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Mitgliederversammlung der GDCh am 12.12. Juli 1950

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den Chemiker lebenewichtig, die Kostenzusammenhange nicht nur zu
verstehen, sondern an ihrer richtigen Feetstellung mitzuarbeiten. Er
mu0 nicht nur die Begriffe: fixe Kosten, proportionale Kosten usw.
kennen, sondern wissen, wie sich diese Zahlen bei verschiedenen Besclliirtigungsgraden in den einzelnen ihm unterstellten Betriebsteilen auswirkrn.
E r mu6 an der Ermittlung von Standard-Kostenzahlen mitarbeiten.
Die Aufstellung eines sinnvollen Kostenstellenplanes EetZt eine Gliederung des Betriebes, vor allen Dingen innerhalb der Produktionssphare
voraus, woran der Chemiker mitarbeiten sollte. Die Kostenkontrolle gegen die Plaorechnung h a t kiinftig zu einem nicht geringen Teile in den
Handen der Chemiker zu liegen. Auch marktwirtschaftliche Griinde sind
von ihm zu bedenken.
Die so erweiterte Tatigkeit des Wirtschaftsingenieurs bzw. Wirlschaftschemikers wiirde iiber den Rahmen der ihm gesetzlich zustehenden
Befugninse hinausgehen. Das Mitwirken bei der Aufstellung von Betriebsabrechnungsbogen, Kalkulationen UEW. ist schon eine Hilleleiatung in
Steuersachen. Die Kammer der Frekchaffenden Ingenieure e.V. h a t deshalb durch ihre Fachgruppe Wirtschaftsingenieure, zu der auch die frpiE . 0 E W E R D I E C K , Berlin: Chemiker als Wirfschuftsingenieure. beruflichen Chemiker gehoren, den z u s t h d i g e n St,ellen einen Vorschlag
Fur die Betriebsrechnung (fur Aufwand und Ertrag der Produktion) zur Abiinderung des 8 107a Abs. 3 Ziff. 2 RAO vorgelegt. Dieser Vorschlag geht dahin, daO in der genannten Bestimmung hinter dem Wori.
miisaen die technischen Daten vom Chemiker geliefert werden.
,,offentlich bestellteWirtschaftspriifer'l das Wort ,,Wirtschaftsingenieorr"
EE ist erforderlich, daD der Chemiker sich auch um die Richtigkeit
einzufiigen ist.
der Ergebnisse des Rechnungswesens, soweit. sie die Produktionssphare
Die erste Priifung zum Wirtschaftsingenieur SOU im Friihjahr 1951
betreffen, kiimmert.
Selbst in Betrieben mit einfacher Fertigung sollte auch der Chemiker erfolgen. Vorbereitungskurse sollen in Berlin Anfang September d . .J.
die fferneiiikostenzahlen und Zuschlage kennen. Aber erst recht in schwie- beginnen (u. U. nuch als Fernrepetitorium).
[VB slo]
rigen Betrieben mit Stufenproduktion und Kuppelprodukten wird es f u r
Was die Art des S c h a d e n e e r s a t z e s betrifft., so gilt der Grundsatz
der sog. Naturalrestitution (Wiederherptellung desjenigen Zustandes, der
bestehen wiirde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten ware). Soweit die Herstellung nicht moglich oder nicht ausreichend ist, h a t der Ersatzpflichtige den Gllubiger in Geld zu entschidigen.
Ob und unter welchen Voraussetzungen ist sin SachverstPndiger berechtigt oder verpflichtet, ein von ihm als fehlerhaft erkanntes Gutachten - nbtigenfalls auch gegen den Willen seines Auftraggebers - zu
widerrufen und zwar auch gegeniiber Dritten? Wenn die Tatigkeit des
Sacliverstandigen als Dienst an einer grO0eren Gemeinschaft angeaehen
wird, kann dieser Konflikt nur zu Gunsten dee Dritten entschieden werden, denn die Interessen der Offentlichkeit gehen privaten Belangen vor.
Auch laflt sich diese Pflicht in geeigneten Fallen aus dem Grundsatz
des biirgerlichen Rechts herleiten, wonach derjenige zum Schadensersatz
verpflichtet int, der in einer gegen die guten Sitten verstoBenden Weise
einem anderen voraiitzlich Schaden zufiigt.
Vorstandsratssitzung der GDCh
11. Juli 1960InFrankfurta.M. anllIBliehder GDCh-Hauptv~~ammliing"'
R I ~
Frankinrt a.
M. 1960
(Auszug nus der Niederscfirift)
In der Vorstandsratssitzung wurden folgende B eEChhiEE0 gefaRt :
1. Der vom Schatzmeister vorgelegte H a u s h a l t s p l a n fur 1951 'wurde
genehmigt. Die Yitgliedebeitriige fur 1951 werden in der gleichen Hijhe
wie 1950 erhoben.
2. Die G D C h - H a u p t v e r s a m m l u n g . 1 9 5 1 soll in der 2. Septernber-
halfte 1951 veranstaltet werden. Uber den endgiiltigen Tagungsort
konnte noch kein BeschluD gefaDt werden. Der Vorstand wurdc ermiichtigt, iiber den endgiiltigen Tagungsort zu entscheiden.
3. I m Jahr 1951 SOU nine Chemie-Dozenten-Tagung in Berlin veranstaltet
werden. Fur den Fall, daO die Jahreshauptversammlung nach Berlin
gelegt wird, soll die Chemie-Dozenten-Tagung in Miinster/westf. stattfinden.
4 . Ein AusschuO aus den Herren
Prof. Dr. P . Micheel, Miinster, Prof. Dr. W. Hiickel, Tilbingen,
Dr. R. Hamaan, Krefeld und Prof. Dr. R. Schwarz, Aachen
wird sich rnit den Fragen der V e r b e s s e r u n g d e s C h e m i e - U n t e r r i c h t e s a n d e n h b h e r e n S c h u l e n befassen.
5. ifber die Frage, ob die Verkoppelung der GDCh-Mitgliedsohaft rnit
dern Bezug der GDCh-Zeitschriften von der Mehrzahl der Mitglieder
gebilligt wiirde, sollen die Ortsverbiinde eine ~einungserforschunganstellen.
6. Der Vorstandsrat beschloD, den GDCh-Fachgruppen die Ernennung
von audandiachen Kollegen zu korrespondierenden Mitgliedern der
Faohgruppen zu gestatten, die dadurch nicht Mitglieder der GDCh werden. Die Fachgruppen sind verpflichtet, iiber jede Ernennung eines
korrespondierenden Yitgliedes den GDCh-Vorstand zu unterrichten.
Mitgliederversammlung der GDCh
lorn
'"l' 1960
Die aus Anla6 der Hauptversammlung in Frankfurt a. M. am 12. Juli
1950 durchgefuhrte Mitgliederveraammlung war verhiiltnisrnlOig schwach
besucht, da keine grundlegenden Probleme zur Erbrterung standen.
Fiir die satzungsgemaD ausgelosten und mit Ablauf dieses Jahres aus
dem Vorstand ausscheidenden Vorstandsmitglieder
Prof. Butenundt, Tiibingen,
Dr. Theu Coldschniidt, Essen,
Dr. Heisel, Gersthofen,
sowie fur das im Juni veretorbene Vorstandsmitglied
Prof. Eucken, Gbttingen,
wiihlte die Mitgliederversammlung in geheimer Wahl mit grooer Mehrheit.
die vom Vorstand und Vorstanderat vorgesohlagenen Herren:
Prof. H. Bredmeek, Stuttgart,
Prof. P . Harfeck, Hamburg,
Dr. R . Schmidt, Berlin,
Dr. U . Haberland, Leverkusen,
deren Amtsperiode vom 1. Januar 1951 bis 31. Dezember 1953 laufen wird.
AUEdern Jahresbericht iiber das abgelaufene Geschaftajahr, den Prof.
Dr. Zieglcr, Miilheirn/Ruhr, als Vorsitzender der GDCh eretattete, sind
iiber die Arbeiten der Gesellschaft folgende Angaben erwiihnenswert:
1. Der M i t g l i e d e r b e s t a n d der Gesellachaft hat sich weiterhin gilnstig
entwickelt, der derzeitige Mitgliederbestand betragt rund 5200. Der
seit 1949 verzeichnete erfreuliche Zuwachs von iiber 1000 Mitgliedern
beruht hauptsachlich auf der Wirkung der nunmehr einheitliohen,
suf Bundesebene tatigen Gesellschaft Deutscher Chemiker und auf
dem Zustrom der Kollegen aus der franzbsischen Besatzungszone und
aus Berlin. Trotzdem stehen gerade in diesen beiden Gebieten noch
viele Kollegen der GDCh-Arbeit fern.
Zu Ehren der seit der letzten Beriohteretattung veretorbenen
GDCh-Mitglieder und Kollegen, die rnit besonderem Erfolg. ihre Lebenearbeit der Chemie gewidmet hatten, erhoben sich die Anwesenden
von ihren Sitzen. Unter den Verstorbenen hinterliBt das hochverdiente Vorstandsmitglied Prof. Dr. Arnold Eucken, Gottingen, in den
Reihen der GDCh eine besonders echmerzliche Liicke.
2. Die Zahl der O r t s v e r b a n d e h a t sioh weiter erhbht. In rund 30
7. ISwurde ferner bekanntgegeben, daO die GDCh vom zustiindigen
Finanzamt als g e m e i n n i i t z i g anerkannt ist und daO die GDCh als
Mitglied des Deutschen Verbandes Technisoh-wissenschaftlicher Vereine, der in der Liste der besonders anerkannten wissenschaftlichen
Einrichtungen eingetragen ist, auch die steuerlichen Vorteile dieser
besondere anerkannten Einrichtungen genieat. Dadurch Bind Zuwcndungen und Spenden an die GDCh i m Rahmen der Bestimmungen
s t e u e r a b z u g s f a h i g . Zum Naohweie der Berechtigungen solchen
Steuerabzuges bei den jeweils zustindigen Finanzamtern stellt die
GDCh-Geschiiftsatelle auf Wunsch den Spendern entsprechende Bescheinigungen aus.
Der Vorstandsrat befaBte sich ferner eingehend rnit den Fragen der
Finanzierung der Fachgruppenarbeiten und der Ortsverbinde. Der
korporative Beitritt der GDCh-Fachgruppe ,,Korperfarben und Anstrichstoffe" in die ,,BATIPEC" (Fedbration d'dssociations de Technioiens dee Industries des Peinturee, Vernis, Emaux e t Encres d'Imprimerie de 1'Europe Continentafe, Paris) wurde gebilligt und gutgehei9en.
Angew. Cham. I 62. Jahrg. 1950 / Nr. 19
Ortsverbanden wurden in iiber 250 Veranstaltungen mehr als 350
wissenschaftliche Vortrjrge gehaltin. Einzelne Ortsverbiinde hatten
aus Anlafl besonderer Festtage und Jubiliren verdienter ortsansjrssiger
Forscher Festsitzungen rnit mehreren Vortrlgen veranstaltet. A h
gr6Bte dieser Veranstaltungen wurde in Bonn aus AnlaB des 75. Geburtstages von Prof. Pfeiffer eine C h e m i e - D o z e n t e n - T a g u n g rnit
grol3em Erfolg abgehalten').
An neuen Ortsverbinden wurden i m Berichtsjahr gegriindet:
der Ortsverband Berlin, der in Anbetraoht der derzeitigen wirtschaftlichen Verhaltnisse in Berlin schon eine erfreulioh hohe Mltgliederzahl h a t und ein reges Vortragsleben aufweist,
der Ortsverband Erlangen, dessen Tgtigkeit von der Chemischen Gesellsohaft an der Universitirt Erlangen ausgeiibt wird,
der Ortsverband Ludwigshafen,
der Ortsverband Mainz-Wiesbaden durch Erweiterung des bestehenden Ortsverbandes Wiesbaden,
det Ortsverband Siid-Wiirttemberg rnit dem Sitz in Tiibingen.
') Vgl. diese Ztschr. 62, 334 [1950].
467
,,Omelins Randbuch" weitergeffihrt werden kfinnen, aber auch die
chemisehe Forschung durch ZUEChuEEe (und,.Stipendien gefordert
werden kann. Prof. Ziegler dankte dem Prasidenten der Arbeitsgemeinschaft Chemische Industrie Dir. Mennc fur d i e m Hilfe und
fur die tatkraftige Unterstiitzung bei den Bemuhungen, allen staatlichen Stellen irnmer wieder die Bedeutung und ihre Verantwortung
gegeniiber der wiseenschaftlichen Forschung klarrumachen. Mit Genugtuung konnte Prof. Zicgler feetstellen, daB diese gemeinsamen
Bemuhungen doch ailm8hlich ihre Friichte tragen.
3. Anch die F a o h g r n p p e n a r b e i t wurde erweitert. Nengegriindet
wurde im Berichtsjahr die Fachgruppe ,,Gewerblicher Rechtsschutz"
unter dem Vorsitz von Dr. H. Kleber, BASF Ludwigehafen. Die bereits bestehenden Fachgruppen haben wissenschaftlich hochetehende
Fachtagungen veranstaltet, wie I . B. die Fachgruppe ,,Khrperfarben
und Anstrichstoffe" in Erwiderung der Einladung der schweizeriachen
Lack- und Farbenchemiker zur Internationalen Tagung in Basel
ktirzlich eina deutech-schweizerische Fachgruppen-Sondertagung in
Hamburg durchgefiihrt hat, die eich durch anerkennenswertea
Niveau auezeichnete2).
Bestrebungen zur Griindung weiterer Fachgruppen sind im Gange.
Die andytischen Chemiker und die Mikrochemiker diirften sich in
Kiirze zu einer gemeinsamen Fachgruppe ,,Analytische und Mikrochemie" zusammenschlie9en.
Von der Griindung einer weiteren Fachgruppe ,,Kohleohemie"
wurde abgesehen.
Ein neugegrandeter ,,ArbeitsausschuO Chemisches Fachschulwesen" unter der Leitung von Dr. W . Fresenius, Wiesbaden, wird
die Verbindung mit denjenigen Kreisen pflegen, die die Ausbildung
der chemischen HilfskrBfte iiberwachen und wird sich mit dem sehr
gro9en FragenkompIex des chemischen Fachschulweaens eingehend
befassen.
Prof. Ziegler spricht allen VertrauensIeuten der OrtsverbBnde und
Fachgruppen Dank und Anerkennung der Gesellschaft fur die geleistete Arbeit aua.
4. G D C h - Z e i t s c h r i f t e n :
Die GDCh-Zeitschriften ,,Angewandte Chemie" und ,,ChemieIngenieur-Technik" haben sich dank der Erfahrung und zielbewu9ten
Leitung den Bfitherauegebers und Schriftleitere Dr. Foerst inhaltlich
gut weiterentwiokelt und besitzen ein auch vom Ausland immer wieder
anerkanntes hohes Niveau. Fur die wissenechaftliche Weiterbildung
der Chemiker sind die beiden Zeitschriften nieht mehr zu entbehren.
Auch der Vorstand hat sich trotz gelegentlich geiiuaerter Bedenken
immer wieder fur die Beibehaltung des hohen winsensohaftlichen Niveaus ausgesprochen.
Die Fiille des in den Zeitschriften gebotenen Materiales BIfordert die Arbeit eines sehr groBen Redaktionastabes, der auch die
Wirtschaftlichkeit der Zeitschriften beriihrt. Der Frage der Wirtschaftlichkeit kommt nun nach erheblicher Umfangvermehrung und
1 4 tirgigem Erscheinen jeder Zeitachrift bei gleichgebliebenem niedrigern Preise eine erhiihte Bedeutung zu. In den GDCh-Ortaverbirnden
~011,wie Prof. Ziegler bekanntgab, uber diese Fragen NBheres mitgeteilt werden, um die alle Mitglieder angehenden Maglichkeiten einer
gesunden Weitereotdcklung auf mDglichet breiter Baeie zu erartern.
Das ,,Chemisehe Z e n t r a l b l a t t " iet seit dem Jahrgang 1950
ale einheitliches Zentralblatt &us den beiden bisher bestehenden Chemischen Zentralblattern dea Akademie-Verlags Berlin und des Verlags Chemie Weinheim hervorgegangen. Um die Vereinigung haben
sich insbeeondere Prof. Buyer, Leverkuaen, aber auch die Herren
Professoren Brockmnn, Gottingen, Thilo, Berlin, Pfliieke, Berlin
und Dr. Kleuer, Berlin, groDe Verdienste erworben, wofiir ihnen Prof.
Ziegler auch namens der GDCh seinen Dank ausepricht. Die noch notwendigen finanziellen ZUEChuEEe, die auch schon in Friedenszeiten
gegeben werden muBten, hofft man kiinftig wieder aufbringen zu
konnen.
Der Wunsch der GDCh, den Kontakt mit den Kollegen in Mitteldeutechland aufrecht zu erhalten und sie durch Lieferung der Fachzeitschriften Ilber die winsensohaftlichen Fortschritte zu unterrichten,
konnte durch die Lieferung einer groDen Zahl von Zeiteohriften befriedigt werden, wozu allerdings GDCh und Verlag Chemie ein
betrtichtliches finanzielles Opfer auf sich nehmen mufiten, urn die Lieferung der Zeitschriften unter Zugrundelegung des Kurses 1DM-Oat =
1 DM-West zu erm6glichen. In diesem Zusammenhang erwihnt Prof.
Ziegler nochmals, daB die GDCh zur Frankfurter Hauptversammlung
wieder rund 30 Reiaeatipendien an Angeh6rige mitteldeutacher Hochschdinstitute zur Verfiigung gestellt hat. EE war unmaglich, alle gestellten Antriige zu befriedigan. Prof. Zicgier muate bitten, den guten
Willen fur die Tat zu nehmen.
5. Der , , F o n d s zur F l l r d e r u n g d e r Chemie", von Prof. Buyer ins
Leben gerufen und bereits segensreich tBtig durch Verteilung von
Liebig-Stipendien, SOU demnachst durch eine von Dr. Thm Uoldschmidt, Essen, angeregte und von den Verbinden der Arbeitsgemeinschaft Chemieche Industrie beschlossene Umlage zur FBrderung der
chemischen Forschung weitere Mittel erhdten. EE darf erwartet
werden, da9 rnit dieeen Mitteln die finanziell gefahrdeten groBen wissensehaftlichen Literaturwerke w i e ,,Chemisches Zentralblatt" und
6 . Prof. Ziegler erwahnte die Wiederaufnahme von Verbindungen mit
auslBndischen wiasenschaftlichen Gesellschaften, 80 z. B. mit der
Schweizerischen Chemischen Gesellschaft und der Nederlandachen
Chemischen Vereeniging. Auch einzelne der GDCh-Fachgruppen
stehen bereits wieder in regem Gedankenaustauech mit auslirndischen
Kollegen ihres Fachgebietes und laden sich gegenseitig zu ihren Tagungen ein.
7. F r e i e x e m p l a r e :
Mit Beginn diesee Jahres ist der letztjirhrige BeschluO zur Auefiihrung
gekommen, eine Anzahl Freiexemplare der GDCh-Zeitschriften an
begabte wiirdige und bedtidtige Chemiestudenten zur Farderung ihrer
Studien zu verteilen. Die Auewahl erfolgte jeweila Uber den Lnatitutsdirektor. Bis jetzt konnten nahezu 300 jnnge Kollegen anf diem Weise
bedacht werden. Auch filr .dime Nachwuchsfarderung gibt die GDCh
jahrlich einige Tansend Mark auu.
8. C h e m i k e r - H i l f s k a a s e :
Die Chemiker-Hilfskaese hat im vergangenen Jahr DM. 16000 an notleidende Chemiker und Hinterbliebene von Chemikern bezahlt. Eine
soIch hohe Summe ausaubezahlen war nur moglioh, weil es dam
Schatzmeister Dr. Kup gelungen war, einige ansehnliche Spendenbetrirge zu bekommen.
9. A b t e i l u n g B e r u f s b e r a t u n g u n d S t e l l e n v e r m i t t l u n g :
Unter der sachkundigen Leitung von Dr. Knoll hat die GDCh-Stellenvermittlung trotz der Ungunst der Verhiiltniese wertvolle Arbeit geleistet. Bei inagesamt 888 Stellensuchenden konnten rund 200 Stellen
vermittelt werden. In vielen Hunderten von Anfragen wurden AUEkiinfte uber die verschiedensten Berufs- und Standesfragen erteilt.
An dem weiteren Ausbau dieser Abteilung wird sich demnichst auch
die Arbeitegemeinschaft Chemieche Industrie finanziell starker beteiligen.
10. A n e r k e n n u n g d e r G e m e i n n i i t r i g k e i t :
Die Gemeinniitzigkeit der GDCh ist durch das zustlndige Finanzamt
anerkannt worden. Dardber hinaus ist der ,,Deutsche Verband Techniach-wissenschaftlicher Vereine" in die Liste des Bundes-Finanzministers iiber die besonders anerkannten wissenschaftlichen Einrichtungen aufgenommen worden. Als Yitglied d i e m Verbandee ist
damit auch die QDCh in den GenuD dieser besonderen Anerkennung
gelangt. Firmen, die die GDCh-Arbeiten unteretiitzen wollen, kannen
daher ihrs Spenden im Rahmen der Bestimmungen von der Steuer
voll absetzen und erbalten auf Wunsch von der GDCh-Geschiiftsstek
die notwsndige Bescheinigung fiir das jeweilige Fmanzamt.
11. Q D C h - E h r e n g e r i c h t :
Prof. Ziegler teilte mit, daB bisher ein Ehrengerichteverfahren 1Buft.
Er gab der Hoffnung Ausdruck, daB dieser Fall bald zur Zufriedenheit
aller Beteiligten ~ U der
E
Welt geschafft wird.
Zum Abschlufl seines Berichtee wdrdigte der Vorsitzende auch die
Arbeit der Geechhftstelle und dankte dem Geschitftsfuhrer Dr. Wolf und
Eeinen Mitarbeitern fur die geleisteten Dienste.
Der GDCh-Sohatzmeister Dr. KuA erstatfete die Jahreaabrechnung
1949, die von der Chemie-Revisions- und Beratungsgeiellschaft gepriift
und in Ordnung befunden wurde. Auf Antrag von Prof. D'Ans wurde
daraufhin dem Vorstand und der Geschirftsfiihrung einstimmig Entlastung erteilt. Prof. D'Am benutzte die Qelegenheit, um in. sehr eingehenden und van Herzen kommenden Worten der erfolgreichen Arbeit
der GDCh unter der tatkratigen Leitung ihres Vorstandes und ihres
bewabrten Vorsitzenden Prof. Ziqkr zu gedenken.
Eine zum SchluB der Versammlung gestellte Anfrage eines Mitgliedes,
ob demnlchit die Mitglieder mit der Einflihrung des Pfliohtbezuges einer
GDCh-Zeitschrift zu rechnen hirttea, wurde von dem Vorsitzenden dahin
beantwortet, daB diese Frage zwar achon im Vorstand und Vorstanderat
gepriift wurde, da9 aber eine Entscheidung darilber erst nach eingehender
Besorechuni? in den OrteverbBnden und nach einer dort anaestellten Meinungserforschung gefaBt werden 8011.
~~
p,
Vgl. diese Ztschr. 68, 416 [1950].
Aitgm. C
h .162. Jahrg. 1950 1 Nr. 19
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