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Ermittelung des Eigengewichts fester Krper durch Schweben.

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279
11I.
E r r n it t ciui t g tlrs Eigmg eaich t s fe.) Icr Kii rpcr
(lurch Schmcben;
uon F. G . Schuffg.otsch.
D i e Bestimmuug des Eigengewichts oder specifischen Gewichts wird im Allgelneinen desto unsicherer, je gr6lier
dasselbe uud je kleiuer die angewandte Meuge ist. DieCs
zeigen i n aller Klirze folgende drei Beispiele, deren zwei
erste der Wirklichkeit entoommen sind, wahreud das dritte
ein b l o t gedachtes ist.
1. Meergriioer Berpll, gescbliffen.
1 = 0,5175
w
2)
= 0,3274
= 0,1901
e = 2,722
0,5165
0,3281
0,I861
2,746
0,5I95
0,3261
0,1921
2,699
2. Violblauer Clasfluts, geschliffen.
1
= 0,2096
w = 0,1505
u = 0,0591
e = 3,547
0,2096
0,1515
0,0571
3,653
0,2I06
0,1493
0,06I1
3,447
3. Legiruog von Geld und Plntin.
I=
0,1000
w = 0,0950
u = 0,uoso
e = 20,000
0,0990
0,0960
0,0030
33,000
0,1010
0,0940
0,0070
14,429
1 bezeichnet das in der Luft und w das im Wasser gefundeiie Gewicht nach Grammen, u den Uuterschied beider
und e das Eigengewicht, bezogen auf Wasser vom Warmegrad des Vershcbs. Dieselben Buchstaben gelten auch fUr
die Folge, dagegen soll E stets ein auf Waseer von 17: O I )
bezogenes Eigengewicht bedeuten.
1) Hicr und durchgiogig
or& Celsius.
280
Die erste seukrechte Reihe eutlialt die Zalileu des Versuchs, die zwcite uiid dritte diejeiiigeii, welclie ah dereu
Stelle treteu, wenii I UIII 1 Milligraiuui veriniutlert oder
vermehrt, w beziiglich urn ebeusoviel veruiebrt odcr verlniiidert wird.
Fur Kiirper voii geriugein Eigeiigewicht giebt es iiuii
eiii eiiifacbes Mittel, deli schadlichcn Eiufluls der Kleinlicit des absolutcu Gewichts zu bek&iipfeii , darin bestcI i ~ u t l , dafs iiiaii rlieselbeii in eiiier durclisichtigen Flussigheit 1011 gleicher aber uoch uiibekauutcr I)ichtigkeit zuin
Schmeben briiigt uiid daiiii das Eigeiigewicbt dieser Flussigkeit nuf irgeiid ciiie Weise beslimmt. Die Gewichtsiiit:uge des Kiirpers liauii Iiiebci g a i n unbeliannt bleibcu
uiicl liouiiiit iiur iu sofern in Bctracht, als kleiiie Stiiclie
uiiter iibrigeus glciclien Uiiist~iiidcii eiue verballiiikuiakig
gri)kere Oberll~chebesilzcii uiid deshnlb in der Flussigkeit
weegeii starkeren Widerstniides laugsniner steigeu uiid sinkeii als grofse, wotlurcli nllerdiugs cler Versuch schwierig
tirid bei sehr hlt!iticii Stuckcii u~iuiiiglicliwerdeu wufs. DaTs
iiiau glcichwohl linter 1 1)ecigraiiiin, ja sogar uuter 1 Ceatigrainiii hiunbgeheu Liiuiie, erweiscn die bald aufzufiibren(leu Ergebiiisse, ~velchcii,mic ich I~ofle,Bl:iiincr dcr W i s scuschah uiid des Gewcrbes , uaiiici~~lich
IVlineralogeii und
Juweliere mohl einigcii Wcrlli beilcgeii durfteii.
Jcli schiche zwei Eeispiele voraii, in deiien die angewaudte Meuge l Uecigraiiiin iibersteigt, lasse als Beispiele
fur eiue d i e t Gewicht iiicht crreicheiide RIeiige fu~ifzeliii
Haiiptversuche folgen, augestcllt i i i i t ebeuso vieleu verscbiedeueii Sioffeii, uiid stelle sclilicislicli zu besserer Ucbersicht die Ergebuisse der fiiufzehu Hauptversuchc in eiiier
T a fel zu saui m eii.
A ; Z>O,l.
1. Der obgedachte Beryll, desseu e bei 16: O=2,522
uiid, E =2,723, wurde iu eiue Aufli)suiig vou saiireiu snlpetersaureui Quecksilberoiycl ') gebraclit , welche iu eiiiem
.lo Grui. WasscI fassciidcii ~ o g c ~ n i i u t c iStehcyliiider
i
be1) G n r a i i n ' s Uaodb. d. CLru. 5. A i i l l . Dd.111, S. 532.
fiudlich war uiid bei eiuem E = 2,9 deu Steiu trug. Nach
allwahlicheu Zusatz verdunuter Salpetersiiure bis zuin laugsaiiien Siukeu des Aquamariiis wurde durcli ciueu dainit
beiietzten Glasstab soviel Quecksilberlfisuug beigefiigt, d a h
der Stciu gerade scliwebeu blieb. Iu dieseiu Augeublich
war auch die Warme der Flussigkeit, welche at1fiuglieh
etwas unter 17; " betragcii hatte, durch Uuifnsseii des Cyliutlers wit der Haud nuf dicseii Grad gebracht. Als Riihrstab dieute eiu Therinotneter und das Uinriihrcu wurtle so
laiige furtgesetzt, bis die Fliissigkeit beiiii Hiiitlurchscheii
lieiiie uug.leichlichtbrec1ieiidcii Strcifcn oder Sclilicreii iiielir
zeigte. Gariz Shiilich war das Verfalrreii bei alleii folgciicleii Versucheii. Aucli die L)icliIigkeitsiiiessiiiig cler geiniscliteii Flussigkeit geschah durchweg tnit Ausiinliinc dcs nlclistfolgeudeu Versiiclis uud zweier Nebeiiversuclie u i i ter B. V. b.
auf cine utid dieselbe Wcise, uaiulicli iiiit cincr trocketi
tnrirteu Vollpipette vou Quadratmillimeter Miiuduiig uud
hurzeln Schuabel, wclche bis zuin Strich 58"",0065 Wasser
voii 174" fafsle uiid sich iu ein fcst aiischliel'scndes iiiit
ihr zusalplneii tarirtes Reageusrohr schieben IieL. In dieseln Rohr wurde die Pipette, uaclidcln dns Flussigkeitsgelnisch bis zum Strich euiporgcsogen uud sie ;iufserlich uiit
Seidenpapierbiuschclieii ohiie Erwartnung geiiau abgetrockiiet wordeu, auf die Waage gebracht, wo sie, von eincln
iiber die Haugedriihte gcstreifteu uiittarirteu Kautschukriug
gehalteii, gauz sicher aufrecht s t a i d Uie Keiuigung der
beideii zusainlneugcliiirigeii Glasgefafse gelaug schr schuell
durch Ausspiileu , Auswischcn und Hiiidurchsaugcu waruier
Luft.
W e i l die verscbiedeneu Schwebeflfissigkeitcu am Glase
auders hafteo als Wasser, so erh3lt man falsclie Zahleu,
weuu mau uicht die aufgenommeue, soiideru die aus eiuer
uah geaichteu Pipette ausflie[sende Meuge wagt. So lieb
eine Mohr'sche 10 CC.-Pipelte, voo drei Fllissigkciteii dereu E =2,696, = 2,655 uud = 2,480 war, ausflieteu:
26,6890 Gnu., 26,3252 Grin. uiid 24,6366 C m .
Fur gewcrblicle Zwccbc uiiiclite sich die Auweudiiug
282
schicklich eiugerichteter Seukspindeln ohne Gewichte am
meisten empfehlen, sehr oft wird es aber gar nicht darauf
aukommen, das Eigengewicbt durch eine bestimmte Zahl
auszudrucken , sonderu nur auf scbuelle uud sichere Scheidung uiid Unterscheidung vou Edelsteinen. Es wurden z. B.
50 kleine Chrysoberylle von E = 3,72, untermeiigt mit 50
kleinen gelben Rerylleu vou E =2,69, weun man sie in
eiue Fliissigkeit von E = 3 brlchte, zu Bodeu fallen, die
Begleiter hingegeu obenauf schwimmeu. In derselben Flussigkeit wiirde ein riithlicher Amethyst von E = 2,63 oben
bleiben, ein gebraunter Topns voii Bhnlicher Farbe und
E = 3,55 aber untergeben u. dergl. m.
Im vorliegenden, den Aquamarin betreffenden Falle nun
fafste die oben beschriebene tarirte Pipette, deren Inhalt
nach Grammen in der Folge stels mit p bezeichnet ist,
13,5618 Grm., welche Zabl, durch 5,0065 getheilt, sogleich
fur den Edelsteiu E =2,709 ergiebt.
11. Eiue w e i t e Glasscherbe giebt Z=1,9172; w= 1,1433
bei 18; ' I ; v = 0,7739; e = 2,4773; E =2,677.
Eiu Stiickchen der Scherbe, 0,3667 Grm. schwer, wird
in Quecksilberlbsung bei 17:" zuul Schweben gebracht.
Eiu hydrostatisches Thermometercheu , an haarfeiuem Platindraht haugeud uud an der Kugel mit dickem Platindraht
beschwert, verliert in derselben Lbsung 7,8578 Grm., in
gleich warmem Wasser nur 3,1668 Grm. Die erste Zabl
durch die zweite getheilt giebt E =2,480.
B ; Z<O,I.
I. Paraffin, farb - und geruchlos. Erstarriingspunkt :
46O.
a) Alter Verfahren.
1. Ohne besoudere Vorsicht. gescbmolzen und erkaltet
gab das Paraffin E = 0,856 uud = 0,874.
2. Ein in Stanniol gegossener flocher Kuchen, nicht
ganz frei vou Rissen uiid Luftblasen gab Z = 13,1774;
w = - 1,5700 bei 19",8; v = 16,7474; e = 0,8935; E =
0,893.
283
3. Ein walzenfbrmig iu Stanuiol gegosseuer Kluiupeii
war bis iiber die halbe Hbhe hinab hohl, das glatt abgcscbnittene unterste Fiinftel, welches zur Waguug diente,
etwas riesig. 1 = 1,2232; w = 0,1510 bei 19"; o =1,3742; e = 0,5901 ; E = 0,890. In Wasser untergetaucht
und unter die Glocke der Luftpiiinpe gebracbt giebt es
unverhderlich w = 0,1352 bei 20; O ; u = 1,3581; e =
0,9005 ; E = 0,900.
-
-
b ) Neues Verfahren.
Ein Abscbiiitzel wurde in verdiionteni Weingeist zuin
Schweben gebracht. 1 = 0,0980; p = 1,8060; E = 0,900.
Zii deu beiden fofgeiidei~Versiichen dientell gleichfalls Mischungen von Weiugeist mil. Wasser.
IZ. Ilautschuk, gemeines Wiscligumiiii.
a) Altes Verfahren.
Parallelepipedisches Stuck. 1 = 11,8319; w=bei 19O ; o = 16,0422; e = 0,9215; E = 0,924.
1,2107
b ) Neuer Verfahren.
Abschnitzel des Stiickes. C=
0,922.
0,0955; p = 1,6157; E
=
111. Gutta P e r c h , duun ausgewalzte Platte.
a. Altes Verfahren.
Streifen von uugefahr 100 Quadratceutim. einseitiger Oberflilche. 1 = 1,8220; w = 0,0677 bei 20'; o =
1,8897; e = 0,9642; E = 0,9637.
2. Aehnlicher Streifen.
I = 1,7314; w = 0,0702
bei 20"; u = 1,8016; e = 0,9610; E = 0,9606.
Im Mittel: E = 0,962.
1.
-
-
b.
Neues Verfahren.
Abscbnitzel der Platte. I =0,0288; p = 4,8490; E ;=
0,969.
IF'. Citronengelber durchsichtiger Bemstein, halbkugelfbrmiges Stock.
,
a. Altes Verfahren.
1 = 2,4372; w = 0,1805 bei 16",6: v = 2,2567: e
1,0800; E = 1,080.
=
284
6.
Neues Verfaliren.
Eiu Splitter des Uerusteiustiickes schwebtc in vcrdiinuter Salpeterslure. 1 = 0,0059; p = fi,42lO; E = 1,u83.
Y . Muschelige Braudohle, Gagat des Handels, pecbschwan, von brauiiein Stricli.
a.
Altes Verfalirco.
Bruchstiick eiiics rohgeschuitzteu Rioges. 1 = 2,3104;
w = 0,3433 bei IG"; a = 1,9669; e = 1,1746; E = 1,175.
6.
N e w s Vcrhllreo
Splitter des Riuges, bei 17;" schwebend in eiiier Mischuug vou 30 Maafstheileu aciduna nifricum der preutischen
Pharinacopire und 4 5 Maaktheilen Wnsscr, welche letztere
4,5 Grninui wiegeu; I = 0,0190; p = B,h950; E = 1,177.
L)ie>es Eigeugewicht wurde auf doppeltc Weise besiatigt.
Uas friiher erwlihiite Thermoiiielcrcheu, jetzt ohiie BeIastuug, verlor iu der Mischuiig 3,3913 Grin., in Wasser
\ 011 17;
2,8721 Grin., woraus E ;= 1,77 folgt.
Die unvcrdiiuutc Salpeterslure eiitzog bei 17 :"dem
Gewicbt des darin Iiliigeudeu Thermometers 3,4523 Grm.,
hat also E = 1,202, sodafs jeue 30 Maafstlicile 36,OG Gru.
wiegeu; darin siiid nber uacli Ure's allerdiogs fiir 15;"
giiltigcr Tafel 10,0528 Grin. wasserfreie Saure, ebcusoviel
uolhweudigerweise in jeueii 40,M Grin. rcrdiiiiuter Ssure,
W O E ~ U S sich fur diese Saure 24,785 Proc. wasserfreie berecliiieu, eiitsprecbeud uach U r e dein Eigeugewicht 1,178.
Als SchwebcHiissigbeit w l r e beiui Gagat uiid beiln Bernstein, Kochsalzliisuug aiiweudbar gewcseu.
VI. Feirres rofhes Sieyellack.
u)
Alter Verlaliren.
Uruchstiick eiuer Stauge. I = 1,9030; w
l(i,8";o = 1,0764; e = 1,7698; E = 1,770.
b)
=0,8286 bei
Ne-uw Verfalireo
Bruchstiick des Bruchstiicks. I = 0,0772; p = 8,8506;
E = 1,769. Als Schwebefliissigkeit dieute zu diesem wie
zu alleu folgendeii Versocheu eiue uach Bediirfuifs m h r
odcr weuiger verdiiuiite Quecksilberlirsuug der unter A. 1.
gedachtcu Art. Starhe Verdiiunuug mils uicbt durch Was-
ser geschehen, meil es basisdies Salz fallt , soiidern durch
Salpetersaure, was auch beini Ausspulen der Gefarse zu
beriicksichtigen iet. Die Verdiinnung ist von Zusamincnziehong begleitet.
Ein Theil Quecksilberoxyd giebt, in 2,7 Theilen acidma
nitricum knlt gelirst, eine wasserhelle starklichtbrechendc
'Flussigkeit von E = 1,6, welchc durch Abdnmpfcn bis n u l
E 3,.5 gebracht werdcn kann und Topas tragt, dann abcr
bci Stubenwarme leicht zu rinetn Krystallbrei erstarrt. Zrir
Auf bewahrung griifscrer Meogen eignet sich Lirsriiig roil
E = 3.3 bis 3,4 besser. J)iirrh geriiiges Eindampfen lnsscii
sich nus ilir jcderzeit Antlieile von hiiherem E leicht dnrstel ten.
Uin 100 Cubikcentimeter solchrr Losang zu gewinnen
schutlle inan in ciner geraumigen Flasche 200 Grin. Qoecksilberoxytf init 150 Cubikcentimetern acid. nitr. bis die sicli
ciiistellcnde Erwarmuiig voriibergegangcn, filtrire und dainpfe
das etwas uber 430 Cubikceri~iineterausmschcnde Filtrat
rasch a h , ohne zu kochen. Eiu Sliickrhcn Olivin ~ 0 1 1
Turiiau in Birhmen mofs a u f der kalten Flussigkeit schwimmeii; da sein E =3,31, so hat man nur allin~hlichbis zum
Sinken des Steines zu verdunnen, um der Lbsung ein Eigengewicht zwkchen 3,3 und 3,4 zu geben. Dieselbe darf
iiicht mit pflanzlichen oder tliierischeii Stoffen in Beriihriing
kommen, welche sie braunen, atich nicht a n der Luft stehen bleiben, weil sie daun W a s s e r anzieht.
VZZ. Stungenschzoefel.
>
a)
Altei Verfahren.
=
= 0,9024 ; e = 2,00:38 ;
Bruchsttick aus dem aafseren Theile einer Stange. I
I ,SOf)2; w =0,9058 bei 16 1 ; w
E
= 2,004
6)
Neues Verfahren.
Theilchen des Bruchstucks. I = 0,0707; p
E = 2,003.
VZZZ. Hyalith (Opal) oon Waltsch.
a)
= 10,0263;
hlteo Verfaliren.
Ausgesurhtes Stuck. I = 2,6366: w = 2,5209 bei 16;
O;
286
o = 1,2157;e=2,1688; E = 2,169. Ich gebe dieser Bestimmung unbedenklich vor den frtiher von mir in diesen
Aiiualen (LXVIII., 157) bekaunt gemachten, wonach E =
2,135 und =2,162, schon deshalb den Vonug, weil ich
jetzt nicht das die Elnpfindlichkeit der Waage sehr beeintrachtigende Uhrglas auwandte.
I ) N e u o Verfaliren.
I = 0,OhOl; p = 10,8493;E = 2,167.
Seiui Hyalith und den vier vorhergehenden Karpern
hltte auch eine gesgttigte Lbsung vou Subliuiat in starkstein Salzwasser als Schwebeflussigkeit diencn kiinneii ').
Ich f m d ihr E = 2,3-1.
IX. Glas.
a ) Altea Verfahren.
E =2,477,wie unter A. 11. angefuhrt.
h)
Ncues Vcrbbren.
Splitter der Glasscherbe.
E = 2,479.
1 = 0,0936; p
= 12,4090;
X. Quara.
a)
Alter Verfaliren.
Geschliffenes Petschaft, lichtrauchgrau, vbllig durchsichtig,
1=84,0490; zo=b2,3840 bei 1 7 O ; 0~31,6650;
e=2,6543;
E =2,655.
a) Neues Verbliren.
Wasserheller Splitter. 1 = 0,0233;p = 13,2737; E =
2,631.
XI. Beryll.
Dieses Mineral zeigt Schwankungen des Eigengewichts,
welche mit kleinen Verschiedenheiten der Mischung zusammeiihlngeu miissen und keineswegs aus dem bier so heufigen Vorkommen von Spriin8en erklirt werden kbnuen.
a)
hltes Verfahren.
Grasgrune iiberschliffene Krystallslule von edlem
Beryll, durchweg rissig. 2=66,1134; w = 41,4940 bei
15,3"; o = 21,6194;e = 2,6854; E = 2,666.
1.
1 ) G m e l i n , a. a. 0. 560.
287
Smaragd, Schmuckstein voller Risse. I =2,6115:
; 2) = 0,9713;e = 2,6919;E = 2,690.
3. Gelber (spargelgrher ) fehlerfreier Schmuckslein.
1 .=1,8114; w = 1,1385 bei 14,3'; v = 0,6729;e = 2,6919;
2.
20
= 1,6432bei 20;'
E
=2,693.
4. Smaragd, Schmuckstein, nicht ganz fchlerfrei. 1 =
0,8250; 20 = 0,5192 bei 21O ; o = 0,30313; e = 2,697s;
E = 2,696.
5. Griinlichweifse, durchsclieinende, starkgltinzendc Kry
stallsaulc von gemeincin Beryll, ~alirscheinlich aus Baicru.
1 = 5,3128; 20 = 3,3134 bei 16"; o = 1,9694;e = 2,6957:
E = 2,698.
Hierzu kommt endlich der Aquamarin roil A. I., nls
Schmuckstein ebeuso felilerfrei wie der gclbe, kiirzlich crwahnte, doch offenbar dichter.
b)
Neues Verhhreo
1. Gemeiuer Beryll des Versuchs B. XI. a. 5. I =
0,0220;p = 13,4695; E = 2,690.
2. Smaragd, Schmuckstein mit einem klcinen Fehler;
1 = 0,0099;p = 13,5725; E = 2,711.
Die fur die drei Sinaragde gefundenen Zahlen sind nicht
unter sich vergleichbar, da die Gleichheit des Fundortes
iiicht nachzuweiseii ist.
XII. Phenakit vorn Ural.
a ) Alter
Verfahren
E=2,969, von N o r d e n s k j 6 l d ' ) an ausgewtihlten kleinen Stiicken bestimmt. 1 und w nicht angegeben. Die ebenfalls nicht bezeichnete Teniperatur darf zu 17; I ) angenoinmen werden.
a ) Neuw Verfabreo.
Kleines Bruchsttick eines 4 Centimeter langen und 2
Centimeter dicken, in Glimmerschiefer eingewachsene~iKrystalls. C=0,0026; p = 14,8219;E=2,961.
XIII. Weifser Flufsspath oon Altenberg.
a)
Altes Verbhren.
1. Rissiges Spaltungssttick, nach der Wigung in WasI ) Diese Aonalen XXXI 59.
288
ser gelegt und anhaltend init der Luftpumpe behandrlt. I =
11,3854; tu = 7,7846 bei 15,3*; b = 3,600R; e = 3.1619;
E =3,163.
2. FSinfzehn Stiickchen, rissig und dcshalb mit Wnsser
auseekorht. I = 7,3592; b = 3,0345 bei 14,7"; a =2,3215;
e = 3,1637; E = 3,167.
b ) Sciics Vcrfaliren.
Der Stein wirtl roil tler Quecksilberl6siiiig in der KRItr
nicht merhlich angegriffea. 1 = 0,4)577; p = 15,8457; E =
3, I (is.
XIV. Chrysolith (Olivin) aus Bohmen.
a ) Altes Verbtirrn.
Neun Sliickrhen. I
= 2.4721;
w
a = 0,5399; e = 3,3413; E = 3,342.
I)
= 1,7325
bei 16,2";
Nriies Vrrfalirrn.
Ein Stiickchen. I
=0.0%23;p = 16,7353; E = 3,343.
X V . Diamant.
R )
A l t e s VrrCiliren.
Der allbekanute Regent oder Pitt. Nnch B r i s s o n ').
2 = 29,1010; to = 20,1205 bei 17;"; a = 7,9803; e = E
= 3 3 2 I.
I)
Neires Vrrfahreo.
Granatoeder, braungrflerkt.
E = 3,335.
I
= 0,0383; p = 17,6982;
C. Tafel der gefundenen Eigengewichte.
4
I.
11.
Paraffin
Kautsrhuk
111.
Gutfa Perclia
Beriistein
IV.
V.
Gagat
Siegcllack
VI.
VII. Scbwefel
VIII. Hyalilh
1X.
Glas
0,900
0,921
0,962
1,080
1,175
1,770
2,001
2,169
2,477
b
C),!)cIO
0,922
0,969.
1,053
1,177
1,768
2,003
2,167
2,479
1) Pesanterir spdc;/jquP drs corps par M. B r i s s o n . Paris I787 S. 62.
289
X.
XI.
Quan
Beryl1
XII. Pbenakit
XIII. Flutspath
XIV. Chrysolith
XI7. Diamaut
Berlin den 8. Juni 1862.
a
b
2,655
2,698
2,969
3,167
3,342
3,521
2,651
2,691
2,961
3,165
3,343
3,535
---
IV.
Ueber die Strahlung und Absorption tler
Warrne durch gusfo'rmige Materie;
oon J. Tynclall.
( S c h l u f s yon- S . 72.)
9.
8.
Ueber dynlrmisclie Y lrrhlung uod Absorption.
D i e Wlrmequelle sowohl als der Compensations AirfcI
wurden entfernt, und die theriuoelektrische Sdule wurde
dem eiiieu Ende der Versuchsrbhre gegeniiber gestellt. Es
liefs sich leicbt einrichten, dafs die kleiuen Ungleicbheiten
in den Strablungen, welche aiif die beiden, Fllchen der
Saule fallen und von Temperatur - Verschiedepbeiten in deli
verschiedenen Theilen des Laboratoriums herriihren , ausgeglicheu wurden und die Galvanometernadel auf 0 stand.
Die Dampfe wurden auf die schon beschriebene Weise
zugelassen, bis eiue Spannung von 0,5 Zoll erreicbt war.
Daiin l i e t ich die Luft, welche durcb eine Trockenrbbre
gegaiigeu war, durch eine Oeffnuug von coustanter Grafse
einstr6men. Zwischeu der Trockenrbbre und der Versuchsr6hre waren oiilnlich zwei HIhne angebracbt, von deuen
der eine immer halb offen gelassen wurde und das Maafs
Poggeodorfl's Aonal. Bd. CXVI.
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