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Ueber elektrische Abbildungen und Thermographien.

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464
Es ivurde bereits oben auf die Aehiiliclikeit hingewiesen, w e l c h cler Meteorsteiii voii Kleiu -Wenden iuit
dcin von Erxlebeii hat. Dicser lclztere ist von K l a p r o t l i I ) , B u c l i o l z z, und S t r o r n c y e r 3 , unterauclit
worden, jcdoch fast nur iin Ganzen, aber selbst in dicser Form zeigt sich eine nahe Uebercinstimmung in deli
Ha up t b esta ii d Ih eil en. Es fa ndeii iiiiiii lich :
I~icscls~iirc
Tnlkerde
Eiscn
Nickel
Thonerde
K I a p r o t h.
B u c ti o 12.
35,50
2630
3I ,00
0,25
I ,25
36,62
23,65
27,Sl
0,50
2 3
Eiscnosydul
Sclirvefel
Chromoxy tl
Natron
Kalkerdc
Manganoxydul
Z we i t e r
S t r o m e y e I’.
36,310
23,56 I
2 1,415
1,579
1,604
9,574
2,952
0,246
0,741
1,922
0,705
A r t i k c 1.
V i e l e Ersclieioungen, welclic die elektrisclien und WsrineBilder zeigen, ja vielleicht sogar die Bediuguiigen der Erzeugung dieser Bilder selbst und die wahren Ursachcn
derselbeii , werden erst dann eine geniigeiide Erklarung
finden kiinnen, wenn ein Mittel anfgefunden seyu wird,
einer
1) Bcitrsge, Bd. VI. S. 303.
2 ) S c h w e i g g . Journ. VII, 143.
3) G i l b . Ann. XLII, 105.
465
einer bestirnmten FlBche, auf welcher ein Bild entstehen
soll, stets eine gleiche Empfindlichkeit, wenigstens gegen
eine der erzeugenden Ursachen, zu ertheilen. Hr. Dr.
W a i d e l e sagt in seinem sehr beachtenswerthen Aufsatz,
Annalen Bd. 59. S. 257., dafs die Platten zu Ende der
PrBparation, bei gleicher Politur und Reinheit, oft in sehr
verschiedenen Zustanden sich befinden; ich mufs diefs nach
meinen zahlreichen Versuchen vollkommen bestztigen.
W e n n man auch immer dieselben Putzmittel anwendet
und die Platten maglichst gleich behandelt, so scheinen
sic doch nicht jederzeit dieselbe Empfiiidlichkeit zu haben; man wiirde sich jedoch aucli irren, wenn man jede
beobachtete Unempfindliclikeit der Platte wirklich denselben zuschreiben wolIte, da es mannigfache Ursachen gebeu kann, und wirklich auch giebt, welche der Erzeugung
sowolil eines elektrischen, als auch besonders eines M o s e r'schen Bildes Iiindernd entgegentreten. Bei meinen
Versuchen mit dem Daguerreotyp liabe ich mich fast stets
der von D a g u e r r e angegebenen Putzmittel und Methode
mit gutem Erfolg bedient, obgleich die Anwenduiig anderer Mittel mir nicht unbekannt war, nameutlich lernte ich
die Anwendungdes gebrannten Hirschhorn von Prof. S t e i n h e i 1 im Jahre 184c). Lelzteres, oder gebrannte Knochen,
haben den Vortheil, dafs bei dem lelzten trocknen Abpulzen
der Platte das Putzmittel nicht so stark an der Platte haftet als diefs bei dem Tripe1 der Fall ist, und man daher
die Platte leichter rein erhalt; bedient man sic11 des friscli
ausgetrockneten Tripels, so geschieht es auch zuweilen,
dafs derselbe, besonders auf den Stellen, wo er etwas dick
aufgestreuet wurde, bei dem letzten trocknen Putzen sich
gewissermafsen in die Platte einfrifst und Flecke macht,
die nur durch neue Anwendung einer Fliissigkeit zu entfernen sind. Dafs aber die Bilder in1 Daguerreotyp besser wiirden, wenn man sich des einen oder anderen Putzmiltels bedient, kann ich aus eigener Erfahrung nicht sagen, jedoch habe ich auch nur stets Abbildungen unbePoggendorPs Annal. Bd. LXII.
30
466
megter G egeustiindc verfertigt. Im vorigen J a h r e liielten
sich jcdocli zwci Daguerreotypisten einige Zeit hindurch
hicr a u f ; der eine putzte mit Bnuinwolle, gebrannten
Kiiochcn und spirit. nilri dufcis, der andere init h u m wolle, Tripcl riiid Salpelcrsiiure, rind bcide verfertigten
gleich gute Portraits. D n s Anhaften des trockiien Putziiiittels mi der I’latte ist aber cin Uebelstand, der sowohl
bei heliogrnphischcn nls tlicriiiograpliischen Versuchen stiirend wirkt und sorgfiillig veriiiiedcn wertleii mrifs ; nur
ist er iiiclit jederzcit leicht zu erkenncn, besonders wenn
iiia~iclic P1;itten nicht bci Tageslicht vorbercitet. UieFarbe
des Hnuchs r i n d tlns wine gleicliin~il‘sigeAnsetzen desselbcn ist zwar, wie Dr. W n i d e l e sehr riclitig bcmerkt,
ein gutes Kcniizeiclicri cler Reiiilicit der l’lattc, doc11
tliusclit dasselbe aiich zuweilcii. Die Anwendung der,
wie icli glaube, von C 1a u d c t zucrst vorgeschlagenen
Saeiintfeilen fiir den lctzteri Srrich, lialtc ich bis jetzt fur
tlas beste Mittcl zur lclzten Rciniguiig der Platten; ich
bcdiciie inicli dcrselben ~ o w o h lvon Baumwolleii- als
Seiden-Sammt. F u r scliinale Platten,
oder 4 einer ganzeii D a g u e r r e ’ s c h e n , wie icli sclbige z u den thermograpliischeii Vcrsuchcn anwende, nehine icli ein schiiinles,
beilaiifig fingerbreites, an den Ecken abgerundetes I-1012,
iibcrziehe dasselbe doppclt mit Tuch in einer etwas griiI‘sercn Langc nls die Plalteii brcit siiid, binde daruber cin
Stuck Sammt, urn die Feile nocli mcicher zu machcn, und
iiber diescs den Snmint um die Platten zu reinigen; diesen habe ich vorher jederzeit in verdunntem fiq. amrnon.
taust. ausgewascheh, iind nach &in Trockneti riocli mit
Spiritus gereinigt. Fur gewijliiiliche Versuclie mit dem Daguerreotyp ist das Auswaschen des Sammts nicht onurnglinglich niithig, n u r mrifs man denselben durcli eine weiclie Burste von Staub rein halten. Fur grijfsere Platten
ist es besscr, ein Stiick Tuch oder Filz z u ~ a m i n e n z u r ~ l len zu einem Cylinder, die Grundflache glatt zu schneid e n uiid dariiber Tuch uud Sammt zu binden. Diese
+
467
Sainmtfeilen reinigen die Platten gut von dem Putzmittel,
iiehmen die noch etwa anhaftende Feuchtigkeit weg, und
geben deu Platteii einen zarten gleichfiirmigen Strich. Bei
Versuchen mit M o s e r’schen Bildern, weiin man Platten
wiedcrholt benritzen will, ist eines der wichtigsten Yulzinittel ein reiner weiker ungelbschter Kalk ; hatte ich dieses Mittel friilier versucht, so wurde ich mir monatelang
fortgesclzte Versuche erspart haben, die am Ende zu keiliein wesentlichen Resultate fuhrten. Mali wendct den
Kalk am besten auf folgendc Weise an. Ein Stiick Kalk,
so vie1 als ungefGhr zum Putzen eincr Platte niilhig ist,
wird mit einem reineu Hammer auf einem weichen Brette
aus Lindeiiholz zu feiuem Pulver zerdruckt ; die Sandkbrnclieii und liarten Stuckchen, welche der Kalk etwa enthalt, driickcn sich dabei fest in das Brett; mit dem fcinen Pulver, nicht zu scliwachem Spiritus und Baumwolle
putze man null die Platten. Ein Anhaften sehr fein zertheilten iingeliischten Kalks, in einer zufserst dunnen, kaum
bemerkbarcn Schicht, ist der Erzeugung cines M 0 s e r ’ schen nildes im Allgemeinen nicht hinderlich; wo mail
diefs aber vcrineiden will, da verlasse man sicli nicht auf
die Sammtfeile, sondern putzc vor dem Gebrauch derselbeti noch iiiit gebrannten Knocheii und Spiritus. Zur
Keinigung der Platten von Ocl oder Fettigkeit liabe icli
mehrfach kolilensaure Magnesia mit Vortheil angewendet.
1st es iiiilhig, Platten von Silber oder Kupfer stark abzuscbleifen, so ist ein an dcr S o m e gebleichtes, scliwach
saucr reagircndes Bauiniil sehr vortheilhaft ; Silber- und
Kupferfliiclicn zeigen eine sclliine duiikelfarbige Fltichc,
wenii man sie sclion als ganz vom Oel gereinigt ansehen miichtc, und geben dann leicht gute Moser’sche
und W-Brme-Bilder; ich halte es aber fur schwer, den
Platten die letzte aufserst feine Oelschicht zu entziehen,
das Schleifen mit Magnesia und Spiritus erschieu mir hier
iinmer iioch als das beste Mittel; die Anwendung von
fliissigeni Ammoniak scheint der Elnpfindlichkeit der Plat30 *
468
ten nachtheilig. Silberplatten zeigen beiin Behaucben einen riithlichen Schein, wenn sic noch nicht gaiiz frei von
Oel sind, doch lialte ich inich nach meinen Versuchen
keinesweges berechtigt zu schliefsen, dnfs, wenn sich auf
den Silberplatten beiiii Behauchen der riithliche Schein
zeigt, auf den Platten O e l sey. Bei ineineii ersten Versuchen bediente ich mich zuin Schleifen dcs Oels und
hinterher der Salpetersaure; ersteres lnufste icli deshalb
anwenden, weil die Platten, melche icli damals beiiutzen
konnte, bei dcm Transport slimmtlich stark bescliabt worden waren. Bei den Vcrsticlicn, welchc? im Folgcnden in
Betracht gczogen werden, liabe ich das Ocl giiiizlicli verinieden, und hauptsiichlich Spiritus, n u r zriweilen verdiinntc
Salpetersiiure benutzt.
Ebcn so wiclitig, nls die Reinigung der Platten, ist
bci den VcrsiicI~cn, wenn inan niclit bloEs Bilder liaben
will, die Reinigung dcr nbzubildcnden Kiirper, icli habe
tlarauf schon in meinem der Zeit nacli ersten Aufsatz,
Annalen Bd. 60. S. 20., aufinerksam gemncht. Im GanZen liabe ich zum Reinigen der Kiirper dieselben Mittel,
wie fur die Platteii, angewcndet; dafs inan sicli noch aukerclcm der Bursten bcdienen mufs, versteht sicli von selbst.
Prof. M o s c r sagt, Annalen Bd. 61).S. 40., ersuchcn inufs
ich Hrn. F i z c a u die Versuche zu wiederholen, sobald
seine K6rper keinen Scliinutz inehr zu iibcrtragen habcn;
cs wzre sehr zu wijnsclien, Prof. M o s e r liztte liinzugefiigt, wie man ganz rrnzwer~t$hafl daliin gelangen kann.
Ich habc inir alle Muhe gegeben, K6rper und Platten rein
z u bekommen, und glaube von reinen Kiirpern auf reilien Platten Bilder erhalten zu hnben; wer aber diefs niclit
glauben will, dem weifs ich es niclit auf eine solche W e i s e
danuthun, dafs kein Zweifel niijglich ware. Ich gestehe
offen, daEs sich bei meinen l e h t e n Versuchen mir wiederholt die Meinung aufgedrungen hat, Hr. F i z e a u habe
vollkommen recht, und es entstehe von vollkommen rcinen Korpern auf vollkoinmen reinen Platten kein M O ’J
11
469
s e r’sches, und wahrscheinlich aueh keio Wlirmebild, unti
wenn ich jetzt von dieser Ansicht zuruckgekommen bin,
so ist es nicht mit voller Uebeneugung geschehen, sondern nur deshalb, weil ich andere Ursachen aufgefunden
babe, als eine hypothetische vollkommeiie Reinbeit, welche das, was ich dieser zuschrieb, hervorgebracht haben
kiinnen. Wahrend vier Monaten liabe ich tsglich mit
18 Kiirpern, gravirten Kupferplatten und Stahl, geschnittenein Jaspis, Uergkrystall und Glas, Platin-, Gold-, Silber- und Kupfmnunzen, wenigs~ens einen Versuch geniacht, zuweilen nuch zwei oder drei, urn Moser’schc
Bilder zu erhalten; icli h:itte also wenigstens 2160 Bilder
bekommen miissen, hiervon aber war wenigstens der vierte
Tlieil mifsgliickte Versuche, w o sic11 nichts oder doch nur
unscheinbare Flecke zeigten. Aufser diesen Versuchen
habe ich noch folgende angestellt:
1 Reihe, 12 verschicdene Kiirper auf 3 Kupfer- und
2 Silberplatten, Beruhrungsdauer 24 Stunden; keiu
einziges Bild.
2 Reihcn, dieselbeii Ki)rper, 6 Kupferplatten, 2 Tage;
iiur Flccke.
1 Reihe, dieselben Kdrper, dieselben Plattea, 2; Tage;
2 sehr schwache Bilder, aufserdem nur Flecke.
I Reihe, dieselben Kiirper, dieselben Platten, 3; Tage;
nur 1 Bild, sonst kauin erkennbare Flecke.
Zu diesen Versuchen waren die KiZrper und Plattcii
vorher bis auf ungeflhr 60” R. erwzrmt worden, urn etwa
anhaftende Feuchtigkeit zu verbannen, und dann nacli
Abkuhlung auf kalten Eisenstucken auf cinander gebracht.
Die zum Potzen gebrauchte Rauinwolle war in sehr verdunnter Schwefelsiiure gesotten, io destillirtem Wasser
ausgewaschen und an der Luft getrocknet.
W a s mich aber von der Meinung zuruckgebracht hat,
der Grund jenes vielfachen Mifslingens liege darin, dafs
die EntstehuBg Mo s er’scher und wahrscheinlich auch der
Wlrmebilder, docli allgemein eigentlich in einer Verdun-
470
stung fremdartiger an den Kiirpern oder Platten haftenden Substanzen zu suchen sey, ist folgendes. Unter dein
einzigen Zimmer, in welchem ich ungestiirt rneiiie Versuche vornehmen konntc, befand sich bis vor Kurzern das
chemische Laboratorium, in welchem gerade zu derselbeii
Zeit vie1 iiber Cyanverbindungen und Platinverbindungen gearbeitet wurde; von lrier drangen nun iifier Schwefclwasserstoffgas, Clilor und Dampfe von Osiiiiunis~urein
inein Arbeitsziinmer, was icli huge Zeit nicht bemerken
konnte, weil ich an einem heltigen Schnupfen litt; als
aber diese infernalischeit RBacherungeii sich eiidlich bis
zu einem Grade steigerten, dais sie mir anderweitig liistig
und nachtheilig wurdcn, so rnufste icli iiaturlich auf die
Idee gefiihrt Tverdcn, dafs dicselben auch auf iiieitic Versuche EinfluCs haben- liiinnten, was sicli dcnn aucb bestiitigte. Es zeigte sich, dafs in ciner so verpestetcii Luft
M 0 s e r’sche Bilder sich schwer oder gar i W i t crzeugteu;
Wiirmebilder gcriethen nur schlecht, auf Kupfer gelangen
sic zwar nocli ziemlich gut, jedocli init eigenthiimlichen
Farbungen, endlich zeigten sich zwei FYlle, wo icli keine
Spur eincs Wirmcbildcs erhiclt, die beiden cinzigeo, eiiis
nuf Kupfcr pnd eins auf Silbcr, welchc mir bis jetzt bei
der Anwendung der voii mir angegebenen Mefhode der
gleichzeitigen Erhitznng vorgekommen siiid ; die abzubildende gravirte Kupferplatte wurde ganz rufsig. Wurdeii
die Arbeiten im Laboratorium einige Zeit nusgesetzt, und
war die Luft in meinern Arbeitszimmer durch starken Zug
gereinigt, so milsgliickte eiii RII o s er’scher Versuch weniger oft.
Ferner ergab sich, dafs wiederholte Jodirung der
Silber- oder Kupferplatten eincn iiachtheiligen Einflut
auf die Einpfindlichkeit derselben hat; wenu man auch
dieselben durcli unterschwefligsaures Natrou voin J o d reinigt, kehrt die Platte doch nicht vollkommen in ilireii
friihern Zustand zuriick, urid nocli weniger, wenn man
sie blot mit den gewahnlichen Mittcln, ohue Gebrauch
4i1
des Kalks, abschleift; die Veranderung inacht sich aber
erst nach wiederholten Jodirungen bemerkbar, und kann
sich bis zu einem Grade steigeru, d a k Platten, die sonst
in Zeit einer Stunde ein gutes Bild gaben, jetzt nach zwei
Tagen Beruhrung einen kaum inerkbaren Eindruck zeigen. Ein Mittel, die Empfindlichkeit der Plaltcn in diesein Falle wieder zu erhfiheii, ist die Erhitzung, iiidcin
man z. B. ein VS’lrmebild darauf zu verfertigeii sucht,
weiche aiif solchen Platten zmar gelingen, aber gewiihnlich doch nur schlecht und unrein. Die Silberplatten laufen dabei stark iveirsgrau an, wenii sie auch vorher gaiiz
rein schienen; auch die Fiirbung der Kupferplatteri ist eigenthiimlich, doch nicht so constant, dafs ich bis jetzt
dariiber etwas Bestimmtes sagcii kiiniitc. W a r e n die Platteii theilweise jodirt, so zeigen sich oft auch die friihcr
iiicht jodirten Stellen als Flecke. Schleift man nun solche Platten nach der Erkaltung init verdunnter Salpetersiiiirc und Tripe1 oder Knochen, so werden sic fur Mos e r’sche E l d e r wieder ziemlicli empfindlich. Besser habe
ich es aber gefunden, die Platten in der oberi angegebclien Weise mit Kalk zu behandeln, wodurch sic wieder
sehr empfindlich werden, so dafs icli init weiiigen Ausnahmcn auf solchen Platten in Zeit \ o n eiuer Stunde
gute clu~ciideli Iiauch leicht sichtbar werdende M o s e r ’ schc Bilder erhalfen habe, nit Anwendung sorgfiltig gereinigter Korper.
Bei der Anwendung des uiigeliischten Kalks zcigt
sich aber iioch eiue besondere Erscheinung; man kann
n;imlich dadurch Bilder erhalten, welche o k e absichtliclie
Condensirung von Diimpfen allmdig selbst sichtbar werden. Uin hienu zu gelangen, streiche man die schon feytig geschliffene Kupfer- oder Silberplatte mit feinem ungeloschten Kalkpulver, nicht zu schwachem Spiritus rind
Baumwolle recht gleiclimabig an, lasse dieselbe trockneii,
und staube daiin init Baumwolle den Kalk 80 weit ab,
dafs iiur eiiie aufserst feine, kaum beinerkbare Kalkschicht
auf der Platte zuriickbleibt. Zu vie1 Kalk schadet, zu
wenig ebenfalls, doch ist es eben nicht schwer, das rechte
Maafs zu treffen. Hierauf verfertige man auf der Platte
ein M o s e r'sches Bild ; einige Stunden Beriihrung ist hisreichend, ich habe selbst zuweilen 3 Stunden genijgeiid
gefunden; uud lasse die Platte nach der Abnalime des
Kiirpers einige Zeit an der Luft liegen, man kann sie init
einer Glasglocke iiberdecken zum Schutz gegen Staub.
l)as Bild wird dann allinglig von selbst sichtbar, zumeilen ziemlich schnell, zuweilen erst nach 12 bis 20 Stuntlen, was von der Feuchtigkeit der Luft abznhangen scheint.
Solclier Bilder habe icli einigc zwanzig crhalten; auf Kupfer
gclaiigen sie leichter als auf Silber, alle waren ncgativ,
das heifst, die Platte zeigte sich an den Stellen unverhdert, wo das Original vertieft war. Das Bild entstand
also nicht dadurch, daCs der Kalk von der Plattc an den
voin Kiirper beriilirteii Stellen weggenoinmen wurde.
Aufser den angefiihrten Urnstlinden gicbt es aiicli anclere, welche auf die Elnpfiudlichkeit der Platten Einflufs
Iiaben, die ich bis jetzt aber noch nicht gehiirig crgriinden konnte. \Vie schon gesagt, zeigcn sicli iniigliclist
glcich beliandelte Platten unter miiglichst glciclien Verlilltnissen niclit iiniiicr glcich einpfindlich, Kupferplatten
Iiabe ich im Allgemeiucn einpfindlicher gcfiinden, als Silberllzchen. Mit Kupfer- uiid Silberplatten, die init Kalk
behandelt waren, jedoch nicht so, um selbst siclitbar werdende Bilder zu erhalten, und mit sorgfiiltig gereinigten
Kiirpern ist cs mir an inauchen Tageii geluiigen, stets
nach 5 Minuten gute, leicht durch den Hauch sichtbar
werdende Bilder von Kupfer, Stahl, Glas, Bergkrystall
zu erhalten; an anderen Tagen muCste ich bei ganz demselben Verfahren , init denselben Platteu und Kiirpern,
und bei fast derselben Temperatur der Luft, weuigstens
cine Stuude anwenden. Ich kaiin bis jetzt keine andere
Meinung hegen, als daCs diefs in der Luft seinen Grund
hatte, obgleich ich dieselbe fur nicht infectirt von den
Dunsten des Laboratoriums hielt.
473
Es folgt hieraus aber eioe Vorsichtsmafsregel fur solche Falle, wo man z. B. elektrische Bilder ohne Einschiebung eines Glimmerblattchens verfertigen will ; man mufs
sich nsmlich vorher d a w n iiherzeugen, dafs nicht Platte
und Ki)rper in der zu dem Versuche oi)thigen Zeit, auch
ohne Anwendung der Elektricitat , eiu Bild geben. Jodirte ich die Platten nicht, sondern prufte ich das Vorhandenseyn cines Bildes iiur durch den Hauch, und schliff
die Platten hierauf wieder mit Spiritus, gebrannten Knoclien und Baumwolle, so bemerkte ich keine erhcbliche
Verininderung ihrer Empfindlichkeit.
Andere Schwierigkeiten zeigen sich bci der Sichtbarinacliung der Bilder; ich kenne his jetzt keinc besseren
Mittel 'als den Haucli und Joddimpfe fur Kupferplatten,
und den Hauch und Quecksilberdampfe fur Silberflachen ;
jedoch sind dieselhen sehr unzureichend, urn alle Verschiedenheiten in der Entwickelung des Bildes gut bemerkbar
zu niachen, und ich halte sic auch fur nicht liinreichend,
um uber die Nichtexistenz eines Bildes sicher zu entscheiden. Bei Kupferplatten darf man in zweifelhaften Fdlei1 nicht unterlassen, nacli der Jodirung uoch den Hauch
anzuwenden. W e n n ich sage, es sey in diesein oder jeiiem Falle kein Bild eutstanden, so ist diefs so zu verstehen, dafs durch die angegebenen Mittel, ivenn sic nach
einandcr gebraucht wurden, die Esistenz des Bildes iiicht
erkannt werdcu konnte; o b sich dieselbe nicht bei Anwendung anderer Mittel gezeigt haben wurde, bleibt daIiin gestellt.
Erhitzung der Platten ist ein sehr unsicheres Mittel,
u m Moser'sche Bilder siclitbar zu machen; zii dem hierher Gehiirigen, was von mir Annalen Bd. 60. S. 31. gesagt ist, fuhre ich hier nur noch folgenden V e r b c h an.
Auf 15 Platten, 7 Kupfer- und 8 Silberfl:'<ICh en, waren 52 durch den Hauch sichtbare Bilder; durch Erhitzuog
der Platten bis zuin Anlaufen wurden 6 Bilder sichtbar,
jedoch nur so, dafs sie mit einem gut gelungenen Warmebilde gar iiicht verglichen werdeii b n n t e n ; die ubrigen
47-1
Bilder verschwanden fast ganz, iiur einige wenige blieberi
durch den Hauch sichtbar. Zwei der sichtbar gewordelien waren auf Silber, 4 a d Kupfer, 2 der lelztereii waren voii nicht gereinigten Kiirpern.
Man vcrgleiche hiermit, so wie mit meineu fruhereii
Aufsstzen, die Bemerkung Prof. M o s cr’s, Annaleii Bd. 59.
S. 15&, auf welche Bemerkung andcrweitig zu antworteir
icli mich nicht vcranlafst fiihlc.
Macht man die Versuchc iiiit ungereinigtcn Kiirpern,
so stelleu sich die Hcsultate fur das Siclitbarwcrden durch
Erhitzung vicl giinsliger.
I h f s man, abgcselicn von der positiven oder negaliveil 13cscliaffenlieit dcs Biltlcs, sowolil bci Llildcrn euster
als zwciter Ordnuiig, iioch vcrscliicdeiie Entwickelungsstufcn untersclicidcii iniissc, habe icli schon Annalcn 13d. 58.
S. 561. bcmerkt. Hat LIIBI~ sclion ciue elwas griirserc Anzabl von Vcrsuchco gcmacht, so crkcnnt iiian schoii hi
Folge dcr Ucbung dic Hauptv~rscliicdenlieiterii n dcr Eiitwickclung des Bildcs; es ist aber scliwcr, dieselben elwas
schsrfer zu bezciclincn. Fur die niedrigle Entwickcluogsstufc cines Bildcs crster Ordnuiig haltc ich bis jelzt diejenigc, wo auf Kupfcr- odcr Silbcrflachen durch dcn Haucli
hiiclistcns schwache Spuren ciiies Bildes crltaiiiit wcrden
Itiinncn, das Bild aber durcli 3od- odcr Quecksilberdhpfe
zwar scliwach, jctlocli deutlicli liervorlritt. Die hiichste
Entwickelangsstufc ist clicjenige, \TO clas Bild sich schon
bei dein leisesten Hauch stark uiid deutlicli zeigt. Ich
habe zwnr mchrfacli (lurch Jod und Quecksilberd~impfe
auch dort Bildcr erliallcn, mo sich durcli den EIauch durcliaus nichts erkenneii liefs, 1v3s cine nocli niedrigere Entwickelungsstufe als die erslere andeutet, allcin bei der
Leichtigkeit, sicli liicrbei zu [Suschen, glaubc ich dieselbe
nicht von deijenigen trenneii zu diirfeii, wo dcr Hauch
sehr schwaclie Spuren des Bildes erkcoueii IaCst. Man
erhalt auch zuweilen Bilder, wo ein geiibtes Auge aucli
ohne Cnndensirung voii D%mpfendie diinkleii schwachen
Ziige desselben wahrnimint ; diese werderi dann schoii durch
geringe Dampfcondensirung gut sichtbar und bilden den
Uebergang von der lsten Ordnung zur 2teu. Zwischen
den beiden angegebenen Sufsersten Eiitwickcluiigsstufen
fiir Bilder lster Ordnung liegen nun mehrere andere; so
giebt es z. B. eine, bei welcher das Bild sic11 stark ausgebiltlet zeigt, jedoch einen starken kriiftigen Ilauch erfordert, um gut sichtbar zu werden, urid cine andere, wo
bei dein ersten Hauch uur zwcifelhafte Spurcn des Bildes erscheinen, dasselbe aber sicli durch iifteres zweckmRhges Behauclieu noch bis zu einem gewissen Grade
meiter entwickelt, ond gut siclitbar w i d . Hierbci giebt
es aber auch Erscheinungen, die iu Bezug arif das Vor i p sich als Anomalien zeigeii, ihren Grund i~vohlaber
in Unreinheit der Platte oder Korper haben; so z. B. giebt
es Bilder, die bci dein Behauchen sicli stark und kmftig
eutwickelt zeigen, durch J o d - oder Quecksilberdampfe
niir schlecht herauskommeu. VOIIeinigen rundcn 1; 2011
im L)urchmesscr habenden gravirten Kupferplatten und
einein kleinern Stahlstempel habe ich auf Kupferplatten
auch Bilder erhalten, die durch Joddlmpfc tiieilweise positiv, theilweise negativ hervorgingen.
Doh die Temperatur dcr Platten und Dampfe hier
ebeofalls Einflufs hat, kaun .uicht z~veiftdhaftscyn; ich
habe hieriiber aber iioch keinc specielleren UntersuchunSen aogestellt.
W e n n ich mich hier uber diese Eiuzelnheiten so
weitliufig verbreitet habe, so ist diek geschchen, weil ich
dic Noffiiung hege, dafs einer oder der andere Physiker
dem betreffenden Gegeiistande seine Aufimrksamkeit schenken wird, und er dadurch einiger Miilie iiberhoben werden
mochte, auch kBnnen sic dazu beitragen, einiges Folgende
leichter richtig zu wurdigen.
Each meinen llteren und neuereu Yersucben mufs
ich es durchaus fur irrthumlich halten, wenn man die Entstehung aller Bilder lster Ordnung einer einzigen allge-
476
meiiien Ursache zuschreiben will; aucb Eiegt docb wobl
darin, dafs es Bilder sind, und dafs sie auf gleiche W e i s e
sichtbar geniacht werden kiiunen , noch keiii hinreichend c r Grund zu behaupten, sie seyen auf glciche W e i s e
entstanden. Liifst inan dcnii wohl etwa folgentleii Schlufs
zu : Ein breiiiiender Holzhaufeii giebt srrahlende Wiinne,
die man auf cine gcwisse W e i s e wabrnirnint; dic Sonrie
giebt strahlendc Wlirine, die auf gleiche W e i s e wahrgciiomrnen wird, mitliiii ist die Soillie eiii brennender Holahaufen?
Eine der weseiitliclien Ursachen dcr Entsteliung von
Bildern, sowolil Ister als 21er Ordnung, und die vielleicht
cine wcit griifserc Kolle spielt, nls ich bis jetzt selbst es
glaube, ist Verdunstung irgend ciiier RIateric von Seiteii
des abziibiltleiiden Kiirpcrs, und Condeiisiruiig dcr Diinste
an d ~ Fliiclie,
r
iiuf wclcher das Bild enlstcht. Hicrhcr
gehiiren dic Abbildungen voii Kupfersticlicn auf Glastafcln uiid cinige antlerc derglcichen Ersclicioungen. Die
scliwer austrocknende Kupferdruckersclirvlrzc verdunstet
allinalig, uiid dic Uunste, iiocli elie sie sich ausbreiteii
kiiniien, condensircn sicli wenigstens theilwcise a n den
sehr nnhc gegcnubcrstelrcnden Stellen der Glastafel. Man
kann dicscii Vorgnng auf folgende W c i s e nacliahinen.
Man nelimc cine gravirtc Kupferplntte, fulle dic Vertiefungen init Kupferdruckerschmiirze, reinige den Grund der
Plattc sorgfiiltig, uiid bringe iibcr dieselbe eine polirte
Metallplattc, so dafs heidc sich nur in cinem geringeii
Abstandc befinden. Nacli kiirzerer odcr Iiingerer Zeit,
je nach den Teinperaturverli~ltiiisseii, zeigt sich auf der
I'latte eiii Bild, dessen fettiger Charakter uicht zu verkennen ist. Gelit die Verduiistung e t n a s zu schnell, so
zeigt sich das Bild ctwas verwischt. Die Schwarze ist
ein schwer ZLI erschijpfeiider Quell voii Diinsteii, man
kann die geschwirzte Platte mehrfach zieinlicli stark erwiirmen, uiid doch wiihrt die langsame Verdunstung nocli
iinnier fort. Eiii so erlialteiics fettiges Rild wird iiicht
iiur leicht durch die oben erwahnten Mittel sichtbar, sondern cs liifst sich auch weitcr abbildcn; diefs ist inir ohne
Schwierigkeiten von eineln solclicu Ililde vicrinal geluiiyen, d e r 5te und 6te Versuch gab abcr iiichts inelir, die
2latte schien erscliiipft, obgleich das Bild sich beini Behauchen nocli kraftig zeigtc. Dns Merkwurdigste ist hier
hauptsiichlich, d a k die Flliche, auf welcher sich das Bild
belindct, eincn Theil der condensirten Dunste so fest hilt;
hier koinint man in die hdhasionserscheinungen. Icli habe
zwei solcher Bilder wlihrcnd 26 Stunden ontcr dcr Glocke
clcr Luftpumpe gehalten, bci einein Druck von If und 2
Linien, ohne dafs sic dadurcli bcincrkbar verloreii liltten.
Hicrher gchiiren aucli die Bilder, welchc man crhlill,
weiin inan a n die Kiirper Terpenlliiniildunste, Schwefeldiinste und dergl. condensiren Izfst. Die feinsten Ueberzuge mit solclien Substanzen genugen hicr, starke sintl
sogar nachtheilig, weshalb die Vcrsuchc iiiclit iininer gclingen; das Auge darf nichls von der G e g c o \ ~ n r tcliescr
Substanzcn erkeniien, niir etwa der Geruch Anzeige davon gebcn. Icli habe sclion friihcr w iedcrholt beinerkl,
dafs iiian leiclit ein unrnittelbar sichfbares Bild erhlill.
wenn inaii ein Pettschaft vou Stahl, Jaspis, Krystall i n
Siegcllack abdriickt, und es dann auf eine gut polirtc
Kuprcr- oder Silberplntre sctzt. Aber init cinern Bildc
wird iiiclit imincr diese Quelle erscbiipft, es gclingeo 211weilen 3 o d e r 4 hintcreinaoder, 2 abcr zieinlicli lcichl,
und schcint sie erschiipft zii seyii, so darf inan n u r Erliitzung z u Hiilfe nchinen, um zu scheii, dafs sic es iiiclit
vollkoiiiinen war. Auf letztere W c i s e , aber ohne Erhitzung, erhielt icli zuweilen auf Kupfer Bildcr, bei welchen offenbar eine clieinische W i r k u n g auf dassclbe stattgefunden hatte; schleift inan solche Platten leicht und gcschickt ab, so h6rt zwar das Bild auf, onmittelbar sichtb a r zu seyn, bleibt aber als Bild l s t e r Ordnung zuriick.
Es gelingt hier aucli, positive oder negative Bilder zu
erhalten, je nachdein inan die Grundflarhe des KBrpers,
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oliue die Vertiefungen, reinigt oder nicht, jedoch ist es
nicht ganz leicht.
Es kann n u n wenigstens keinein Zweifel unterliegen,
clafs bei den eben erwzhnten Ersclieinungen fremdartigc,
a n (lie Korper adharirende Materien bei der Erzeugung
des Bildes zugleicli mit thiitig waren, und zieht man iiocli
in Bctracht, in welchcr Ziiifscrst geriiigfiigigen Quantitst
dicse Substanzen hier vorhanden wareii, so wird man wenigstens zugestehen musseii, dafs es nicht so ganz leicht
ist, Hro. F i z c a u ’ s A h l i t voii dcr Hand zu weisen.
Hierzu liomiiit noch, dafs Spiritus, Szuren, Siedcn i i i destillirtcin W a s s e r , fur (lessen absolute Reinheit man ja
docli aucli niclit einstelien kann, oicht allgeineinc Rlittcl
scyn kiinncn, urn jede a n einein Kiirpcr anliafteiitle Substauz zu cutfcmen, und dal‘s inan mit Burstcn und derglciclien wohl ctmas wegputzen, aber eben so leiclit wicd c r etwas andcres hiiianputzeii kann ; iiiinmt inaii nun
iioch die hygroskopischcn Eigenscliaften vicler Kiirpcr,
das hartniickige Anhaften einer letzten Schicht Feuchtigkcit an denselben, in Belraclit, und bcrucksichtigt inaii
ciidlich Hrn. W a i d c 1e’s interessante Vcrsuche, zu delien icli spiitcr noch ciniges liinzufugen werde, SO miifs
man wohl zugcben, dal‘s jede andere Erkllrung dcr Iiier
i n Rede stchendrn Erschciuuiigcn, welclie dieselbe allgeincin nicht den adhSrirenden frenidartigen Substanzen zuschreibt, wenn sie auch inanchcs fur sicli hat, doch immcr
auf ziemlich schwankenden Fufseu stcht, sobald sie als
allgemein gultig aufgestellt wird.
Was die liygroskopischeii Eigenscliaften anbetrifft,
so ist Glas in dieser Beziehung einer der unangcnelimsten Karpcr, hcsoiiders Kaliglas; es hat mir clicfs bei Therinometerbeobaclitiiiigen schon manche Pein gemacht, uncl
es haben wohl wenig Physiker Gelegcnheit, diefs SO wahrziinehmen, als ich, denn nicht vielen wird es gcboten, bei
R. iifter
Temperatoren zwischen - 2 0 ° R. und -32
beobachtcn zu k h n e n . Icli hoffe iiber diesen Gegenstand
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Einiges an einein andern Orte zu sagcn, nalnentlich bei
Gelegenheit der Verhffentlichung der Resultate, welche
bis jetzt rin stiindlichcr Thermometrograph ergab, den
Hr. B r e g u e t Sohn in Paris, init Benutzung eiiier von
mir ihm mitgetheilten Idee, fur mich angeferligt hat. (Man
sehe Journal des Kaiserl. Russ. Ministeriums der Volksaufkllirung. 1839. Jnni.)
W a s nun die sehr beachte~iswerthenVersuchc Dr.
W a i d c l e ’ s aiibetrifft, so habe ich bis jetzt nicht Gelegenheit gehabt, dieselbeii zii wiederholen; ich habe aber
eine Reihe anderer angestcllt, die wenigstens dafiir sprechen, dafs, weiin dieser Gelehrte auch wirklicli nicht den
wahreii Grund der Erzeugung dcr Bilder aufgefuaden
haben solltc, er doch auf ein wichtiges, dabei in Betracht
kommendes Moment aiifinerksain gemaclit hat, was von
andern vor ihrn nicht beachtet wurde. Doch hieriiber
das Weitcre in einem folgenden Artikel.
111. [Jcbinr (lie Sl&rke tier lherrnocfekIrischen Slriirnc
zwischen Metallen; con Dr. H u n k e l .
I n einer fruhern Abhandlung (S. 197 dieses Bandes der
Annal.) habe irh die Ordnung eiiier grofsen hnzahl von
Mctallcn und metallischen Miiicrnlien in Beziehung atif
die Eneugung thermoelektrischer Strbme durch Erwtirinung augegeben, oline jedocli eine ntihere Bestiininung
uber die Sttirke der verschiedenen Striiine mitzutheilen.
Ich habe diese Verhtiltnisse fur die Metalle in dem letzten Winter noch genauer verfolgt, und will dic erhaltenen Resultate im Folgeiiden darlegen.
E r h i t z u ng
u n d Tern p c r a t u r b e s t i rn ru u n g.
Die untersuchten Metalle hatten, wenn Pie dehnbar
waren, die Fonn von Driihten oder Blechen; waren sie
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