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Jahresbericht ber die Ttigkeit des chemischen Breaus des Ackerbaudepartements in Washington.

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HAT'
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Wiley
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Tiititigkeit
~ des
&Ackerbaudepartements
]
in Washington.
an xtherextrakt
nach 5 St. 1,15y0
,, 8 ,, L17%
1'2 ,, 1,1470
an Allioholestrdct
5 St. 1,5404
,, 8 ,, 1,6276
,, 10 ,, 1,70%
,, 16 ,, 1,79%
,, 20 ,, 1,8476
,, 24 ,, 1,8276
zumvergleich der beiden Extrakte bestimmte
ich einige charakteristische Konstanten.
nach
9,
..
. . .
.
VerseifIlngszahl, llei8 . .
Harzzahl . . . .
. .
GesarntverseifungsZahl, kalt
Ather
extrakt
Alkobol.
ertrakt
161,3
131,5
168,2
158,9
126,~
169,4
Beide Extrakte zeigen die typische Reaktion
des Kolophoniums (Rotfiirbung der Eisessiglosung
niit konz. Schwefelsanre); sie sind in heiljeni Methylund Atlhyla.lkohol und Eisessig vollstandig loslich,
doch scheiden sich beim Erka,lten krystallinische
Niederschlage ah. Dies durfte der Grund sein, da,B
Dr. 0 p f e r In a n n fand, der dtherextra.kt wiire
in Blkohol nicht vollstiindig loslich, worauf er
scheinbar seine Ansicht von der Verschiedenheit
beider Extrakte griindet.
Ich liingegen glaube,
Qmnd der gefundenen
Konstanten annehmen zu diirfen. da8 Ather- und
Alkoholextrakt miteinander identisch sind; deshalb
durfte fur die Harzhestiminung die zwar Iangwierige Extraktion mit Alkohol richtiger sein, wenn
e8 sich um absolnte Werte fur den Harzgehalt eines
Zellstoffes handelt. wahrend zur Restimruung von
Vergleichswerten die Atherextraktion ihrer Requenilichkeit
vorzuziehen 'st. Der Grund
die
verschiedene Ausbeute an Xlkohol- und Xtlierextrakt wird wohl darin zu suchen sein, daB die
Alliaholextrakt.ion bei ungeflihr 60" vorgenommen
wird.
Jahresbericht Gber die Tgtigkeit des
chemischen ~
i des ~ i ~ ~k
departements in Washington.
(Jshrcsbe:icl,t des Deyt. of
fiir
Von H. W. WILES.
(Eingeg. G.16. 1909.)
Der sehr umfangreiche Rericht enthalt u. a.
folgende Angaben. P a p i e r untersuchnngen haben ergeben, daB die Qualitat von allen Papiersort.en
erheblich verbessert und ihr Gewicht verringert,
werden kann. Bei der Suche nach neuen G e r b m a t e r i a 1 ie n hat man gefunden, daB neben der
Rinde der Eichen und Schierlingstannen auch andere
Teile, namentlich die Wurzeln, erhebliche Tanninmengen ent,halten. I n Hinsicht auf die unverhiiltnisrnal3igen Transportkosten empfiehlt der Bericht
Errichtung von Extra.ktionsanlagen am Produkt,ionsort. Auch die in den Siidstaaten vorkommende
Palmettowurzel enthalt bedeutende Tanninmengen.
Auf Ersuchen des Justizdepartements hat das
Bureau die Untersuchungen iiber den R a u c 11 s c h a d e n von Schmelzhiitten fortgesetzt. - Bei
den Untersuchungen von importierten D r o g e n
hat sich herausgestellt, daB ein groDer Teil der
1411
Rohniaterialien durch Erde, Sand, Holzstiickchen
und sonstige Fragmente, bisweilen bis zu 40%, verfalscht und daher fiir die Herstellung von Drogen
ungeeignet ist. I n anderen Fallen werden die in der
Verein. Staaten-Pharmakopoe anerkamten Drogen
durch andere derselben Familie angehorige PflanZen, aber von. durchaus verschiedenem therapeutischen w e r t ersctzt. Ein neues Arbeitsfeld bildet
die Priifung der auf den Etiketts angegebenen
therapeutischen und pliarinazeutischen Eigenschaften der betreffenden Artikel. Die Eigenschaftaen der ,,Cola"-Getranke sind durch sorgfaltige
chemische Untersucliungen festgestellt worden. Auf Grund der Priifungen der fur Nahrungsmittel
im Handel angebotenen F a r b s t o f f e sind 7
A+nilinfarbenfiir zul~ssip erklart worden (Food Inspection Decision 76), die jedoch gellorig gereinigt
sein miissen,
ZustimlnLing des *,,kerbaudepartRments zu elhalten. ~
i ist dem
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~~
merit aber noch keine vollstLndige L~~~~
eingereicht
worden, trotzdem
crwlhnte Erlt,sc~leidung
schon
am 13./7. 1907 erl,zssen ist, woraus der
ge.
zogen wird, daB die frfiher fiir diesen .zweck angebotenen
durchaus nngeniigelld waren.
Die veget.abilischen Farbstoffe sind seit,dem mehr
in den Vordergrund get,reten, namentlich da keine
der erlaubt,en ~ ~ n i l i l ~ f a r ~ill, e01
i i loslicll ist uncl fiir
But,terfarben
gebraucht werden muB. Ein gsoBer Teil der Tat,igkeit des Bureaus ist von
der Dnrchf~hrungdes
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genon,ruen worden. ~1~ein sellr erfreulicl,es ~
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tat wird erwahnt,
viele Fabrikanten i b e friihere
feindselige Haltling aufgegeben und st,at,t,dieser das
Departen,ent nach &,aften unterstiitzt haben: Viele
Fabrikanten llaben .die Verwendung
Konsei.vierungslni tteln irgendwelcl,er
aufgegeben.
Bureau besitzt zurzeit 17 Zaeiglaboratorien in den
bedeutendsten Hafen- und Grschift.splatzen des
Landes, die Zahl der Inspektoren ist, von 26 auf
38 erhoht worden, die alle wichtigen Fabriken inspiziert haben. Die Gesanit,zahl der angessmmelten
~ ~ ~
b~ ~
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- ~
Drogen- und Nahruiigsmittelproben betriigt ungefahr 13 400. Auf Gruncl der chemischen Analysen
sind beschlagnalimt worded: 145 ganze, 75 halbe
FLsser und 50 Faljchen Cider; 65 Fa13 Danderin;
83 Dt,zd. Flaschen ,,Madam Yale"; 59 Fa6 und
171/2 Kisten Honig; 245 Kisten und 84 Sack Kaffee;
2 Waggons und 2240 Sack Mehl; 342 Kisten Biichsenfriichte; 413 Quarts Sirup und 18 Fa13 Melasse;
1078 FaB Wein; 50 FaB Bier; 48 Fa13 Essig; 500
Sack Futterniit,tel, 876 Kisten Buchsengemiise.
Spezielle Untersuchungen betmfen: Austern, Citronenol, die Zusammensetzung von Friichten und ihre
Veranderungen wahrend des Reifens, die Herstellungs- und Behand1ungsmet.hoden von Spirituosen; medizinisclie nicht alkoholische G e t r h k e
(,,soft drinks"); Ingwertinktur und -essenz; Glycerin; Hopfen; Wasserstoffsuperoxyd. - Als typische
V e r f a 1 s c h u n g e n v o n D r o g e n werden
erwahnt: gemahlene Lowenzahnwurzel (Kaffeesurrogat) mit 20-40y0 Sand und kleinen Steinchen
von Lhnlicher Farbe und GroBe; pulverisierte SUBholzwurzel mit 25% feinem Sand; ,,Sarsaparillawurzeln", bestehend in Rizomen davon; Asafoetida,
enthaltend 9 bis weniger als 50% alkohollosliche
Stoffe, bisweilen 80% organische Stoffe; Bella-
~
p
~
177.
~
~
donnawurzel mit -Kermeswurzel, mit entsprechend
niedrigem Alkaloidgehalt ; Calendulabliiten mit
Saffran unter dem Namen ,,feminelle". - Das
Z u c k e r l a b o r a t o r i u m h a t 1284 Proben
analysiert, darunter 408 Proben von Rohrzuckermelasse und -sirup fiir die Schwefeldioxydbestimmung in Neu-Orleans. - I n dem M i 1c h e r e i 1 a b o r a t o r i u m sind 588 Proben untersucht
worden, in dem , , V e r s c h i e d e n a r t i g e n
L a b o r a t o r i u m" 1366, darunter 108 Proben
von Insekten- und Fungusvertilgungsmitteln. Das L e d e r - und P a p i e r l a b o r a t o r i u m
hat 2632 Proben erhdten, und zwar 2463 von Papiermaterialien, 31 von Ledematerialien, 91 von Terpentinen, Teeren und anderen Holzprodukten. Die
Arbeiten iiber die Destillation von Holz sind noch
nicht abgeschlossen. Die m i k r o c h e m i s c h e n
Untersuchungen sind zum groBeren Teile in Verbindung mit dem Reinnahrungsmittelgesetz ausgefiihrt worden; von anorganischen Erzeugnissen
sind hauptsachlich Farben und Pigmente gepriift
worden. I n der S t i c k s t o f f a b t e i l u n g sind
8750 Bestimmungen von Stickstoff in verschiedenartigen Stoffen ausgefiihrt worden. Das L a b o r a torium fur animalische physiolo-
g i s c h e C h e m i e hat die Untersuchungen iibci,
die Wirkung von Coca cola auf den menschlichen
Organismus und iiber die Fleischextrakte und ahnliche Praparate des Handels fertiggestellt; die
Arbeiten betreffend das Gefrieren von Fleisch, Gefliigeln und Eiern und den Metabolismus von orgsnischem und anorganischem Phosphor mit Versuchskaninchen sind fortgesetzt worden; die Ergebnisse der Untersuchungen von Enzymen sind
in zwei Arbeiten iiber: ,,Die Inversion von Rohrzucker durch Invertase" veroffentlicht w orden. Die
Abteilung fur v e g e t a b i 1 i s c h e 1) h y s i o 1 o g i s c h e C h e m i e hat iiber 9000 Bestimniungen der verschiedenen Bestandteile von 850 Proben
von Zerealien und anderen Pflanzen ausgefiihrt.
Die Arbeit des b a k t e r i o 1 o g i s c h e n L a b o r a t o r i u m s bestand u. a. in der teilweisen Identifizierung und Klassifizierung von uber 500 verschiedenen, in Reinkulturen isolierten Organismen,
sowie in der Untersuchung von 894 Proben verschiedener Stoffe (Nahrungsmittel, Wasser, Desinfektionsmittel, Blut usw.). Die o n o 1 o g i s c h e
Abteilung hat sich hauptslchlich mit. Untersuchungen iiber Garung von Fruchtsiiften und die Verwendung von Schwefel dafiir beschaftigt.
Beferate.
I.
Analytische Chemie, Laboratoriumsapparate und allgemeine
Laboratoriumsverfahren.
2.
F. Dienert. Fluorescierende Substanzen in Wassern. (Bll. SOC.chim. [a] 5, 326-329.
April
1909.)
Der Nachweis der fluorescierenden Substanzen geschieht unter Verwendung des von A. C o t t o n
angegebenen Apparates. Mit Hilfe einer Kombination von zwei Linsen la& man das Licht einer
elektrischen Bogenlampe in das GefaB mit dem zu
untersuchenden Wasser einfallen und beobachtet
das Rild des LichtbogBns durch ein doppelbrechendes Prisma. Die von den in jedem Wasser vorhandenen festen Teilchen zuriickgeworfenen Lichtstrahlen sind groBtenteils polarisiert und werden
also durch das Prisma nicht gesehen. Wenn also
iiberhaupt ein Bild gesehen wird, so riihrt ea (in der
Hauptsache wenigstens) von fluorescierenden Substanzen her. Da die meisten fluorescierenden Substanzen in blauviolettem Lichte deutlicher zu erkennen sind, schaltet man zwischen die beiden
Linsen eine hlauviolette Glasscheibe ein.
Wr. [R. 1824.1
F. Dlenert. Methoden zur Messung der Fluorescenz
in Wassern. (Bll. SOC.chim. [4] 5, 330-332.
April 1909.)
Die Messung wird nach demselben Prineip bewerkstelligt, wie der im vorhergehenden Referat
( D i e n e r t , Fluorescierende Substanzen in Wilssern) beschriebene qualitative Nachweis. Durch
stufenweise Verdiinnung eines FluBwassers, dessen
Fluorescenz der einer frischbereiteten Losung von
1 Teil Asculin in 16 000 000 Teilen Wasser gleichkommt, wird eine Vergleichsskala hergestellt, mit
deren Hilfe die Intensitiit der Fluorescenz in den zu
untersuchenden Wassern durch Vergleichen festWr. [R. 1825.1
gestellt wird.
3. Holmgren. Qiiantitatlve Analyse mit Hilfe von
Adsorptionsyhiinomenen. (Z. f. Kolloide 4, 210
bis 222. April 1909. Falun.)
Wasserige Salzsaure von weniger als 1% HCl breitet sich in Fillrier- und Lijschpapier nicht gleichforinig aus, sondern das Wasser dringt eine weitere,
die Salzsaure eine kiirzere Strecke vom Ausgangspunkte a m vor. Auf diese Erscheinung h a t Verf.
eine Methode zur quantitativen Bestimmung der
Salzsaure gegriindet. Er hat niirnlicli gefunden, daB
die Prozentgehalte a n Salzsaure und Wasser sich
zueinander verhalten, wie die Quotienten. die durch
Division der Ausbreitungsflache der Salzsiiure durch
den Flachcninhalt dcs peripher gelegenen Wasserringes entstehen. 1st r der Radius der Salzsaurezone, R der Radius der Wasserzone und K eine
Konstante fur das Vermogen des verwendeten Papiers, Salzsaure zu adsorbieren, so ist der Prozentgehalt a n Salzsaure
Auf diese Weise konnten sehr geringe Mengen Salzsaure, z. B. 0,000025 g, annahernd bestimmt
werden. Die GroBe der Salzsaure- und Wasserflecken wird durch auf das Papier aufgetragene
MaBstiibe von Kongorotpunkten gemessen.
Wr. [R.. 1822.)
L. L. De Konink. Uber die Fiillung des Fiscberschen
Salees, dea sogen. Haliumkubaltnitrits. (BI.
SOC. chim. Belg. 23, 200-202.
April 1909.
Luttich. )
Bereits im Jahre 1881 (Z. anal. Chem. 20, 39 und
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