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Ertpnen von Orgelpfeifen bei vernderlicher Strke des Anblasens.

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Das westliche Maximum fgllt also, wenn man eine Differenz von 0°,6 unberiicksichtigt Bfst , am nlchsten an S.
zur Zeit des ersten Viertels, entfernt sich am meisten zur
Zeit des letzten; mit der grokten Annaherung an S. fallt
das Maximum der Starke zusammen, mit der groBten Abweichung das Minimum derselben.
Nach einer hier nicht aufgestellten Berechnung falIt das
Maximum der sfidwestlichen Winde auf das erste Viertel,
ihr Minimum auf das letite. Fur nordostliche Winde ergab
sich ebenso das Minimum zur Zeit der ersten Octanten, und
das Maximum zu der des dritten. Das Minimum der nordbstlichen Winde geht also dem Maximum .der siidwestlichen
und das Maximum der nordostlichen Winde dem Minimum
der siidwestlichen voraus.
Eine Abhangiglieit der Windverhaltnisse von der Mondstellung scheint hiernach nicht zweifelhaft.
MI. Ertiinen von Orgelpfeifefi bei vertinderlicher
Sttirke des &&asens;
vow Dv. H. Ernsmann.
B e i einem mir
Gebote stehenden Natterer’schen Apparate kam ich anf den Gedaiiken, an die Ausstrdmungsiiffnung der Flasche, iu welcher das Gas comprimirt wird, eine
Orgelpfeife zu stecken iind das Ansprechen derselbeii unter
der abuehmenden Starke des Luftstromes zu beobachten.
Es wurde atmospharisclie Luft comprimirt, die Pfeife angesetzt und der Hahn geoffnet. Die Pfeife sprach erst unrein
an, dann folgte bei abuehmender Starlie des Stromes der
reine Grundton: hierauf tYurde der Ton wieder unrein und
endlich trat eine Pausc ein, anf welche jedoch ein reiner
hoher Ton folgte, auf welchen schlieklic% kurz vor dem
Aufhdren des Luftstromes rind nach liurzer Pause der Grundton nochmals erklang.
ZU
651
Um die Starke des Luftstromes, welcher jedem Tone
entsprechen wiirde, zu messen, liefs ich von Schkiffer und
B u d e n b e r g zu Buckau bei Magdeburg ein auf die Flasche
passendes Manometer anfertigen, welches von 10 zu 10 Pfund
Druck eiilgetheilt ist und bis 280 Pfund oder 20 Atmosphare
Druck reicht. An dem Rohre, welches von der Compressionsflasche zum Manometer fiihri , ist seitwarts eine Messingrobre mit einfachem, luftdichtschliefsendem Hahne angebracht, welche eine ebenso feine Ausstromungsdffnung, wie
das Mundstuck am N a t t erer'schen Apparate besitzt und
an welche die Orgelpfeife angesteckt werden kann,
Ein vorlaufiger, mit einer offenen holzernen Labialpfeife
ausgefiihrter Versnch, bei welchem das Manometer nur
50 Pfund Druck zeigte, ergab bei voller Oeffnung des Hahnes anfaiigs den unreinen Grundton, bei 40 Pfund wurde
der Ton rein, dann wieder unrein, horte etwa bei 15 Pfd.
auf, so dafs eine vollstandige Pause eintrat; darauf sprach
bei ungefahr 10 Pfund die nachst hohere Octave an, welcher bald eine zweite Pause folgte, und zum SchIusse lie&
sich der Grundton vernehmen.
Die Versuche wurden ofter und zwar bei verschiedenem
anfinglichen Drucke wiederholt. Leider liefsen sich , hachstens zwei Versuche hinter einander ausfiihren und zwar
weniger wegen der Anstrengung , welche die Compression
erforderte, da mir meine Schiiler mit grofser Bereitwilligkeit
zur Hand gingen, als wegen der starken Erhitzung der Compressionspumpe, da die an dem Apparate angebrachte Abkiihlungsvorrichtung nur unvollkommen wirkt.
Die anhnglich benutzte Pfeife schlug beim Anblasen
leicht tiber; ich ersetzte sie daher durch eine sehr genau
fiber den Kern gearbeitete holzerne Labialpfeife mit einem
aus einer Messingplatte bestehendem Labium rind einem
Stopfer, der mit der Eintheiluiig zur Erzengung der chromatischen Tonleiter versehen ist. Die Pfeife wurde als offene und als gedeckte benutzt. Sie halt 3cmSeite irb Quadrat und ist vom Labium an gerechnet 32,SCm
lang; mit dem
Stopfer giebt sie den tiefsten Ton bei 27,5'"' Lange.
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Nachdem bereits eine gFf&Wxe hnzahl v'dn Verstlehen
#on mlr ausgefiihrt warden d a r , h n d ich in der Abhmdlmg W e r t h e i m'd iiber die Geschwiadigkeit des S c h d l e
in FBssigkeiten I j 7 dafs meine Beobachtungen aaf Wemheif
keinen Anspruclr haben. Hr. W e r t h e i m Boniite bei seb
new Versuchen den Bruck , unter wdchem der Luftsfrm
steht, twnsta&t erhalten, mir war diefs nicht miirglid, MWP
&ern die Stiirke dea Dmckes dahm fmtw%hreild gb. Drr;
&wh war Rr. W e r t h e i m in grofsern Vortheile und seine
Bestimmungen mufstcttn einen entschiedenen Vamg vor dea
meinigeii habeo. kus diesew Grunde habe ich meilre VHsuebe abgebrochen; indessen scheiiit es mir irnmerhin nicht
gl&h@€tig, dafs rneine Resultate als Best2tigung der W er theim'sehen dienen, so we& sicb dieselben auf das Erdijinen
&r Orgelpieifen beziehen, und d a m erlaube ich mfr bier
&e, w e m m h dcht specidle Mittheilang.
€3~. W e r t h e t n v sagt S.439: u B e i den Pfeifgn, selbst
dkm best augesetzren, ist der Grandton nicht gam k s t ; ev
sehwankt i m e r h l b gewissm Grgnzen mit der GtArke des
Windesa und S. 442: JlBei jedem Tone sch*aiken &
D d e zwischen wesen Crgmen: Dkfs ergabea mcb m i n e
Y'amda s o m h l bei agenet als. bei gecleckter Pfeife. M&s#
erklang in der offme* P€& der Gmiidtan rein bei 80
bia 8OPfB. 1)Mlck mud bei hiiherem und nkderein 0 a i - e ~ ;
es zeigte sich a b a eine Verscbkdenheit je nach der 4ti&e
des Anfangsdruckes. Begam d e ~Druck mit 120Pfd., SO
stellte skh der rehe Grundton ein bei etwa 105.P€d., hingegen bei einem A n f q d r u e k e von 50 bis 60 Pfd. bei ungeQ& 40 PM. Den Grand biervon h d e t Hr. W e r t h e i m
jededakh richtig darin, daQ die Berichtiigungen, welche &
bf6rungen an den beiden Enden der Pfe$fe an dem offenen
Ende uzrd an dem AdschnPte
ntithig machen i@ Bezug,
an$ die Pfeifenlsnnge, mit der Gr6fse des Druckes odetlc el&
G e s c h d i g k e i t ' des Luftstromes sich Indem (a. a. 0. S; 441
-
-
w. 438).
ixhwachem Drueke; sagt S. 440 Htt. TVer%hei;m,
db
erhalt m m zuvbrdemt d W & U ~ @ & I , und inchmu
1) Pogg.
Anna!.
Bd. LXXVII, S. 427 bis 445 und 544 bis 571.
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Drwk allm~bligsteigest, beliommi man auch die harmouischen Tijne.4 Uiefs habe ich bei meinen nicht mit gesteigertem , sondern abnehmendem Drwke ausgefarteu Versucheu nicbt entsbieden beobachtet, sondera uur ein Mitklingeu anderer Tbne wahrgenommen.
Ferner heitt es (S. 440): *Fahrt man fert den Wind
zu rerstarken, bis man den letztrn harmonischen Ton uberScbritten bat, so gelingt es oft, sozoohl den Grundton ads
dessen Octave aufs Neue hervorsubrinyea; alleiu beide sjnd
etwas tiafer als die entsprec4euden Tiiiie der Raihe, die
man gewohplicb beobachtet a Diefs neue Augtretea des
Grnndtows, so dak die hohere Octave zwisohen dem zweimaligen Ertonen des Grundtones liegt, was xpir gerad.de das
Aufhllendste ist bei meinein ersten Versuche. Ich kam
diefs Phiinomen entscbieden bestatigen. Weiin bei offener
Pfaife der Gruiidton aiigesprochen hatte, erhielt ich bei abnehmendern Druche stets iiacb einer eingetretenen Pause
dic bohcre Octave und bald darauf nach biirzer Pause beipi
Aufboi en des Luftstromes lrochmals den allerdirrgs nur
schwach erhlingeoden Griiadton. Die Octave stellte sich
ein bei einem Drncke von 10 bis etwa 18 Pfund. Bei dew
letzten Ertonen des Grundtones bemerkte ich zufallig, da€s
der Maiiometerzeiger eine lileine ruckgangige, also wieder
vorwzrisgehende, d. h. eiiie wieder eingetretene Verdichtung
anzeigeiide Bewegun;: Sachte. Diese Zeigerbewegung beobachtete ich dariluf jedesmal bei dein letzten Ertiinen des
Grundtones. Dirfs Aiiftreten der Octave zwischen den zweimaligen Ertijnen des Grundtones ist von W e r t h e i m nicht
erkhrt. Derselbe sagt S. 553: ),Oft geschieht es, dais ein
und derselbe Druck zugleich zwei harmonische Tiine erzeugt, die zu zwei auC einandcr folgenden Reihen gehoren,
und besioiidars haufig beobachtet man die Coexistene der
Tone 1 nnd 3. Die Unregelina~sigheiteii,die man bisweilen
in der Ordnung des Aufeiiiaiiderfolgens der Tiine bemerkt,
sind wahrscheinlich derselben Ursache zuzuschreiben. Es
liegt also hier ein no& der Erklarung bediirftiges Pbanomen
vor. An dem Bruminkreisel bemerlit man eine ahnliche Er-
654
scheinung, an deren Erklkirung sich S o n d h a u l s , M a r x ,
S a v a r t und auch ich versucht haben; indessen ist noch
kein definitiver Abschlufs erzielt.
Ob die gleichen Tone, die bei verschiedener Stkirke des
Luftstromes auftreten, bei stBirlterem Strome etwas tiefer
sind, als bei schwacherem, kann ich nicht entscheiden, da
bei meiner Beobachtungsmethode eine Messung in dieser
Beziehung iiicht maglich ist und ich mein Geh6r nicht entscheiden lassen kann.
Gedeckte Pfeifen verhalten sich anders als offene. Bei
starkem Drucke, z. B. bei einem Anfangsdrucke von 120 Pfd.,
erhielt ich schon bei 100 Pfd. die Quinte; bei schwacherem
Anfangsdrucke bei 75 Pfd. iind selbst bei 50 Pfd.; es trat
dam, naclidem der Ton unrein geworden war, eine Pause
ein bei 45 Pfd., respective 35 Pfd. und bei etwa 20 Pfd. erklang der Grundton, auf welchen weifer keine Tiine erfolgten, sondern iiur beim Unreinwerden ein Mitklingen bernerlrt
wurde; bei einem I)ruck von etwa 10 Pfd. trat eine Pause
ein und iiur bisweilen enktand zuletzt unter riickgangiger
Bewegung des Manometerzeigers nochmals der schwache
Grundton.
XIII.
Ueber die Urnwandlung eines Jliissigen Cylilzders in gesonderte Kugeln ;
von Hm. Felix P l a t e a u .
(Mitgetheilt vom Hm. Verf.
aus
d. Bull. de I'acad. roy. de Belgique, Sir. II,
X . XXW, 1567.)
I n der zweiten Reihe seiner Untersuchungen iiber die Gleichgewichtsfigwen einer flussigen Masse ohne Schwere hat mein
Vater gezeigt, dafs ein sehr langer und fliissiger Cylinder
oder, allgemeiner , jede flussige Gestalt, deren eine Dimension betrachtlich ist gegen die beiden andern, immer von
selbst in eine Reihe gesonderter Kugeh zerfallt, und auf
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