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Mineralanalysen.

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505
1’1. Minemlana&sen ; von C. H (1 m rn Y I s b
10
r g.
A c b m I t.
LTeber die Zusammensetzung dieses Minerals herrschten bisher noch einige Zweifel, in sofern dasselbe, nach v. K o b e l l , neben Eisenoxyd auch Oxydul, und aufserdein 3;
Proc. Titanslure enthlilt.
Ich habe maglichst frische Krystallfrapcnte von schwarzer Farbe uiid schwanen gbnzenden Bruchflacheo einigeii
Versuchen untemorfen. Ihr Rpec. Gewicht war =3,43,
in Pulverforin =3,53.
Uin eiuen Gehalt an Eisenoxydul aufziifindeu und zu
bestiminen, wiihlte ich F o r c h h am in e r’s Methode, wonach
dils Pulver mit einem Gemisch aus Scbwefelslure , Clilor und Fluorwasserstoffsliure in eiiier Platinretorte einige Zeit
gckocht wird. Goldchlorid zeigte aber in der verdtinnten
und filtrirtcn FlIissigkeit nur eine kaum merkliche Menge
Eisenoxydul an, die ich aiif Rechnuog von beigemengtem
Titaueisen setze.
Auch mittelst metallischeii Kupfers ergab sich bei Ahulicher Behandlung des Achmits die Abvesenheit dcs Oxyduls ; denn, obgleicli diese Versuchc quaiititatir niclit ganz
genau seyn konnen, wurden doch 3425 353 35,85
Proc. Eiseuoxyd erhalten.
. Achmitpulver, mit Chlorwasserstoffslure gekocht, liefert
eine Flilssigkeit, in welcher sich nebeu dem Eisenoxyd kein
Eisenoxydul nachweisen Itrfst, und daeselbe ist der Fall,
wenn man das Mineral diirch Schmelzen mit kohlensauretn
Natron aiifschliefst.
Eine besondere Analyse gab :
Kieselshre
54,13 Proc.
Eisenoxyd
344 -
-
-
Beide Stoffe wurdeii aaf Titaiiaurc geprtlft , und daraue so vie1 derselben erhalten, dafs ihre Meuge 3,l Proc.
506
cles Minerals betrug; sie war indessen iioch zieinlich kieselsaareIiaItig.
Es ist gewifs iiicht uiiwahrschcinlich, dafs der Achinit init Titaneisen innig gcmengt ist, und seine Zusaiii... ... ...
uiensetzung als Na Si Fe Si? inachte wohl als sicher gelten kbnnen.
+
A 1) a
I I 1.
Der schbne krystallisirte Apatit voiii Scliwarzensteiii iiii
Zillerthal gab inir:
Kalkerde
53,31
Chlor
(407
Nacli der Forinel Ca
Kalk erd c
Phospliors#ure
Calcium
Chlor
Fluor
19,66
4?,58
J,06
0,07
+ 3 C a l ii;'inufs er ent1ialteo:
oder:
Kalkerde
PhosphorsUure
Chlor
Flnor
463
55,31
42,58
0,07
3,63
101.59.
100.
Versuclie, dcii Fluorgelialt nacli Wb h 1 c r's Methode
direct zu bcstiiirme!i, gaben inclcsscii hiklrslens 0,93 Proc.,
und cs bleibt noch zu ermittelo, ob diek tier Methode zuzusclireiben sey , oder die Formel docli einer Modification
betlarf.
A p o p liy 1 I I
t.
Ich habe den Apophyllit von Andreasberg untersuclit,
uud gleichzeitig einige andere Fragen in Betreff der Zusaiiiineoselzuug dieses Minerals zu lasen versucht.
Wenn Inan Apophyllit durch Cllomasserstoffsiure zersetzt, so schcidet sich der grBlste Theil der Kieselslure
ab. Durch AuflBsen in Fluorwasserstoffsfiurc u. s. w. Ilberzeugte ich micli , d a b kein Kieselfluorkaliuiil oder Calciiiiir
dabei war, wae inan vielleicht verniathen konnte.
Bekanntlich giebt die AuflB8ung mit Aminoniak eine F#llung, welche leicht fiir Thonerde gehalten wird, aher, wie
507
n e r z e l i u s gezeigt hat, C a s S i ~ + 9 C a I ; I ist, eiue Verbiiidung, welche auch entsteht , wenii F1uorc;ilcium uiid KieselsBure mit Chlorwasserstoffsaure digerirt werdeo, woraiif
man Chlorcalcium hinufiigt und durcli Ainmouiak fsnt.
B e r z e l i u s erhielt aus dcin Apophyllit von Uta J,R2
Proc. dieser Verbindung. Icli bekain in zwei Versucheii
iiiit deinselben Mineral nur 0’75 und 232 Proc., wlhrend
mir der Apophyllit voii Andreasberg 3,43 und 4,()1 Proc.
liefer t c.
Nun ist die Zusammensetzung dieses Fluosilikats folgeiidc :
Calcium
45,93 = Kalk
64,17
Kiesel
9,43 = Kieselslure
17,55
Fluor
31,97
Sauerstoff 13,67
10.
Uaaach ware der Fluorgehalt :
uta
1,54
0,24
0,74
(B erz eIi u x )
Andreasberg 1,09
1,28.
W b h l e r ’ s Methode der Fluorbestiininung gab inir fiir
den Apophyllit von Ut6 0,46 Proc., eiue aiidere uoch weniger. Gewib Iiegt der Gruiid diescr Abweicliungcn in deli
Methoden, da inan doch nicht aiinehmen kirnn, der Fluorgehalt sey iii StIickeil von demselben Fundorte unglcich.
Zur Vergleichung diene hier B e r z e 1i us’s Analyse des
Apopliyllits von Ute und die meinige voiii Andreasberger
Mineral (auf das corrigirte Atomgewicht der Kalk,erde berechilet).
Ute B.
Aodrmslsrrg I\.
52,l:j
51,33
Kieselssure
Kalkerde
24,43
25,86
Kali
5,27
4,90
1,54
1,2H
Fluor
Wasscr
16,20
iiicht bcstimiut
9937.
508
Welches ist nuu die Constitution dea Ganzen? In welcher Form ist das Fluor dariii enthalten?
Dafs das bei der Analysc erhaltenc Fluosilikat iin Minerale nicht praexistirt, darf kauin bezweifelt werden. Die
geringe Menge des Fluors ( 1 At. gegen 15 At. Kieselsaure)
lafst die Vorstellung niclit zu, dal's wir es init der Verbindung eines Fluorurs (DoppelfluorUrs) mit einein Silikat
(Doppelsilikat) in bestiininteii Verhiiltnissen zu thun habcii.
W n r e es crlaubt, hier ciue Ilypothesc aufzustelleii, so
k6nnte man aiiiiel~iiien, das Fluor oetltete einen Thcil dcs
Sauerstoffs, der Apophyllit seg also ein Doppelsilikat von
Kalk und Kali, in welchein ein Theil des Sauerstoffs durcli
Fluor ersetzt ist, so d a t er Kieselfluorcalciuin + Kieselfluorkalium eiithdt. Das Doppelsilikat ist aber gewil's nichts
anderes als:
KSi+6&Si+l5#,
oder vielleiclit gaat eiiifach :
R Si+2~.
A
rien
i 0 a i 1 e r i L.
Da D u f r d u o y 's Aualgsc zu keiiiem einfitcben Ausdruck
fiihrt, so babe id1 &IS Miaerrrl von Neuein untersucht.
Spec. Gewicbt =3,88. An Wasser giebt es weder Schwefelsaiire noch Arseniksaure ab ; es enthalt weder Eisenoxydul, no& Kieselsaure oder Kohleusaure.
Qaecndf.
Arsenikssure
Eisenoxyd
Kalkerdc
Wasser
39,1 (i
40,lN
12'18
8'66
.
100.
13,59
13,oo
3,4G
7,G9
Die Same, direct bestimmt, betrug ein netlig mebr,
negen einer Beimiscbung von Schwefel iin Schwefelorsenik.
D u f r i n o y giebt nur 8,43 Kalk und 34'26 Arseniksaure aila
509
Jene Zahlen geh6ren einer Verbindung an, welclic 5 AS,
GCa, 7Fe und 13w enthllt, darstellbar durch:
+3'ie
( 2 ~ a As3
9
Z s + 12R )+?e
ii
oder
2(i=sDAsta#)+[3iFeAs+#)+2Fe7#'
kind enthaltend:
Arseniks8are
Einenoxyd
Kalkcrdc
Wasscr
-
J
4(1,52
39,37
1l,W
-- 8,23
1ClO.
B o u I n o g e r i r.
Eiu in faserig zusaininc~~geI~#uftc~i
Massen vorkommendcs schwangraues weiches Miucml vou der Antimongrubc
bei Wolfsbcrg ist von Z i o c k e n als Boulaiigcrit bcstimmt
norden, und ich liabe diefs durch Ermittlung des Blei- und
Schwefelgehalts von cheinischer Seitc bcstltigt. Die mittelst Chlorgas ausgefubrte Analyse gab n#mlich :
Schwefel
Blei
1!3,91
55,13
I
Ill
was mit den bishcrigeu Analyscii und der F o n d P b s S b
Ubereiastimmt.
Das spec Gewicht faiid ich an Stacken 5,75, am Pulver 5,96.
E pI d
o t.'
I. Epidot von der Rothlaue
am rechten Aarufer, bei
Guttanncn im Haslithal des Berner OberIandcs. Ich erb e l t diese scli6ne dunkel graubraune, durchsichtige und
krystallieirte Varietat VOD Hrn. W i s e r in Zurich, der sie
schon friiher beschrieben hat ' ).
Ich fand dae spec. Gewicht =3,387.
1) Leonbrrd'r Jlrbach, 1838, S. 160.
s~ucrrloff.
Kieselsiiiirc
44,56
Thoiicrde
2%72
E isen oxy d
8,33
Knlkerdc
24,71
____
1u1,:32.
11,07
2,s
1
23,13
7,02
11. Epidot voii Arendal, cler sclioii von V a u q u e l i i i
uiid G c f f k c 11 init anschnliclier Different iin Eisengclialt
untcrsucht wurde.
Dns gcschliiminte I’ulrer tritt a n Chlorwnsscrstoffsarire
nur Eiseiioxyd, keiii Oxydul ab.
Durch starkes Gluhcn wird der Epidot bekanntlich durcli
S h r c n zcrsctzbar. W h e n d sich scin absolutes Gewiclit
Iiicrbci kaiim iiin 1 Proc. vcniiindcrt, Badert sich das spec.
Gcwicht mo.klich. Icli faiid dnssclbc
vor dciii Gluhcn =3,403
uach dein Gliilieii =3,271.
Das Resultat eincr Analyse war:
s ~ u u r iIT.
o
Kiesclsnure
Thoiierde
Eisenoxyd
Kalkerde
Talkerde
37,98
20,iS
17,24
23,74
1,11
9’7
5,17
6174
0,13
1
1
19,73
14,87
7,17
100,65.
Ueber die Formel des Epidots, init Rticksicht auf die
ilbrigen Analysen, 8 . das 2te Supplement ineines Handwbrterbuchs, S. 48.
K u p Ierox y d, i r a en 1k a a n r ea.
Ich habe neuerlich das Strohlem (Br ei t h a u p t’s Klinoklas) aus Cornwall uutersucht.
Spec. Gewicht =4,258, als Pulver =4,339.
51 i
1
Sauentoff.
Arseiiiksaiire
29,71 1031
Phosphorslure 0,6 1 0,36
Kupfcroxyd
60,00
Wasser
7,G4
Eisenoxyd
Q,39
Knlkcrde
0,50
Kicselsaurc
1,12
10,67
12,10
6,79
100.
Da die Saucrsloffincngen =.i : 6 : 3 siiicl, so ist das
Strahlerz:
C u " k + 3 i 1 odcr 3 c u 1is-f-&~#,
iiocl iuub enthnltcn:
Arsenikstiure
30,30
Kupferoxyd
62J9
Wasser
7,11
100.
Es eiilspriclit also dein Phosphorochalcit in der Zusammensetzluig.
M a n g a n o c r l c i t.
Unter diesein Nainen erhielt ich von Hrn. Prof. B r e i t h a u p t eiii fleisclirothes strahliges Fossil voii Schemnitz,
welches, nacb der Untersuchuiig jenes Mineralogea, ein Arragonit ist. Ich fand darin:
67,Jfi
Kohlensaures Mangaiioxydiil
Kohlensaure Kalkerdc
18,81
Kohlensailre TaIkerde
$97
Kohlensaures Eisenoxydul
3,23
9!448.
N I c k e l g I II II x.
Der Arseniknickelglanz von der Grube Albertiue bei
Harzgerode, welcher dort mit Antimonnickelglauz zusammen vorgekommen ist I), hat, nach meinen Wggungen, ein
spec. Gewicbt =5,615,65, und enthalt :
1) S. diere Aomlco, Ed. 65, S. 189.
512
Nickel
Eiseii
Arsenik
Aiitimon
Schwefel
30,:30
6,(m
44,Ol
0,86
18,83
100.
Er ciitspricht der Forinel NiS'I +Ni As'.
P o I y 11 n I i
t.
Dcr rothe Polyhalit voii Aussee in Steiermark eiithiilt
iiach ineiiicii Versuchen :
Schwefelsaure Kalkerde 45,43
Wasser
5,24
Scliwefclsaurc Talkcrdc 20,59
Eiseiioxyd
0,33
Schwefelsaures Kali
28,ltl
Kieselslure 0,10
Cliloriiat riuin
0,ll
LOO.
Dick stiiiimt gniiz init S t r o in e y e r's Aiialyse dcs Polyhalits voii Ischl libercin, und bcwcist ' die Eigenthiimlichkeit der Vcrbindung, die inaii sich als
[ ( K S+MgS)+ k] +( 2 &St#)
vorstcllcn Lam.
Preb n i
t.
Der Prehiiit atis dcm Gabbro des Radauthals ain Hrrz ist
von Am e l u n g iii mciiieni Laboratorio uiitcrsucht wordcn.
Saucrstoll:
Kieselslure
Tbonerde
Eisenoxyd
Kalkerde
Natron
Wasser
44,74
189"6
7,38
27906
1,03
8,43
2,21
7,69
0,26
4,13
1
1
23,24
10,64
7,95
3,67
102,40.
E r entspricht also der allgerneiiien Formel W a l m s t e d t ' s : Caz Si+k*Si+h.
Prllomelnn.
Von Hrn. G.L e o n h a r d erhielt ich einen barten traubigen Psiloinelan a m der Umgegend von Heidelberg, dessen Untersuchung folgendcs Resultat lieferte:
313
Kieselshrc
Kali
Baryl
Kalk
Talkcrdc
Kobaltoxyd
Kupfcroxyd
70J7
O,90
2;62
8,08
0,60
0,21
454
0,SO
Mangaaoxydul
Sauerstoff
W=wr und Vcrlust
7QJ7
15,16
1,43
100.
Mn elithaltell 15,74 Saucrstoff, woraus hervorgclit,
dafs niclit allcs Mangaii als Supcroxyd vorbaiidcii ist. Niinint
inaii, mcinen friilieren Versuchen zufolgc, an, der PsiloincIan sey cine Verbindung voii Bascii k, worunter aucli Mn,
init Mn in deln VcrliiItnifs R M n z , so enthiilt die vorliegcnde hbiindcrung :
Kiesclsliurc
Kali
Barp
Kalk
Tal kerdc
Kobaltoxyd
Ku p fcroxy d
Mangonoxyclul
Mnngiinsupcroxycl
0,9Q
2,62
8,08
0,60
0121
0,54
0)30
4,68
(hcigcmcngt )
Wasser und Vcrlust
30,m
50,17
11w
100.
Py ro phy
1 1 I t.
Der sibiriechc Pyrophyllit iat bcreiQ, durcli die, Uutcrsuchung oon H e r m a n n bekannt I ) . Ich babe cine sclir ch+
rakteristiscbe weifse Abtinderung aus der Gcgend von Spaa.
analysirt.
I ) Dicr
Auualcn,
Bd. 15, S. 592.
PoggcndorlPa Annal.
Bd. LXVIII.
33
514
Snuen1off.
Kieselsllure
Thon erd e
Talkerdc
Kalkertle
Wasser
66,14
25,87
34,36
f
'P5'
0;39
12,08
{),69
0,11
4,99
5,59
99,48.
D i e t weiclit voii H c r in a 11 11's Aiialyse ab, wclche 7fi,i9
Si, 29;46 x l , 4,OO M g und 5,62 fi gicbt.
Die geringe Mcnge der Knlk- und Talkerde inacht es
unthunlich, sic in dic Foriiiel iiiit nufzuncliiiicn. Bringt inan
sie 'als*.Bisilili!ite in Abzug , so bleibt :
si
G~,U
A1
2537
ir
5,510
91,95
...
odcr
6 6 , ~
27,2S
5,8H-
100.
Diefs giebt ungefihr die F o m e l klSi3 +k, wclche 69,65
Ll und 4,62
verlangt. Besser stimmt freilich
Al' Si' +2 8 damit tibcrein, =GS,6G 'Si, 29,22 i l , 5,12 €F.
&,
... ...25,73
8cheo
Ii
t.
Der gelbe und rathliche Scheelit von Neudorf bei Horzgerode hat eiu spcc. Gewicht =6,03 und enthslt:
Wolfrniiis#ure
78,661
Kalkerde
21,5(i
100,20.
Y c h \v e
rI p
R
r n.
In der Braunkohlengube von G6nig in Anhalt - C8then
kommt Schwerspath ahf eiiiem grauen Merge1 vor, in kleinen, nicht gut inefsbareu Krystallen, die sich durch einen
- groben Strontiangehalt auszeichnen.
Ibr spec Gewicht ist =4,488.
Die Analyse gab:
s1s
83,46
15,12
Schwefels. B a r p
Strontian
Kalk
Erdige Beimengung
o,s9
0;25
99,74
Obwohl die Isomorphie von Baryt and Stroutian bekannt ist, so ware es doch interessant, bei der bekannten
Abweichuiig der Prisineiiwinkel am Schwerspath und Calestiii voii jener Varictat mefsbare Krystalle zu untersuchen.
T 11
II
ri
II
git
D i e t von B r ei t h a u p t bei Saalfeld aufgefundene Mineral bildet init Chlonvasserstoffsaure eine Gallerte. Es
enthalt bcide Oxyde des Eisens, welche durch besondere
Versiiclie bestiinint wurden:
SauerrtofE.
Kieselshre
22,41
11,64
Eisenoxyd
21,94
6,58
Eisenoxydul 42,60 9947
9,$2
Talkerde
1,16' 0,45
Wasser
11$9
10,57
1
100.
Die walirscheinlichste Foruiel hierftir wilrde seyn :
3Fe~"i+Fe2Si+12€i.
Sie fordert:
Kieselsaure
23,77
Eisenoxyd
20,59
Eisenoxydul
41,74
Wasser
13,90
100.
W c i fs 8 ii I t 1g e r n.
Ich habe das Pchte W erner'sche Weifsgultigerz von
~HoffnungG o t t e s ~bei Freiberg untersucht, welches F r e i es1e b e n mir aus seiner reicbeii Saminlung mittheilte. Es ist
derb, feinkthie;, dmchaus homogen, nor' Hie und da. mit
c*twas Blende und Schwefelkies durchwachsen:
35
-
516
Spec. Gewicht =5,438 uud 6,465.
Vor dem LCithrohr giebt es die Reaction voii Schwefel,
Aiitimoii und Blei ; nach Ilngerem Blasen blcibt eiii Rackstand, welcher beim Abtrciben auf der Kapelle ein Silberkorn llfst.
Zwei Analysen mit Chlorgas, von denen in der ersten
Schwefel und Antimon, in der zweiten das Antiinon iiicht
direct bestimmt wurden , ergabcn:
1.
11.
56,51
22,53
( 22939 )
38,36
Schwefel
Antiinoil
Blei
Silbcr
Eisen
Zink
Kupfcr
5,713
5,92
3,72
3,15
3,83
6,79
($32
0,19
100.
Bercchnet man den Sdiwefel fur die Metallc auf Sb
und H, so erhalt man niir 20,84, was in der Anwesenlieit
I1
von F e 01s Schwefclkics seiiicn Grund hat.
Da die Schwefelmengen dcr Basen und dcs Schwefelantimons =12,64 : 8,38, d. 11. nahe =9 : 6 sind, so k h n t e
man das WeikgIiltigen als R 3 S b a betrachten. Da jedoch
etwas Zn und F e a h Beimengungeii in Abzug kommen, 80
wird das Verhii1tnif.s von 4 : 3, wic es in den Fnhlerzen
besteht, vie1 wahrscheinlicher. Es ist danach gleichsam ein
bleihaltiges Fahlerz,
CU
Q
indem die. Schwefelmengen beider Reihen der Basen ziemlich gleich grofs ahd.
517
W
o 1 f L a m.
Mit Rficksicht auf die Frage, welche Oxydationsstufc
dcs Wolframs das Mincrd cnthilt, habc ich cinigc Versuclio angestellt.
GeschlBmintcr Wolfrain (von Zinnwald), in cincxu vcrsclilosseuen GefAfse mit Chlorwasserstoffsgure ohne ErwBrincn behaddelt, gab cine Fltissigkcit, in wclchcr beide Oxydc
des Eisciis entlialteii ivarcii.
Braunes Wolframoxyd rcducirt Eiscnoxydsalzc, und verwaudelt sich in Wolframs~iutc, wie scboii M a r g u c r i t t c
angegeben hat.
Wolframsaure iibt auf Eiscnoxydulsalzc keinc merkliclic Wirkung BUS.
Wolframsaures Eisenorydul Mst sich auf mssein Wege
j cdenfalls darstcllcn.
Das Sicherste bleibt fur jctzt die dirccte Bestiinmiiug
dcr Sawe iin Mincral. Icli cdiiclt, untcr Beobachtung alIcr Vorsichtsinatrcgeln , 76,ll Proceut Jerselbcn aus dcm
Wolfram von Ziunwald, iibercinstimmeud init E b e l m e n ,
und der Gesammtmengc von Wolfram und Sauerstoff in
dcn Analysen vom Grafen S c b a f f g o t s c h (75,33-75,87),
obwohl dcrselbe direct 82.51 Proc. crhalten zu haben angicbt.
Hr. Dr. K u s s i n in Hallein hat mir die Rcsultate sciner Analyscii des Wolframs (von Zinnwald) brieflich mitgcthcilt t welche meine Versuchc besttitigon. Er erhielt
nYlnlich:
1.
Wolframsawe
Eisenoxydul
Manganoxydul
2.
3.
75,93
75,90
9)38
9,40
1404 13,86
13,60 99,12
99,34
99,16.
75,H9
943
Eine bisher noch nicht untcrsuchte Abiindcrung, die von
Hangerode, deren spec. Gewicht =7,143 ist, gab mir bei
der Analyse:
518
Wolframslure
Eisenoxvdul
Mangaii&ydul
7536
2Q,17
3,54
99,27.
Ich halte demnach die Ansicht, dafs das Mineral Wolfrainsaure enthslt, fiir die wahrscheinlichste, und es bedarf nur
noch einer Reihe genauer Bestiininungen der Quantitlt dieser
Siure, wobei die Methode von B e rz e 1i u s ( dessen Lehrb.
Bd. 10, S. 90) als die beste anzuwenden wire
5 I n n k I e s.
Ich habe neucrlich deli Zinnkies von Zinnwald, welcher
von B r e i t h a u p t mir giitigst mitgetheilt wurde, der Analyse untcrworfen. Spec, Gewicht =4,5c16.
Schwefel
29,89
Zinn
28,94
Kupfer
26,31
Eisen
630
Zink
6,93
Blei
0,41
99,28.
Das Blei riihrt von ciii wenig Bleiglanz her, nelcher
nebst Blende diesen Zinnkies begIeitet.
Da die Schwefelmengen der Sulfurete und des Zinnsulfids gleich sind. so bestatigt sich die Fonnel von K u dernatsch:
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