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Erster Band Mechanik Wrmelehre Akustik und Optik Sechste verm. u. verbess. Aufl Herausgeg. von W. Hillers unter Mitarbeit von H. Starke. XII u. 1142 Seiten. 1090 Abb. in Text u. 10 Abb

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51 8
Neue BUcher
-
[
Zeitschrift fur
angewandte Chemie
~~
Das vorliegende' Buch widmet sich der ersten Aufgabe. Nach
einleitenden Kapiteln iiber die Grundbegriffe der Atomistik,
der Kristallographie und der Rontgenkunde werden die drei
Hauptverfahren der Kristalluntersuchung besprochen, und zwar
aus Griinden der Einfachheit in der Reihenfolge: nach B r a g g ,
nach L a u e und nach D e b y e - S c h e r r e r . Es folgen Ubersichten uber die Ergebnisse, uber die Gittergeometrie, die Darstellung des Zusammenhanges von Gitterstruktur und Strukturchemie und ein Abrii3 der Dynamik der Kristallgitter.
Nach dern Plane des Ganzen kennzeichnet sich das Buch
ohne weiteres als fur den Chemiker unentbehrlich. Nach einer,
wenn auch unvollkommenen Kenntnisnahme des Inhaltes gesteht der Referent rnit der Dankbarkeit, nicht des Kritikers,
sondern des Schulers, dai3 die hohen Erwartungen, mit denen
er das Buch in die Hand nahm, in sehr vollkommenem Mai3e
erfiillt werden. Sehr wesentlich tragt dazu bei, daf3 das Buch
aus Vortragen entstanden ist; es bewahrt die flussige Form
und die Anschaulichkeit der freien Rede. Auch ist es nicht
eigentlich fur den Spezialisten geschrieben; fur diesen sind
die im Anhange gegebenen physikalisch-mathematischen ,,Noten" bestimmt. Freilich wird die letzte dieser, die Zusammenstellung der Strukturen betreffend, j e d e m besonders wertvoll sein. Die Darstellung wird durch 189 Abbildungen unterstiitzt. Sehr erfreulicherweise sind die Gitterstrukturen in
schematischen, sehr iibersichtlichen Z e i c h n u n g e n von Modellen gegeben und nur ausnahmsweise als P h o t o g r a m m e
von Gittermodellen, in denen man sich nicht zurechtfinden
kann. Der Chemiker schreckt nicht davor zuriick, die selbstiindige Aufnahme von Rontgenbildern zu lernen und glaubt
vielleicht sogar, in der Handhabung der Praparate dem Fachmann dabei niitzliche Dienste erweisen zu konnen. Auch
glaubt er, in der endgiiltigen Deutung der Bilder dank der Ergebnisse der Strukturchemie bisweilen Rat erteilen zu durfen.
Zum weitercn Ausbau der Strukturlehre ist ihm das Rontgenbild nicht mehr entbehrlich; zurn mindesten auf anorganischem
Gebiete ware hier ein Venicht eine Energievergeudung sondergleichen. Die S c h w i e r i g k e i t besteht aber fur den Chemiker in dem Wege zwischen der Rbntgenaufnahme und dem
Gittermodell. Das vorliegende Buch legt sich bei der Beschreibung der Einzelheiten der Gerate Beschrankungen auf
- das lernt man ja nur in der Praxis - gibt aber einen
vortrefflichen Weiser fur eben den gesuchten Weg vom Experiment zurn Modell, und zwar in anschaulichster Form.
Ein jedes Buch ist ein Kind seiner Zeit; um wieviel mehr
ein solches, das die Tagesfragen einer sich entwickelnden
Wissenschaft zum Inhalte hat. So ist zu erhoffen, dai3 das, was
hier in einigen Abschnitten iiber den Zusammenhang von
Kristallstruktur und chemischer Strukturlehre gesagt ist, in Zukunft einen wesentlichen, nur in Handbuchern zu bewaltigenden Inhalt der Chemie ausmachen wird, und daf3 man das,
was hier von physikalischer Seite nicht rnit Unrecht einigermai3en skeptisch iiber den chemischen Valenzbegriff geurteilt
wird, durch eine eindeutige Theorie der Valenzzahlen, -krafte
Biltz. [BB. 265.1
und -arbeiten ersetzt.
Kolloide in der Technik. Von R. E. L i e s e g a n g. Bd. IX der
Naturwissenschaftliche Reihe der wissenschaftl. Forschungsberichte. Herausgeg. von R. E. L i e s e g a n g . 157 Seiten.
Dresden u. Leipzig 1923. Verlag Th. Steinkopff.
Vor einem Horerkreise, der sich des Brotstudiums befleiaigt, weist man bei passender Gelegenheit darduf hin, dai3
die modernen Farbenfabriken der Benzoltheorie, und dai3 die
Leuna-Werke einer thermodynamischen Formel zum guten Teil
ihr Dasein verdanken. In der Kolloidchemie bietet sich leider
bisher kein solches Beispiel; denn die Technik der Kolloide
war im wesentlichen bereits da, e h e sich die Wissenschaft
mit i h r zu beschaftigen begann. Ein grober, spezifisch kolloidchemisch technischer Erfolg hltte vielleicht bei der Eneugung
eines kunstlichen, dem natiirlichen iiberlegenen Kautschuks
eintreten konnen; vielleicht ist er uns von einer mit BewuBtsein kolloidchemisch vorgenommenen Trennung und Identifizierung der Enzyme beschieden. Immerhin, wenn ihr auch
bisher die Schopfung einer neuen Industrie versagt blieb, Fortschritte und Forderungen der Technik durch die Kolloidchemie
im einzelnen sind reichlich vorhanden. Dies lehrt der vorliegende Band der Forschungsberichte 1914-1923, der aufs
eue von dem Sachverstandnis, der erstaunlichen Belesenheit
md der kritischen Darstellungsart des Verfassers Zeugiis ablegt.
Bewundernswert ist die Liebe zur Sache,
nit der alle erdenklichen Anknupfungspunkte zwischen
Lolloidchemie und Technik herausgesucht werden. Vielleicht
rird dabei etwas zu weit gegangen; der Referent vermag beim
testen Willen einstweilen keinen sachlichen Fortschritt darin
u erblicken, dai3 man Guiastahl als kolloidal betrachtet. Da'egen waren vielleicht einige Bemerkungen uber Wassereinigung und Abwasser moglich gewesen. Als wohl der
vesentlichste, typisch kolloidchemische, technische Fortschritt
us dem vorliegenden Berichte erscheint die Schwimmaufbereiung. Indessen ist hier die Praxis der Theorie weit voraus.
Biltz. EBB. 240.1
rehrbuch der Physik. Von E. G r i m s e h l . Zum Gebrauche
beim Unterricht, bei akademischen Vorlesungen und zum
Selbststudium. In zwei Biinden. Leipzig u. Berlin 1923. Verlag B. G. Teubner.
Erster Band: M e c h a n i k , W a r m e l e h r e , A k u s t i k
und 0 p t i k. Sechste, verm. u. verbess. Aufl. Herausgeg.
von W. H i 11 e r s unter Mitarbeit von H. S t a r k e. XI1 U.
1142 Seiten. 1090 Abb. im Text u. 10 Abb. auf 2 farbigen
Geh. G.-M. 16,70, geb. G.-M. 18,W
Tafeln.
Zweiter Band: M a g n e t i s m u s u n d E l e k t r i z i t a t .
Fiinfte, verm. u. verbess. Aufl. Von den gleichen Herausgebern. X u. 780 Seiten. 580 Abb.
Geh. G.-M. 10,30, geb. G.-M. 12,80
Der ,,G r i m s e h 1" hat sich im Laufe der letzten Jahre zu
lemjenigen Lehrbuch der Physik entwickelt, aus dem an zahlbeichen Hochschulen Deutschlands die meisten Studenten Beehrung schopfen, soweit sie mehr suchen, als in den kleineren
.,ehrbuchern (L o m m e 1, W a r b u r g) zu finden ist. Hierzu
Tehoren mit Recht auch die Chemiker, deren griindliche physiralische Ausbildung eine Forderung darstellt, die heute nicht
nehr naher begriindet werden mu& Nicht als ob das Werk
iun gerade fur Chemiker geschrieben ware, und jeder Chemiker
lie zwei Bande ganz durcharbeiten miiljte; aber deswegen,
Neil eine gewisse Breite und Grundlichkeit, wie sie den
,G r i m s e h 1" auszeichnet, fast stets die Voraussetzung fur ein
virkliches Verstandnis darstellt. In der Zeit der stabilisierten
Mark wird auch der Preis fur viele kein Hindernis mehr bilden,
lieses Werk als physikalisches Nachschlagebuch der eigenen
aibliothek einzureihen.
Was in den vorliegenden Neuauflagen der beiden Bande
dles dam gekommen ist, ist hier im einzelnen nicht aufmzahlen. Die groi3te Umanderung hat im ersten Band die
Hydro- und Aerodynamik erfahren. Hier ist auf breiter Unteriage all dem Rechnung getragen, was, insbesondere durch die
Entwicklung der Flugtechnik angeregt, an Fortschritten der
wissenschaftlichen Anschauungen zu verzeichnen ist. Das Buch
hat sich gerade hierin sehr fortschrittlich erwiesen und unterxheidet sich dadurch heute aufs vorteilhafteste von SO gut
wie allen anderen Lehrbuchern der Physik, in denen Hydround Aerodynamik bisher stets ein Stiefkind gewesen ist. Dies
war um so mehr zu bedauern, als viele Faden von dem hydroiynamischen Feldbegriffe zu dem elektrischen hiniiberfuhren,
und das Verstlndnis des letzteren durch die Kenntnis des
ersteren nur gewinnen kann. Dem Vorzug dieser Erweiterung
gegenuber fallen kleine Wiederholungen und Unstimmigkeiten
weniger ins Gewicht. Die nachste Auflage wird vielleicht das
Ganze organisch noch etwas besser gestalten. So wird man
die B e r n o u 11i sche Gleichung nicht an zwei verschiedenen
Stellen auf verschiedene Weise abzuleiten brauchen. In Anbetracht der auf Seite 358 gegebenen neuen Darstellung von
W i e s e 1s b e r g e r iiber den Kugelwiderstand wird man das
uberlebte A 11 e n sche Gesetz: ,,Widerstand in einem Gebiet
proportional v16" streichen mussen.
Der zweite Band enthalt als neu und fur den Chemiker besonders interessant vor allem eine eingehende Behandlung der
A s t o n when Untersuchungen mit seinem ,,Massenspektrographen", deren Ergebnisse die alte P r o u t sche Hypothese,
dai3 alle Atome aus Wasserstoff zusammengesetzt seien, wieder
in den Mittelpunkt des Interesses gebracht hat. Das R u t h e r f o r d - B o h r sche Atommodell wird auf 25 enggedruckten
Seiten in stark erweiterter Form behandelt. Alles Wesentliche
dieses modernsten Gebietes der Atomphysik wird hier in ausgezeichneter Weise dargelegt. In dem Abschnitt uber elektrische Wellen erfiihrt die Gluhkathodenrohre eine ihrer groden
Bedeutung als Sender, Empfanger und Verstarker entsprechende
ausfuhrlichere Wtirdigung. Wenn schliefilich noch erwahnt
wird, da5 auch die Relativitatstheorie auf mehr als 60 Seiten
eine griindliche Erorterung erfahrt, so ist aus alledem zu ersehen, dai3 der ,,G r i m s e h 1" i n seiner neuen Auflage wirklich den Namen eines modernen durchaus empfehlenswerten
Lehrbuches der Physik verdient.
Schiller. [BB. 215.1
Physikalische Chemie. Von Prof. Dr. A. B e n r a t h. I. C h e m i s c h r e i n e S t o f f e . 11. L o s u n g e n . VIII u. 107 S.
Dresden u. Leipzig 1923. Verlag Th. Steinkopff.
Br. G.-M. 2,50
Das Buch ist ein Beitrag zur naturwissenschaftlichen
Reihe der ,,Wissenschaftlichen Forschungsberichte". Verfasser
greift aus dem Gesamtgebiete einige Kapitel heraus, die er
in ihrer Entwicklung darzustellen versucht. I m ersten Abschnitt, der fiber die Beziehungen der Eigenschaften von Elementen und Verbindungen und weiter uber die Allotropie handelt, ist ihm das wohl kaum gegliickt. Die physikalische
Chemie hat in den Jahren 1914-22 sich nicht damit erschopft,
einige Regelmafiigkeiten zwischen allerhand Eigenschaften aufzustellen. Sollten die groi3en Gedauken des N e r n s t schen
Theorems und der Quantentheorie sich wirklich so ergebnislos
fur diese Fragen erwiesen haben? Wenn aber von Allotropie
gesprochen wird, sollten doch wenigstens die rontgenspektroskopischen Methoden erwahnt werden. Wesentlich gunstiger
ist der Abschnitt uber die Losungen, insbesondere die Elektrolyte, zu beurteilen. Hier wird ein zutreffendes Bild von den
Wandlungen unserer Anschauungen gegeben; auch von dem Kapitel uber die Solvattheorie gilt gleiches. Die game Art der Behandlung stellt die Empirie in den Vordergrund, und es wiirde
dern in diesem Sinne wertvollen Bande zum Vorteil gereichen,
wenn sich dies bereits in einem weniger weitgefadten Titel
aussprache.
Benrrewitr. [BB. 216.1
Experimentelle Einfuhrung in die ElementarelektrizitHt unter
Berucksiehtigung der Bontgenstrahlen und der drahtlosen
Telegraphie. Von R. T h i e m e. (Randchen 11 der KompafiBucherei, Reihe C.) 68 Seiten. 78 Abb. Nordhausen. Verlag
H. Killinger.
Geh. G.-M. 1,50, geb. G.-M. 2,50
Das vorliegende Biichlein ist nach Titel und Vorwort fiir
eine erste, k u n e und leicht fafiliche Einfuhrung von Laien bestimmt, jedoch auch von Personen, die sich nebenberuflich mit
der Elektrizitat befassen miissen, z. 73. Techniker, Kaufleute,
Chemiker usw. Was zunachst den C h e m i k e r anlangt, SO
mochten wir die Eignung des Biichleins fur ihn bestreiten.
Jeder Chemiker wird von der Schule oder Hochschule her
irgendein Physikbuch besitzen, in dem e r sich uber die Grundlagen der Elektrizitatslehre mindestens so gut orientieren kann
als in diesem Heftchen.
Was die Einfuhrung eines L a i e n in die Elektrizitiitslehre
betrifft, so halten wir die Art der vorliegenden Einfiihrung
auch nicht fur sehr glucklich. Es sol1 durchaus zugestanden
werden, dai3 nichts schwieriger ist als eine gute ,,popullre",
d. h. mSglichst wenig voraussetzende Darstellung. DaB eine
solche aber sicher besser m6glich ist als etwa in dem ersten
Kapitel ,,Voltaelement", diirfte unbestreitbar sein. Gerade bei
einer popularen Darstellung mui3 es als der richtige Weg erachtet werden, a u s g e h e n d v o m E x p e r i m e n t zu den
theoretischen Begriffsbildungen aufzusteigen, und nicht umgekehrt. Solange keine elektrischen E x p e r i m e n t e beschrieben sind, helfen auch keine Analogien mit W a 8 s e r versuchen.
In dem Kapitel uber das O h m s c h e Gesetz, dessen funda.
mentale Bedeutung mit Recht unterstrichen wird, erscheint v e r
uunderlicherweise der Widerstand einer verzweigten Leitung
nur in einer Fui3note auch norh mit einem Fehler in der Ab.
leitung. Neben diesem und manchem anderen, was an dem
Buch auszusetzen ist, mu5 anderseits anerkannt werden, daf
es vielfach Anleitung zu einfach auszufuhrenden Versuchen
und Messungen bietet, worin sein Hauptvorzug zu sehen ist
Schiller. [BB. 186.1
ladiotechnik. Das Reich der elektrischen Wellen. Von
H. G u n t h e r (W. D e H a a s). Funfte Aufl. 78 S. 29 Abb.
u. ein farbiges Umschlagbild. Stuttgart 1921. Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde. (Bd. 84 der Kosmos-Buchbeilagen.)
Das Kosmosbuchlein ,,Radiotechnik" des bekannten popuarwissenschaftlichen Schriftstellers H. G u n t h e r stellt eine
n angenehmem Plauderton geschriebene Einfllhrung in die
h n d l a g e n der Radiotechnik dar. An die H e r t z schen Veriuche ankniipfend fuhrt G ti n t h e r den Leser uber die Arbeien von M a r c o n i , S l a b y und B r a u n bis zur GroBfunkitation Nauen. Die Elektronenrohre kommt recht k u n weg,
was in der bei der heutigen ,,Radio"-Begeisterung sicher bald
olgenden Neuauflage wohl geandert werden wird. Die zweite
M f t e des Buchleins weist die mannigfaltigen Beziehungen auf,
lie zwischen Kadiotechnik und zahlreichen Gebieten des ti@ichen, technischen und wirtschaftlichen Lebens bestehen :
'resse, Zeitsignale, Landesvermessung, Schiffahrt usw.
Alles in allem: Wohl zu empfehlen, nicht nur wegen der
Nohlfeilheit als Kosmosbuch!
Schiller. [BB. 195.1
Elektronen- und Ionenstrome. Von Prof. Dr. J. Z e n n.e c k.
VIII u. 48 S. Berlin 1923. Verlag J. Springer. Br. G.-M. 1,50
Das Heft stellt die Ausarbeitung eines auf der Jahresqersammlung des Verbandes deutscher Elektrotechniker 1922
n Munchen gehaltenen Vortrages dar. In elementarer Weise
'ilhrt es an Hand einer Anzahl von Versuchen in die Erscheiiungen beim Durchgange von Elektrizitlit durch das Vakuum
und Gase ein. Einige Wirkungen der Elektronenrohre werden
arortert ; mehr Raum ist den Ioncnstromen, dem Moore-Licht,
lem Glimmlicht, der Korona gewidmet; der Schlufiteil behanlelt Bogen- und Quecksilberlampe. Wer sich in Kurze iiber
liese so iiberaus zeitgema5en Fragen informieren will, dem
kann diese alles Problematisthe vermeidende Darstellung
empfohlen werden.
Bennewifz. [BR. 262.1
Der Gebrauch von Farbenindiratoren, ihre Anwendung in der
Neutralisationsanalyse und bei der kolorimetrieehen Bostimmung der Waseerstolionenkonzatrat~on. Von Dr. J. M.
K o 1 t h o f f , Konservator a m Pharmazeutischen Laboratorium der Reichsuniversitiit Utrecht. Zweite, verm. Aufl. Mit
21 Textabb. u. 1 Tafel. IX u. 220 S. Berlin 1923. Verlag
J. Springer.
G.-M. 10
Das K o 1t h o f f sche Buch ist, bald nachdem die erste Auflage in dieser Zeitschrift (36,27 [1923]) besprochen worden war
in einer neuen Bearbeitung erschienen. Diese hat gegeniiber
der ersten Bearbeitung nicht nur nicht unerheblich an Umfang
gewonnen - aus den 140 Seiten der ersten Auflage sind 220
geworden -, sondern Verfasser hat durch die Erganzungeri
und Erweiterungen, die er vorgenommen hat, das Werk in
einer Weise vervollkommnet, dai3 dieses zweifellos einen ma5gebenden Einflud auf die weitere Entwicklung der Wissensgebiete haben wird, die von dem Stand der Kenntnisse iiber
die Farbenindicatoren abhangen. Die verschiedenen Kapitel
sind um die folgenden Abschnitte erweitert worden: Im ersten
Kapitel uber Neutralisationsanalyse ist ein Abschnitt uber
Pufferkapazitlt unil Puilerindex, in welchem die v a n S 1 y k e schen Ansatze behandelt worden sind, aufgenommen worden.
Das zweite Kapitel iiber den Farbenumschlag der Indicatoren
enthalt neue Abschnitte uber die wichtigsten Eigenschaften
der Indicatoren und iiber den Einflui3 von Alkohol auf die
Empfindlichkeit der Indicatoren. I n diesem Abschnitt haben
besonders die eingehenden Arbeiten des Verfassers Erwlhnung
gefunden. Im Kapitel uber Anwendung der Indicatoren in
der Neutralisationsanalyse ist auf die Sulfonphthaleine von
C 1 a r k und L u b s Bezug genommen, und es ist weiter ein
besonderer Abschnitt iiber die Titration eines Gemisches
zweier Sguren oder Basen mit sehr abweichenden Dissoziationskonstanten aufgenommen worden. Im vierten Kapitel (die
kolorimetrische Bestimmung der Wasserstoffionenkonzentration)
sind neue Kapitel iiber den Einflui3 der Temperatur und iiber
den Alkoholfehler dazugekommen. Erhebliche Erweiterungen
finden sich ferner in dem Kapitel iiber praktische Anwendung
der kolorimetrischen Bestimmung der Wasserstoffionenkonzentration. Es enthiilt neue Abschnitte iiber den Gerbevorgang,
fiber Zuckerindustrie und Pharmazie. Ferner sind die iilteren
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