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Etwas ber Fkalienklranlagen fr Fabriken.

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Aufsatsteil.
28.
Jahrg.np 1916.
.
.
- 1910.
180. - 1910.
1
-...I___-
Winkelmann : Etwas Qber Ftikdienklaranlagen Mr Fabriken.
-_ ~
.
--.
331
der vorhandenen Anlagen meistens mit neuen und oft sehr
wschwerenden Auflagen an die Unternehmer herantreten.
In weitaus den meisten Fallen findet auch heute noch in
Fabriken, welche keiner stadtischen Kanahation angeschlossen sind, keine eigentliche Beseitigung der Abwbser
und Fakalien s t a t t ; in der %gel werden diese in die unterhalb der betreffenden Kloaettanlagen angeordncten Gruben
geleitet, in welchen sich die feden Bestandteile durch Absitzen abscheiden, wahrend die fliissigen Bestandteile durch
ein merlaufrohr in den natiirlichen Vorfluter geleitet werden, ohne da8 e k e Neutralisierung ocler Reinigung derselben fiir notwendig erachtet wird. Es ist wohl ohne weiteres einleuchtend, daB eine derartige MaBnahme hygienisch nicht einwandfrei sein ksnn.
Im nachstehenden sol1 auf die biologische Abwasserklarung nach vorausgegangenem Faulverfahren sowie im
A.nschluB hieran auf diejenjge Bauart derartiger Anlagen
eingegangen werden, die sich besonders fur Fabrikbetnebe
bewahrt hat. Nachdem die vorliegendc Frage auch nach
wissenschaftlicher Richtung hin von verschedener Seite
untersucht worden ist (so u. a. von D u n b a r , T h u m m ,
B r e d t s c h n e i d e r), und auch eine amtliche Stelle,
Vorschliige a u s d e r Litcratur.
die Kgl. Venuchs- und Priifungsanstalt fiir Wasservemor186. - 100 n. Chr. Palladius und andere: Seesalz.
187. - 1730. Baster: Arsen- und Quecksilbersalze.
gung und Abwikserbeseitigungg in Berlin, sich ihrer ange188. -- 1768. Constable (nach Knowles): Anstrich mit Pulver von nommen bat, sind nunmehr geniigend theoretische und
Arsenkies in Wasser.
praktische Grundlagen fiir die Errichtung und den Betrieb
189. - 1798. White (nach Knowles): Kalkwasserversuch mit dem brauchbarer Fakalienkliiranlagen geschaffen worden. Die
Schiff Ametyst 1799-1809 zeigte, daO der Anstrich
hier gewonnenen Erfahrungen sind zum Teil fiir die nachzwecklos war.
stehenden Ausfiihrungen mit verwendet worden.
190. --- 1815. Chapman: Triinken mit Kalkwasser.
Bei den nach dem biologischen und vorangegangenen
191.
1823. Kgan: Sublimat.
192.
1826. Newinarch: h i n d , Eisensulfat,, Griinspen. Arsenik Faulverfahren gebauten Klaranlagen gelangen die Abwiisser
und Alaun.
und Fakalien in ein mehrteiliges, meistens aus Beton her103. - 1828. Mamh (Franklin8 Journal): Gelijschter Ka.lk mit geatelltes Becken von entsprechender GroBe, in welch- der
Fischtran na.ch dern Vorschlagc einev spankchen ZufluD ununterhrochen erfolgt. Die sich in diesen einzelnen
Kapitiins 1804.
Faulbecken abscheidenden Schlammstoffe gehen hierbei in
1831-1838. Breant.
Faulnis uber. Die Ausr&umungder Schlammstoffe mui3 von
194. -- 1835. Nonteith (nach Paulet): Kalkwasser.
Zeit zu Zeit je nach Grofle der Becken erfolgen, wenn die
195.
1837. Granville: Mutterlauge von Salinen.
196. - 1838. Bethell: ncnnt bei rceinen Versuchen und in den ersten Wirkung der Anlage nachzulassen beginnt. Es sei ausdriickPatentschriften eine Reihe von Chloriden, Sulfaten lich darauf bingewiesen, daB auch mit dem Faulverfahren
keine vollstandige Verfliissigung der Fakalien zu erreichen
nnd anderen Salzen.
197. --- 1838. Bouchprie: Wic Bethell.
ist, wie dies irrtiimlieherweise von mancher Seite angenom198. -- 1839. Charpentier (nach Paulet): Eisenvitriol und Alaun.
men wird. Der SedimentierungsprozeB spielt sich in den
199. .- 1841. Pons (nach Paulet): Eisennitrat, Salpetcr, Alaun und Faulkammern etwa wie folgt ab: Sobald die Sedimente
Ferrocyankrtlium.
in Faulnis iibergehcn, setzt eine starke Sumpfgasgarung
200.
1841. Bourdon (nach Paulet): Abkochmg von Eichenlohe.
ein, welche den abgesetzten, fadenden Schlamm zeitweise
201. -- 1841. Nunzing (nach Peulet): Manganvitriol.
202. - 1844. Rurkes (nach Rcichcnbach): Waswrglas und Eisen- in Form von Fladen nech oben treibt. Nach hierbeij>erfolgtem Gasaustritt sinken dann diese fauligen Stoffe wievitriol.
803. -- 1847. Fournier-Caillot: Kohlensaurer Kalk in Wasser rnit der zu Boden, treiben je nach ihrer Zusammeusetzung
Kohlensa.ure oder Mangamulfat.
und nach Ablauf unbestimmter Zeit wiederholt nach oben
204. -- 1852. Rabe und Grabener (Zcitschr. d. osterr. 1%. u. Arch.
und bilden dann eine mehr oder weniger starke und f a t e
Ver. 124 [185Zj): GlanzruS.
Schwimmdecke von oft lederartig zaher, oft auch wachs205. .- 1853. Bischoff ( Z . d. 6sterr. Ing. u. Arch. Ver.): Schwefcl- rtrtiger Eigenschaft. Die S t i k e dieser Schwimrndecke ist
barium.
206. - 18118. Dingl. Journ.: Klippesches Mittel (Zuwmmensetzung bedingt durch die Menge der erfolgten Luft- tmd Lichtzufiihrung; so haben z. B. erfahrungsgemaB Faulkammern
unbekannt ).
mit abgewolbter Decke keine so feste Konsistenz wie
207. -- 1868. Rcc fnach Heinzerling): Borax.
offene Faulkammern. Andererseits findet man die stark208.
1875. Justs Jahrmberichte: Sodakalk.
209. - 1876. Leube, Pol. Notizblatt: Kreosozon, das ist 4%ige
sten Schwimmdecken i x ~ der Regel bei Anlagen, denen
Schwcfelsaurelosung.
die Abwbser mit d e n ganzen Gehalt der ungelosten Stoffe
zugefiibrt werden. Die sich in den Faulkammern bildenden
Biicber :
Gase, die nach T h u m m vorwiegend aus Sumpfgas, StickBritton: Dry rat in timber. 1875.
stoff,
Wasserstoff, Kohlensaure und etwas SchwefelwasserBuresch: Dcr Schutz des Holzes. 1880.
Falck: H~usschwammforschungcn,Heft 6. Die Meruliusfaule do8 stoff bestehen, sind brennbar und bilden mit Luft wrmischt explosible Gase. Das Betreten der Faulkammern
Bauholzes. 1912.
mit offenem Licht ist daher in hohem Grade gefahrlich.
Heinmrling: Die Konservierung des Holzes.
Die Ausscheidung dcr ungeksten Stoffe mit Hilfe des FeulMalenkowicz: Die Holzkomervierung im Hochbau. Wien 1907.
Malenkowicz: Bestimmung der wachstumshemmenden Dosis. Osterr.
beckenverfahrens sind nach D u n b a r im Durchschnitt
Chew.-Ztg. 1902.
rnit 60-70% und bei besonders sorgfaltig bedienten AnPaulet: Trait6 de la oonservation du bois. 1870.
[A. 66.1
lagen mit etwa 70° anzunehmen. Die GroDe der Anlage
richtet sich in der auptsache auch nach der Aufenthaltsauszufaulenden Fakalien in den Faulbecken.
Etwas uber Pakialienklaranlagen fiir Fabriken. Tzeith u der
m m verlangt hierfiir eine Aufenthaltszeit von etwa
Von Oberingenieur H. WINKELMANN.
24 Stunden und bei kleinen Abwassermengen dss Andert(Etngeg. 27.16. 1916.)
halb- bis Zweifache dieser Zeitdauer im Gegensatz zu
Die Beseitigung der in gewerblichen Betrieben, Fabriken D u n b a r, welcher eine nur zwolfstiindige Aufenthaltszeit
usw. sich er ebenden Klosettabwiisser und Fakalien ist o f t fiir ausreichend erachtet und selbst in einzelnen Fallen mit
934 770. Hall: Alkalische Phlobaphenelosung.
jGerbmehll6sung).
Nr. 939273. Woodblight & Later: Ferriarseniat.
Calciumarseniat oder Kupfer oder
Katnumarseniat und Calcium-, Xatriuiu-, Kelium- oder Kupferhydroxyd und Natriumsulfid nls Waswrlosung.
181.
1910. Nr. 974962. Hartmann & Schwerdtner: D. R. P.
182. - 1911. Nr. 1001 057. Long: Kochsalz. Calciumeulfat, Zinksulfat und Eisensulfat in Waaser.
183. - 1912. Nr. 1022064. Curtis: Natriumcarbonat und Natrjumsilicat zusammenschmolzen
uud in Wasser losen und mit Chlor
behandcln. Dieses gibt sntiueptische Losung.
184. - 1911. Nr. 1025 628. Jllingworth: Holz nach dem Einschnitt in Kalkwasser einlaugen
und spater mit ungeloschtem Kalk
bedecken.
Britisch Indion.
185.--- 1861. h'r. 70. Jaakson: Verfahren gegcn Faulen.
179.
Nr.
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332
Winkelmann: Etwas iiber F&alienklaranlagen fur Fabriktn.
.
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der GroBe der Fadbecken und dcr dadurch erzielten geringeren Durchlaufsgeschwindigkcit das Ergebnis des Sedimontierungsprozeases giinstiger beeinfluBt wird, so hat adererseita die Praxis gezeigt, daB es in den seltensten Fallen
moglich ist, die Klagruben so groB zu beachsffen, daB in
ihnen1,eine 24stiindige Absitzzeit erreicht wird. I m allgemeinen und besonders auch fur Neuanlagcn geniigt es daher,
eine zwolfstiindige Absitzzcit zugrunde zu legen.
In bezug auf Ausfiihrungsform sollen die Faulanlagen
stets mindeatens zwciteilig, besser aber dreiteilig ausgefiihrt
werden, wobei ihrcr GroBe nach die erste Kammcr zweckmiil3ig um die Halfte bis ein Drittel groBcr sein SOU, ah die
zweite bzw. dritte Kammer. Es ist dies beaonders wichtig
fur diejenigen Anlagen, welchen dic samtlichen Abgange
in ungelostem Zustrandc zugefiihrt werden, und in welchen
sich daher im ersten Fadbecken der groBte Ted derselben
ausscheidet, wahrend im zweiten und dritten Fadbecken
sich nur die aus dcm ersten bzw. zweiten Becken mit hiniibergerissenen, noch ungclostcn Bcstandteile abzuscheiden
brauchen. Die uberfiihrung der Wasscrmengcn aus cinem
Becken in das andere hat stets aus den mittleren Wasserschichten zu geschchen, damit weder die bereits aussedimentierten Bestandteile, noch Tcile der Schwimmschicht
mit hiniibergeleitet werden. Fiir die zcitweise erforderliche
Ausraumung 1 des Schlammes sind bei Fadbecken mit
massiven Decken in Abstiinden von mindestens 3 m,
besser 2 m grol3e Einsteigoffnungen von etwa80cm Seitenlknge mit gut dicht scMichnden Eisendeckeln vorzuschen.
Werden an den Sedimentierungsvorgag besonders hohe
Anspriiche geatellt, so kann die Fadbeckenadage auch doppelt und nebeneinander liegend hergeatellt werdon. In dieaem
F d e wird sie wechsclseitig in Betrieb genommen in
dcr Weisc, da13 an einem Tage nur das eine System rnit
Abwasser und Fakalien beschickt wird, wahrend in dem
zweiten System die Ausschcidung inncrhalb 24 Stunden in
vollstandiger Ruhe vor sich gehen kann. Eine derartige
Doppelanlage wird natiirlich wesentlich teurer, auch dann
noch, wenn jede Einzelanlage in ihren Abmeasungen etwas
kleiner gchalten wird. Andererseits sind aber bei Doppelanlagen die fliissigen Abgbge stets frei von ungelosten,
festen Bestandteilen und tragen infolgedessen wesentlich
zur Erzielung eines beasercn Endergebnisses bei, besonders
dann, wenn fiir die Nachbehandlung dcr aus den einzelnen
Fadbecken tretenden Abwhser das kiinstliche biologische
Tropfverfahren Anwendung findet. Die hie*
bcnutzten
Tropfkorper werdcn um so weniger schnell verschlammt,
je gcklarter das in ihncn eintretcnde Abwasser ist.
Untcr kiinstliche biologische Abwiisserreinigungsnlagen
fallen alle diejenigen Anlagen, in welchen die AbwLser mit
einem aus kiinstlich aufgcschichteten und kornigen Materialien beatehenden Korper, dem sog. ,,biologischen Korper"
in Beriihrung gebracht werden. J e nachdem nun die Abwaser in einzelnen Strahlen oder Tropfen auf den Korper
(Tropfkorper) gebracht werdcn und diesen ununterbrochen
durchrieseln oder zeitwcise den Korper vollsthdig unter
Wasser sctzen (Fiillkorper) und dam nach Verlauf bestimmter Zeit wieder abgclassen werden, unterscheidet man das
biologische Tropf- oder das biologische Fiillverfahrcn. Daa
Prinzip der biologischen Nachbchandlung der vorher ausgefadtcn Abwkser beruht auf der Erfahrung, daB in einem
Becken, welches beispielsweise mit Schlackenstucken angefiillt ist, das Wasser nach Vcrlauf einiger Stunden der sog.
stinkenden Faulnis nicht mehr zuganglich ist und dafiir
Nitrate enthalt, welche nachweislich vorher nicht in demselben vorhanden waren. Die nach diescr Richtung hin schr
cingehendcn Versuche von D u n b a r 1) haben ergcbcn,
daB der weitaus groBte Teil der gclosten organischcn Bestandteile des Abwassers an dcr Oberflache der Schlackenkorper zunkhst niedergeschlagen und dort fcstgehaltcn
wird, und daB wahrend des Vollstehens dcr Korper Zersetzungsprozcsse sich nur in schr geringcm MaBe abspielcn,
und zwar anscheinend nur in den vorher absorbiertcn, nicht
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aber in den in freier %sung befindlichen Substanzen. Da
die Absorptionswirkungen sich aber nach wiederholten Fiillungcn crschopfen, so ist ein dauerndea Funktionieren nur
moglieh, wenn den Absorptionshaften wahrend des Leerstehens der Korper Gelegcnheit gegeben wird, sich zu regenerieren. Hieraus geht bereits zur Gentige hervor, daB dem
biologischen Fiillverfahren zweifellos Mange1 anhaften.
Trttsiichlich haben auch weitere sehr eingehende Versuche
von D u n b a r , T h u m m u. a. bewieaen, daB rnit
dem nachstehend naher erlauterten b i o 1o g i s c h e n
T r o p f v e r f a h r e n weit besserc Ergebnisse zu erzielen sind.
Bei der biologischen Nachbehandlung der Abwbser rnit
HiMe des Tropfverfahrens rieseln die Abwiisser ununterbrochen auf den Tropfkorper, so daB derselbe nicmab zeitweise vollstiindig unter Wasser steht, wie beim Fiillverfahren. Hierdurch ist es auch der Luft moglich, ununterbrochen den aus grober Schlacke bestehenden Tropfkorper
zu durchstreichen und einen fortgesetzten Gasaustausch
zu bewirken, wodurch auch die Lebensbcdingungen fiir
die die Zersetzung der Falmlien bewirkenden Bfikroorganismen sich wesentlich giinstiger gastaltcn als beim Fiillverfahren.
Die GroBe der Tropfkorper ist moglichst so zu bemesscn,
daB auf 1 cbm Abwasser fiir den Tag 2 cbm Material genommcn werden. Fiir den Aufbau des als abgestumpfte
Pyramide zu errichtenden Tropfkorpers verwendet man
a m besten Kesselrostschlacke oder Grubenkoks in WalInuBoder FaustgroBe. Besonders achte man darauf, daB die groberen Stiicke nach unten zu Liegen kommen, damit cine
Verschlammung dea Korpers solange wie moglich vermieden
wird. Bei Verwendung von Kcsselrostschlacke werden die
Tropfkorper nach den Erfahrungen von Prof. T h u m in
zweckmlBig 1-1,5 m hoch gestapelt, wahrend man mit
Grubenkoks den Korper 2-3,6 m hoch erriehten kann. J c
nach der KorngroBe und Hohe des Korpers mu13 die Wasservcrteilung auf dem Korper cine feinere oder grobere scin;
dementsprechend verlangen Korper aus nur walnuBgroBem
Material und geringer Hohe eine feinere Beriesclung als
solche aus grobercm Material mit entsprechend groBerer Bauhohe. Zur besscren Befeatigung des nur lose aufgeschichteten Korpers ist derselbe ringsum mit .eincr stark
durchbrochcncn massiven Mauer umgeben, .geren obercr
Teil in etwa 40cm Hohe als massiverRing, also nicht durchbrochen auszufiihrcn ist.
Fiir die Vcrteilung des Abwassers kommen fur Fabrikanlagen fast nur guBciserne, am besten cmaillierte Kipprinnen oder nicht bewegte Rinnen aus gleichem Material
oder stark verzinktem Eiacnblech in Betracht, welche die
Abwasser gleichmaBig iiber den Kopf dea ganzen Tropfkorpers zufiihren. Es ist selbstverstandlich sehr wichtig,
daB die einzelnen kleinen AuslLsc dicser Rinnen von Zeit
zu Zeit kontrolliert und griindlich ausgespiilt werden, damit
keine Verstopfungen auftreten konnen. Aus gleichem
Grunde empfiehlt es sich, auch die Abwikser vor Berieselung
des Korpers durch einen Sandfang gehen zu lassen, damit
alle etwa noch vorhandenen ungelosten und schweren Stoffe
zuriickgchaltcn werden und zu Boden sinken konnen.
Der Reinigungsvorgang im Tropfkorpcr wird von D u n b a r in seinem bereits crwahnten Werke uber die Abwasserbcscitigungsfrage clngchcnd beschrieben. Das unten aus
dcm Tropfkorper heraustretende Abwasser wird bei geniigender GroBe und entsprechendem Aufban der Rnlrtge stets
annahernd klar, farb- und geruchlos, sowie der stinkenden
Faulnis nicht mchr zugbglich austreten, so daB es
ohne weiterea dem Vorflutcr zugefiihrt werden kann. Werden besonders hohe Anfordcrungen an den Reinigungseff ekt
der Anlage gestellt, so werden die Abwbser in einzelnen
Fallen auch einem ungefahr 0,25 cbm groBen zweiten Filter
zugefiihrt. Dieses Filter sol1 dann herausnehmbar angeordnet und taglich mit neuem Filtermaterial, am besten ebenfalls Schlackc oder Koks, vcrsehen wcrdcn. Der Vorteil dcs
biologischen Tropfverfahrens liegt hauptsiichlich in dcr
vollstandig selbsttatigen Arbeit des Rcinigungsvorganges,
welnher eine R d i e n i i n ~ .a i r . heim Fiillvp.rfn.hren ninht. er-_
~.
Veriag von O t t o S p a m e r , L3ipzig.
- Versiitwortlicher Jtedskteiir Prof. Dr. B. R a s r o w . Leipzig.
- Spamerocbe Buchdruckcrei in Leipzig.
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