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Hrn Barton's Verfahren Stahl und andere Metalle mit den Regenbogen-Farben zu zieren.

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II.
H r n B n r I o 11 ' s Veryahren Stnld und andere Me-
-
tnlle niit den Regenbogen Farben eu z i e r m ,
belcliriebeii von O', Edinburg den a Decemb. 1822;
Frei Iibertragon mit ZuPdtzeo voo Gilbert.
'Dars Ritzclien (fimtclzes), die fich aii d e r OberflUc?ie
eines R.Ietalls oder eines diirclifichtigen K6rpers befind e n , prisriiatifclie Farben liervorbriiigeii 1;6111ieii, ilt
zuerfi v o ~ i deiii h e d i n i t e n H o y1 e ~ ~ ~ \ ' ~ ~ I ~ ~
worden. Genaiier iiiiterl'ucht hrben Farbeii diel'er Art
M a z e a s , G r o u g h a m " i , u i i d gaiizvorziiglicli der Dr.
T h o n i a s Y o i i n g , diircli den fie in die win'cnl'clinftIiche Optik linter den1 Name11 Farbeii gertreifter (6eritzter) Fl!iclien anfgenomriien worden find *"I. Letaterer machte leiiie Verl'ticlie niit deli prismatil'cIieii
Farbexi, welclie Coventry's Clasniikronieier zeigteii,
die mit geradlinigen Strichen , 50.0 oi1f den Zoll, eiiier
neben deni andern verlelin f i d . Er faiid, dnl's jeder
di&r Striche ails zwei oder niehreren feiilereii beh a n d , die n u r u m etwas mehr ale ~ i n i&fie1 der Entferlii1inS jeiier von eiiiaiider abliaiideii u n d er Cclirieb
,
4)
p r e v o R 9 L kritifchc Bemerkiingen U b r letztere Rehn 10 dief.
Ann. J. 1520
a')
(B. j)
St. 2
S. r z g f .
G.
In den1 crfien der oheii S. 3js anpefiilirten Aufluizt.
8. $9
s.
1 8 0 f.
G.
Itin
~ I I o ~ I ~ ~
I
580
I
die Entlieliiuig der Farben der Interferenz (Mengung
oder Vermifcliung ) zweier Lichtportionen zu welche
VOII den beiden Seitenflachen eines Iblcllen vertiefteii
Ritzchcns zuriickgeworfen werden. Es fcliien ilini,
es habe diel'e Trennung der Farben eine auffallende
Aelinliclikeit, mit der Entliehung rnufikalifcher T h e
diircli aufeinander folgende Echos von eilernen, gleicli
weit von einander abfichendcn Palifaden.
Spaterhin nnterfiichte Dr. B r e w l t e r dicfe Art
vou Farben, in lo fern fie von Perlmutter uiid anf einige andere Arten erzeugt werden. Er faiid niit Hiilfe
einea Mikrolkops dals Ritzclieli, oder kleine Furchen
(groocpt.9) i n der Oberfliiclie der Kiirper diefe Farben
hervo:bringen; d a h hit exitfiehn, wenn die matte (flat)
Oberfliiche uiipdlirt iR, und dab fie fich mittlieilen
laKen, durch Abdriiclteii xnitte!fi .Ctarken Drucks oder
niittelft des Sclilags mit eiiwni Hammer, a n W a c 1 1 9 ,
an Arabilclies Gummi, an Stanniol, an leiclit EIimeIzbares Metallgemil'cli, und Ielbfi a n Clei. Er zeigte
uberdein dab die buiiten ~IiangirendenFarben aller
unvollkomnieii polirten KBrper, und eben lo die Ritzchen auf polirten Metalleu, dem W a c h s und andern
Korpern mitgetheilt werden kiinnoii "1. So a. B. ge-
,
,
,
,
*) Dr. Brewfisr hat FelbR die Farben van einem Studre Wach,
auf sin andsres Stuck W a c h ~ ,von dielem auf ein &itus,
auf ein viartsr und Fo ferner Ubertiagen. Mit einiger Vorlicht
lNst lich auf Bhnliche Weife von einem Wachsliegel eln vertiefter Abdruck oehmen, und diefer eine geraurne Zeit lrng
zum Siegeln brauchen, indem er faR eben fo fcharfe AbdrUcke
als das Petfcllsft felbfi giebt H a t man daa Wachs mit La&
RehPrtet, To halt ein rolchea Curch Abdrucben gemachter Pet.
fchslt noch vie1 langere Zcit aus.
581 1
[
lang es ilim, der ObcrilUclie cines hark ein~ekocJ,fen
Gallerts ails Kalbsfiilben kiiiifilich diel'elbe Structltr
zu geben welclie dielk mittlieilbareii Farberi erzeugt.
,
Zwar war die Oberfldche riinzlicl~, ein l>!Ir fiarkes
Mikrol'kop zeigte in i h r aber, iinabh&~gig von dml
,
Runzeln dieielben kleinen Ritzclieii (grooves), welclie in der Perlmiitter vorhandcn find, cine To nalie
bei der a n d e r n , dafs auf d e n Zoll riiehrere Tal&nde
gehn mnl'sten nnd dare das unbewafliiete Aiige fie
nicht wi~hrziinehnienvermoclite j fie gaben die Perlmutter-Farben anfscrordentlicli dentlicli.
Vor knrzem hat ein bei der Miinze Angeftellter,
Hr. B a r t o n , riilimlicii bekanrit dnrch meclianifches
Taleiit und ScliariGnii deli g l u c k l i c l ~ eCedanken
~~
ausgefiihrt mit dieCen Farben geriizter Fliichen Stall1
wid andereSachenzn verzieren, und hat die ausfchliebliche Aiiweiidiing dieler KunTt diirch ein Patent Gcll
geficliert. Eine h6clifi vollltonimene MnCcliine we]che er d a m von Ceinem Stiefvater, den1 verfiorbenen
beriilimtclr I-1o r r i 1'0 n von dem fie e i g e n h n d i g verfertigt iR, erlialten hat *), f e h t ihri i n den Stand, diere
Arbeit mit einer Scliiinlieit iind Vollkommenheit ZLL
vollfiiliren welche kein Anderer zn erreichen Iioffen
darf. Das HanptverdienR derfelben beruht aiif der
Iierrlichen h6clifi genauen Scliraube, iind auf den1
Apparat ziini ReiCseu der Striclie mit einer felir fchiilien Lchiofen Ebent.. Die Mihroineter Platte a111 Kopf
der Scliraiibe ifi nur bis auf
2011 eingetheilt, Hr.
,
,
,
,
,
,
-
mderer, r l s der Erfinder der Seeiilirco
cind des nacb ibm benaonttn Compriifationa-Psndelr gemeint, G.
*) UnRreitig i R hier kcin
f
?,& f
Bnrtoil llat a1,i.r docli init dielrr Mnl'chine a n f Stall1
ilnd auf Clns I i n i e n To iinlic gezogen, dal; fie nur 11x11
ra+m 2011 von einander abfielin. IJin die Stabilitat
,
feiner Mal'cliine zii zeigeii lal'st er oflrnnk twin1 %ielien \ton m o o . Litlien n u f den zoll irgend eiilen der
Striclie abficlitlich ans. Beim l:ortnelirneii der MeTling-Tafel mit der aiif ilir beiindliclien Arbeit, ift diere
AL&lTnng dentlicli zn erkennen, iind er Icann fie dnnn
wieder lo gensu a n illre Stelle bringen, dafs ficli die
aiisgclalIi.ne Linie iiacl17ielin lifst, ohne dafs lic von
deli iilrigeii ZLI unterl'clieiden ifi.
,
Er bedient ficli zuni Ritzeli lder polirten Oberf l ~ c h edes niit diel'en Farben 211 vorziereiiden Stahls,
einer Dianiant-Spitze, iind bedech entweder die ganze
Flaclie oder einen Tiieil derlelben mit parallclen Linien oder Furclien, von denen er 1000 bis ioooo aiif
den 'Loll neben eiriaiider zieht. l)urch Ziiriickwerfiing des Liclitcs eiiies breniiendeii oder eiiies ander~: leuclitcnden ICiirpers von der polirten iind alif
Jiele Art geritzten OberflVclie, entfielin PI ismaiifclie
Bilder des Liclits. W e n n die Linien 'a111 weiteJten
VOII einandcr abfielin, find diere Bilder eilimder a m
nacl$en und das geineine farbenlol'e Bild ; bei dem
klein/2en Abfiande der Linien yon eiiinndcr find da@gel1 diele Bilder xiicfit blos a m weiteJen eins von
Jeni andern entfernt lollderll aucli ilire Yarben aln
lebl~dtefien.
,
,
Gewiihnliches Tagesliclit erzengt auf den geritztm Flvclien n u r matte k'arben, die niaii Elos n n i ' cineni Hintergrnnde, wo h n k e l iind Hell a n e i n a i i d e r
grt[i!zen, gewahr w i d ; fie 'abrden w i ~ l ~ i ~ M ~ e ~ ~ ~ l i c l ~
[ 5%
1
M i r gtwinnen, weiin man aiif den Flaclicn IjlCettirta
gltferne Kugeln odor Halbkiigeln anbraclite, die die[farbige Liclit zerfirenten. Bei heller Erleiiclrtung iind
ganz befonders irn Sonnenliclite, erfclieinen dagegen
die Farbcn ausnehniend gltinzend, und eo kann dern
lebhaften Farbenfpiele jedes cier Bilder des Lichts bloe
das diircli Zuriickwerfiingen i m Diamanten enthehende an die Seite gcf’etzt werden. Durc!i H r n Barton’s
Kiinfi gefurchte Oberfleclien feinen Stalils, find daher
zum Nachahmen yon Edcllleinen zind zii niannigfaltigem weiblichen Schmuclr gar fdir geeisnet. A m ~ Y U figfien zielit Hr. Barton aiif den mit prisniatifclien
Farben zii verzierendeii M e ~ a l l f l ~ c h e n2000 Fnrchen
auf den 2011. Mittelit Ceiner Bial‘chine kann e r zwar,
wenn das Material gilt ifi, 5000 bis ioooo L i n i e n anf
den Zoll anbringen das ilt aber immer felir miihrmn;
doch lolint dann i n der Regel dieScli6nlieit des W e r k s
den grolsen Zeitaiifwand.
,
Die Tiafe der I i i i i c n crlliiht, wie IIr. Barton findet, das Glaiizende der W i r k i i n S Celir, indem daiin
die Striclie melir I,icht znriickwerfen. Ueber ilire
Tiefe kann er einigermafsen nach der Schw~clredes
Bildes feines Anges iirtlieilen welclies die gefiirchte
Flaclie zuriickwirft wenn e r k i n Auge fenkrccht darfiber hnlt. Verfcliwiiidet die ganze iirlprii~lgliclre
OberflBche iind lielit man nnl; noch dic Scllneidcn
zwifclien den aneinaiiderrtorseiiden eingefclinitteneir
Fnrclien lo erfcheint die g a m e ObertlBcho l’chwarz,
uiid das Ange fpiegelt fich dariii niclit niellr.
,
,
~
,
I
,,Seitdetn das Vorfielicndc gclchrieben war, linhe
icli C q t dcr Verf., bei llrii Rartoii niellrere Probcii
r
5 8 I
der I l l i t [eilirr MnI:liine niisgefrilirieri Ma111-Verzierullgcn gel'etiit. So p o l s aiicli nieiiir F,rwartiifigeii
gewelen find, 10 iinde ich lie d d i ~iocliweit iibertroffen. Eiilise find niittelfi Ikihleriier Stenipel, weklie
dae gefLzrclite Mnfier eritliielteii , gel'clllagen worden
(Jtruch), u n d ea ifi iiberrafcliend die Vollkoiiinienheit
zu j&n, mit welclier eine 1'0 feiiie Arbeit Gcli iibertragen hat. Eiris der fiahlernen Mulicr hat auf kreisrunder Oberfliiclte, voii 4 zoll Diirclmiclrer, eine Spirallinie, welclie voii den1 Millclptinkle bis iiilcli dem
Umfaiig in Wiiidurigeii fortlclireitet, die jedo von
der nacliften uni uilgcfiilir
2011 entfernt ifi. H d t
man naho an diel'c clas Auge, wallrend fie die Stralilen einer Liclii!lninme zuriickwirft 10 Gelit man die
Flaninie yon eiiicr Iieilie der gkinzendfien concentriI'chen Farbenringe unigeben wclche eiiier FarbanSfiahlnng gleiclien wid v o n der g r d b k l i Scltonlieit find."
,
,
,,Nicht wenis verwnndert war HI..
Barton, auf
Beqkryfiall, den er init fciner Marchine gefi~rclithatte, keine Spnr voii Liriieii gewalir zu wcrden. Sie
find i n der That Co fein, dafs man f'elbR i i i i t einem
Mikrofkope weder etwas Haulies, noch Mangel a n
Poliiar auf der Oberflaclic wahrnirnrnt wenn gleicli
auf ihr nach zwei fich fenkrecht diirchfclineidenden
Riciitungen 2000 Liiiien auf den zoll gezogeii find.
Bringt man lie aher in Soni~c:nliclitodcr i n dae Liclit
einer Flamme, fo zeigt Ecli augeiiblicklich das Vorh n d e n l e y n der Firrchen durch die fcliwrclieli prisniatilclien Bilder, die an jeder Seite der Liclitflarnme erfclieincn."
,
[ 585
3
Kunli fo viel
Wir bedauern
MGge das Piiblikiinl an €Ini Barton's
Ccl'cliniack linden, dal's fie fich lohne.
jedoch dal's e r rein Patent eher genoninien hat, bevor
llrn Wrotteeley'a Bill, oder eine andere Parlamentssctc, Erfindern den gerecliten Vortlieil i h r e r Arbeiten
,
,
geficliert iind dem betruglichen Syfieme dem Nanien nacli ertl~cilterPrivilegicn ein E n d e BemaJlt
liaben w i d , welclies fclion ro mancliem erfindungareichen und iuiternehmenden M a n n e Verderben gebraclit Iiat.
,
Zufntz
von Gilbert.
Meinen Lefern wird eine Vergleichnng diefes Berichtr
niit den] Vorhergehenden des Hrn Dr. E'raunhofer, w a k fcheinlich nicht weniger Vergniigen gemacht haben nls mir,
Der englirche Berichterhtter nieint kein Anderer diirfe
hoffen das zu erreichen, was mit Harrifows Mafchine gee
leifiet wird. Sie zielit aooo Linien auf den Zoll in v61lig gleichem Abfiand, und ilir Aeuberfies find 10000Linien
auf den Zoll; feehr weit bleibt fie alfo hinter Hrn Dr,
Fraunhofer's KunTt zuriick, der mit feiner Mafchine eine
Eintheilung eines Zolls in mehr als 10000 ~iilliggleichr
Theile, und i n 32000 nicht vollig gleiche Theile hervorgebracht hat (S. 548). Und wahrend der englifche Kun&
ler blos darauf fann, feine Erfindung fur KCnfie und Gewerbe fo intereKant und far fich To eintraglich als miJglich
zu nlachen, war Hr. Dr. Fraunhofer nur voni hitereme der
,
Wiflenfchaft befeelt, iind wendrte, ohne aof nndere a m feiner Erfindung zu ziehende Vortheile zu achten, feine felGilb. Anaal. d,PLylik. R, 74. St, 4,J.
11135? St.8.
Bb
386
]
tene Gercl1icklichkeit und feirien Schorffhn niit r f i h n i k h e r
Ausdauer nur an, urn iins zu richtigeren AnGchten 6ber eincn u.ilntIervullen und Sulst~fiIchwierigcn Gegenfiand zu
fiihren, in wvelcliaxn , v i e cs ihrn fcheint , felbfi bcriihnlte
Rfathematiker und Pliyfikcr tles Auslandes wegen Mangel
in (fen Verftichen Fehlgriff'e geiiiacht haben, fGr die eine
Beachtung feiner wiKexdchafdic!ien Arbeiten lrle gelichert
haben wiirde.
Dab die Angaben der HH. Barton v uncl Fraunhofer
iiber die Feinheit ihrer Eintheilungen auf Stahl und Glas,
keineswegs iibertrieben nnd unglaublich find, ( l a b on h e r
noch folgenden Beweis beiziifipn , mochte fiir nianchen
memer L e k r nicht iiberfliilfig r e p . So
Hr. P r o n y
bediente Gch, bei feineni Conipclratenr, in Glre geritztzr Eiutheiliiugen eines Riillimcter (2 parifer Linien) in zoo gleiche Theile durch Theilhiche , (alfo eines parifer Zol!es i n
5400 gleiche Theile) welche, nach feiner Verlicherung,
Icharf, nett und Lei 100 fncher Vergrofseruog vollkoui-
,
-
men Cchtbar warcn. Der Kiinfiler R i c h e r in Paris, verkaufte eine Eintheilung eines Millimeter in IOO gleiche
Theile fiir 10 bis aa Prsnken, und hatte fiir Hrn Prony eine lo feine Linie in'Glas geritzt , d a t diefer niittelfi derfelben I Theil eitter folchen Eintbeilung , dorcli Schatzung
noch in 1 0 Theile theilen zu k6nnen glaubte, (gsLe a7000
Theile aiif eirien Zoll durck Schatzung) ; man fzhe diere
meine Arinal. J. ISIG S. 332. Dr. W o l l a l i o n fpricht
ebcndaJ S. a88 von Platindrnhten, die er nach biner Kech-
nllng bie zur Diinne von -&= Zoll snsgezogen habe;
dab jedoch die Kichtigkeit dieIer Reclinun,o g r o t e n zu eiM n unterworfen fey, haben die HH. Prony, Altmfi1ter
U. II. nachgewiden.
Ah d i e k s eben
hatte
dent Uruck ijb~rgcbeti werden follte,
das Vergnfigen, den den E'rentrdeii tier Nnturkun.
dc durch rcharflinnige phylikallCcke und Jnathcinatirche Ar-
beiten bckilnriten jetzigcii I'rofenbr der PJiylik zu Edinburg,
Hrrrti J o h n L e s 1i e , auf einer F'erien NeiCe itber I'arjs,
Rom und Xiinchen nacli liaiiiburg und Edinburg zurijck,
-
eiri Paar "age liier in Leipzig 211 lehn. E r , der an den
magnetirchen bIauen Sonnenhablen &.I o r e c I1 i II i' s in
Roiri (dcr es zu vermeider. Ichien iiin k i n e Verfuche lehn
zu laKen), eben Co wonig als a n H e r l c h e l ' s unficlitbaren Wiirniehdilen der Soniie adserhalb drs Iiciitbaren Roths
(Antit. 1802 B. 10 S. 83) glaubte, nelche er fur Friichte
von Verluchen des grolseri Ahoriornen in einem ihm danials ganz neueui Felde, zu denen er Mbfi die erke Veran1;tIhng gegebeti liabe, hielt,
erklsrte fich, bei aller
-
eignen Zweifetllucht, von der Richtigkeit der vielen diinkeln
und farbigen parallelen Linien i n dem Fraunhoferfc'chen
prijinatilcllen Spectrum homogenen Lichles, durch eigne
Anlicht bei Hrn Praunliofer firr viillig iiberzeugt. Ale etwas Neues hatte er bei Gch ein liinglich rundes, I Zoll langes
Stablplittchen, das von Hrn Barton, niittelfi der Harril'on[then blafchine niit 2000 pardlelen Ritzchetr auf den Zoll
verfehen worden war. Bei vortheilhaften Lagen in einem
nicht ZII hellen Zimmer ftellte Tagealicht, ailf der Oberfliiche
[eletlr gJlnzcnde pristiiatilcho Farbenfolgen in aneinander han.
genden, der Streifung parallelen fianden dar, welche bei
hellem Lichte ein nicht iriirider lcliijnes Farbenlfiiel als facettirte Diarnanten hervorbringen diirften. Ein mit vergoldeter platirung verfvhcner Metall I(nopf, den icl) Yon h i 1
erhielt, Icigt auf f c h e r oberrn Fliiche die Farben durcti
-
Ritzung in viclen glcichfeitigeri, nnch Art
WA
FacetZen an-
einatlder liegenden und ahwecbfelnd nacli verlcbietlerien
Bb
z
13881
,
wdclie niit eineiu Kreis
k l e i n e r e r l o l c h e r Lhciecke, die ilrre Spilzen n a c h A u h ~
kehrell, unlgeben lirld ; untl auf der we& gefoltenen u n l e r n
Fl;&e des Knopfes Lieht mit e r l i a b e n e n L e t t e r n Iris. Orflamefit. Barton's Patent. Die Kitzung iTt durch Druck
auf ihti iibertragen worden, von einer S t a h l - Matrice. I n
n i c h t u n g e n liiliirten U r e i e c k e n
einem e t w a s dunkeln Zimmer zeigen Cch bei Tageslichte,
u n d noch lchijner beiKerzenkhein, auF der ObeiLliche dreifeitig gefialtete prismatifche Farben, die j e d o c h an Glanz denen des S t a h l p l i t t c h e n s rehr nachftelin, w e i l wahrkhein
l i c h die Ritzung n i c h t lo eng nnd m i n d e r tief ik. Ob auf
dem Knopf die R i t z u n g en relief fiehi, oder ob fie von
dem geritzten Stahle erli auf eine Matrice u n d von diefer aiif
den Knopf iibertragen worden, alfo auch auf ihm vertieft
ifi, h a b e ich nicht erfaliren 1':
* ) Hr. Arago eritinert in eitrer hnrzen Notiz, die e r von dern
neuen metallifchen Putze des Hrn B a r t o i t , nach detn VorRehenden, in den Annal. d. Chimie gegeben Itat, an die bekannten glanzenden und voratiderlichen prismatikhen Farben,
welche Spinnetif;iden i n hellem Sonnenkl~einbei gewiITen Lagen des Auges zuriickwerfen, bemerkt, dars fie auf einem gut
polirten Metallfpiegel gleicbf~llsan einem feinen Ritzchen, und
befonders fchon, wenii viele feine Hitzchen in fehr kleinen
gleichen A b f i l a d ~ nfind, erfchienen, nnd dafs man umfonfi vor
knrzem verfucht habe, fie den Farben &inner Bl5ttchen zu
aflimiliren, da voti dem Dr. Th.Young uawiderleglich dargethan fey, dafs fie durch lnterferenzen vou Lichtfirahlen entfieliu. Zum Putz befiimmte fpieaelnde MetallflPchen erfcheinen
Abends bei Kerzenkhein meilt matt, dievon Hrn Barton attfdiefe
Weire verzierte dagegen mit irifirenden Reflexen, welche mit
den1 Farbedpiel eines diamantnen Schrnuches a n Glanz und
an Schljnheit wetteifern. E r ziellt mit einer Dirmantrpitre die
Linien a u f Stalil, und iibertrggt fie dann durch Druck auf allerlei andre Klirper. S o nett auch das war, was ein englifcher
Heifender drvon in Paris vorzeigte (befooders hupferne Kn&
pfe), fo fand man fie dort doclt nicht vorziiglicher ale das, was
der in diefern Jrhre verRorbene R i c h e r in dieferArt ansgeflihrt
hatte , und da defTen Verfahrett feinen Kindern vollig behannt
fey, meint Hr. Arago, brauchten Juweliere, die mit diefern Artikel eineu Verfuch machen ~ o l l t e n ,fich nur an fie u1ld nicht
ttrch England IIU waiiden.
Gilb.
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