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Hundertjahrfeier der British Association for the Advancement of Science.

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m a i i i i , M a t s c h o s s , Conrad M u l l e r , W. J. M i i l l e r ,
O r 1 i c h, P a n e t h, R a s s o w, S c h i e b o l d , K. W. W a g n e r
und W i 1 1 s t B t t c r erschienen.
Die Feier begmn am Sachmittag des 21. September mit
eirieiii E 111 p f a n g und einer V o r s t e 1 1 u n g d e r I) c 1 e g i e r t e n in deni Ilorsaal der Royal Institution. In den1
gleichen Raum hat schon F ;i r a d a y seine beruhmten Vorfuhrungen vermtstaltet; cr ist nur, ebeiiso wie das ganze Gebaude d e r Royiil Institution, vor einiger %eit restauriert uiid
feuersicher gestaltet worden; der intinie, vornehnie ('harakter
der Itiiumlichkeiten ist aber durchaus erhnlten geblieberi.
Fach einer Willkotnrnens;insl)rache des Vorsitzenden, Lord
Eustace P c r c y , wurden die einzelnen Delegierten aufgerufen.
Ihre Nnmen und Abbilduiigen der Statlte und Gebaude, in
derien sie tatig sind, erschienen gleichzeitig nls Lichtbilder a n
der Tafel. Sodnnn wurde einer Reihe von neuernannten Ehrenniitgliedern der Royal Institutioii die Diplonie iiberreirht. I m
Nnnieti der hierdurch geehrten Herreri antworteten Prof.
B o d e t i s t e i n und Prof. S a g a o l c a .
Die II a u p I I e i e r fand a m Abend des gleichen Tages i i i
dem gewaltigeii Rauni der Q u e e n s H a 1 1 statt. Die Veranstaltung war unirahmt von ausgezeichneten niusikalischen
Vorfiihrungen des britischcli Rundfunkorchesters unter de r
Lcitung von Sir Henry W o o d.
Die ~roffnungsa~ispraciiehielt der englischc Premierminister Ramsay M a c D o n n 1 d , der in ausfuhrlicher Rede
der Verdienste F a r a d a y s um die Entwicklung der modernen
Kultur gedachte. Wie hoch man in GroBbritannien diese Verdienste einschltzt, verniag nian daraus zu erkennen. dnB an
d i e s e ni fur die englische Wirtsc.haft so verhangnisvollen Tage
der Premierminister Zeit und Mufie fand, an der gesamten
Feier teilcunehmen.
Daran schlossen sich Ansprachen von Miinnern der Wissenschaft, die in kurzen Worten die verschiedenen Tatigkeitsbereiche von F a r n tl a y c,harakterisierteti. Es sprachen der
Herzog v o n I3 r o g 1 i e , Marchese M a r c o n i , Prof. Elihu
T h o ni s o n , Prof. P. Z e e m A n n , Prof. P. D e b y e und Lord
R u t h e r f o r d of N e l s o n .
Kach der Pause hie1.t Sir William B r a g g die Festrede
auf F n r a d a y . I)er Redner ging von der Faraday-Ausstellung aus, in der die Umwiilzung denioiistriert wurde, die
F :I r n d a y s Ex~)erimentaluntersuchungellauf den Gebielcn der
Elektrizitat, der Elektrocheniie, d er Gnsverfliissigung und der
arornatischen Verbindungen fur die Ausgestaltung unserer
Technik und des taglichen Lebens hervorgebrncht hiitten. Dainit sei aber die Bedeutung dimes Manties keincswegn wsctiiipft. Zwar habe er sich selbst nur als Exi)erimentalforschtr
(..experiniental philosopher") bezeichnet. er sei aber durch seine
Versuche iiiit Notwendigkeit diizu gefuhrt worden, auch iiber
die I:rgriinde der von ihin beobachteten Erscheinungen nachzudeiikcn. Die I~rklarungen, die er dafiir gegeben habe,
bildeten nocli heiitc die Grundlage u~isererAnschauurigen, z. R.
iiber die Vcrbreitung der Elektrizitat, iiachdein M ;I s \v e 11 die
Itiatlieiiiatisrhe Gruridlnge tlafiir gegeben habe. F a r :I d a y
selbst hat niemals inathematisch gedacht otler niathcmatische
Formelti benutzt ; aber er ,,rock?' die allgemeinen Gesetze, die
sich aiis scincn Vcrsuchen ergaben. S o t h i n schilderte Vortr.
den I.:ntwicklutigsg;iiig, die Arbeitsaeise, die Wirltranikeit i i i i
offentlichen Dienst und den einfachen, gutigen. froinmen
Meitschert F a r a tl n y. Die sehr eiudrucksvolle Feier wurde
durcli eine Ansprache von Lord P e r c y und das Absiiigen de r
Nationnlhyiiine beschlossen.
Am 22. September hatle die R o y a l I n s t i t u t i o n zit
eineni A b e n d e ni 1) f a n g in ihrem Gebaude eingeladen. Die
Gaste wurtlen von Lord uncl Lady P e r c y enipfangen und
hatten neben der Besichtigurlg der schonen Riume fur die
Bucherei und fur literarische Arbeiten Gelegenheit, die Laboratorieii kennenzulernen. Den Mittelpunkt tlieser Veranstaltung
bildete die Vorliihrung d e r puudlegenden F R r a d a y E x p e r i m f! n t e durch Sir William H r a g g. Dieser begann
mit den Experiment,en \ron 0.e r g t e . d , A m p 6 r e und A r a g o
und fuhrte dann die Faraday-Versuche vor, in denen die
Elektroinduktion, die Transformation der elektrisclien Ptromc?
uiid auch das 1)ynamoprinzip begriindet sind.
Die Laboratoriunisbiicher, in denen F a r a d a y mit bewundernswerler Arischaulichkeit seine zahllosen Versuche auf
deli genannteri und auf anderen Gebieten beschriebcn hat,
werden deinnachst von der Royal Institution gedruckt herausgegeben werden.
Am Mittwoth, deni 29. September, wurde die F a r a d a y A u s s t e 1 1 11 ti g in deiii Riesenrnum der Alberthalle er6ffnet.
Diese Ausstellung war ringforniig angeordnet, so daB in den1
intiersten Kreis die Versuche deinonstriert wurden, die F a r a d r7 y selbst auf chemischeni, elektrochemischem und physikaliwhem Gebiet geiiiacht hat; vielfach mit Hilfe der Originalapparate uiid uriter Vorfiihrung der Originalpraparate. In deni
zweiten konzentrischeii Kreise wurden dann die Weiterfiihrungeri jener Eiitdeckungen und Versuche durch andre Gelehrte und 'l'echnilter bis zum letzten Drittel des vergangenen
,Jahrhuriderts erllutert, und der dritte, grollte Kreis brachte ihre
niodertien Auswirkungen nuf allen Gebieten der Industrie und
tles taglichen Lebens. Dort sah man z. B. den gegenwartigen
Stand der Ilerstellung der kiinstlic.hen Farbstoffe in] AnschluB
nil F a r ;I (1 a y s Eritdecltung des H'enzols, die Herstellung von
Leichtnietallen und die galvanische Veredlung von unedlen
Metallen iin AnschluB an die Faraday-Experiniente iiber ElekIrolyse; sodnnn Schwachstrom- utid Starkstronitechnik in allen
ihren Ausgestaltungen und Verwcndungsarten. Die Ausstellung
wirkte ungewohnlich eindrucksvoll und wurde vori den weitesteli
Kreisen der Londoner Bevolkerung eifrig besurht.
Fur Donnerstag nachniittag waren die Teilnehnier zuni
Resuch des N a t i o n a l P h y s i c a l I , a b o r a t o r y , das
unaerer Physikalisch-techttischenReichsanstiilt entspricht, durch
deren Direktor Sir Joseph P e t a v e 1 eingeladen; am A b e d
nahnien sie ;in deni Enipfang teil, den die Royal Society im
Burlington House fur die Huntlertjahrfeier der British Association veraristaltet hatte.
Atit 25. September fand ein F e s t r s s e n irn D o r c h e s t e r I1 o t e 1 statt, bei dem der englisrhe Fchatzkanzler
Lord R e a d i n g den Vorxitz fiihrte.
Der Eindruck, den die ge w iite F a r a tl :I y - Feier auf uns
nuswartigc Tt?ilnehnier iiiachte, war eiii sehr erhebender;
migtc e r doch, in \vie hoheni Malle nicht nur die wissenschaftlichen tirid technischen Kreise, sondern das ganze britische Volk
mi de r Ehrung des groUeti Forschers ulld liebenswerten einfachen Menschen teilnahmen.
B. Rnsso/r*.
Hundertjahrfeier der British Association for the
Advancement of Science.
Lonilon. 23. l h 30. Septeinher 1931.
Die 1 3 r i t i s h A s s o c i a t i o n f o r t h e A d v a n c e c n t of S c i c n c e wurde ini Jahre 1831 nach dem Vorbild
der Versaiiiiiilungen deutscher Naturforscher und Ante begriindet. Dicse deutsche Mutterschaft wurde bei der Vorstellung de r 1.50 1)elegierten von in- uiid auslandischen Korporationen und de r Stldte, in denen die British .4ssociation getact
hatte, austlrucklich hervorgehoben, als de r unteneichiiete Vertrcter unw rc r deutschen Gesellschnft an zweiter Stelle untrr
jcner grofjen %ah1 aufgerufen wurde.
Wir haben a1lr.s Kerht. auf die ,,Tochtcr" stolz zu seiii.
Ijilden doch die Versaininlungen tlcr British Association, die
nicht nur auf den britischen Inseln, sondern auch in den Kolonien und Doniinions tagen, cine i n der ganzen Welt hochgcschatztc Zentralstelle fiir den Austausch der neuesten Erfahrungeii auf deiii Gebiet der Naturwissetisrliafterl; ja sie
haben eiiien ausgesprochen interuatiorialen Charakter, dadurcli,
da1J regelniafiig cine g r o k r e Zahl auswartiger Gelehrter zu den
Versaminlungen eingeladcn wird.
Von den deutschen Naturforsclicrversa7nlmlungett uliterscheidet sich die brilische insofern, als - wie schon ihr Name
sagt - nur die Natur\\issenschafteit und die zu ihnen gehorenden theoretisch-niedizinischeti Fiichcr vertreten sind. Die
praktische Medizin hat ihre gesonderteii Verfiamnilimgen. Trotztiem gab es 12 Scktionen, d a zu den bei uns iiblichen riocli
A bteilungeri. fur Psychologie, Nationalokonomie und Imtdwirtsrhaft hinzukanien.
Die meisten Veranst;iltungeli fanden in deni 1111 p e r i a 1
I 11 s t i t u t uiid den benachbarten offentlichen Gebiiuden in
South Kenzington statt ; man konnte daher ohne Zeitverlust von
einer Sjtzung zur a n d c m i geheii.
111
28
Vereitie und Versammlungen - Rundschau
Die Zahl der Teilnehmer entsprach mit rund 4500 der
unserer Nachkriegsversammlungen. Von deutscher Seite hatte
sich den Delegierten ftir die Faraday-Feier noch eine Reihe von
Vertretern angeschlossen, die uberwiegend biologische Facher
vertraten, u. a. die Professoren: B o n n , B o r n , E w a 1 d ,
G e o r g i i , R. K u h n , L a n g e , S a c k , S o l c h , T h i l e n i u 8 , W i n d a u s und Z i m m e r. Eine Anzahl von Delegierten
der deutschen Akademien und Hochschulen hatte wegen der wirtschaftlichen Wirren in letzter Stunde auf die Reise verzichtet.
Sehr gut vertreten waren Usterreich, die Schweiz, Holland
und die nordischen Reiche.
Die Versammlung begann am Mittwoch, den 23. September,
nachmittags, in der Alberthalle mit der E i n f u h r u n g d e s
n e u e n P r I s i d e n t e n. Es zeigt die Grof3ziigigkeit der Englander, daij fur die Hundertjahrfeier als Vorsitzender General
J. C. S m u t s gewahlt worden war, der vor drei Jahrzehnten
einer d e r Fuhrer der Buren im Kriege gegen England war.
Nach einer k u n e n Ansprache des General S m u t s wurden die
Delegierten aufgerufen und b e g r u t e n den Priisidenten mit
Handschlag. Daran schlof3 sich eine Besichtigung der in dem
gleichen Raum aufgestellten F a r a d a y - A u s s t e 11u n g.
Am Abend fand eine g r o i j e V e r s a m m l u n g in der
Central Hall statt, in der General S m u t s seinen PriisidentenVortrag uber ,,Das gegenzoiirtige nafurioissenschaflliche Wellbild" hielt. Der Redner kam zu dem SchluD, daij mit all unseren
neuen Erkenntnissen auf dem Gebiet der Atomphysik, der physikalischen Technik und d e r Biologie das Weltbild nicht vollstiindig sei, sondern da13 Schonheit und Frommigkeit ebenso gut
dazu gehorten wie Energie und Entropie. B war charakteristisch, da13 k u m Referate uber diesen, auch durch den Rundfunk verbreiteten Vortrag fast die einzigen Rerichte tiber den
Kongrei3 in den Londoner Tageblattern bildefen.
Am Donnerstag begann dann die Arbeit in den A b t e i 1 u n g e n. Alle Sektionen hatten wichtige Verhandlungsthematcl
ausgewahlt. Den einleitenden Vortrag hielt jedesmal d e r Voreitzende, daran schlossen sich bestellte Referate von anerkannten
Sachverstandigen und schliefilich eine Aussprache. Demgegeniiber traten die frei angemeldeten VortrZige stark zuriick.
In der Sektion C h e m i e hielt am Donnerstag Sir Harold
H a r 1 e y einen trefflichen Vortrag iiber ,,Michael Faradny und
die Theorie der elektrischen Leilung", und dann referierten die
Herren P. D e b y e , N. J. B j e r r u m , K. F a j a n s , N. J.
B r o n s t e d t , J. C. P h i l i p , E. A. G u g g e n h e i m und
J. A. V. B u t h e r uber ,,Den Einflul] des Mediums auf die
Eigenschaften der Elektrolylen".
In d e r gleichen Abteilung sprach am Freitag zueret Sir
Frederik Gowland H o p k i n s iiber ,,Die Chemie der Vitamins
und verwandtet Substanzen"; daran schloseen sich Referate
uber ,,Die Chemie des Vitamins A und der Carolinoide" d e r
Herren H. v. E u l e r , R. K u h n , J. M. H e i l b r o n n , R. A .
M o r t o n , T. M o o r e und J. C. D r u m m o n d . Am Nachmittag wurde analog uber die Vitamine B und D vorgetragen.
Uber die fiir Chemiker wichtigsten Vortrage in verschiedenen Sektionen wird hier von anderer Peite referiert werden.
An jedem Abend wurden a l l g e m e i n i n t e r e s s i e r e n d e V o r t r a g e gehalten; a136 der Fiille derselben seien
hervorgehoben: Prof. W.A. B o n e : ,,Die phologtaphische Zerlegung .der Explosions-Flammen"; Sir Oliver L o d g e : ,,RQckblick auf die drahllose Nachrichlenubermilllung"; Sir James
H. J e a n s : ,,Jenseifs der Mi?chstral]e".
Sehr zahlreiche, wohl vorbereitete B e s i c h t i g u n g e n
von Instituten, Schulen fiir naturwissenschaftlichen Unterricht,
Fabriken und anderen Anlagen sorgten f i r die Belehrung der
Teilnehmer, die nicht in die SeMionssitzungen gehen wollten.
FUr Chemiker waren von besonderem Interesse der Besuch
der G a s L i g h t a n d C o k C o m p a n y in Fulham, wo aufler
den z T. hochmodernen Betrieben das trefflich ausgestattete
Forschungslaboratorium gezeigt wurde, und der Ausflug zu der
1 a n d w i r t 6 c h a f t 1 i c h e n V e r s u c h s s t a t i o n der I m .
p e r i a 1 C h e m i c a 1 I n d u s t r i e s in Jealott's Hill, die in
.
vieler Beziehung musterhaft ausgestattet ist.
Bei diesen Exkursionen und den Abendempfiingen zeigte
sich die altenglische Gastfreundschaft in hellstem Licht. Hervorgehoben sei hier nur das F e s t e s s e n fur die D e 1 e g i e r t e n , das ain Freitag unter dem Vorsitz von M a r q u i s
o f R e a d i n g stattfand, der Empfang d e r R o y a l S o c i e t y
Chemic
[45.Angewandle
Jahrg. 1932. Sr.1
in den schonen Reprlsentationsrlumen des Burlington Hauses
und das sehr gemtitliche Abendessen, das die chemische Industrie fur die Fachgenossen veranstaltete. Am Sonntag waren
ftir die Teilnehmer Platze beim Hauptgottesdienst in der
St. - P a u 1 s - K a t h e d r a 1 e reserviert.
Ich war leider verhindert, an den letzten drei Tagen mit
ihren sehr bedeutungsvollen Verhandlungen und der sich anschlieOenden Maxcoll-Feier in Cambridge teilzunehmen.
Diesen kurzen Ubersichtsbericht kann ich aber nicht
schlieijen, ohne den britischen Fachgenossen den herzlichsten
Dank fur die iiberaus freundliche Aufnahme der deutschen
Gaste auszusprechen. Die Hundertjahrfeier war i n jeder Beziehung wurdig und intermant.
R. Rnssoul.
VEREINE UND VERSAMMLUNGIN
Berliner Bezirksgruppe des Vereins der
Zellstoff- und Papier-Chemiker und Ingenieure.
Sitzung am Donnerstag, dem 14. Januar 1932, 19..30Uhr, im
groi3en Saal des Buchdrucker-Hauses, Berlin W 9, Kothener
Strai3e 33. Vortrage: Patentilnwalt Dr. F a u s t : ,,Streckspinnen." - Dir. Dr. E i c h e n g r u n : ,,Xhnlichkeilen und Abiceichungen der I'nbrikaiionsmelhoden in der Nitrocellulose- und
Acetylcellulose-lndustrie."
RUNDSCHAU
Biochemisches Forschungsinstitut in Helsingfors.
Am 24. November fand zu Helsinki (Finnland) die Einweihung
des neuen Biochcmischen Forschungsinstituts statt. Das fiinfstockige Institut unifai3t das Laboratorium der Butterexportgesellschnft Valio ni. b. 11. und das Laboratoriuni d e r neulich
gegruudeten ,,Stiflung fur chemische Forschung". Vorstand der
beiden Laboratorien ist Prof. Dr. Artturi I. V i r t a n e n. Zu
der Einweihungsfeier waren einige auslandische Gaste eingeladen, darunter der Nobelpreistrager €1. v. E u 1 e r , Stockholm, der einen Vortrag uber ,,Neue Ergebiiisse und Ziele der
(8'3)
modernen Biochemie" hielt.
,,Prufverfahren fur S e i f e n nnd seifenhaltige Waschmittel" (RAL-Nr. 871 A 2) (Beuth-Verlag, Berlin S 14; Preifi
RM. 0,80). Aus dem Inhalt: Probenahme, chemische Priifverfahren, Prufung des Gebrauchswertes d e r Seifen ww. Die
Unterceichnerli6te der Vereinbarung enthalt u. a. neben den
Namen der hekannten Seifenhersteller und Waschmittelfirmen
die einechlagigen Verbande des GroB- und Einzelhandels, der
Seifenverarbeiter iind -verhraucher sowie zahlreiche Behorden,
Kamniern usw. Bei den Unterschriften findet man auch die
der Deutschen Reichsbahn, die bekanntlich der groBte Seifen(67)
verbraucher in Deutschland ist.
E i n neues K a l t e l a b o r a t o r i u m an der Technisehen
Hochschule Breslau ist von Prof. Dr. F. S i m o n i ) dem
Physikalisch-chemischen Institut angegliedert worden. Die tiefen
Temperaturen werden hier durch Verflussigung von Luft,
WaFserstoff und Helium erreicht. Die dazu von Prof. S i m o n
erbaute Wassemtoffanlage ist die zur Zeit modernste. Das
Laboratorium wurde mit einem Experimentalvortrag Prof.
(80)
S i m o n s eroffnet.
T r a g p r a t z e n (CfuSeisen), ein iieues Normblatt fur chemische Groijapparatez). Mit diesem Normblatt. erschienen
Oktober 1931 DIN 7138, wird die an Form und Groijen uberaus hohe Zahl guijeiserner Tragpratzen fur chemische Apparate auf ein Minimum beschrbkt. Die Pratzen sind in einund zweirippige, angenietete und angeschrauhte eingeteilt, ihre
Ausladung ist so bemessen, daij fur Isolierungen und Verkleidungen geniigend Auflageflache vorhanden ist.
Dem Norniblatt DIN 7138 werden in Kiirze vier weitere
Normblltter uber schmiedeeiserne und EinschweiOstutzen sowie
(5750)
uber TragfiiBe folgen.
-
Vgl. Chem. Fabrik 4, 332 [1931].
z, Alleinvertrieb: Beuth-Verlag G. m. b. H.. Berlin S14.
Einzelblatt RM. 0,75. (Bei Bezug mehrerer Exemplare des
gleichen Normblattes erfolgt eine nach der Alizahl abgestufte
Rabattierung. Mitglieder der DECIIEMA erhalten auch fur
einzelne Normblatter 10% Rabatt, wenn die Bestellung bei der
DECHEMA-Hauptgeschaftsstelle Seelze b. Hannover geschieht.)
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