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Lehrbuch der organisch-chemischen Methodik. Von Prof. Dr. Hans Meyer Prag. Erster Band ДAnalyse und Konstitutionsermittlung organischer VerbindungenФ Vierte vermehrte und umgearbeitete Auflage. J

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Neue Bticher
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Klassengebuhr 5; fiir die Einlegung der Beschwerde 6; fur den Antrag auf Loschung 10;
IV. s o n s t i g e G e b i i h r e n : 1. fiir den Antrag auf Ausfertigung eines Prioritatsbelegs 0,80; 2. 25 v. H. der nachtraglich zu
zahlenden Patentjahres-, Verlangerungs- oder Erneuerungsgebiihr fiir
die Nachholung a ) der Zahlung einer Patentjahresgebuhr, b) der Zahlung der Gebuhr f i i r die Verlangerung eines Gebrauchsmusters, c) der
Erneuerung eines Warenzeichens; Zuschlagsgebuhr; 3. fur den Antrag auf internationale Markenregistrierung Reichsgebiihr 12.
I
Neue Biicher.
I
Einltlhrung in die allgemelne und anorganische Chemie au! elementarer Grundlage. Von A 1e x. Sm i t h. Deutsche Beai beitung von
Dr. E r n s t S t e r n . PUofte Auflage. uberarbeitet und ergilnzt von
J. D' Ans. XI1 und 729 Seiten mit 115 Fig. im Text und 3 Tabellen.
Karlsruhe i. B. G. Braunsche Hofbuchdruckerei und Verlag 1922.
'
Geb. G.-M. 9
Die dentsche Bearbeitung von S m i t h s Einfllhrung in die anorgaoische Chemie ist zuecst 1908 mit einem empfehlenden Vorwort
von F r i t z H a b e r erschienen und ist noch heute eines der besten
Bticber dieser Art. Die Darstellung ist vor manchen lhnlichen dadurch ausgezeichnet, daO sie dem Anflinger Experimentalchemie und
physikalische Chemie in wohl abgewogenem Verhilltnis bietet. - Die
peueren Formhungen Uber den Aufbau der Materie werden nach den
radioaktiven Stoffen in einem neu hinzugefflgten Abschnitt k u n behandelt. Vielleicht w l r e bier zum Schlu5 ein Hinweis auf die ausfiihrlicheren allgemein verstlndlichen Darstellnngen von Q r a e t z ,
F a j a n s und S t o c k am Platze gewesen. Die auf Seite 663 in der
letzten Zeile stehende Bemerkung, dai3 bei Anwendung der F a j a n s S o d d y schen Verschiebungesltze die achte Gruppe mit in die nullte
Qrnpps gehUfi, verwirrt die einfache Sachlage, da5 Elemente der
achten Gruppe par nicht in die radioaktiven Verschiebungsreihen
fallen. Bei der Besprechung des periodischen Systems auf S. 321
wird von dem Begriff der Ordnungszahl noch nicht Gebrauch gemacht und die ,,AusnahmenLLAr K, Co Ni, To J werden aufgedhlt.
Man kann das aus didaktischen Griinden verstehen. Nicht aber darf
das ,,Gesetz des periodischen Systems" mit den Worten ausgesprochen
werden : ,,ah Eigenschaften der Elemente sind periodische Funktionen ihrer Atomgewichte", nach dem schon auf s. 134 das Gesetz
von D u l o n g und P e t i t ausfiihrlich behandelt worden ist. - Das
handliche, gut ausgestattete Buch sei auch in der neuen Form allen
Studierenden der Chemie als Einfuhrung warm emprohien.
Sieverts. [BB. 32.1
Korzes Lehrbuch der Analytischen Chemle in zwei Baaden von
Dr. F. P. T r e a d w e l l t, herausgegeben von W. D. T r e a d w e l l ,
Professor der analytischen Chemie an der Eidgenllssischen Technischen Hochschule Zurich. 11. Band. Quantitative Analyse mit
131 Abbildungen irn Text. 11. unverilnd. AUfl8ge. IX, 757 S. Leipzig
u. Wien, Franz Deuticke.
Bd. I: brosch. Q.-M. 12, Halblein. G.-M. 16, Ganzlein. G.-M. 18;
Bd. 11: brosch. G.-M. 16, Halblein. G.-M. 20, Ganzlein G.-M. 22
Die letzte Besprechung dieses Buches, die in der Zeitschrift fur
angewandte Chemie (vergl. 28, 110, 1915) erschienen ist, bezieht sich
auf die im Jahre 1913 erschienene 6.Auflage. Von den splteren AufIagen ist nur noch die 7. von F. P. T r e a d w e l 1 bearbeitet worden, die
8.-ll., nachdem der llltere T r e a d w e l l am 24. Juni 1918 gestorben
war, von dessen Sohn. Die 11. Auflage, die eioen unveranderten Abdrock der 10. Auflage darstellt, weist gegentiber der 6. Auflage nur
eine VergrU0erung des Umfangs von 23 Seiten auf. Dies ist trotz
Aufnahme verschiedener neuer Methoden und zahlreicher Verbesseruugen dadurch erreicht worden, da6 llltere Angaben fortgelassen
worden sind.
Die besondere Eigenart des ,,Treadwell' besteht darin, daI3
darin eine Zusammenstellung von Arbeitsrnethoden geboten wird, die
zu einem gro0en Teil im Ziiricher Laboratorium ausgearbeitet oder
doch erprobt worden sind, so da0 den Angaben, die man in diesem
Buche findet , besonderes Vertrauen entgegengebracht wird. Die
sonstige Literatur ist von jeher in ziemlich ung4eichmgBiger Weise
berlicksichtigt worden. - Die Mlngel, die daraus hervorgehen, treten
an manchen Stellen in recht bedenklicher Weise zutage. Es erscheint
daher geboten, den Herrn Verfasser der letzten Auflage auf diese Seite
aufrnerksam zu machen, der rnit der Beseitigung der Mlingel eine
Steigerung der Verdienste seines Vaters herbeiftihen dUrfte.
So ist bei der gravimetrischen Eisenbestimmung durch Fiillen
mit Ammoniak mit keinem Wort von dem Fehler die Rede, der auf
dem Mitausfallen von Kieseldnre beruht, wenn rnit nicht destilliertem
Ammoniak oder mit Gefll6en aua Glae gearbeitet wird. Diese Erfahruug, daS man bei dieser Art der FHllung bei sonst einwandfreiem
Arbeiten zu hohe Resultate (bis etwa 2%) erhillt, wird jeder
Anfiinger machen, dessen Arbeiten genau kontrolliert werden, nnd
wenn er aie nicht macht, s llte er darauf hingewiesen werden. E s
ist auch sehr leicht fest znsteien, daB das geglUhte Eisenoxyd Siliciumdioxyd enthlllt Diese alte Erfahrung ist obendrein in einer sehr grtlndlichen Arbeit von E. T. A l l e n und J. J o h n s t o n (Ztschr. f. anorg.
Chemie 69, 102 1911), i n der auch andere fur die Analytik wertvolle
Festatellungen niedergelqt Bind, behandelt worden. Anf den Inhalt
[
- _ _ _ _ . ~ . .
Zeitschrift fUr
angewnndte Chcmie
dieser wichtigen Arbeit ist auch auf S. 313, wo von der Bestirnniung
des Sulfidschwefels die Rede ist, nicht nilher eingegangen, sondern
ihr Inhalt wird, wie schon in der 6. Anfl., mit einem Hinweis auf
ein Referat in der Chemikeneitung kurz abgetan. Bei der FBllung
des Aluminium8 mit Ammoniak sind die sehr beachtenswerten Arbeiten
von 0. Hue (Diss. Miinchen 1914) und W. B l u m (Scient. Pap. of the
Bur. of Standards 1916) nicht berucksichtigt worden. Bei der Aufschlie6ung von Silicaten nach der FluLMuremethode fehlt- ein Hinweis eufdieArbeit vonHinrichsen(Ztschr.f.anorg. Chem. 58.83,1908),
in der eine hllufig nicht beachtete Fehlerquelle aufgedeckt wird. Ganz
mangelhaft ist die Bebandlung der Wirkungsweiss der Farbstoffindikatoren. Die Wandlungen, die sich in dem letzten Jahrzehnt vollzogen haben, bleiben ganz unerurtert. Ein fur die MaBanalyse
wichtiges Buch, wie das von K o l t h o f f tiber den Gebrauch der Farbenindikatoren (1921), findet keine Erwfihnung. In den Kapiteln uber
M a f h a l y s e fehlt jede D u r c h d r i n g u n g der praktischen Arbeitsmethoden mit dem, was in den letzten Jahrzehnten i n wissenschaftlicher Hinsicht auf analytischem Gebiete geleistet worden ist. Das wird
keineswegs durch Angabe einiger Wasserstoffionenkonzentrationen,
bei denen ein bestimmter Indicator anspricht und durch die ale Anhang gebrachte Tabelle von S U r e n s e n iiber die Umschlagsintervalle,
auf die der Ref. im Text einen erlluternden Hinweis nicht gefunden
hat, wettgemacht.
Durch die eingehende Hervorhebung dieser Mllngel will der Ref.
den Wert des ,,Treadwell' i n keiner Weise schmtilern, vielmehr
Auld zu geben versuchen,'daB Herr W.D. T r e a d w e l l eich zu einer
hinderung in der Stellungnahme zu den auch von anderen Seiten
beigeeteuerten Fortschritten entschlieden mUge, deren Berticksichtigung
dem Buche und d l m i t auch dem Wissensgebiete, dem dieses dienen
will, zum Vorteil gereichen wUrde.
Botfger. [BB. 31.1
K a n e s Lebrbueb der Chemie in Natur und Wirtsehaft von Prof. C a r 1
O p p e n h e i m e r , Dr. phil. et med., Berlin, nebst einer E i n f i i h r u n g i n d i e a l l g e m e i n e C h e m i e von Prof. J o h a n n
Geb. G.-M. 29
Ma t u l a in Wien. G. Thieme. Leipzig 1923.
Der Verfasser hat, wie er in der Vorrede sagt, ein Buch geschrieben, ,,dessen positive Materialangaben nicht Selbstzweck sein
sollen, sondern nur Wegweiser im Lande, urn die groBen Zusammenhange, die tragenden Ideen zu zeigen. Ein Lehrbuch sol1 ein Lesebuch sein, nicht ein trockenes Kompendium". Dieses Programm wird
vortrefflich durchgefiihrt. Daruber hinaus bietet der Verfasser noch
etwas Besonderes, fast Eigenartigeq trotz der vielen anderen guten
chernischen Lehrbiicher. Es besteht darin, da5 er Vorgiinge einerseits
aus der Natur, 'anderseits aus der Technik und Wirtschaft heranzieht,
um daran die allgemeinen chemischen GesetzmaSigkeiten zu erlautern
(Referent darf daran erinnern, daf3 er in seinem ,,chemisehen Praktikum fiir Anfanger, mit Beriicksichtigung der Technologie", Berlin
1909, in kleinern Mafistabe lhnliches versucht hat). Der Verfasser
zeigt dabei dasselbe didaktische Geschick, wie in seinen bekannten
kleinen Grundrissen der anorganischen und organischen Chemie.
Diesmal ist ein Band von 862 Seiten entstanden, der trotz dieser Fiille
als kurxes Lehrbuch bezeichnet wird, weil e r die anorganische und
organische Chemie umfaBt. Dazu kommen noch 258 Seiten einer vortrefflichen Einfiihrung in die allgemeine, d. h. physikalische Chemie
von J. Ma t u l s . Das Buch wendet sich an Biologen, Apotheker,
Arzte, Lsndwirte, Lehrer, Studierende und an die Chemiker. Tat&chlich haben 0 p p e n h e i m e r und M a t u 1 a dzs Meisterwerk
zustandegebracht. in vortrefflicher Auswahl deq Stoffes diesem weiten
Leserkreise Geniige zu tun. Die Geschichte von Cheniie und Technologie, ebenso wie die neuesten Forschungen, sind in Kiirze, aber
gut beriicksichtigt. Vor andereri chemischen Autoren hat O p p e n h e i m e r voraus, daB er auch Mediziner und darum in d e r Lage ist,
das pharrnakologisch und physiologisch Wesentliche darzustellen.
Dern Chemiker werden diese Teile besonders willkornmen sein.
Uinz. [BB. 282.1
Lehrbuch der organisch-chemischen Methodik. Von Prof. Dr. H a n s
M e y e r , Prag. E r s t e r B a n d : . A n a l y s e u n d K o n s t i t u t i o n s e r m i t t el u n g o r g a n i s c her V e r b i n d u n g en'. Vierte, vermehrte
und umgearbeitete Auflage. J. Springer, Berlin 1922.
In der Vorrede zur dritten Auflage' (1916) wurde der Wunsch.
ausgesprochea, daB das Buch, das tiber die einschllgige Weltliteratur
bis Eade 1915 berichtete, nach dem Kriege einen kleinen Bausteln
der Brlicke von Volk zu Volk bilden m6ge. Es ist die Schuld unserer
Feinde, daf3 dieser Wunsch nur unvollkommen in Erftillung gegangen
ist. Die Chemiker in Deutschland und b t e r r e i c h dagegen haben
weiter ihren Idealen gedient, ohne sich durch ihre berechtigte natioDale Erbitterung beeinflussen zu lassen. Davon legt auch das vorliegende ausgezeichnete Werk Zeugnis ab, denn es enthillt Forschungsergebnisse aus allen in Betracht kommenden Llindern.
Die Anordnung des Stoffes ist im wesentlichen dieselbe wie bisher und umfal3t: 1. Teil: Reinigungsmethoden und Kriterien der
themischen Reinbeit, Elementaranalyse, Ermittlung der MolekulargrUf3e. 11. Teil: Ermittlung der Stammsubstanz (Abbau dnrch Oxydation und Reduktion). 111. Teil: Qualitative und quantitative Bestimmung der wichtigsten Abbauprodukte. IV. Teil: Qualitative und
quantitative Restimmung der organischen Atomgruppen. - Neu ist
Abschnitt 111, hier werden die Verfahren zur Erkennung und Trennung der Eiweiflabbauprodukte, der Monosaccharide, der Pyridin-Carbonsluren und anderer wichtiger Verbindungen kritisch zuaammen-
gestellt. Bei Abscbnitt I iet die grundliche Behandlung der Mikroanalyse zu erwlhnen. In allen Ubrigen Kapiteln flllt die sorgfiiltig
abgewogene Behandlung einer Unzahl von neuen Verfahren und die
Sichtung des alten Materials auf. Der Verfaaser hat vortreffliche
Konzentrationsarbeit geleistet, d. h. den Inhalt ohne wesentliche Vergr60erung des Umfanges erweitert und vertieft. Die zahlreichen
Zeichnungen sind sorgeam ausgefuhrt (was denjen' en Autoren gesagt sei, die es sich bequem macheo, indem sie sichyn ihren BIichern
mit unschonen Rildern aus Katalogen zu begnUgen pflegeo). Das
Meyersche Buch wird anch in der neuen Auflage jedem Organiker
unentbehrlich sein.
Binz. [BB. 25.1
Auskunftsbuch f i i r die chemisehe Industrie. Herausgegeben von
H. B l i i c h e r . 12. verb. u. verm. Auflage. 2 Bande. Berlin 1923.
G.-M. 22
Verlag Walter de Gruyter & CO.
Ein verlafilicher Herater in allen Fragen der Technik ist B l i i c h e r s Auskunftsbuch, gleich eschatzt bei Gelehrten wie Industriellen, Laboratorien und Fabri en, da es eine rasche Orientierung
auf allen Gebieten der Technik ermoglicht. In der vorliegenden Neuauflage ist an vielen Stellen Veraltetes und Entbehrliches gestrichen,
wahrend die Beschreibungen patentierter Verlahren auf ein Minimum
gekiirxt wurden. An Hand der aulgefiihrten Patentnummern ist trotzdem ein leichtes Auffinden der zitierten Stellen moglich. Erwahnenswert in der heutigen Zeit des Valutaelendes, die uns namentlich im
lmport fremder Rohstoffe groDte Sparsamkeit auferlegt, ist die eingehende Wiirdigung derjenigen Kapitel, die eine rationelle Ausnutzung aller Werteinheiten behandeln: die Schlackenverwertung,
Kohlenveredelung, Regeneration von Chromlaugen, und nicht zuletzt
die Verwertung fruher verachteter Ablallstoffe wie Glycerinpech und
Sulfitlauge, denn die chemisehe Industrie wird auf Jahre hinaus unter
dem Zeichen einer hiichst vervollkommneten Ausnutzung und einer
forcierten Abfallwirtschaft stehen.
Die Tatsache, daD das Werk innerhalb 21 Jahren 12 starke Auflagen erlebt hat, zeigt deutlich, mit welch regem Interesse es in
Fachkreisen aulgenommen worden ist.
K w g . [BB. 156.1
f
Das sBurebestandige Email und eelne lnduetrielle Anwendung im
Apparatebau. Ein Handbuch .fur die chemische Induelrie, Nahrungsmittelfabrikation und andere der Chemie verwandte Iodustriezweige.
Von B. Liebing. Mit 34 Textabbildungen. Berlin 1923. Verlag
G.-M. 2.8; geb. G.-M. 3,8
Springer.
Aus dem Obertitel des Buches k6nnte man schliden, ein Ernailleur
der Praxis hltte seine Erfabrungen iiber die Erzeugung durefester
Emailschichten zusammengefaSt und den Fachkreisen zur Renntnis
gebracht. Dies ist nicht der Fall, ,,dns Buch ist nicht fiir den Emailtechniker geschrieben, sondern fUr die slurebeetlndige EmailgeflSe
benBtigende chemische Industrie". Demzufolge gliedert sich auch der
Inhalt in Einzelabschnitte, die allgemeine Angaben Uber saurebestandiges Email, seine Eigenschaften, die A r t der emaillierten Apparate,
ihre Behaadlung und Verwendung, schlieBlich auch Mitteilungen Uber
die Reemaillierung entbalten. Auch in dieser Anlage wird die Schrift
jedoch ihren Zweck erfIillen, da tatsiichlich sogar in Fachkreisen noch
groBe Unkenntnis iiber die verschiedenen Emailarten herrscbt, und
auch Chemiker immer noch geneigt sind, jedes Email als slurebesttindig anzusehen. Das Buch kann daher allen Industrien, die rnit
solchen Apparaten arbeiten, dringend empfohlen werden, sei es auch
nur urn zu lernen, wie diese GeflBe zu behandeln sind, um die Emailschicht mSglichet zu scbonen. Vielleicht entschlieBt sich der Verfasser aber doch, in einer Neuauflage, naturlich unter weiterer Wahrung
von Fabrikgeheimnissen, etwas ausflihrlicher Ilber die ZuSunmeneetzung der slurebeswndigen Emailsorte zu sprechen und so den
diesem dunklen Gebiet Fernstehenden einige Anregung zu geben.
Lange. [BB. 38.1
Geologie im Tabellen far Stndierende der Geologie, Mineralogie und
dee mrgfachs, der Geograpbie und der Landwlrtschaft. Von
Prof. Dr. K. AndrBe, Khigsberg i. Pr. Tell 1-111.
Zusammen
134 S. Mit Textfg. Berlin 1921. Verlag Gebr. Borntrlger.
G.-M. 6
H e f t I brin allgemein-geologische Tabellen: Grundlegendes,
endo ene D y n a m f des Erdkorpers, Entstehung der Eruptivgeateine
und tebirge. H e f t I1 enthalt Tabellen zur exogenen Dynnmik und
Entstehung der Sedimentgesteino, sowie zur Bildung der kristallinen
Schiefcr. H e f t I11 enthglt erdgeschichtlich-palPogeo aphische
Tabellen: Grundlegendes, Formationstabellen, allgemeine Egebnisse;
Literatur.
Der We , den der Verfasser rnit der Herausgabe solcher Tabellen
heschritten fat, ist gerade in der jetzigen &it der BUchernot mif
Freuden zu begriil3en. Auf knappstem Raum ist nicht nur ein Extrakl
dessen gegeben, was die Vorlesungen bieten; dio Tabellen grei'fen weil
tiefer in die Wissenschaft hinein und zeigen die Wege zum selb.
sttindigen Denken und Fomchen. Der Wert dieser Tabellen geht alsa
weit fiber den eines einfachen Repetitoriums hinaus und ist dem
eines Lehrbuches gleichzuatellen.
Die Tabellen sind logisch ineinander Uberfilhrend zueammen.
gestellt, klar und iibersichtlich angeordnet und sehr sorgfgltig bo.
arbeitet. Verfasser h a t die Aufgabe, die er sich gestellt hat, glbzend
geloet und den Studierenden unserer Hochschulen ein wissenschaft
lich wertvolles Buch in die Hand gegeben.
Schucht. [B.B. 39.1
Iandbuch der biologischen Arbeitsmethoden. Von A b d e r h a 1d e n.
Verlag von Urban & Schwanenberg, Berlin.
Lieferung 52, G.-M. 15.-; Lieferung 72, G.-M. 14,M; Lieferung 83,
G.-M. 13,50; der vollstandige Band geb. G.-M. 48,W.
Von A b d e r h a 1d e n s monunientalem ,,Handbuch der bioogischen Arbeitamethoden" liegt wiederum ein Band abgescblossen
?or, m d zwar Band 5 der Abteilung I: ,,Kohlenhydrate", der die
. i e l e m g 52, 72, 83 umfa0t. Bis auf einen kleinen aber umfassenden
4bschnitt iiber Glucuronslure und deren Paarlinge, der \'on
?. F. N o r d verfaBt ist, entstammt der ganze Band der Feder G 6 z a
5 e m p 1 6 n s. Der Vollstandigkeit und Geschlossenheit der Dar,tellung ist diese Zusammenfassung des gesamten Gebietes durch
:inen Autor sehr zustatten gekommen, es n t dadurch ein auslezeichnetes selbsbndiges Werk entstanden, welches eine voniigliche
:childerung der gesamten Methodik dieses erst seit kurzer Zeit erichlossenen Gebietes und mehr noch der ganzen Forschung in diesem
jebiet ergibt. Das Werk wird allen, die sich mit Forschungen in1
veiten Gebiete der Kohlenhydrate beschaftigen, ein willkommener
tatgeber und Fuhrer sein. Verfasser und Herausgeber kannen stolz
;cin, dafi ihnen die in der Vorrede ausgesproch'enen Zwecke und Ziele
nit diesem Bande zu erreichen gelungen sind.
Scheunerf. [BB. 34, 35, 36.1
Deutscher Fiirber-Kalender fiir das Jahr 1923 (32. Jahrgang). Herausgegeben von der Redaktion der Deutschen Fiirber-Zeitung, Wittenberg (Bez. Halle), A. Ziemsen.
G.-M. 3, Ausland: Schw. F. 6
Im fur einen Fachkalender doch wohl noch immer allzu politisch
;ehaltenen Vorwort setzt sich der Herausgeber dieses in Fachkreisen
veitverbreiteten Kalenders zur Aufgabe, die alten Freunde des Buches
uber die Lage im Fache auf dem laufenden zu halten. ich wage aber
iach mehrfacher Durchsicht nicht zu behaupten, daB ihm dieses geungen sei, im Gegenteil, ich mu13 der Meinung des Herausgebers, als
lei eine solche Aufgabe mit der Wiedergabe einiger normaler Zeitschriftenaufsatze, mehr oder minder belan loser Patente usw. abgetan,
mtschieden widersprechen. ,,Wenn gute jacharbeit zur Verbesserung
ler Zustiinde beitragt, brauchen wir an der Zukunft Deutschlands nicht
cu venweifeln", heifit es im Vorwort. Ich denke, es ist tatsachlich in
len letzten Jahren auf textil-chemischem Gebiete, im weiteren Ausbau
ler Farbenlehre, in den Grundfragen der Bleicherei und Wiischerei,
iem Celluloseproblem, der Farbstoffchemie usw. usw. recht Ansehnliches geleistet worden, iiber das man nicht zur Tagesordnung iiberzehen sollte. Das muB um so deutlicher betont werden, als sich unsere
Fachgruppe fur die Chemie der Farben- und Textilindustrie dank den
inermudlichen Arbeiten unserer Fachfiihrer, namentlich A. K e r t e s z ,
seit Jahren fur eine H e b u n g des wissenschaftliched Fachniveaus des
Farberstandes einsetzt, Bestrebungen, iiber deren Richtlinien sich der
Leiter einer FiIrbereischule am wenigsten hinwegsetzen dart.
Thies. [BB. 26.1
Der praktische KleiderYarber. Ein Lehr- und Nachschlagebuch iiber das
gesamte Gebiet der Kleiderfarberei fiir alle praktischen Kleiderfarber, Meister, Gehilfen und Lehrlinge. Von K a r l B 1 a u. VIII
und 352 Seiten. 148 Abbildungen. Wittenberg (Bez. Ilalle) 1922,
A. Ziemsen.
G.-M. 6, Ausland: Schw. F. 20
Tendenz und AusIilhrung ist dem Leserkreise angemessen. Im
einzelnen braucht man, da Schaden hier nicht zu befiirchten ist, nicht
allzu kritisch zu sein. Es wiirde sich aber immerhin empfehlen, wenn
der Praktiker nach Abfassung eines Buches das Manuskript vor der
Drucklegung von befreundeten Spezialisten durchsehen IieBe, damit
allzu grobes Ausgleiten (auch i m Ausdruck) vermieden wiirde. Z. B.
Seite23/24: ,,Hartebildner, namentlich Eisensalze und Kalk"; Seite 151 :
,,... .. und verbindet sich die eine Htilfte des Chlorgehaltes der S a l s
saure . . ."; Seite 174: ,,Verunreinigungen mechanischer und mineralischer Natur". Bei den eigentlichen Filrbereikapiteln wiire vielleicht
eine engere Anlehnung an die benutzte Literatur auch in der Form
enipfehlenswert. Jedenfalls fiillt die Arbeit eine vorhandene Lucke
Thies. [BB. 27.1
Farben- und Lackkalsnder. Taschenbuch ftir die Farben- und Lackinduetrie, sowie ftir den einschlagigen Handel. Herawgegeben von
Dr. H a n s Wolff, Berlin, und techn. Direktor W. S c h l i c k , Hambug. Stuttgart 1923. Wlssemchaftliche Verlagsgesellachaft m. b. H.
G.-M. 6
Der Versuch der beiden Verfaaser, in Verbindung mit einem
Kalender ein handlichee Taschenbuch ftlr die Farben- und Lackinduetrie zu schaffen, kann in der vorliegenden Form als vonfiglich
gelungen bezeichnet werden. In kuner gedrllngter n e r s i c h t findet
der Praktiker alles fur ihn Wissenswerte verzeichnet. FUr den hlytiker sind in gemeinveretllndlicher Form die w i c h t i i e n Methoden
fllr die Harz- und Olpfifung veneichnet. Die wichtigsten Rohstoffe
der Lack- und Farbenfabrikation, wie z. B. Harze, Usungsmittel,
Trockenstoffe, Mineralfarben, werden nach Herkommen und Eigenschaften angefUhrt, die einfachsten Versuchamethoden z w PrUtung der
Materialien auf ihre Reinheit werden ang eben.
Ein anderer Abschnitt des Buchea bsaf3t sich rnit den Lacken
und Firniesen, ihrem Verhalten und ihren beeonderen Eigenschaften.
Gleichzeitig wird eine Rezeptur ffir beeondere Lacktypen gegeben, die
guta Dienste zu leisten imstande
sicherlich ftir die Zwecke der
iet. Auch die Trockemtoffe werden eingehend behanddt.
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