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Katalytische Methoden in der Spurenanalyse. Von H. Mfller M. Otto und G. Werner. Verlag Chemie Weinheim 1980. 168 S. geb. DM 67

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moniak-Systemen; bei der Elektrolyse wird an der Anode Iodid zu elementarem Iod oxidiert.
Unsere Versuche machen deutlich, daB mit dem Ubergang
vom flussigen in den superkritischen Zustand der Ohmsche
Widerstand des Mediums um den Faktor 10 bis 100 ansteigt
(vgl. auch Abb. 2). Nur bei Verwendung schmaler Zellen mit
sehr geringem Elektrodenabstand und sehr dichten superkritischen Phasen sollte man in diesen Systemen auch fur Synthesen ausreichende Leitfahigkeiten erhalten.
111 K. Zosel. Angew. Chem. YO. 748 (1978): Angew. Chem. Int. Ed. Engl. 17. 702
(1978).
121 High Temperature High Pressure Electrochemistry in Aqueous Solutions. International Corrosion Conference Series - NACE 4 (1976).
131 Vorversuche wurden unler strengen Sicherheitsvorkehrungen in kleinen Pyrexgefakn (Innen- und Aukndurchmesser: 1 - 2 bzw. 8-14 mm) durchgefiuhrt, um zu kontrollieren. ob bei den Reaktionstcmperaturen der praparativen Elektrolysen der superkritische Zustand emeicht ist; siehe auch C. P.
Hicks. C. L. Young. Chcm. Rev. 75. 119 (1975).
tingegangen am 8. Oktober 1980 [Z 663)
141 0.R. Brow in. Electrochemistry Specialist Periodical Rep.. Vol. 4 Chem.
SOC..London 1974. S. 55 und 77.
Katalytische Methoden in der Spurenanalyse. Von H. Muller, M . Ofto und G. Werner. Verlag Chemie, Weinheim
1980. 168 S., geb. DM 67.00.
Die Leipziger Autoren haben sich zum Ziel gesetzt, ,,einem potentiellen Anwenderkreis aus Chemie, Biologie, Medizin, Agrarwissenschaft, Umweltschutz, Geochemie und
Reinststofforschung sowohl Kenntnisse uber die wichtigsten
theoretischen Grundlagen der Katalymetrie und die erforderliche Instrumentierung zu vermitteln, als auch anhand
zahlreicher Beispiele einen reprasentativen Uberblick iiber
die wichtigsten Anwendungsfelder zu geben."
So wenden sie sich nach einleitenden Begriffsbestimmungen, die begriiBenswerterweise auch die analytischen KenngroBen umfassen, und einer Rekapitulation der allgemeinen
kinetischen Grundlagen einer Beschreibung der kinetischkatalytischen Analysenmethoden zu. Eine straffe Systematisierung der recht zahlreichen methodischen Varianten hatte
dieses Kapitel ubersichtlicher und leserfreundlicher gestaltet.
Dem Rezensenten ware auch das Unbehagen genommen,
das er bei einer Eingliederung der ,,katalytischen" Titrationen in die kinetischen Methoden verspiirt.
Klar gegliedert und anschaulich werden dann im folgenden Abschnitt Reaktionstypen und Mechanismen metallkatalysierter lndikatorreaktionen beschrieben. Dieses fur das
Verstandnis wesentliche Kapitel erlautert auch die Bestimmung nichtmetallischer Spezies aufgrund primarer katalytischer oder sekundarer (Aktivator-, Inhibitor-)Wirkungen.
Weitere Abschnitte des Buches befassen sich mit der Erhohung des Nachweisvermogens katalytischer Bestimmungen
durch die Anwendung von Aktivatoren und mit den Moglichkeiten zur Selektivitatssteigerung z. B. durch Kombination mit einem Trennverfahren.
Nach einem Ausblick auf die Mechanisierung und ,,Automatisierung" kinetisch-katalytischer Verfahren fuhren die
Autoren eine Auswahl erprobter Arbeitsvorschriften an, die
sich bei der Losung konkreter analytischer Fragen bewahrt
haben, und die deutlich werden lassen, mit welch geringem
apparativem Aufwand Spurenanalytik in Einzelfallen betrieben werden kann.
Eine umfassende Bestandsaufnahme der spurenanalytischen Anwendungen kinetisch-katalytischer Verfahren in
den eingangs erwahnten Bereichen macht im Verein mit
zwei Registern und einer 338 Zitate umfassenden Literatursammlung (bis 1977, darunter ca. 120 Zitate aus der sonst
schwer zuganglichen osteuropaischen Literatur) das Buch zu
einer Quelle wertvoller Anregungen - nicht nur fur den
Praktiker.
Jurgen Auffarfh [NB 528)
Isoenzyme Analysis (Analytical Sciences Monographs No.
6). Von D. W. Moss. The Chemical Society, London 1980.
V1, 163 S., geb. E 9.00.
Das Buch verdankt sein Entstehen der standig wachsenden Bedeutung der Isoenzymanalyse in der klinischen Diagnostik. Es werden die analytischen und, in geringerem
MaBe, praparativen Verfahren zur Trennung und Bestimmung von Isoenzymen ausfuhrlich vorgestellt und ihre Starken und Schwachen kritisch dargelegt.
In einer allgemeinen Einfuhrung werden die Begriffe ,,Isoenzym" und ,,multiple Formen eines Enzyms" - definiert,
woran sich der Autor im weiteren Verlauf aber leider nicht
immer halt. - Nach vier Kapiteln zu ihrer Analytik folgt ein
Abschnitt iiber chromatographische und elektrophoretische
Trennverfahren, bei denen meist auch experimentelle Details ausgezeichnet besprochen werden; ein Kapitel uber die
selektive Inaktivierung von Isoenzymen (Hitze, Harnstoff,
etc.) schlieBt sich an.
Ihrer zunehmenden Bedeutung angemessen werden dann
die immunologischen Methoden sehr ausfuhrlich (viele experimentellen Einzelheiten und Abbildungen) in einem eigenen Kapitel behandelt. SchlieBlich wird gezeigt, wie Unterschiede in den katalytischen Eigenschaften der Isoenzyme zu
ihrer Bestimmung verwendet werden konnen; dabei wird zunachst kurz auf die Grundlagen der Enzymkinetik eingegangen. Auch die selektive Inaktivierung durch Inhibitoren, die
auf das aktive Zentrum gerichtet sind, wird in diesem Kapitel behandelt .
Das sechste Kapitel, ,,Methoden, urn Strukturinformationen zu erhalten", stellt sehr kun. und etwas willkiirlich einige
allgemeine proteinchemische Methoden zur Charakterisierung von Enzymen vor.
Der Autor hat die Anwendung der Methoden am Beispiel
weniger - wenn moglich, immer der gleichen - Enzyme beschrieben, so daB auch der ,,Nicht-Fachmann" leicht die
Ubersicht behalt. Zur Vertiefung hat jedes Kapitel ein sehr
gutes Literaturverzeichnis, in das allerdings nur in Ausnahmefallen die Arbeiten der letzten Jahre (bis 1978) aufgenommen sind. Die physiologische Bedeutung der lsoenzyme der
Lactat-Dehydrogenase ware sonst wohl etwas anders erklart
worden. - Ein weiterer kleiner Nachteil ist, daB viele Abbildungen trotz langer Legenden nur in Verbindung mit dem
Text verstandlich sind.
Da es dem Autor gelungen ist, eine umfassende, kritische
Ubersicht iiber die Methoden der Isoenzymanalytik zu geben, wie sie in dieser Form noch nicht existiert, ist das Buch
allen an der Thematik Interessierten sehr zu empfehlen.
Wolfgang E. Trommer [NB 529)
N E U E BUCHER
Angew. Chem. 93 (1981) Nr. 1
133
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