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Erwiderung auf Hrn. W8llner's Bemerkung bezglich Hrn. Jamin's Beobachtungen ber Metallreflexion

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w. voigt.
495
sPure wohl schwer anzunehmen ist. Auch die Versuche
von Quincke') mit Qlasrijhren von 1,5mm Wandstiirke,
welche mit Wasserstoff sowie mit KohlensiLure bei 25- 126 Atmosphkren gefiillt nach 17 Jahren noch keine Gewichtsabnahme nachweisen liessen , erschweren die Annahme, dass
diese Qase in die molecularen Interotitien des Glases einzudringen vermijgen. Vielleicht ermijglicht die von mir mitgetheilte Thatsache, diese Eypothese fallen zu lassen.
I n n s b r u c k , 17. Januar 1885.
IX. Emviderung
auf Em. WMZmer'8 Bernwhwng
btwiiyZ4eh Em.Jamin's Beohachtungen iiher
l@&aZZre~on;v o n W. VoJgt.
.-
Hr. W i i l l n e r a ) hiilt in einer Mittheilung im vorigen
Bande dieser Annalen seine friihere Anschauung 3, aufrecht,
dass die von Hrn. J a m i n als Hauptazimuthe bezeichneten
Winkel') die nach e i n m a l i g e r Reflexion zu erhaltenden
seien, imGegensatz zuEisenlohr6),Moussone)undmir, welche
meinen, dass sie einer zweimaligen Reflexion entsprechen.
Was Hrn. E i s e n l o h r und ebenso mich zu unserer Anaicht gefiihrt hat, sind die Zahlwerthe, welche Hr. J a m i n
fir die frqliche Constante bei verschiedenen Metallen angibt.
In seiner ersten Arbeit 3 hat er z. B. fur Stahl direct
die Werthe der Amplituden
und
bestimmt, welche bei
einfallender Amplitude E n s nach e in m a 1i ge r Beflexion er0,94,
halten werden, nPmlich: R,=0,54,
woraus folgt nach: tg7, =%,/&,,
w1 = 30°.
In seiner zweiten Arbeita) gibt er als ,,HauptazimuthtL
f i r dasselbe Metall und dieselbe Farbe 16O 29' an; es ist also
doch Mar, daes dies nicht das bei e i n m a l i er Reflexion
erhaltene Azimuth w1 sein kann, sondern nur as nach zweimali er eintretende 9 , das bestimmt iat durch tg 9,= tgaq.
=28O34'
fn der That setd man yz= 16O 29', so fol
in beeter Uebereinstimmung mit dem obigen %7exh.
w,
%
1) Quincke. POW.Ann. 160. D. 118-126. ISX.
ej Wiillner; WGl. ~ n n23.
.
6 308. 1 ~ 8 ~ .
3) Wullner, Physik 2. D. 484. 1875.
4) Jamin, Ann. >e chim: et de phye. (3) 0% p. 311. 1 W .
5) Eisenlohr, Wied. A m . 1. p. 202 Anm. 197i.
6) Mouseon, Phyeik 2. p. 510. 1872.
7) Jamin, Ann. do chim. et de phys. (3) 19. p. 304. 194i.
8) Jamin. Ann. de
et de phys. (3) 22. p. 318. 1848.
&.
w. voigt.
496
Genau dasselbe zei t sich, wenn man die in ihrer Bedeutong zweifelhaften bahlen in der zmeiten Abhandlung
Hrn. J a m i n ' s mit den Resultaten anderer Beobachter vergleicht, z. B. den mit den vollkommensten Mitteln durch
Hrn. Q u i n c k e l) erhaltenen.
Ich stelle im Folgenden die von Hrn. J a m i n gegebenen
Werthe unter Ti zusammen mit den daraus nach der Formel
t p q / =tgipi berechneten y{ und den von Hrn. Q u i n c k e
a s die nach einmaliger Reflexion geltenden hzimuthe mitgetheilten Zahlen unter IP,.
-
'i
Silber
Stahl
40') 50
16 29
I
i
4'1" 59'
"8 33
Zink
Kupfer
.\lasing
17
29
C';
9
3
2Y 25
36 'LO
29 40
37
3
V'l
j 43d 34'
1 4 1 53
27 46
I 3 1 20
\ 35 19
40 1
41
2.
Die grossen Abweichungen zwischen der ersten und
dritten, die gute Uebereinstimmung zwischen der zweiten und
dritten Columne zeigt, dass man nur zwischen den beiden
Auffassungen die Wahl hat, die von Hrn. J a m i n mit.
getheilten Azimuthe als die nach z we i m ali g e r Reflexion
eintretenden anzusehen oder aber die Jamin'schen Beobachtungen a l s im Widerspruch sowohl in sich als mit den sichersten Zlhnlichen Bestimmungen zu erkliiren.
Ich glaube, dass man bei der oft bewiihrten experimentellen Geschicklichkeit dieses Physikers unbedingt der ersteren Entscheidung beitreten und sich darin auch nicht durch
die von Hrn. W i i l l n e r angefiihrte Thatsache, dass Hr.J a m i n 18 J a h r e nach Anstellung seiner Yessungen sich entgegengesetzt geiiussert hat, beirren lassen wird. Bei der
blossen Reproduction der Resultate einer soviel frtiheren
Arbeit, welche sich iiber den erarterten Punkt nicht klar
x m p r i c h t , scheint mir eine Verwechselung der Bedeutung
dieser Zahlen durchaus nicht unwahrscheinlich.
Die Sache w k e natlirlich am besten erledigt, wenn sich
Hr. J a m i n selbst neuerdings dartiber iiussern woute. -.Fur
meine Theorie und die daraus gezogenen Folgerungen ist
iibrigens die endliche Entscheidung der Frage gleichgiiltig.
1) Quincke, Wied. Ann. Jubelbd. p. 336. 1871.
Drnck
X a t r g i r & W l t t l g In Leiprig.
101)
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