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Erscheinungen zweiaxiger Krystalle in circular polarisirtem Lichte.

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XIV. Erschehungen zweiaxiger Krystrrlle in circulai polarisirtem Lichte; oon H. KK Do oe.
Beiraclitet man zwischen den gekreuzten Spiegeln eine
auf die Halbirungslinie des spitzen Winkels der optischen
Axe11 eines ZM eiaxigen Krystalls senkrecht gesclinittene
Platte, so sieht man, weiin die optischen Axen in einer
der Reflexionsebenen liegen, die beiden Ringsysteine durch
die Arnie eines schwarzen Kreuzes verbuuden, welche
sich uoch weit iiber sie hinaus erstrecken. Die beiden
anderen auf dem ersteren senkrechten Arme treffen die
Ringsysteme nicht. Durch dieses scliwarze Kreuz wird
also das Ganze in vier gleiche Quadranten getheilt. Voti
den Erscheinungen in1 circular polarisirten Lichte , welches inan linear anaiysirt, wird man sich nun leicht eine
Vorstellung bilden, wenn man sich die Kinge im ersteu
und dritteu Quadranten uin ein halbes Interval1 vom Mittelpunkte des Kreuzes entfernt denkt, die im zweiten und
vierteo HUI eben so vie1 ihin genahert, oder jene geniihert
und diese entfernt , je nachdem nzmlich das einfallende
Licht rechts oder links circular ist. Die& Verscbieben
sieht man am deutlichsten, wean man das vorher linear
einfallende Licht durch die verschiedenen Grade d r s elliptischen allmalig in circulares iibergehen IiiCst. Das geschlossene Centralkreuz iiffnet sich in iminer melir sich
aufhellende hyperbolische Aeste, welche im circularen
Licht zuletzt nur in den schwarzen Scheitelflecken zn erkennen sind, die aber bier nicht durch Grau in Weirs
iibergehen, sondern nach der einen Seite gelb, nacb der
anderen blau gefiirbt sind, wie ein durch eiu Prima betrachteter scbwarzer Fleck aiif weifsein Grunde.
Annlysirt man linear einfallendes Licht circular, so
kehrt sich die Erscheinung urn, d. h. die Scheitel der hy-
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perbolischen Biischel liegen nun irn zweiten und vierten
Quadranten, wenn sie vorher irn ersten und dritten lagen.
Analysirt mau circular einfallendes Licht circular, so
erhalt man, wenn einaxige Krystalle den schwanen Centralfleck zeigen, ebenfalls Ringe init einem schwarzeo, aber
auf die angegebene Weise farbig verlaufenden Fleck.
In diesen drei Versiichen bleibt die Farbung des
Centralflecks der Ringsysteme dieselbe, und sie ist zugleich das einfachste Kennzeichen dafiir, o b die rolhen
oder blauen Axen des KrystalIs die kleinsten Winkel mit
einander machen. Bei dem Arragonit, Diopsid und Salpeter, bei welchen die rothen Axen dcn kleinsten Winlie1 bilden, kehren die Centralflecke ihre blauen Enden eiiiander zu, bei dem Topas hingegen die gelbei..
Nach B r e w s t e r schliefst sich der zweiaxige Glimmer in
dicser Beziehung dein Topas an. Auch verhalt sich in circularem Licht, wenigstens der von mir untersuchte, genau
wie der Topas, und dem Arragonit entsegengesetzt. W i r d
aber das Glimmcrblatt so dunn, dafs die iiinere Curve
gemeiuschaftlich beide Centralflecke umschliefst, so mird
die Fsrbung, wie bei dunnen Talkblli:tchen, fast unmerlrlicb.
So wie nun die positiven und negativen einaxigen
Krystalle in circular polarisirteui Liclit sich dadiirch yon
einander unterscheiden, dafs, wenn in einem Krystalle
der ersten KIasse die Ringe im zweiten und vierten Quadranten sich dem Mittelpunkte nahern, sie in'eibem der
andern Klasse, bei eben so .einfallendem Lichte, sich von
ihm entfernen, so zerfallen, in Beziehung auf das Auseinanderbrechen der beiden Ringsysteme ill Hlilften und
das Oeffnen des centralen Kreuzes in byperbolische Aeste,
wenn das vorher linear einfallende Licht durch elliptisches in circulares iibergeht, die zweiaxigen Krystalle auf
gleiche Weise in zwei entsprechende Klassen, welche
sich also dadurch unterscheiden, dafs in denselben Qua31
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dranten fiir die eine Klasse Anngherung der Farbencurven stattfindet, in welcher bei der andern ein Entfernen
beobachtet wird. Bezeichoen wir nun die vier Quadranten wie bei den einarigen Krystallen, so verhalten sich
unter den von mir untersuchten Krystallen der zwreiaxige
Glimmer, Talk, Arragonit, Salpeter, Diopsid und Feldspath wie die negativen einaxigen: Kalkspath, Beryll, Glimmer, Turmalin und Idocras, hingegen Topas und Gyps
wie der positive Zircon. Die unsymmetrische Vertheilung der Farben in den einzelnen Ringen tritt bei Ggps
und Feldspath im circularen Lichte noch scbtirfer hervor als im linearen, auch erscheint der Centralfleck vie1
Inannigfacher gef3;irbf.
XV. Notiz uber die in der.Nacht vom 12. auf
den 13. und vorn 13. auf den 14. November
1836 zu Braunsberg in Ostpreufsen beobachteten Sternsclmuppen; von L. Feld t.
In
den zwei R'ovember-Niichten, vom 12. auf den 13.
nnd vom 13. auf den l d . , in welchen man an mehreren
Orten in Deutschland und Frankreich ungewohnliche Sternschnuppenfalle beobachtet hat, wie diese Annalen, Bd.
XXXIX S. 353 und 415 berichten, sind von mir hier nachsteheiide Aufzeichiiungen gemacht worden.
In der Nacht vom 12. auf den 13. November war
der Himinel.ganz heiter; es zeigten sich aber von 6 Uhr
Abends bis' gegen Mitternacht nur sehr wenige Sternschnuppen. Ich zahlte in diesen sechs Stunden, in welchen ich genau auf die Erscheinung dieser Meteore aufmerksam war, im Ganzen 13 Sternschnuppen, worunter
vier Sternen erster und zweiter Grijfse glichen. Von
12 Uhr des Nachts bis 5" 30' des Morgens wurde nicht
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