close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Farbenerscheinungen bei chromhaltigen Salzen.

код для вставкиСкачать
383
Rbgsysteme, zwei rothe und zwei blane. Verbindet man
die Mittelpakte der rothen Ringsysteme d a c h eine gerade Linie; so schneidet sie die Linie, welche die Mittelpunkte der blauen Ringsysteme verbinden wilrde. tr
nBeim salpetersauren Quecksilber 1 ) ist die Erscheinung noch sonderbarer. Verbindet man namlich die
beiden Centra der Farbenringe durch eine Linie, so liegen die Farben nicht symmetrisch diefs- und jenseits
dieser Linie. Die beiden rothen Centra liegen zum Bei'spiel iiber der Linie, die beiden blauen darunter (diese
Beobachtung ist demnach auch 'mit Hiilfe des blauen
Glases gemacht. P.). Die Linien, welche die rothen
imd blauen Centra verbinden, liegen also parallel, und
die Ebenen der optischeu Axen fiir das Blau und fiir
das Roth scbneiden sich nicht in dem pyramidalen Raum,
der durch die vier besagten k e n abgegranzt ist, oder
anders gesagt, in dem pyramidalen Raum, wclcher von
den vier Axen als Kanten bespnzt wird, liegen die beiden Axen gleicher Farbe auf einer Seite, uud nicht, wic
beim Borax, in der Diagonale.cc
Diese vom salpetersauren Quecksilber angegebene
Erscheinung &Ill offenbar mit der beim Borax zusammen,
wie sie vom Prof. N e n m a n n bescbrieben ist; allein nach
Hrn. N b r r e n b e r g ' s Beobachtung wiirde das Verhalten
beim Borax ein anderes seyn.
P.
Xi'II.
Farbenerscheinungen bci chromhaltigcn
Salzen.
Irn Phil. Mag. Ser. 111 VoZ.VI p. 133 gicbt Sir B r e mst er
Nachricht von einem fiir Cymophan gehaltenen Mine-
rale, welches er behufs einer optischen Untersuchung von
Hru. N o r d e n s k i b 1d zugesandt erhielt. Dasselbe kommt
in den Smaragd-Gruben von Katharinenburg vor, in groI ) Es befiodet sich dabei im Original ein Fra6ezeichca.
384
Len Krjrstallen von 1 bis 2 2011 Durchmesser, die gcwbhnlich nach der in Mohs’s Mineralogie, Bd. I1 Taf.
VII Fig. 38, abgebildeten Art zusammengesetzt.sind, und,
iiach Hrn. Ha r t m a 11, unter andern Bcstandtheilen aucli
Chrom enthalten. Zufolge Hrn. N o r d e n s k i o l d ’ s Beobachtungen ist das Mineral im Tageslicht griin, im Kenenlicht nelkenrofh, und, wenn man es im polarisirten Licht
durch einen Turmalin betrachtet, erscheint ein Theil dessclben smuragdgn’in, cin anderer schwach schmutzz&elb,
Farbcn, die gcgen einander austauschen, wenn man den
Krystall um 60° drehi. B r e w s t e r beststigt dieQ , und
fiigt hinzu, der Hrystall bestehe aus drei einfachen, die
unter 6O0 an eiiiandcr gewachsen seyen, und seine Farbeuverschiedenheit im Tages- und Kenenlicht eotstehe
daraus, dafs letzteres vie1 Roth und wenig Blau enthalt
und dafs der Krystall eine Lichtgattung mehr als die andere absorbirt. Aehnlich verhalten sich nach ihm viele
griine Pflanzensgfte , die im Kerzenlicht blutroth erscheinen, ferner schwefelsawes Chromoxydul-Ammoniak und
oxalsaures Chromoxydul- Kali in fester und in aufgeliister Form. Die Krystalle des letzteren sind nach
neueren Beobachtungen vou ihm (L’lnsfifd, 1vo. 107
p. 174) bei grdfserer Dicke als 0,O.l ZolI im Sonnenlicht undurcbsichtig , fast schwan, bei geringerer Dicke
blau, das weniger gebrochene Bild ist lebhaft blau,
das stark gebrocbene schiln griin; bei grbkerer Dicke
wird ersteres reiner und blasser blau, letzteres roth, bei
noch grbfserer verschwindet ersteres ganz, und letzteres
ist am reinsten r o h Licht, das parallel der Axe polarisirt ist, geht grun durch, das senkrccht gegen dieselbe
polarisirte aber blau; das Salz ubt uberdicfs auf eiuen
bestimmten rothen Strahl des Spectrums eine eigenthiimliche Wirkung aus I ) .
1) Vrrgl. Anoal. Bd. XXVlII S. 384 nod Bd. XXXIII S. 591. P.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
95 Кб
Теги
bei, salzer, chromhaltigen, farbenerscheinungen
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа