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Jahrbuch fr Photographie und Reproduktionsverfahren fr die Jahre 1915Ц1920. Von Hofrat Dr. Joseph Maria Eder. Bd. 29. 620 Seiten mit 155 Abb. Halle a.S. 1921. Verlag von Wilhelm Knapp

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Personalnachrichten
- Verein
Wasserstoffsuperoxyd nmfaBt, haben wir bei genauerer I'riifung der
gr6Beren Abschnitte alle die schon frtiher geriibmten Vorzuge des
Werkes bewahrt gefunden. Es liaben benrbeitet die Artilcel: Stickstoff,
Strontiumverbindungen, Tantal: F. U l l m a n n ; Stickstoffoxyde, Ultrainarin, Uran: G. C o h n ; Stroh und Strohzellstoff: S c h w a l b e ; Sublimation: H a d a m o w s k y ; Sulfurierung, Textilole und Textilseifen,
Toluol und Abkommlinge: R i s t e n p a r t ; Tnbak: K i B l i n g ; Tannin:
P a t e k u. G. C o h n : Temperaturmessungen: M. P i r a n i ; Tetrachlorkohlenstoff: B. M. M a r g o s c h e s ; Thorium, Titan: F r i t z W i r t h ;
Tinte: F. L o h s e u. H. v. H a a s y ; Tonwaren: H e c h t ; Torf: K e p p e l e r ;
Trinkbranntwein: E. D u n t z e ; Tri- (und Di-)phenylmetlianfarbstoffe :
P. Yri e d l a n d e r ; Trockeniipparate: B e r t l i o l d B l o c k ; Vaccine:
R u p p e l ; Vanadium: R. J. M e y e r ; Wachs: 1.iidecIte; Wasser:
M a s s a t s c h ; Wassergas: W i l h . B e r t c l s i n n n n ; Wasserstoff: A. S a n d e r ; Wasserstoffsuperoxyd: E r n s t J a c o b y . - Es sind somit durchweg bekannte und von der Fachwelt hochgescbiitzte Sachverstiindige,
die zum Zustandekommen dieses Bandes mitgewirkt hnben. Wir
hoffen, dal3 wir den Lesern der ,,Angewdndten Chemie" hald auch
Rassow. [Bll. 199.1
uber den Schlufjband berichten kbnnen.
Jahrbueh ftir Photographie und Reproduktionsverfahren fiir die
J a h r e 1915-1920.
Von Hofrat Dr. J o s e p h Maria E d e r . Bd. 29.
620 Seiten mit 155 Abb. Halle a./S. 1921. Verlag von Wilhelin
Knapp.
In der photographischen Literatur haben E d e r s Jahrbiicher wegen
ihrer objektiven Berichte iiber die Fortschritte der wissenschaftlichen
Photochemie, der photographischen Optik und der Technik seit Jalirzehnten eine sehr wichtige Rolle gespielt. Als Nachschlagewerk ist die
Serie einfach unentbehrlich. Dem Herausgeber und Verleger ist man
zti Dank verpflichtet, weil sie nun fiinf fehlende Jahrgfinge in einem
nachgeholt haben. Die gesamte ausliindische Iiteratur ltonnte darin
ebenfalls beriicksichtigt werden. Mehr als friiher sind einzelne der
Autoren sclber zu Wort gekommen, indem sie Autoreferate angefertigt
hnbeo. Deren Fassung ist iiberall erfreulich kurz. Die Einteilung ist
t r o t - der pewaltigen Ansammlung von Materlal iibersichtlich. Die
friiher iibliche Zugabe einer Reihe von Originalartikeln ist diesmal
unterblieben.
Raphael Ed. Liesegang. [BB. 189.1
Drei Aufslitze tiber Spektren und Atombau. Von N. Bohr. ,,Sammlung Vieweg', Heft 56. VIII
148 S. gr. 8".
Die Wellenliingen der Lichtarten, die ein zum Leuchten erregtes
Elementargas aussendet, stehen in einfachen, schon seit langeni bekannten mathematischen Reziehungen zu cinander. - Im Jahre 1911
wurde R u t h e r f o r d beim Studium radioaktiver Erscheinungen zii der
Annahme gefiihrt, daB in den Atomen ein positiv geladener Kern von
negativen Elektronen umkreist wird, und ein Jahr spater sprach v a n
d e n Broelc die Ansicht BUS, daB die Zahl dcr positiven Kernladungen
und dementsprechend die Zahl der negativen Elelrtronen in der Hulle
drirch das periodische System von 1 beim Wasserstoff his 92 beim
Uran stetig um eins zunehme. - Aus dieser Anschauung hernus zunachst beim Wasserstoff eine Theorie entwickelt zu haben, die das
Auftreten der Spektrallinienserien erklart, ist das Verdienst von
Niels. Bohr. Es gewahrt einen hohen Reiz, sich von diesem Forscher
eine Ubersicht iiber Wissensgebiete vermitteln zu lassen, die fiir die
Grundlagen unserer Wissenschaft, die Fragen nach der Natur der
chemischen Valenzkriifte, so iiberaus wichtig geworden sind. Hatte
man doch lange Zeit den Wechsel der Valenz in den Reihen des
periodischen Systems nur mittels eigens hierzu geschaffener Ausdriiclce u m s c h r i e b e n (Normal- und Kontravalenzan, Valenzelektronen usw.). Jetzt ergab sich zum erstenmal die MBglichkeit, ihn
t u e r k l i i r e n auf Grund von Vorstellungen, die in anderen Forscliungsgebieten eine wohlgefiigte Stiitze hatten. Mit Staunen erkennen wir,
daB die theoretische Physik nahe daran ist, aus Betrarhtungen iiber
die Stabilitiit der Elektronenbahnen uns Erscheinungen zu erkliiren,
denen wir bisher ohne die geringste Moglichkeit einer Deutung gegeniiberstanden, wie z. B. den Umstand, daD in den Gruppen der Eisenmetalle, der Platinmetalle und vor allem der seltenen Erden init dem
Steigen des Atoingewichtes und der Ordnungszahl nur eine so geringe
dnderung der chemischen Eigenschaften verkniipft ist. Die Betrachtungen, die zu diesen Anschauungen gefiihrt haben, die Zusammenhiinge zwischen den Linienspektren des Wasserstoffatoms und des
Heliumions, zwischen Zeemann- und Starkeffekt, also gestorten Wasserstoffspektren, und den Spektren hijherer Elemente, zwischen Ordnungszahl und Rhtgenstrahlung, die grundlegenden Anschauungen der
Quantentheorie und das ,,Korrespondenzprinzip" sind in diesen Aufsatzen so klar dargelegt, wie es nur mBglich ist, wenn der Verfasser
ganz iiber der Sache steht und iiberdies die groBe Kunst besitzt, sich
auch einem Leserkreis verstgndlich zu machen, der nur die Ergebnisse
begreifen, nicht dem Forscher auf allen Einzelheiten seines Weges
folgen kann.
Nur ein iiuBerlicher Mange1 darf nicht unerwiihnt bleiben: hier
sind drei Vortriige, die zu verschiedenen Zeiten und a n verscliiedenen
Stellen gehalten wurden, in der Vortragsform abgedruckt. Das fiilirt
stellenweise zu nicht schriftgemiiBem Ausdruck und erschwert hier, wo
die Wirkung des persanlichen Vortrags fehlt, manchmal ein wenig das
Verstandnis. Auch Wiederholungen, die durch diese unveranderte
Wiedergabe gesonderter Vortriige entstanden, -den
bei einer zu-
+
V8rl.p C h d e 0. m. b. €Leipsig.
I.,
deutscher Chemiker
Isnsewniidtr
Zeitsclirift fiir
rlirtnie
sammenfassenden, buchinlfligen Dars tellung vcrniiedeu wertlen kiinnen.
Wenn das Lzucli die Verbreitung findet, die seiuer Bcdeutong entspricht, wird bald einc Neuauflnge nStig sein; vielleicht enlsrhlicl.lt
sich dann der Verfnsser zu einer Ubernrbeitung im angegebeneii Sinne.
F. Hahn. [BIL 183.1
I
Personal- und Hochschulnachrichten.
I
D e n 70. G e b u r t s t a g f e i e r t e n : Prof. der Pharmako!ogie H. H.
M e y e r , Wien, am 17. 3 ; Generalkonsul C. G. H o n i m c n h i i l l e r ,
Vorstand der Kohleusii.urewerke C. G. Romtnenhiiller A.-G., Berlin,
am 16. 3.
Dr. 13. H e y m a n n , stellvertretendcs Vorstandsmitglied der Fnrbenfabriken vorm. Friedr. kiyer & Co., Leverkusen, wurde in Aner kennung seiner hervorragenden Verdienstu um die Herstellung einer neuen
Heilrnittelgruppe, insbesondere ,Bayer 205' von der I<onrier medizinisrhen Faltultat zum Ehrendoktop ernannt; M. U. S c h o o 11, Ziirich,
wurde die Wiirde eines Dr.-Ing. h. c. in Wiirdigung seiner hervorragenden technischen Leistungen und insbesondere in Anerkennung
seiner Erfindung und technischen Entwiclclung des Metallspritzverfahrens von der Technischen Hochscliule in Braunschweig verliehen.
Dr.-Ing. M. B r e d t - S a v e l s b e r g liabilitierte sich an cler Technischen Hochschule Aarhen in der Fakultiit fur Stoffwirtschnft fur
das Fach der organischen Chemie.
E s w u r d e n b e r u f e n : Prof. E. d e C u n n o als Titulardozent
fur Cbemie an das Technische Institut ,,Alessandro Volta' in Neapel;
Dr.B. F o r e s t i als Dozent fiirallgemeine Chemieandie Universitiit I'arma.
E s w i i r d e n e r n a n n t : 1)r. H. B i i n g e r , Direktor der Lnndwirtschaftsschule in Dabme, ziim Vorsteher des Instituts fur Milchcrzeuaung an der Versuchs- und Forschiingsanatalt fur Milcliwirt.icha f t in
Kiel; Prof. Dr. H. K i t t e r v o n G u t t e n b e r g , Hoatock, zum 0. Prof. der
13otanik an der Universitlt Berlin; Dr. Fr. K r a f f t , a. 0.Prof. der Cheinie,
Heidelberg, zum 0. Honorarprofessor; Prof. V. P a o l i n i zum a. 0.
Prof. fiir pharmazeiitische Chemie a n der UniversitKt C;igliari; C. Kn v e n n a zum a. 0. Prof. fiir Agrikulturcheiiiie a n der Universitat Pisa ;
1)r. E. T i e d e , Privatdozent fur Cheinie an der Universitat Berlin, zum
a. 0 . Prof.; Prof. Dr. B. L. V a n z e t t i zum a. 0. Prof. fiir allgenieine
Cheinie a n der Universitat Sassari.
Dr. St. G o l d s c h m i d t, Privatdozent an der Universitiit Wiirzburg,
hat das ihm angebotene planmRlSige Extraordinatiat (vgl. S 172) fiir
organische Cbemie :in der Technischen Hochschule Knrlsruhe als
Nachfolger H. Franzens angenommen.
G e s t o r b e n s i n d : J. D e w a r , Prof. d. Cbemie und Experimentalphilosophie in Cambridge, Ende MIirz im Alter von 81 Jiihren. Cheniilter R. W. H i l t o n , Prlsident der Hilton-Davis Co., am 10. 2 . in
Cincinnati im 49. Lebensjahre. - Apothekenbesitzer und Nithrungsmittelchemiker Dr. H. H o l l a n d t , Giistrow, vor kurzem. - Geb. I3ergrat Prof.
Dr. G. K B h l e r , friiher Direktor der Bergaltademie Clausthal, in FIalle Sa.
im Alter von 84 Jnhren. - Dr. K. M i l l e i t n e r , Privatdozent an der
Universitlt Miinchen und Konservator an der mineriilogischen Samnilung des Staates, im Alter von 33 Jahren. - Stud. cheni. E. S c h e i t z
Ende Marz in Miinchen. - Prof. Dr. H. W e l l e r , Vorstand des Chemischen Untersuchungsamtes zu Dnrrmstadt, Ende M l i n im 70. Lebensjahre.
I Verein deutscher Chemiker.
I
Rheiniseher Bezirksverein. B e s i c l i t i g u n g der Versuclisanstalt
(Kohlen- u. Erzaufbereitung) der M a s c h i n e n b a u a n s t a l t H u m b o 1d t
i n K B l n - K a l k , am Samstag den 24. 3., vormittags I l ' / < Uhr. Die
sehr zahlreich erscliienenen Teilnehmer wurden von Herrn Prof.
K a r c h im Namen des H u n r b o l d t begriil3t und an Hand eincr iibersichtlichen Tafel iiber die Entwicklung und die heutigen Fabrilcationserzeugnisse des H u m b o l d t aufgekllrt. Danach sprach Herr Oberingenieur K l i n g e b i e l sehr anscbaulich iiber die verschiedenen
Methoden der Kohlen- und Erzaufbereitung. Nach dem Vortrag folgte
ein Rundgang durch das Museum des H u m b o l d t , in welchem sich
eine groDe Anzabl genauer Modelle der bemerkenswertesten Anlirgen,
welche vom H u m b o l d t bisher ausgefiibrt wurden, ausgestellt sind.
AnschlieBend folgte die Fiihrung durch die Versuchsanstalt, in welcher
sich die Teilnehmer sehr eingehend a n den in technischem MaDcjtabe
ausgefiihrten Maschinen, iiber den heutigen Stand der Kohlen- und
Erzaufbereitung unterrichten ltonnten. Gezeigt wurde die mechanische
Aufbereitung, die verschiedenen Methoden der magnetischen Scheidung
von Erzen und die Schwimmaufbereitung mittels Schaumerzeugung
aus PreBluft und Wasser und die Schwimmaufbereituog mittels Wnsser
und Olgemischen. Die Besiclitigung dauerte fast zwei Stunden und
rand das volle Interesse der Teilnehmer.
Gebiihrensatze fur Analysen.
Der GebiihrenausschuB fur chemische Arbeiten unter Fiihrung
i e s Vereins deutscher Chemiker hat a m 5. April beschlossen, die
jetzt geltenden Zuschllge zu dem gedruckten Gebiihrenverzeichnis
,vom Dezember 1921) unverlndert auf 20000°/0 zu belassen, so dall
~ l s oa b 15. April lteine Erhohung der Zuschliige eintritt.
Dr. H. A l e x a n d e r .
Prof. Dr. E. B a i e r .
Dr. B r u h n s .
Dr. B B h m e r . Prof. Dr. W. F r e a e n i u s . Dr. A. Lango.
Prof. Dr. A. Rau.
- Vwantwortliohw BWtlelter Prof. Dr. A. Bin& Berlin. - h o k von J. B. Hirschfald (A. Pries) in Leipzig.
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