flichtigkeit &r
Saclic iiborzengen, und wenn dic Saclie ficl! niciit lb
v c r h ~ l t , wic icli geIigt habe, wvill icli alif allcs %tiI I * ~ U C I I , das Sic etwa 211 niir als Phylikcr liaben kiiniiten, Verziclit tlinn , welclies doc11 wolil dic firrifie
Verficlieruni; ill, die icli gcgenwgrtig Ilinen gcben
konn.
Mi bcgrcifc in der That &lit, Wic Hrn SavarI,
dcr docli Lb viele andcre V e r h h c I'eli~.p t atlgefiellt
hat, diefcr 10 leicht anzi~fwilciidc Verlhcli iiiclit lilt
grliiigen wollcn. Viclleiclit Iiat er die bcidcn Refeltigunas- Arten, w o l e i iler eiiien dcr Stab in eiiie
unbewc&lie Grundlagc nbfilut bepflgt ifi, Ib d a l i
er fiir ficli fen fielit (\vie bei dcr E i i i l p ~ ~ ~ ii ~
l l ieii~~g
ncii Scliraubliock, oder bei cinein iii,eiiicr Miutcr hefefiieteii Kagel ), hei der aiiclerii nLer aiif eiuc ulibe-
,
At:arl.
,
d. Piiylik. B.68. St. 2. J. r d ~ S1.L
.
L
1 169 1
wFcg1ichc Grundlage ge/lcrnrnt in, niclit gdi&ig nnterrcliieden. Dielk bcidon' Bcfefiipqa Artm, wel~11,: Eider durch. i r @ l r 8 p n d Jirnplicritor j x u r mibrIiJieidet, find w r h r l i c h verl'cliicden wjc dcnn nmh
bci den Trerirverlil Schwiiignng~neiiies Stebes die
ScliwingungY-Arterr (bwohl, w,ic die lleilien dcr ihnail zukemnicndcn TGnc, irr bcideri Fdleri Ccbr verbhiodcli find Iclr lirbe dieres den Unterfuclrurigen
Eiilers n priori, i d nieirien diefc vollkommcn bermti&mdeii Verl'irclicn siz 1701ge, iii meiner AkuRik, .dcuthlrc Aiisg. Q. 80 und t3r, fran+. A i q . Q. 6g niid 70 pgeigt. xu I Iervorbring~rngdur I r k erwdrritcn Lani
p - T i i n s nids ciii Stab .ari deiii eincn Elide gnnz
fdi?( injisru) k n . An liiijzerncn' oder nietidcncn
&taben ( d m i i Oberhche reclit glatt &yn irrufs) la~cicn
ficlr dicf'e Vcrtnchc leicli~eranhllerr rla an gkl'ernen.
Uict'e wiirder; irlnilicli diircli firrke .Einfpanrrurig deb
eineii Elides iii deli Sclirrnbfiock zerqnetklit werden ;
eg w i d d o , nm dieLs zii vcrhiiteir, rrtlrlirn kyn,
vorlrcr daa grn befefiigerrdc Endo in ein vi,crcckigcr
Srilcliclicn Holg in cin rundea Loch, wo drs End0 der
Glrefirhes odcr der Glrcr6hre genru'hineinpdst ctwr
4 Zoll tief mit Sicgellrck eiriznkittcn 3.
-
,
-
,
,
*)
Hr.Cbladqi bat, was cr hier auafigte in mcinerGcgenwart ohne
dIeSchwinigkeit geleiftet, un4 nicht niir aus dOnncn MetrllRiiben (dieken garadeii DHhten), fondern ruch aua hllzernen
qylhdrtheii Sdbeii iind rus Glnsr5hren, wie die t n Themometern beRimnitcn ron 2 bis 3 Fufi Llnge, nrchdcm or das
cine Ende derfelben ill einen an einem .Tifche unbcweglich befeligten- ScliraubRoek feR cingefpannt hrttc, den erRel1 uild
OlbR den zweiten Llrrgenton durch Reibeii mit eincni feneliten
Lappen hell und reirr herrorgebrrcbt. Dars dirks Hrrr Savart
[ 163
3
Savart’s Verfiicli, niit einem Ri;krcJien? d.is an eilien Refonanzhodeli befefiigt d i e h i ziim Mittiincn
bringt, ifi, wie Sic richtig beiiierkt haben, etwas g a n z
andercs, und ~ e l 1 6 reigentlicli
t
i i i i t iintrr die VerIucIle
des zweitcn Ahfclinitts.
2
B I iln c ’ s VerTucli Sclieibeii (oder aucli andere klingende KBrper) durcli ,Streichen eiiies Glasrolirchens (oder ConR cines SiliLchens 1, das reclitwiriklig (uiitcr gewilIkn Uinfianden such anter eineiil
andern W i n k e l ) auf dcren Mittelpiinkt (icli fiiqe i i i 1 1 Z L ~ :oder aiif eirie anderc l’chickliche Stelle) auI-gekl~l,t
(oder fonfi auf cine zwecknidsige Art befel‘tipt) ili, diircli
longifndinalcs Streichen &elks fiolircliens ( o d w Slsbcliens) in Qiicr - S c h w i n ~ i i n g czii
~ ~vcrfetzc~i woraiif
Savart den Vorl‘clilag ziir Erbanung ciiios niiifikaliCclien Inlirunientcs diefer Art Sriiridet , iji n i c / l / s
Xeues, bbndern etwas : da3 icii fchon Lit laiiger &it
,
mit langen GlasRreifen nicht gelingen ~ o l l t e .m6chte icli mir
daraus erkllren, dars er fich zweier einfacher Kunflgrilfe nicht
bedient zu liabeii Icheint. n’ur wenn die Glasrtihre oder der
GlisRreifeii in einem kleitien Wiirfel aus Holz eiitgekittet iff,
und dierer in den SchraubRock eingeklemnit wird, Ilirbt e r fich
hiol!inglicl~ fea eitipreffen, oline dafs das CIas zerbricht. Ein
zweiter Kunfigriff, der an dem Erfolg Atitlieil z u haben fci.eirtt*
iR, dais Hr.Cliladni die Stlbe, die er z u m Tiinen Ilringen will,
in dem SchraubRock in lothrechter Lsge einfpannti iil horizontaler Lage fcliwanken fie bei einiger LQiigezu fellr, u n d es iR
fcliwierig ihr Elide Irinl5nglich zu befeltigen. Eiri in feiner
Mitte auf diere Weire in den SchraubRock uabeweglich befefiigter Stab gab ebenfalls den erRen irnd den zweiten Ldngctlton ohne Hinderilifs, gegen Hrn Sayarts Hehauptting S. 121.
Gilbart.
LX
I a64 I
entcleckt, rind eum Rau meifies &phons und ChvC
c,vlinderg benutzt habe, und das auch von Andern an
eini3en mir nochgekiinhltcn Iafirunienten dierep Art
I;Clioii l3ngR auegefiilirt sordclt ik Wal~rl'cheinlich
wiirde man in Paris nicht .auf diefe Idee gekomnien
Eyn, wenn man nicht diircli das Eiiphon, welclies icli
im Jahre i8og dort i n aller Eil fehr tuwollkommcn erbnut wid Verbliiedencn gozeigt liatte ( welclies aiich
Biot erwahnt), darauf ware geleilet wordcn. Be&
voii rnir erfundenen Infirunientc, fo f4ir aacli die Be~CJiaflcnlicitder klin3enden Kiirper uiid die iilrige
Eiliriclitiing vsrfchicdcn feyn magen, beriiliey doch
im Wefentlichen auf dcnfelben Grundlbtzen uiid
find iiur darin verl'cliicdeii dal's bei den1 &phn der
Allfitz (\vclchen icli deli Stt*eicl$al rieniie) fen und
von Glas in,' und mit naneii Fiiigern gefiriclieti wird;
bei dem Clavicylittder aber (\veni$ciis bei t;ewi&n
Bauarten beweglicli ill, ails aridern Suhfiriizen befie]ICII kuin mid voii einer Gch nindrebeiiden Walze
gefiricliei~wid.
Zur nfidifien Ohrmere gedenke ich alles was
die Tlieorie und den Ban des Enpligns und dos CIavicyliiiders betrifft, oline ZuriicklialtniiS bekavnt zu
maclien, in eiiieni Biiclie, <velclies unter den1 Titel:
B e i l r e e 5ur prah~cclienAtuJik, und cur Lehre
vorn lnJtwmentenlmu, entlmllend die Tlieorie und
Anleiiung eurn Hau des Claviy/hder.r und damit
verwandter inji!ruatente, in der Breitkopf- undHgrte1l'clieia Buciiliaiidlung 211 Leipzig erfchcineii foll.
Ch l a d II i.
,
,
,
,
,,
,
Das von Hrii Cliladni i n dem vornehenden Briefe aiigekiindigte W e r k i R vor kurzem, 180 Octavfeiten Rark, mit j
Steindrucbtafeln, in dem angefiihrten Verlsgc wirklicli errcliiencn. Hrn. Chladni’s Z i e c k in, dario, der Thcorio und feinen
vielcn Verfucllen und Erfnhrungen gemiirs , die manliigfdtigen
Arten unverhohlen bekannt ZII machc~ii,wie fich aus Sriiben
odcr Strsijm (hauptf.ichlich an beidcn Euden freieii 1 eiu mufikalifches InRrument , init beliebig zu verkirkenden uiid
fchw~chendenTGnen verfertigen lafle, und in alro mehr praktiich als ~viffenfchaftlichakuflifch. Man darf daher darin keine Unterhchungen der Art ruclien, wie fie der vorfiehende
Auffatz des Dr. Savart iiber longitudirtal fchwingetide Stiihe
enthalt, auf welcbe tlieoretircllc Forkhungen Hr. Chladiii unmittelbar gefiihrt haben wiirden.
Auf den beiden erlten Bogen des W e r k s , welche den erf i e , , Theil ausmaclien , werdeii Vorerinnerungen iiuer klin%end* Korper und mufil~alilclie InRrumente liberhiupt , und
iiber geRriclitaeStab- Infirumcnte insbefondere. vorrngerchickt;
auch wird v o i i der Theoric der Scliwingungeii eiiies geraden
und eines gebogeocn, an bciden Enden freien Stabes gelinndelt.
fi \{reit das zur deutlichcn Einficttin den Bau einea mufikalifchen
JnRrumerits niic StZSen n6tliig iR. Hr. Cllladni fpricht liier von
&r Relekigiing, der Materie , der Geftalt uud deli Dimerifio11011 der Stabe, von den Gef‘etzen ilirer Tonhiilie, tind von der
Verff,%rkuiIgilires Klangs durcli einen Refonanzboden. Dcr
rweite Theif, der eigentlicli das Work ailsmacht, hat er rnit
gauarten, dcrn Spiel iriid der R’artung der Clasicylinder
rind der Eiiplioi~ezu t h u n .
dell
Jodes miifikdirche Infirument mit frei fchwingenden und
diirch Reibcn z!mi Tonen zu bringenden Stlben , man mcjge
demfelhen einen Nanien geben oder gcgeben haben, welcfien
man wollc, iB aber, Hrn Cbladni's (des Erfinders diefer Nam e n ) Beffimmiing zu Folge, ein Clavicylinder oder ein Euphon : ein ('lauicylinder. wenn die Tone durch mittelbares oder
unmittelbares Reiben an einer urntaufenden Streichwalze, welcher in Schwingung 211 fetzende Korper mittelR einer Klaviatot
g$ihert werden , entfielien ; ein Euyhon, wenn die StreichItsbe, mit welclien die KlangRabe verpdhen find, der L?inge
nach mit den Fiugern geffrichen werden. In Hrn Chladni's
Infirurnenten beider Art, find die Klangfiiibe viereckige an beiden Enden gebogene Stabe von W e n , die in tijnende Qucr.
Scbwingnngeii mittelfi der Lzngen Sch wingungen verfetzt
werden, woriii der in der Mitte ein'ks der trausverfal fchwiugenden Theile jedes Stnbes angebraclitcStreichfiab verfe!zt wird.
Irn Clavicylinder find die Streichfilbc vou Holz und werdeh
durch eine glaferne Walze, die ein auf ilinen befeffigtes Tucllliippcheii reibt, in Lingen- Schwirigungen verfetzt; der Eu'phon hat gtaferns Streichffiibe, die durch Streithen init naKem
Finger nach ihrer Linge, in Llngen-Scl~wingui~ggeratlicii.
Beide 'Inltrumente hat Hr. Chladni init eigner Hand verfertigt,
und- bei feinen kiinftigen Reifen wird cr aus dem Innern derfelben fur Freunde dcr RIufik und Akufiik kein Geheimnifs
mehr machen, fondern den Bail defklben jedem zeigen, uitd
die Gruridritze auf welchen fie berulleri. Sffcntlicli auseinand e r fetzen.
-
Noch fiige ich hier hinzu, dafs Fir. S a v a r t , Doctor der
Medicin, die Violine als Dilertant mit Liebe uad Eifer fpielt,
und durch den IVunTch, f i r de:; Bau diefes Tnffrnments fefie
Grundregeln aufzufinden, zu 'diefen Unterfuchungen uber die
L2ngentijne gefbtirt worrleri ilt,
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