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Gesetze und Verordnungen aus dem Gebiete der ffentlichen Chemie.

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37. Jahrgang 19247
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Neue Biicher
- Gesetze
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- _ _ _ ~_ _Personalnachrichten
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Verordnungen
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Vor eiiiigeii Jahren schon wurde die Frage aufgeworfeii,
ob es iiicht mijglich sei, die IIolzvorkomnien Australiens zur
Holzbrei- und Papierfabrikation zu verwenden. Eingeh,ende
Studieii liefien gewisse waldreiche Distrikte des Landes, vor
alleiii Tasmanien, dafiir geeignet erscheinen, da letzteres billige Kraftquellen, verhaltnismafiig leicht zugangliche Waldungen, gunstige geographische Lage uiid ebensolches Klima
nulweist. Fabrilrationskersuche mit einer Mischung von zwei
Drittel australischem Hartholzbrei und ein Drittel importiertem
Weichliolzbrei fielen technisch und wirtschaftlich befriedigend
nus. hlit einem Kapital von einer Million Pfund glaubten die
Sacliverstandigen furs erste eine Produktion zu erziel'en, welche
ein Drittel des au'stralischen Bedarfs an Zeitungspapier zu
decken inistande sein wiirde. Jedoch kam es nicht zur Verwirklichung dieser Plane, obgleich die geringe Menge Papier,
die bisher ini Lande fabriziert wird, bei weitem nicht zur
Ijeckung des Bedarfs ausreicht.
In neuester Zeit haben weitere giinstig verlaufene Unterr;uchungen uber die Eignung der hauptsachlich dort vorkommendeli Eukalyptusarten zur Papierfabrikation das Interesse gewisser Industriekreise erregt. Die Folge ist die jetzt bekanntgewordene Erwerbung ausgedehnter Landereien durch eine
Ciruppe von Papierinteressenten von der Van Diemens Land
Company an der nordwestlicheii Kiiste von Tasmanien, der
bald weitere folgen sollen.
Bereits vor 40 Jahren hat man erkaiint, daB das indische
Bainbusrohr einen Faserstoff abgibt, welcher vorziiglich fur die
Papierindustrie geeignet ist. Doch scheiterte bisher die industrielle Ausiiutzung an den zu hohen Kosten fur die Bleichung. Ijieses Hinderiiis ist jetzt durrh ein angeblich n e w s
und billiges Verfahren iiberwunden.
Schont w a r e n d des Krieges waiidte eine Papiermuhle in
Kalkutta, als kein Sulfitzellsto~niehr eingefiihrt werden konnte,
sich dein Bambusrohr zu und verarbeitete schlieijlich groBe
Meiigen. DarauI wurde mit Unterstiitzung der Regierung die
Indian Paper - Pulp - Company gegrundet, welche seit zwei
Jnhren unter ausschliefilicher Verwendung von indischem Bambusrohr bei guter Rentabilitat Papier fabriziert. Man rechnet
? I / & t Rohmaterial auf 1 t ungebleichten Holzbrei, woraus durchschnitt.l,ich 1 t Papier erhalten wird. Es wird erwvartet, daR,
angeregt durch diese giinstigen Ergebnisse, in Indien eine
ausgedehnte Papierindustrie entstehen wird, in Anlehnung an
die vorhandene Jute- und Uauniwollindustrie. Die Bambuswaldungen Iiidiens und Birnias vermijgen genugend Rohmaterial abzugeben, uni den gesamten Redarf der Welt an Holzbrei
zu decken, und da das Bambusrohr jedes dritte Jahre geschlagen werden kann, slehen praktisch unerschopfliche Vorlh. B a u s c h .
rRte zur Verfugung.
Neue Biicher.
Abderlialden. Geh. Med.-R:it Prof. Dr. E., Handbuch der biologischen Arbeitsmethoden. Abt. IV, Angew. chem. u. physiknl. Methoden, l e i 1 9, Heft 3, Lieferung 141, Stoffwechsel.
Mil 17 Abb. im Test. Berlin und Wien 1E4. Verlag Urban &
Scliwarzenberg.
G.-M. 3,90
Althammer, Ur. W., Die graphische und rechnerische Behantllung von Salzlosungen. Mit 45 Figg. StaBfurt-Leopoldshall 1924. Kali-Forschungsanstalt G. m. b. H.
Aslieiiasy, Prof. I)r. P., Mitteilungen des Chemisch-technischen
Instiluts der Technischen Ilochschule Karlsruhe i. B. 19'23,
Heft 1, Halle (Saale). Verlag W. Knapp.
Reeliurts, Geh. bled-Rat Prof. Dr. H., Jahresbericht der Pharniazie. Herausgeg. vom Deutschen Apothekerverein. Unter
Rlitwirkung von F. Dietze. 57. Jalirg. 1922. Gottinge!]
1924. Verlag Vandenhoerli 8r. Ruprecht.
Geh. G.-M. 20; geb. G.-M. 22
Berichte der Fachausschiisse des Vereins deutscher Eiseuhuttenleute. ChemikerausschuB. Stadeler, Dr.-Ing. A., Kritische Untersuchung der Restimmung der Kieselsaure in
Erzen, Schlacken, Zuschlagen und feuerfesten Baustoffen.
Nr. 40. - Holthaus, Dip1.-Ing. C . , Die gleichzeitige Bestirnmung des Schwefels und Kohlenstoffs in Stahl, Roheisen und Ferrolegierungen durch Verbrennung im Sauerstoffslroni. Nr. 41. - Piekenbrork, Dr. phil. F., Die Wieder-
I
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1015
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ge\\ innung von Laboratoriunisreageiizien. Nr. 42. Diisseldorf 1924. Verlag Stahleisen.
Rilliter, Prof. Dr. J., Technische Elelitrochemie. 2. Aufl. Die
elektrochemischen Verfahren der chemischen Grofiindustrie.
Bd. 2, Elektrolysen mit unloslichen Anoden ohne Metallabscheidung. Mit 0-50 Abb. u. 62 Tab. im Text. Halle
(Saale) 1924. %erlag W. Knapp.
Bottler. Prof. M., Harze und Harzindustrie. 2. Aufl. Mit 34 Abb.
Leipzig 1924. Bibliothek der gesamten Technik. Bd. 306.
Geb. G.-M. 7,RO
Leipzig j924. Verlag Dr. M. Janecke.
Bottler, Prof. M.,Die Lack- und Firnisfabrikation. 2. verb. 11.
kerni. Aufl. Mit 33 in den Text gedr. Abb. Monographieii
uber chemisch-technische Fabrikationsmethoden. Bd. 16.
Halle (Saale) 1924. Verlag U'. Knapp.
Colin, G., Die Riechstoffe. 2. Aufl. Von G. Cohn u. F. Richter.
Uraunschweig 1924. Verlag Fr. Vieweg & Sohn.
Geh. G.-M. 12; geb. G.-M. 14
Dafert, I h , F. W., Die Land\+irtschaf tlich-chemische Bundesversuchsanstalt in Wien in den Jahren 1921-1923. Wien 1924.
Verlag W. Frick.
Ergebnisae der exnliten Naturwissenschdten. Herausgeg. \on
der Schriftleitung der ,,Naturwissenschaften", Bd. 3. Mit
100 Abb. Berlin 1924. Verlag J. Springer.
Cieh. G.-M. 18; geb. G.-M. 19,20
Ferchl, Pr., Illustrierter Apotheker-Kalender 1925. Verlag der
Siiddeutschen Apotheker-Zeitung, Stuttgart, und Gehe-VerG.-M. 3,50
lag G. m. b. H., Dresden.
Fitger, P., Racemisierungserscheinungen bei optisch - aktiven
Sulfidsauren. Lund 1924. Hakan Ohlssons Buchdruckerej.
Zu beziehen durch Verlag Chemie Ci. m. b. H., Leipzig.
G.-M.4
Preuiidlich, Prof. Dr. H., tirundzuge der Kolloidlehre. Leipzig
1924. Akadeniischc Verlagsgesellschaft.
Kart. G.-M. 6
Clmelins Handbuch der anorganischen Clieniie. 8. Aufl. Herausgeg. von der Deutschen Chemischen Gesellschaft. System
Nr. 32, Zink. Mit 14 Figg. Bearbeitet von R. J. M e y e i
uiiter beratender Mitwirkung von Fr. Peters, Herausg. d
i . Aufl. Leipzig-Berlin 1924. Verlag Chemie G. m. b. H
Grosae, 1)ipl.-lng. W., Die volkswirtschaftliche Bedeutung der
sachsisch-thiiringischen Braunkohlenteer- und Montanwarhsindustrie. Halle (Saale) 1923. Verlag W. Knapp.
I
Gesetze und Verordnungen
aus dem Gebiete der Ciffentlichen Chemie
I
Deutsches Reich.
Fleischbriihwiirlel und Ersatzmittel.
Packung oder Behaltnis brauchen das Wort ,,Ersatz" nebeii
der handelsublichen Bezeichnung nicht zu tragen, wenn ihre den
GenuDwert bedingenden Stoffe dern Hefeextrakt entstammen und
dies aus der Kezeichnung deutlich hervorgeht (Reirhsgesetzblatt 1924 Nr. 69 vom 21. 11. 1924).
Sachsen.
Esaig und Weinesaig.
Die Bestimmungen in den Absatzen 2 und 3 der Ziffer 1
der Verordnung des Freistaates Sachsen vorn 16. 3. 1905-3liI I M uber den G e h a l t d e s E s s i g s a n E s s i g s a u r e und
die Bezeichnung W e i n e s s i g werden ersetzt durch die Festsetzungen, welche in den vom Reihsgesundheitsarnte herausgegebenen Heft 3 der Entwiirfe zu Festsetzungen iiber Lebensinittel uber Essig und Essigsaure enthalten sind (Berlin, Verlag
ron Julius Springer, 1912).
I
Personal- und Hochschulnachrichten.
I
Aus AiilaiJ des 60. Geburtstages von Geh. Rat. Prof. Dr.
W. h.I a r c k \v a 1 d versammelten sich seine Fachgenossen,
Freunde und Schiiler am Freitag, den 6. 12., im blumenge
schiniickten Borsaal des Physikalisch-chemischen Instituts der
liniversitat Berlin. Nach Begriifiungen durch Vertreter der Studenten und Assistenten feierten Prof. B o d e n s t e i n und in1
Nanien der Deutschen Chemischen Gesellschaft Prof. L e p s i u s
die Verdienste des Jubilars. Die Technische Hochschule Danzig
sandte seine Ernennung zurn I)r.-Ing. E. h.
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