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Jnhrlicher Bericht des Internationalen Komitees fr Atomgewichte fr 1915.

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Aufsatzteil.
2'7. Jahrgang 1914.1
Bericht des Internat. Komitees fur Atomgewichte fur 1915.
niederschlag. Von R. H o e C 0. und F. G. L o u g e e 70)
wurden neue maschinelle Vorrichtungen konstruiert, die
zum Graphitieren der Platten dienen.
Zum Rostschutz von Eisen- und Stahlwaren, namentlich von Fahrradteilen, soll sich ein von W. F u e r h a k e 71)
angegebenes Verfahren eignen, nach welchem man die Gegenstiinde erst mit einem Schmelziiberzug aus Zink oder
einer Zinkbleilegierung versieht und hierauf eine galvanische
Kupferschicht anbringt und diese schlieBlich vernickelt. Zu
gleichem Zweck empfiehlt S h. 0. C o w p e r C o 1 e s 72),
auf Eisengegenstiinden erst eine dicke Schicht von elektrolytischem Eisen niederzuschlagen und dieselbe zu verzinken.
Der Niederschlag kann aus einem gemeinsamen Elektrolyten aus Eisen- und Zinksulfat erfolgen, wenn die Stromstiirke erst schwach genommen und dann verstarkt wird.
Zur Erhohung der Haltbarkeit konnen die Uberziige noch
erhitzt werden.
Farbige Niederschllge.
E. B e u t e 1 73) hat die auf Erzeugung bunter Farbtijne
abzielenden Metallsude, die sog. Liistersude einer Untersuchung unterworfen. Fiir den Liistersud nach P u s c h e r
aus Bleiacetat und iiberschiissigemNatriumthiosulfat konnte
er feststellen, daB der Anfarbevorgang als ein elektrochemischer ProzeB aufzufassen ist und auf der kathodischen
Abscheidung auBerst diinner Blittchen von Schwefelblei
beruht. Irisierende Farbungen auf Zinn lassen sich nach
E. N a f 7 9 erzielen, wenn man dasselbe bei geniigend hoher
Stromdichte anodisch behandelt. Die vorher angeatate
Zinnflliche wird hierbei nach kurzer Zeit passiv, es lagern
sich Partikel kolloidaler Zinnsaure derart ab, daB sie das
Farbenspiel dunner Blatter zeigen. WeiBblech kann auf
diese Weise zu gelb, rot und blau schillerndem Effektblech
gemacht werden. Reispielsweise soll in..einem 20" warmen
Bad von 3,5% Zinn und 2,5% freiem Atznatron mit einer
Dichte von 5 Amp. oder ein einem solchen von 2% Zinn
und 10% Atznatron mit 12 Amp. elektrolysiert werden.
Verschiedene Rezepte zur Herstellung schwarzer Nickeliiberziige auf galvanischem Wege finden sich in einer von
E. W e r n e r T 5 ) gemachten Zusammenstellung. Zum Rotfarben kupferner oder verkupferter Gegenstande dient ein
Verfahren von C. D i t t r i c h 76), nach welchem dieselben
erst galvanisch rnit einem Uberzug von Blei oder Bleisuperoxyd versehen und hierauf in eine Schmelze eines nitratoder nitrithaltigen Salzgemisches getaucht werden.
Anodisches Abliisen von Metalliiberziigen.
Nach einem Vorschlag von M. 0. W u r m b a c h 7 7 )
werden plattierte Metallabfalle, deren Grundmetall (Eisen)
nicht von Ammoniak angegriffen wird, als Anoden in einem
Elektrolyt aus Ammoniumsalz behandelt. Hierbei gehen
Zinn, Nickel und Zink als Ammoniumdoppelsalze in Ldsung
und scheiden sich an den Kathoden wieder ab. G. M i c h a u d
und E. D e 1a s s o n 76) verwenden zur Raffination von
Zinnabfallen und WeiBblech eiaen Elektrolyt, der 80 g Zinnchloriir, 10 g Chlormagnesium und so viel Borsaure enthalt,
daB eine Lijsung von 20" BB. resultiert. Die Abfalle werden
als Anoden in einen flachen, filzgefiitterten Korb gebracht;
als Kathoden dienen Kupferplatten, die in den Boden der
Elektrolysierzelle eingelassen sind. Der Elektrolyt wird zur
Abstumpfung iiberschiissiger Saure und zur Sattigung stets
durch einen mit Zinnabfallen angefiillten Behalter eleitet.
Das ausgeschiedene Metall wird automatisch durch (5chaber
von den Kupferplatten abgestrichen. Bei dem Entzinnungsverfahren von A. D r o g o 79) werden die WeiBblechabfalle
Engl. Pat. 1968 und 1969 von 1912.
End. Pat. 4125 von 1912.
Enil. Pat. 26484 von 1911. Franz. Pat. 453605. Chem.Ztg. 37, 364, 644 (19131.
-73) Angew. Chem. Zk, I, 700 [1913].
74) D. R. P. 260304. K1. 84a.
7 6 ) Elektrochem. Z. 20, 25 (1913).
7 9 D. R. P. 260092. K1. 48d. Angew. Chem. t 6 , I I . 366 [1913].
77) Engl. Pat. 21052 von 1911. Chem.-Ztg. 37, 364 (1913).
78) Franz. Pat. 435 936 und Zus.-Patt. 16 388 und 16 417. Engl.
$'at. 20567 von 1912. Chem.-Ztg. 37, 119 (1913).
79) Franz. Pat. 455 162. Chem.-Ztg. 37, 687 (1913).
70)
71)
7*)
653
in einer Anodenzelle mit einer chlorhaltigen Manganchloriirlosung behandelt, welche Zinn aufnimmt, das im Kathodenraum wieder abgeschieden wird. C. N o d o n 80) benutzt
zur Wiedergewinnung von reinem Zinn aus Zinnabfallen einen
wiisserigen Elektrolyt aus 6% Natriumfluorid und Salzsiiure
von 1-2" B6. und 0,5% Natriumphosphat oder Fluorophosphat, -borat oder -silicat. Die Zersetzung wird in Kiisten
aus Hartblei vorgenommen, die auBen mit geteertem Holz
umkleidet sind, und deren Metallwandung zugleich als Kathode dient. Das Entzinnungsgut wird in Rahmen aus ge[A. 165.1
teerfem Holz in die Zelle eingehangt.
Jiihrlicher Bericht des Internationalen Komitees
fiir Atomgewichte fiir 1916.
(Eingeg. 14.111. 1014.)
Der Vorstand der Internationalen Aesoziation der Chemischen Gesellschaften; welcher die Atomgewichtskommission nun angeschlossen ist, empfahl in der Zusammenkunft
vom September 1913, daB der jahrliche Bericht im A q u s t
abgeschlossen werden sollte. Der gegenwartige Bericht ist
demgemaB entsprechend dieser Empfehlung fertig . gestellt
worden, wenn auch Verzogerungen infolge der Korrespondenz seine gleichzeitige Veroff entlichung in allen Liindern
verhindern mogenl).
Seit dem Bericht fiir 1914 ist eine Anzahl neuer Atnmgewichtsbestimmungen veroffentlicht worden. Diese konnen folgendermaBen kurz zusrtmmengefaat werden :
Silber, Schwefel und Chlor. S c h e u e r 2, liiste reines
Silber in Schwefelsaure, sammelte und wog das abgegebene Schwefeldioxyd. Das gewogene Silbersulfat. wurde
dann durch Erhitzen in einem Strom von Chlorwasserstoff
in Chlorid tibergefiihrt. Drei Verhaltnisse wurden dergestalt
ermittelt, welche die drei gesuchten Atomgewichte unabBangig von allen friiheren Bestimmungen ergeben. Die erha!tenen Resultate sind :
Ag = 107,884, S = 32,067, C1 = 35 460.
Der Wert fiir Silber ist ziemlich hoch, die anderen Werte
stjmmen mit allgemein angenommenen iiberein.
Calcium. 0 e . c h 8 n e r d e C o n i n c k a) hat das Atomgewicht des Calciums durch Umwandlung des Carbonats in
das Sulfat bestimmt. Er findet den Wert Ca = 40,13.
Barium. Gleichfalls von 0 e. d e C o n i n c k 4, neu bestimmt. Bariumcarbonat wurde in Salpetersaure gelost,
das entwickelte Kohlendioxyd wurde gewogen. Der gefundene Wert war Ba = 137,36.
Kupfer. Daa Atomgewicht wurde von 0 e. d e C o n i n c k
und D u c e 11i e z bestimmt6). Kupfer wurde durch Salpetersaure oxydiert, das Oxyd gewogen. In fiinf Versuchen
wurden gefunden Cu = 63,523 bis 63,605, im Mittel 63,549.
Diese Atomgewichtsbestimmungen von 0 e. d e C o n i n c k
sind in sehr kurzer Form publiziert, ohne daB Angaben iiber
die Einzelheiten sich vorfinden, die sonst als wesentlich angesehen werden. Wie wurden die Stoffe gereinigt? Sind
die Gewichte auf das Vakuum reduziert worden?
Cadmium. Q u i n n und H u 1 e t t O) haben das Atomgewicht des Cadmiums durch Elektrolyse des Chlorids und
Bromids wiederbestimmt. I n beiden Reihen wurde das Cadmium im Quecksilber aufgefangen und gewogen. Aus dem
Chlorid ergab sich rnit C1 = 35,458, Cd = 112,32. Aus dem
Bromid mit Br = 79,92, cd = 112,26. Diese Werte stimmen rnit den friiher von P e r d u e und H u 1e t t und von
L a i s d und H u 1 e t t, gefundenen gut uberein, sind aber
viel niedriger als der Wert von B a x t e r , welcher in der
Tabelle angenommen worden ist. Die Ursache der Differenz muB noch aufgeklart werden, sie liegt voraussichtlich
Engl. Pat. 24 203 von 1912.
In Deutachland w i d nach wie vor die neue Tabelle mit dem
Kalenderjahr veroffentlicht und in Gebrauch genommen. W. 0.
9 ) Ar. Sci. Phys. Nat. [4] 36, 381.
3) B11. Acad. Belg. 1913. 222.
4) Rev. chim. pure et appl. 16, 245.
6) Rev. chim. pure et appl. 16, 122.
6 ) J. Phys. Chem. 17, 780.
80)
1)
654
Heuser: Bildung von Furfurol beim Diimpfen des Holzes.
in einem konstanten Fehler in der einen oder anderen Methode. Eine h d e r u n g in der Tabelle scheint verfriiht.
Queeksilber. T a y 1o r und H u 1e t t 7) stellten Quecksilberoxyd durch Erhitzen von reinem Quecksilber in Sauerstoff her. Gewogene Mengen des Oxyds wurden d a m durch
Erhitzen mit metallischem Eisen zerlegt, und das abgeschiedene Quecksilber wurde gesammelt, und gewogen. Aus
den so erhaltenen Daten folgt Hg = 200,37. Dieser Wert ist
ebenso wie bei Cadmium niedriger als der bisher angenommene, und es miissen weitere Nachweise abgewartet werden, bevor uber seine Annahme oder Verwerfung entschieden werden kann.
Vanadium. B r i s c o e und L i t t 1 e 8) bestimmten das
Atomgewicht durch Analysen des Oxydchlorids, VOCl,. Der
mittlere Wert war V = 50,950, doch ziehen die Autoren
W,96 vor.
Selen. J a n n e k und M e y e r 9 bestimmten das Atomgemkht des Selens durch Oxydation des Elements zum Dioxyd. Das Mittel von zehn Versuchen ergab Se = 79,140.
Dasselbe Atomgewicht wurde von B r u y 1a n t s und
B t e b i e r lo) aus der Dichte des Selenwasserstoffs,
SefI,, abgeleitet. I n vier Versuchsreihen ergab sich das
Gewicht eines Liters des Gases bei 0" und 76 cm gleich
3,6715 g.' Das Gewicht eines Liters Sauerstoff unter gleichen
Bedingungen fanden sie gleich 1,4295 g. Nach der Methode
der Grenzdichten, und mit H = 1,008 ergab sich Se = 79,18,
was dem in der Tabelle gegebenen Werte nahekommt.
Tellur. D e n n i s und A n d e r s o n 11)rein1 n Tellur
uminiumdurch Herstellung von Tellurwasserstoff aus
tellurid und Kondensation des Grtses bei der Temperatur
der flussigen Luft, wo es in die feste Form ubergeht. Aus
dern Hydrid wurde das Metal1 durch Erhitzen auf 500' hergestellt. 31 Umwandlungen von derart gewonnenem Tellur
in Tellurdioxyd ergaben im Mittel Te = 127,6. Andere Bestimmungen nach einer volumetrischen Methode ergaben
einen niedrigeren Wert, anniihernd 127,W. Die Autoren
schlieBen, daB das hypothetische ,,Dvitellurium" mit hoherem Atorngewicht nicht existiert.
Scandium. L u k e n s 12) stellte Scandiumoxyd aus
Wolframerz von Colorado her. Durch Calcination des Sulfats zu Oxyd fand er:
Sc = 44,59 und 44,77.
Das Material war vermutlich noch nicht ganz rein.
Yttrium. M e y e r und W e i n h e b e r 19) erhielten
durch Urnwandlung von Yttriumoxyd in das Sulfat Y t
= 88,75. Durch den umgekehrten ProzeB fanden sie
Y t = 88,74. Reduziert auf den leeren Raum ergibt sich
88,70.
Ytterbium und Lutetium. Das Atomgewicht wurde von
A u e r v. W e 1 s b a c b 14)von neuem bestimmt. Fiir Ytterbium (Aldebaranium) fand er Yb = 173,00, fiir Lutetium
(Cassiopeium) Lu = 175,OO. Diese Werte sind fiir die in der
Tabelle angegebenen einzufuhren.
Iridium. H o 1z m a n n 15) fuhrte vier Reduktionen des
Salzes (NH,),IrC16 durch Wasserstoff aus und fand Ir
gleich 193,42. Dies ist hoher als der bisher angenommene
Wert. Doch erscheint die Untersuchung nicht entscheidend
genug, urn eine Veranderung zu rechtfertigen.
Helium. H e u s e 16) fand in sieben Bestimmungen der
Dichte des Heliums das Gewicht eines Normalliters gleich
0,178 56 g. Hieraus ergibt sich nach der Methode der Grenzdichten He = 4,002.
Neon. Aus zwei Bestimmungen der Dichte des Neons
findet L e d u c 17) Ne = 20.
In der Atomgewichtstabelle erscheinen demgemaB h d e -
dt"
J. Phys. Chem. 17, 755.
Proc. Chem. SOC. 30, 64.
4) Z. anorg. Chem. 83, 51.
10) BlL Acad. Belg. 1912,856. Nach G e r m a n n (Compt. rend.
a57, 926) ist das Gewicht eines Normalliters Sauerstoff 1,429 00 g.
11) J. Am. Chem. SOC.36, 882.
12) J. Am. Chem. SOC.35, 1470.
13) B x 56, 2672.
14) Wiener Monatshefte 34, 1713.
16) Sitzungaber. d. phys.-med. Soc. Erlangen 44, 84
18) Verh. d. d. physik. Ges. 15, 618.
1 7 ) Compt. rend. 158, 864.
7)
8)
[sngZ%%h'%e.
ungen von erheblicher Bedeutung nicht notwendig. Allenalls mochten die Werte fiir Yttrium, Ytterbium, Helium
md Neon geandert werden, aber dies kann ebensogut big
~ufdas nachste Jahr verschoben werden. Einige Versuche
ion R i c h a r d s und C o x 16) uber die Reinheit ihres Li,hiurnperchlorats deuten auf eine mogliche Verminderung
m Atomgewicht des Silbers hin, namlich von 107,88 auf
107,871.
Gezeichnet
J. W. C l a r k e .
--
-
Internationale Atomgewlchte 1915.
ifAr
Silber
Aluminium
A0
Arsen
Gold
Bor
Barium
Beryllium
Wismut
Brom
Kohlenstoff
Calcium
Cadmium
Cerium
Chlor
Kobalt
Chrom
Ciisium
Kupfer
Dysprosium
Erbium
Europium
Fluor
Eisen
Gallium
Gadolinium
Germanium
Waaeerstoff
Helium
Quecksilber
Holmium
Indium
Iridium
Jod
Kalium
Krypton
Lanthan
Lithium
Lutetium
Magnesium
Mangan
Molybdh
Au
B
Ba
Be
Bi
Br
C
ce
cd
Ce
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Li
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W. O s t w a l d . P. E. T h o r p e
G. U r b a i n .
[A. 188.1
Argon
.07,88
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9,1
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140,25
35,46
58,97
52,O
132.81
63,57
162,5
167,7
152,O
19,O
5534
P
Pb
Pd
Pr
Pt
RE
Rb
Rh
Ru
S
Sb
69,9
157,3
72,5
1,008
3,99
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163,5
114.8
193,l
126,92
39.10
82,92
139,O
6,94
174,O
24,32
54,93
988
sc
Se
Si
Sm
Sn
Sr
Ta
Tb
Te
Th
Ti
TI
Tu
U
V
W
X
Y
Yb
Zn
zr
Stickstoff
Natrium
Niobium
Neodym
Neon
Nickel
Niton
Sauerstoff
Osmium
Phosphor
Blei
Palladium
PnrSeOdym
Platin
Radium
Rubidium
Rhodium
Ruthenium
Schwefel
Antimon
Scandium
Selen
Silicium
Samarium
Zinn
Strontium
Tantel
Terbium
Tellur
Thor
Titan
Thallium
Thulium
Uran
Vanadium
Wolfram
Xenon
Yttrium
Ytterbium
Zink
Zirkonium
1,Ol
23.00
93,5
144,3
20,2
58,M
222,4
16,OO
190,9
31,04
207,lO
106,7
140,6
195,2
226,4
85145
102.9
101,7
32,07
120,2
4491
79,2
28,s
150.4
119,o
87,63
181,5
159,2
127,5
232,4
as,1
20490
1M,5
238,5
51,O
lM,O
130,2
89,O
172,O
05,37
W,6
Ober die Bildung von Furfurol beim Diimpfen
des Holzes.
Von EMILHEUSER.
(Etngeg. 28.19. 1914.)
Gelegentlich einer Untersuchung des Kondensate, dae
beim Dampfen des Holzes entstehtl), wurde die Bildung
von Furfurol beobachtet. Betrachtliche Mengen dieses
Aldehyh fanden sich in dem Kondensat nach achtstiindigem
Dampfen des Holzes bei 4 Atmospharen.
Ebenso lieB sich Furfurol in dem abblasenden Dam f
einer nur mit Wasser durchgefiihrten Strohkochung nacEweisen. Es ist nun auffallend, daB sich Furfurol in groBeren
Mengen bei der blol3en Einwirkung von Dampf oder kochendem Wasser auf Holz und Stroh bildet, d a dies sonst erst
bei der Mitverwendung von Mineralsiiuren (Salzsaure oder
Schwefelsaure) der Fall ist.
18) J. h
1) H e u
e r . Chem. Soc. 36, 819.
s e r , Uber das Dampfen von Holz. Bericht iibm d,
Hauptvers. d. Vereins d. Zellstoff- u. Papierchemiker, Berlin 1914.
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