close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Erwiderung auf eine Notiz des Hrn. Emsmann

код для вставкиСкачать
I62
2) 248,028939; 3) 168,589860. In der That gab eine
Nachrechnung, die naturlich iiber alles praktische Bediirfnifs hinaus genau seyn mufste, folgende Tabelle:
1
I1
111
IV
V
200 185,55737751 81,58372758
327,468017.65
150 189,74843271 83,4489887
248,028938.6
100 198,46220935 87,327121523
168,589859.6
Die vorstehenden Rechnungen zeigen, einmal wie genau,
das andere Ma1 , wie praktisch die Vergrofserungsformel
ist, da sie ohne Weiteres fur jede Sehweite und fur jede
Lage des Auges die richtige Zahl giebt.
XIV. Erwiderung auf eine Noti% des Hrn.
E m s m a n n ; aon Hrn. K. a k i n in Pesth.
A u s dem mir erst in jiingster Zeit zu Gesicht gekommenen 10. Hefte der Annalen von 1866 entnehme ich, dafs
Hr. E m s m a n n , Professor in Stettin, des Glaubens ist, als
hatte ich in meinen auf die Traiismutation der Strahlen
beziiiglicben Publicationen seiner in keiner Weise gedacht.
Hatte Hr. E m s m a n n jedoch, dessen Kenntnifs der genannten Publicationen sich auf eine kurze Erwiihnung derselben
in dem W i Il’schen Jahresberichte uber die Fortschritte
der Chemie (Jahrgang 1865) zu beschranken scheint, den
Report der British Association fur das Jahr 1863 nachgeschlagen, so wurde er, auf S. 98, igefunden haben, dafs ich
daselbst seine einschlagigen Aeulserungen des Ausfiibrlicheren erorterte. W e n n Hr. E m s m a n n es jedoch ferner fur
eine 3) personliche Pflicht ct ha1t, 3) Prioritatsanrechte auf die
in Rede stehende Leistung sich ausdriicklich zu wahren *,
so bekundet das eine Aeuherung seiner Stellung zu der
((
3)
163
Sache, der ich unmoglich durch Schweigen Vorschub leisten kann. Schon Hr. S t o k e s , wie allgemein bekannt,
hatte sich gleich bei seiner Entdeckung der Fluorescenz,
mit der Frage beschaitigt, ob es nicht, neben jenen normalen Fallen der Fluorescenz, in welchen bekanntlich eine
Verminderung der Brechbarkeit in den transmutirten Strahlen, im Vergleiche zu den incidenten, zu Tage tritt, auch
noch andere Falle gebe, bei denen das entgegmsetzte Resultat sich einstellt. Dieselbe Frage nach dem Vorhandenseyn von Phanomenen, in denen Strahlen auf solche
Weise transmutirt werden, dafs im Acte der Transmutation
eine Erhohuiig ihrer Brechbarkeit bewirkt wird, stellte sich,
nachdem Hr. S t o k e s von der Erfahrung eine negative Antwort auf dieselbe erhalten hatte ’), auch Hr. E m s m a i i n
wiederholt, und zwar eine betrachtliche Anzahl Jahre splter; und e r glaubte das Vorhandenseyn von solchen Phiiinomenen ails folgenden Erscheinnngen erschliefsen zii kiinnen. Erstens, erliitzt man scharlachrothes Quecksilbejodid - Pulver , so erhalt man eine gelbe Flussigkeit ; W o l framsaore, phosphorsaures Kobaltoxyd und salzsaures verhalten sich ahnlich. Zweitens, aus den Farbenerscheinungen beim Anlassen des Stahles. Endlich drittens, nkann
als eine Bestatigung gelten, dais das eigentliche Gluhen,
wenn es lediglich uod unmittelbar drirrh Temperaturerhdbung hervorgebracht wird, stets mit rother Farbung beginnt ”.
Diese Anfuhrungen des Hrn. E m s m a n 11, durch welche
derselbe jetzt wunderbarer Weise den thatslcblichen Nachweis ri des oben gedachten Phiinomenes gefuhrt habeu will,
beweiwn im Gegentheile, einerseits ein ghzliches Verkennen der Natur jener Phanomene, wie der Fluorescenz und
Transmution der Strahlen iiberhaupt, anderseits bekunden
dieselben eine viillig irrige Auffassung des Wesens der angezogenen Erscheinungen. Den Nachweis dieser Behauptung, welcher den tibrigen Lesern der Annalen aoch be’J
1) Phil. Tram 1852, p . 499.
2 ) S. Ann. Bd. CXIV, S. 651.
*
11
i 64
sonders zu liefern mehr als iiberflussig ware, findet Hr.
E m s m a n n in dern Eingangs erwahnten Report S. 99. Aus
dem Umstande nun, dafs Hr. E m s m a n n , p d nicht einma1 als Ersfer, eine Frage aufgeworfen bat, zu deren Lasung er nicht nur Nichts beigetragen, sondern die er zu
dem in einer Weise erortert, welche ein gtinzliches MiEsverstehen des Wesens der Frage offenbart, folgern zu wolleu, dafs Hr. Ems m a II n irgend welche Prioritiitsanrechte a
sey cs der Fragestellung, sey es der Lasung derselben
wegen besitze, ist ein Verfahren, das kein Billiger und
logisch Denkender gutheifsen kann; auch ist es mir nicht
maglich aus der von Hrn. E m s m a n n angezogenen Stelle
im W i l I’schen Jahresberichte, die gleiche Schlufsfolgerung mit ihrn zu machen, als ob namlich der betreffende
Referent factisch Hrn. E m s m a n n daselbst PrioritHtsanrechte von irgend welcher Art oder Bedeutung Eugesprochen htitte ’).
Was den von Hrn. E m s m a n n vorgeschlagenen Ausdruck der negatiaen Fluorescenz betrifft, fur den derselbe
neuerdings in die Schranken tritt, so habe ich am betreffenden Orte schori herqorgehoben, wie Fluorescenz und Calorescenz, obwohl nnleugbar in ihrem Wesen verwandt,
nichtsdestoweniger eher als gesonderte Species, denn als Variettiten von einander aufzufassen sind. Aus diesem Grunde,
und zwar auf Anrathen eines der Secretare der mathematisch-physikalischen Section der British Association vom
1)
(1
1) Der geaannte Referent bemerkt dagegen an einer Stelle (S. 80):
SJ A k i n und. J. T r n d a l l haben unabh5ngig von einander (denselb e n ) Gedanken gefafst: die erste Veroffentlichung scheint von A k i n
herzuriihren((. Nun ist die erste Veroffentlichung meinerseits eine von
Hm. T y n d a l l selbst ausdriicklich zugegebene, weil eben unbestrittene
Thatsache; Scheio dagegen, und zwar digerischer Schein ist das behauptete Zusammentreffeen des Hm. T y n d a l l mit mir in demselben
Gedanken; doch handelte es sich in dem zwischen mir und Hrn. T y n d a l l ausgebrochenen Streit keineswegs, wie Referent angiebt, u m itgend welche nPrioritHtIC, vielmehr blofs von dern Bruclr eines Uebereirihornmeas, gefolgt von unbefugtem Eingriff in fremdes geistiges Eigenthum.
,
165
Jahre 1863, habe ich denn auch fur die in Rede stehende
Ersrheinung die neue Bezeichnung: Calcescent vorgeschlagen, die nach Analogie des Wortes Fluorescenzi gebildet
ist, und dariim auch die Verwandtschaft der beiderlei Phsnomene zur Genuge hervortreten lafst. Kauln brauche ich
bei dieser Gelegenheit noch hervorzuheben, dafs der von
anderer Seite lierstarnmende Parallel- Ausdruck der Culorescena, wie er sprachlicli einen Barbarismus bildet und obwohl mit Fluorescena gleichklingend, nichtsdestoweniger etyrnologisch von jenein Worte antilog geformt ist, so aucb
anderseits nur als ein usurpatorischer Name fiir ein geistiges Plagiat sich vordrangt.
December 24, 1866.
XV. 3 o t i x uber die kosmische Theorie der Feuermeteore; von G e o r g v o n B o g u s l a w s k i
in Stettin.
D i e kosmische Theorie der Sternschnuppen hat bekanntlich erst durch C h l a d n i ’ s muthige und geistvolle Forschungen ihre wahre Geltung erlangt. Denn es gehbrt in
der That ein frischer Muth dazu sich wegen einer unumstbfslicben Wahrheit, welche aber zur Zeit noch nicht als
solche erkannt ist, von den Zeitgenossen und den grafsten
Gelebrten verlacht und verspottet zu sehen, ja sogar von
einigen Fanatikern als ein Ketzer und Unwissender ausgeschrien zu werden. Und diefs Schicksal hat C h l a d n i erfahreii : man vergleiche bieriiber die von C h 1 a d n i selbst
mitgetbeilten Urtheile mitlebender , grofser Gelehrten iiber
seine Ansicht des kosmischen Urspruuges der Sternschnuppen und Feuerkugeln (Chl ad n i , Feuermeteore S. 3 bis 14).
Aber wenn auch C h l a d n i in der That zuerst von
allen Gelebrten diesen kosmischen Ursprung der Feuermeteore mit Gewifsheit erwiesen bat, so ist er doch nicht
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
186 Кб
Теги
erwiderung, notiz, emsmann, auf, eine, hrn, des
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа