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50-Jahr-Feier der Society of Chemical Industry.

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914
Versammlungsberichte
Auf die Frage von H. C a s s e 1, ob eine elektrochemische Deutung des Korrosionsvorganges aufgegeben werden 6011, erwiderl
Vortr., daB zahlreiche Indizien gegen Lokalelemente sprechen.
AuBerdem wird aui die erwiesene Beziehung zwischen Uberspailnuiig und katalytischer Aktivitat hingewiesen. - E. L i e b r e i c h erscheint eine endgiiltige Entscheidung dieser Frage
verfriiht, beide Anschauungen diirften einander zur Erklarung
der Vorgange erganzen. - Die Aktivitat der Kristallkaiiten
sucht C. B e n e d i c k s durch ihre Krummung zu erklaren.
Diese Erklarung wurde voni Vortr. auf Grund der V o 1ni e r schen Betrachtungen iiber das Kristallwachstum zuriickgewiesen.
Deutsche Kinotechnische Gesellschaft.
Berlin, 29. September 1931.
Vorsitzender: Prof. Dr. L e h 111a ii 11.
Prof. Dr. L e h in a n n : ,,Der Sicherheitsfilm und dos
Schmnlfilrngeaetz."
Die Kinoprojektion steht und fallt riiit deni Vorhaiideiisein
eines endlosen biegsaiiien Bandes, und von alleii hierzu verwendeten Materialien hat sich bisher nur das Celluloid bewahri.
Der Celluloidfilm unterscheidet sich von deni gewohnlicheri
Celluloid durch einen geringeren Zusatz von Canipher und
einen groderen Stickstoffgehalt. Die Anforderungen, die ail
dieses Material gestellt werden, sind auBerordentlich hoch,
denn der Film mud eine Geschwindigkeit von 2 m/Sek. erreichen
und eine Hochstgeschwindigkeit von 3 m/Sek. aushalten. Die
Krafte, die auf den Film wirken, sind so groD, daB, wenn er
im Bildfenster angelangt ist, e r noch nicht stillsteht, sondern
gebremst werden muB. Dabei sind nun die Angriffspunkte fur
diese groBen Krafte sehr klein. Tatsachlich hat die fur den
Film verwandte Nitrocellulose diesen Anspruchen geniigt, und
ein Positivkinofilm geht nicht durch ZerreiBen zugrunde,
sondern durch Verregnen, d. h. seine Ritzharte ist geringer als
seine ZerreiBfestigkeit. Eine weitere recht unangenehnie Eigenschaft ist jedoch seine Feuergefahrlichkeit, die durch den
hoheren Stickstoffgehalt gegeniiber dem Celluloid noch erhoht
wird. Der Nitrocellulosefilm entflanimt bei 170 bis 1800. Dam
koniiiit noch, daB bei seiner Verbrennung giftige Gase entstehen, daO er sehr leicht Stichflammen bildet und auch unter
Wasser brennt und dabei erst recht giftigen Qualm erzeugt.
Allerdings ist dem Vortr. kein einziger Fall von Selbstentziindung als nachgewiesen bekannt, wohl aber genugt die Beriihrung mit einem Dampfheizkorper oder mit einer Kohlenfadenlampe, um eine Entziindung herbeizufiihren. Ebenso ist
eine groDe Entziindungsgefahr die Reibung des Films am Holz
beim Umspulen. Bei der Entziindung im Bildfenster spielt die
Silberschicht eine besondere Rolle, denn ein Blankfilm entziindet sich am Bildfenster nicht, er absorbiert keine Warme.
Wohl aber tut dies die Silberschicht, und die Entziindlichkeit
steigt proportional mit der Schwarzung. Die Beseitigung der
Feuergefahrlichkeit ist ein wirtschaftliches Problem von gro5ter
Bedeutung. Man hat deshalb versucht, die Nitrocellulose durch
Acetylcellulose zu ersetzen (C r o s s und B e v a n , 1894). Erst
Dr. E i c h e n g r ii n in Elberfeld gelang es, eine niedrig acetylierte Cellulose, die acetonloslich ist, herzustellen. Aus solchem
Material bestehen gegenwartig die meisten Sicherheitsfilme dea
Handels. Es gelang, durch Zusatze diese Acetylcellulose ziemlich wasserfest zu machen, jedenfalls so, daB sie nach dem
Trocknen die unveranderte Lange aufweist. Aber hei haufigerem Benutzen zeigte sie nicht die notige Festigkeit und Elastizitat. Auch wird sie beim Lagern sprode und bildet daher
nur dort einen Ersatz fur den Nitrocellulosefilm, wo e r nicht
iibermaBig beansprucht werden soll, keineswegs jedoch beim
Theaterpositivfih. Aus diesem Grund hat man beispielsweise
in Frankreich das beabsichtigte Verbot immer hinausgezogen
und ee jetzt schlieBlich ganz fallen gelassen. Man geht vielmehr
iiberall dam uber, sehr scharfe Bestimmungen zu erlassen. In
Deutschland hat man noch keinerlei Verluste an Menscheiileben
durch Film zu beklagen gehabt ; die zweifellos vorhandenen
Gefahren sind nicht so groB, wenn sachverstandige Personen mit
dem Film umgehen, anders bei Laien, besonders auch in den
Schulen, wo nicht geschulte Vorfiihrer vorhanden sind. Die
Gefahren wachsen hier, wenn z. B. bei Rontgenfilmen groBe
Filmmengen aufbewahrt werden. Die Gefahren wachsen weiter
bei der Anwendung kleiner Apparate, die nicht brandsicher sind
und wo man wegen der Kleinheit der Bilder noch besonders bemiiht ist, die Helligkeit zu steigern. Aus all diesen Griinden er-
angew. Chtmi.
[Ztschr.
44. Jahrg. 1931. Nr. 46
schien es notwendig, den Film auf Sicherheitsunterlage zu erzwingen, wobei sich als Hauptschwierigkeit ergab, die zu
stellenden Anforderungen zu definieren. Man hat deshalb zwar
das Schmalfilmgesetz gemacht, das voni Reichsrat bereits angenornnien ist und deni Reichstag bei der nachsten Tagung vorgelegt werden 6011. Dieses Gesetz besagt, daB alle Schmalfiliiie
Sicherheitsfilme sein, d. h. schwer entflanimbar und schwer
brennbar sein sollen. Der Entwurf wurde im Reichsministeriuiri
des Innern ausgearbeitet unter Mitwirkung der Kinotechnischen Gesellschaft und anderer Organisationen, die notwendigen Versuche in der technischen Hochschule durchgefuhrt.
Rereits der Londoner internationale photographische Kongret3
ini Jahre 1928 hatte dazu aufgefordert, internationale Definitionen zu schaffen, und es scheint, daB wir jetzt auf deni beeteii
Wege sind, das Ziel zu erreichen. Es ist nicht moglich, einfacii
alle Nitrocellulose oder Nitrogruppen enthaltenden Filnie nicht
als Sicherheitsfilnie anzusehen, denn der Sicherheitsfilm der
I. G., der zweifellos als Sicherheitsfilm anerkannt ist, enthalt
Nitrostickstoff. Es wurden, urn festzustellen, bei welchen Mengeii
Stickstoff ein Film noch als Sicherheitsfilm anzusehen ist, in
Wolffen Filnie mit verschiedenem Stickstoffgehalt hergestellt.
So konnte ermittelt werden, daB Sicherheitsfilnie bis Zuni Dreifachen der Stickstoffmenge, die ini I. G.-Sicherheitsfilm enthalten ist, aufweisen konnen. Dam koniint, da5 jeder Acetylfilm Nitrostickstoff enthalt, da man die Oberflache mit eine!ii
diinnen Hauch von Nitrocellulose uberzieht, urn die schwer
haftende Gelatine leichter anbringen zu konnen. Man hat also
wenigstens in Deutschland davon abgesehen, die Zusamniensetzung zu bestimmen, sondern nur die Entflamniungstemperatur und die Brenndauer festgelegt. Die zur Bestimmung erforderlichen Methoden wurden im Laboratorium des Vortr. ausgearbeitet. Die Entflammungstemperatur wird in eineni k1eine:i
elektrischen Ofen ermittelt. Auf deni internationalen photographischen KongreB in Dresden ist diese Methode als international angenommen worden. Zur Erniittlung der Brenngeschwindigkeit wird das Filmband horizontal hochkant aufgestellt. Es werden 35 em verwendet. Bei der Erreichung
einer Markierung wird abgestoppt und dann die Brenndauer ermittelt. Fur die Entziindbarkeit wurden 3000
als GFenze angenomnien, fur die Brenndauer wurden
festgesetzt fur 30 cm 45 Sekunden, falls die Dicke jedoch
unter 80 p ist, 30 Sekunden. Die. letzteren Bestimmungen
waren mit Rucksicht auf die Verwendung von Cellophan
erforderlich, denn man ist neuerdings mit Erfolg bemiiht,
Cellophan, also Hydrocellulose, fur die Filmzwecke zu verwenden. Da nun Cellophan wesentlich dunner sein kann als
Acetylcellulose, so mudte darauf Rucksicht genommen werden,
andererseits muBte auch darauf geachtet werden, daD selbst
beim Entstehen von sogen. Filmsalat keine Gefahr hervorgerufen wird. Man ist ferner bestrebt gewesen, die Erkennung
des Sicherheitsfilms zu erleichtern. Um auch die gewickelte
Rolle gleich von auf3en kennzeichnen zu konnen, wurde der
Rand des Films beiderseits mit einem undurchdringlichen Lack
iiberzogen. Infolgedessen blieb bei den verschiedenen Vorgangen die darunter befindliche Silberschicht unbelichtet und
unbeeinfludt und erzeugte durchgehend einen weiden Streifen.
In Dresden wurde beschlossen, dieses Erkennungsverfahren
(Patent der I. G.) international vorzuschlagen. H. L i n k e : Vorfuhrung neuer Kinoaufnahmegerale der
Askania-Werke." -
50-Jahr-Feier der Society of Chemical Industry.
London, 13. bis 19. Juli 1931.
Vorsitzender: Sir Harry M c G o w a n.
Dr. G. E n g i : ,,Neuere Edwicklung der Gesellschnft fur
Chemisehe Zndustrie in Basel in wissenschaftlicher und technischer Beziehungl)."
Vortr. spricht zunachst k u n iiber die Stellung der schweizerischen Farbstoff industrie, deren Standortsverhaltnisse und Produktionsbedingungen, um hierauf einen kurzen Ausschnitt aus
diesem groDen und umfassenden Tatigkeitsgebiete der gel) Das auf Seite 854 wiedergegebene Referat des Vortrags
von Dr. Dr. h. c. G. E n g i , Basel, enthalt einige Stellen, die
zu MiBverstandnissen Anlad geben konnten, weshalb es hier
nochmals in einer jetzt vom Vortragenden gelieferten Fassung
wiedergegeben ist.
Ztschr. angcw.Chcm.
44. Jahrg. 1931. Nr. 461
'
Personal- und Hochschulnachrichten
- Neue Bucher
915
G e s t o r b e n i s t : Apotheker F. K e i m , Freiburg, Innannten Firma zu geben. Er erinnert dabei einleitend an seine
etwas weiter zuruckliegenden Erfindungen auf dem Gebiete der hater einer Mineralwasserfabrik und eines chemischen Laboindigoiden Farbstoffe, so insbesondere an die Kondensation
ratoriums, vor kurzem an den Folgen eines Unglucksfalles.
von Oxythionaphthen bzw. Oxythionaphthencarbonsaure mit a-IsaAusland. E r n a n n t : Mag. pharm. L. A n d r 6 zuiii
tinaryliden und anderen in der a-Stellung substituierten Isatin- Fabrikleiter der chemisch-pharrnazeutischeri Firma Brad!:
derivaten, deren Ergebnisse der 2-Thionaphthen-2-indolindigo & Schrnidgall, Wien.
und seine zahlreichen Substitutionsprodukte waren, ferner an
Hofrat Dr. R. W e g s c h e i d e r , 0. Prof. an der Unidie Einfiihrung von Halogen in das Molekiil von indigoiden
Farbstoffen, die u. a. zu den wichtigen Tribrom-, Dibrom- untl versitat Wien, Vorstand des I. Chernischen Laboratoriums, und
Monobromderivaten des 2-Thionaphthen-2-indolindigos (Ciba- Hofrat Dr. phil. h. c. Dr.-Ing. e. h. F. E m i c h , 0. Prof. an der
violett B, 3B und Cibagrau G) und zu den Polyhalogenindigos, Technischen Hochschule Graz, sind in den dauernden Ruheiiisbesondere dem wichtigen Tetrabromindigo (Cibablau 2B), stand getreten.
gefiihrt hat, und endlich an die Einwirkung von Saurechloriden
auf Indigo (Indigogelb 3G Ciba, Cibagelb G, Lackrot B). - NEUE BUCHER
Vortr. streift dann kurz die Arbeiten seiner Firma auf, den] Gebiete der Anthrachinonliiipenfarbstoffe (Cibanonfarbstoffe), und
(Zu besiehen, soweit im Buchhandel erschienen, durch
zwar insbesondere die neueren Arbeiten bber die Einfuhrung
Verlag Chemie, Q. m.8. H., Berlin W 10, Corneliusstr. 3.)
des Cyanurrestes in das Anthrachinonmolekul und uber indigoide und thioindigoide Farbstoffe der Anthrachinon- und Patentbesehreibung und Patentsehrift, ihre Bedeutung und Verwertung in der Erfinderarbeit, insbesondere der chemisehen
Anthracenreihe. - Unter den zahlreichen Erfindungen auf den1
Teehnologie. Von Gustav S c h u c h a r d t. 42 Seiten. VergroBen Gebiele der Azofarbstoffe werden u. a. beriihrt: die
lag Chemie, G. m. b. H., Berlin. Preis RM. 4,-.
komplexen Metall-, insbesondere Chromverbindungen von bekannten und neu erfundenen sauerziehenden o-OxyazofarbDieses vom Praktiker fur den Praktiker geschriebene Biichstoffen (Neolanfarbstoffe, Riganfarbstoffe, Lanasolfarbstoffe).
lein fiihrt - und das ist sein Hauptwert - in eindringlicher
ferner eine Serie von neuen substantiven o-Oxyazofarbstoffen Weise dem chemischen Erfinder die Nachteile einer unvollund deren Metall-, insbesondere Kupferverbindungen (wichtige stiindigen oder fehlerhaften oder auch zu umfassenden Anlage
Vertreter der Chlorantinlichtfarbstoffreihe), endlich die Ein- der Patentbeschreibung vor Augen. Gerade bei chemischen
fuhrung des Cyanurringes in das Molekiil von Azofarbstoffen, Erfindungen ist die Gefahr besonders groD, daD die Sachangabezi
wobei u. a. wertvolle, insbesondere hervorragend lichtechte
bei der Anmeldung in einer Weise gemacht werden, die eine
direkte Baumwollfarbstoffe, z. B. das erste durch groDe Licht- spiiter etwa notwendig werdende Abgrenzung der Erfindung
echtheit und Schonheit ausgezeichnete Direktgrun des Handels, gegeniiber dem ermittelten Stand der Technik unmoglich
das Chlorantinlichtgriin BL und andere wichtige Chlorantinlicht- machen. Diese Gefahr ist bei Erfindungen auf anderen Gefarbstoffe, sowie eine Reihe von Diazotierungs- und Entwick- bieten, z. B. an Maschinen, meist nicht so gro6, da, wenn die
lungsfarbstoffen erhalten werden. - Vortr. weist dann auch auI Beschreibung selbst unvollstidig ist, das Erforderliche sich
die in den letzten Jahren mit Erfolg ausgebauten Reihen der doch gewohnlich aue den Zeichnungen ableiten liiDt. In deli
Kitonfarbstoffe, der Kitonechtfarbstoffe, der Tuchechtfarbstoffe, ublichen Kommentaren zum Patentgesetz ist auf die Gefahreii
der Nachchromierungsfarbstoffe, der Chromdruckfarbstoffe, der unzweckmiii3iger Beschreibungen hingewiesen; indessen ist es
Entwicklungs- und Diazotierungsfarbstoffe, der Acetatseiden- verdienstlich, daD fur die Praktiker eines Spezialgebietee dieser
farbstoffe, der Polymethinfarbstoffe, der Schwefelfarbstoffe und
Gedanke noch scharfer herausgearbeitet wurde. Die angefiihrten
der Lederdeckfarben hin. - Im AnschluD an diesen A U S Z U ~Beispiele erlautern den Text wirkungsvoll. - Die sonstigen
iiber die wissenschaftliche Entwicklung auf dem Farbstoff- Auefiihrungen iiber Patentklassen sowie das Literaturverzeichnis
gebiet wird die durch diese bedingte technische Entwicklung spielen eine untergeordnete Rolle und erheben keinen Anspruch
des Unternehmens, insbesondere der starke Ausbau der Fabri- auf Vollstidigkeit. Unter der Literatur sind zu vie1 unkationeanlagen und der Hilfsbetriebe kurz geschildert. - Vortr. bedeutende Schriften aufgefiihrt, wertvolle dagegen fortgelassen
geht dann noch kurz auf die Entwicklung der pharmazeutischen
worden. Das Buch kann dem Praktiker anregende Belehrung
Abteilung seiner Firma und anschlieaend auf die Arbeiten auf geben, ohne ihm indessen das Studium ausfiihrlicherer Werke
einigen in den letzten Jahren neu aufgenommenen Gebieten, zu ersparen.
Reinhold Cohn. [BB. 1.1
so z. B. auf detn Gebiete der Kunststoffe und Kunstharze, der
Farbereihilfeprodukte, der Schadlingsbekampfungsmittel, der Die nutsbaren Mineralien, Gesteine nnd Erden Bayerns. Erster
Band: Frankenwald, Fichtelgebirge und Bayrischer Wald.
Cellulosederivate usw. ein, worauf noch die Entwicklung des
Herauegegeben vorn Bayer. Oberbergamt, Geol. LandesunterWerkes Monthey, der elektrochemischen Fabrik im Kanton
Wallis, skizziert wird, in welchem mben Indigo und den versuchung. 219 Seiten mit 2 Kartenbeilagen und zahlreichen
schiedenen zur Fabrikation von Indigo benotigten ZwischenFiguren im Text. Verlag von R. Oldenbourg und Piloty &
produkten und Ausgangsmaterialien in neuerer Zeit eine Reihe
Loehle, Miinchen 1924. Preis RM lo,-.
von Fabrikationen aufgenommen worden sind, so insbesondere Die Farberdelagerstiitten Bayerns. Von P. D'o r n. 64 Seiten,
diejenige der Blausiiure und ihrer Derivate im elektrischen
mit einer Ubersichtskarte und 14 Textfiguren. Verlag von
Lichtbogenofen nach einem der Gesellschaft geachiitzten
Piloty & Loehle, Miinchen 1929. Preis RM. 49.
originellen Kreislaufverfahren, ferner von Anthrachinon,
Die monographische Darstellung des Bayriarchen Oberberg
Natriumeuperoxyd, und in Versuchsanlagen von metallischem
Magnesium und dessen Legierungen, synthetischem Campher amtes gibt einen ganz vorziiglichen Uberblick iiber die Voruew. - Am Schlui3 streift Vortr. noch die Entwicklung der Aus- kommen der nutzbaren Mineralien und Gesteine in Bayern, und
landswerke seiner Firma und der Basler Interessengemein- zwar sowohl derjenigen Rohstoffe, welche als Erze verhtittet
werden konnen, wie auch der Eausteine, der Schottermateschaft in Frankreich, England, U. S. A., Italien und Polen.
rialien usw. und endlich der fiir die ehemische Technologie bedeuteamen Stoffe. Unter diesen heben wir besondere die Vorkommen von Felkpat, Kaolin, Quan, Quarzit, Porzellanerde,
Serpentin, Schmirgelersatzstoffen, Speckstein und Topfstein,
(RedaktionmchluB fur ,,Angewandte" Mittwochs,
Mr &hem. Fabrik" Sonnabends.)
zuletzt vielleicht der Wetzschiefer hervor. Die Bedeutung dieser
G. F 6 r t s c h , Direktor der Guano-Werke A.-G. (vorm. Rohstoffe liegt ja Wonders im Gebiete des Fichblgebirges
Ohlendorffsche und Merck'sche Werke), Hamburg, feierte am und des Bayrischen Waldes darin, daB sie vor allem die so hoch
entwickelte niederbayrische Industrie bedhgt haben. Im ge7. November seinen 70. Geburtstag.
nannten Gebiet liegen bekanntlieh weitaue die meisten GlasE r n a n n t w u r d e : Dip1.-Ing. Dr.-Ing, J. B o h n e n - und Pomllanfabriken des bayrischen Stat%. Die Darstellung
k a m p , Oberassistent am Chemischen Institut der Tieriirzt- gibt im einzelnen einen vorziiglichen Uberblick fiber die
lichen Hochschule, Hannover, zum Hochschu1,apotheker an der Eignung der Materialien fiir praktische Zwecke, ihre geologieche
Tierarztlichen Hochschule, Berlin. Ah3 sein Nachfblger ist Lagerung und Machtigkeit, beziehungsweise iiber die Aussichten der Ergiebigkeit. In vielem haben eich die Autoren
Apotheker Dr. K. H o 11, Berl,in-Charlottenburg, eingetreten.
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