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Ueber Metallreductionen durch andere Metalle auf nassem Wege.

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VIII.
Ueber MetaUreductz'oiien durdb nndere J!,!,etnlle auf
nntent W e g e ;
vom
Hrn. Prof.
L6
c II E h in Breslati.
(Zmcite Fortfetrung der in d i d Ann. Bd. IV. S. 291 BIitgcthcilttn,
Die erne Fortfetzuog Bndet fch im Bd. VI. S. 43 diel: Ann.)
1.
Silberfalze.
5. HolLtenfiures Silber. ~ n t e Warner
r
mit deli
Metalleii i n Uarihrung gplktzt, wird das Silber v o n
cben den Metallen nitt langfnrner rediicirl, voii dcneti
ilas i'cl~\rcfelTaitre Silber reducirt wird
, aticli
Lleibt
il ils ko 11le 11la ilr e Si 1ber be i d e 11j e 11;6 c 11 A l e i n 11c II 11 t i ver-
,
tiiidcrt welclie anf dus I'chwefell'aiire
n;clit e i i p
wirken. \'Visniiiili jcdocli rediicirt diel'es Sdz.
Eh ~ l ~ n l i c l i Verlialteii
es
zcigt pliospliork~rresSi1bcr, e i n fehr verfcliiedcncs liiiigegen
6. chromfarms Siliwr. lliel'es Solz, welclies im
reihcn Zii flail de vOll lio ni 111en 1111 a 11 fl as! i cli i 11 t T a ITcr
iR,
erleidet, wenn es 11nit.r WaiTcr n i i t den Aletallen
in Brriil~rutiggefelzt wird, utimittelbar keine Versiiderting ; nach lYugerer &it Iiingegen,
iiiid
itamcntIicIi
wet111 die M e t a l l e fich a d Kolieii des JT'aiTcrs odcr
d e r Luft zu oxydiren anfangon, wird es zerl'etzt. Diircli
Blei, Zinn und Eilkn wird d a n n eiii braunes l'clilariimigee u n d bei dGii erRcli Mctallcn e l w a s nietallifcli
glYnzendes, ditroli Link ein rcllwarzbraulies dendriti-
&lies und durcli Arfenik eiii nielit griines Pulver m e -
c * 3
gefchieden. Kadmiiim allein Rellt daa reine Silber dar.
Kiipfer u n d Qiiecklilber zeigen n a h nacli melireren
VVoclien eiiie Ein\virkiing, die aber eiiizig iitid a h i n
darin befielit, dal's die Fliilfigkeit, das W a l l k r , e i t i e
gelbe F a r t e aniiinimt - was aucli in allelr Fallen S t a t t
fiiidet, i n wehheri eine ZerhhlZiiiig bewirkt wordcn ifi
oliiie dnfs jedocli dorcli diclb bcidetl Metalla c - i i i
R i e de rl'cl ila g bc w irk t \v i rd. Spi c fsg1a riz tiii d 157smutli Gild oliiic Tyirkiiiig. Die angegebct~cverfcliicd c r i e U cf'cl ia& I iI ic i t d cs a t i s;; el'cl iie dc iie ii 1' ti1 vcrs b crtilit ofl'eiibar daranf, dars v o n den verI'cliiedene11 RIetallcri aiifszr dctii Silberoxyde niclir oder wenigcr vollfisiidig ancli dic Ctiron1l';iin-e redircirt worden ifi, ~ P S
niis~el'cliicdene Pulver beim Blci iiiid Zinii c n t l i d t
deinriacll tieberi deni S i l l e r aiiclt braunes Cliromoxyd,
d n s d i i i d i Arl'eiiik dar~cftrllIcnebcti dciii Silber griini\s Clironiox;\.cltil. € i i r i ~ c ~ Z
e ni n k rediicirt aticli die
C I ~ r o r n h r evollfisiidig nnd das Alisgefcliicderie ifi
eiii GeinenSe vori SilLer zitid Clirom. Uei eiiiigeii erit1i;ilt a n c l i der Nicdcrfclilng die Vcrbiiidiiii 6 der Cliroiiifriire niit dcm Oxyd des rcducireiideii hIetalls, w a s
lwi E i ~ i w i r k u n gJes Blcies iind wolil aiicli des Eifcris
der Fall zti Icyii Cclteint. Merkwiirdit; ili die Bel'cliaffelllieit der E'Iiifiiskeit , des Waflers , linter w c l c l i c ~ r ~
eiiie fo'olcne Eiiiwirkiuig S h t t gefutideti h a t , dieLs ift
n ~ n i l i c h ,\vie angegebetr, gelb gefiirbt tiiid rcagirt I'clbG
bei E;~iwirkiiiig des liiipfere u t ~ ddes QneckGlLers
Jctitlicli als Clirotlil'Yurc lialtig oaf elfigratires Ulei ciii,
obcr niemals zcigt lie Spiircn yon dern rcdiicireiidcn
Met& aiifgcliifi iind wirkt dalier weder aiif Scliwefelwderfioff, nocli bei der Reduction durch Eilen und
Kiipfer ouf blaiifauree Eifenkali.
-
I 490 I
Irn Ammoiiiak aufselofi, briiigt Z i n n , Eifen,
@ueckfilber kciiie VerSnderuii;; liewor. Ziiik n i i d
Kadmium wirkcu fo, wic n n l das Salz LlLli, 11111lclineller, durcli das erficre w i r d dalrer das deiidrilifche dunklo Pulver, Silber und Clirom iind durcli das
zweite reguliniCc11es Silber aiisgcfcliieden. Kiipfcr
wirkt fclitiell eiii iind fdlt ein graiies P d v e r , wolrl
ebenfalis Silber mit Cliromoxj-d. Blei rediicirt 811f a n p blol's Silber, daiin abar l'clieidci cs eiii rcllrvnrzcs d ~ l l d r i t i k l l c sPiilver a b , iiiid da die Aiifl6l;irlg 211glcicll eiitf5rbl, wirti olilie dal's c ~ i r o ~ l f i i I I ~Ulci
? S gehildct wird, Ib zeigt dicl; a i l , dal$ zuslcicli die CIrronih i r e redticirt wird. Il'eiiii Jas Uleikilc1ie.n 1'0 i n
die FliilEgkeit gcfiellt wird, Jars eiii T l i r i l daraiis
Iiervorragt, 1'0 Icst Iicli anfniigs a n diel'eiii Tlieile 60bildelcs clironilbures Ulci an.
Aiicli liier fiiidct nian in allcn den Fdlen, in wclclien eine Zcrl'clziiiig S l l l t gefiiiideii u n d aoLci iiacli
kiirzcrer oder langercr Zeit rrlles Silber vollfiriidis ailsgcl'cliieden ifi, kcine Spiir von dcni rcdiicirciideii M e tall0 aiifseliirt, es ley denii, Ja's die Fliiffigkcit vie1
freies A a ~ m o n i a ke i i t l i i l t i d JPS rccliicircide I\Teia11
iin Znfiande dcs Oxyds in1 Aniiitoniak aii11Sslicli ifi.
Die Ergebriire iiber die Rediiclion dcr &Iberfalze
diircli die verrclliedciicti RIclalle Gild folgeride :
Qticckfilbcr rediicirt iiiir die aiiflijsliclien Salzo
vollfiliiidig, aiif die nnaiiffijsl~clieiiwirkt es lilic
felir rcliwacli eiii, iirid auf dic an~~i~oniakalil'clicn
Doppellalze gar niclit.
a. Kiipfcr rediicirt wolil alle Salze, befonders leiclit
beim Z d o b yon Ammoniok. Das clironil'iaare
1.
c
49'
1
,
Silbcr laingegen an Gcli niclit fondern nur beim
Xiiflirz von Atnrnoniak.
5. \ ~ i m i t t l a rcdiicirt d s c r detn frlpelcrfaiarcti id
kolilcnfaureat Silbcr keiit riidcrrs Salz iind aiicla
bei Jiel'cti liiirt dic Wirkiiilg Lcitii Ziifalz voia
A ni tiio t i iil I; niif.
4. SpirfeaIaiiz vcrlialt ficlt ziemlicli wic WismaalIt.
5. IHci rediicirt allc Silberl'alze, aitcli das Silbcrammo t i ia k i t t t d d i e am ti1 o t i i il k a1i Tcl ic ii S i I berl'it Izc,
iiiir ifi bei dicl'en die Wirkung riiclit lo rrfclt,
\vie bei dcii einlhclicn Salren.
6. Xiitti rcdaicirt dits Silbcr 4119 d l c n Salzcti, pias
Jciii I Ioraifilbcr aiispiottitiicti, aiif wclcltes es iiiar
I;Iar 1atisl;ni iitid laiclit vollfi~itdigcittairkt auf
dic atit nioiair kali I'clic: Ail %iXii
t i g . dcs Si lberas yds
w i r k t vs gar tiiclit eiii, utid voii dcti i i t i t Attitiloiiiitk VCILIZ~CII
S i l b c r L l u n rcditcirt es iiiw Jas
GII~.cterliurcwtid ia Scriaager M e t i p das IloriiGlb4.r.
7. I',ift:ta rcclitcirt allc Salze, dns fillpctcrfaiire Si!bcr
a i ~ c i p i o i ttiieai
i
Leitii VeriaiiTcltcti ntit A ttintotiiok
liiiippii iIi es oline rllc Il'irkiiiig ittid cbetr lb
a i i f clas AtitniotiiokIiltcr.
0. Ziitk rcdiicirt olttio Ausnrlime allo aiigcfiilirle
Vcrbi ad u it Sen '1.
,
')
Es id drlict rin Drtackfelilrr, wclchea ich gcT;lli3R xu bcrichtigcn biire, wcnci cs in dcr crncn Fortkrriiag dicfrs A d r a m s , C dicC Ann. J, 1816. St. I. S. 47. 2. 15 V. 0. bri dcr
AiVMiici- tlcs Fchwfelf. Silbrrr im Animonink litibt : und
Zink und Wirmuth
iR ohne,Witltung, es rnufs Zinn
heifsen.
-
And.
tl. Phytk. B.8.5. Si.i.J.i85.
St. I a.
Kk
z
49=
1
g Kadminm verlillt ficlr \vie Zink 3.
Das cllroniraiire Silber zeigt i n fofern ein verrcllieclenes Verlialien 211 deli Metallen, als die
10.
andern Salzc, weil iiebeii dem Silberoxyd aircli
die Clironlrsiire diircli melircre Metalle eine Hediictioii erleidet, wodurcli niit dcni Silbcr aiicli
d i e in verfcliiedeneni Grade desoxydirte Cllronrfzilrc niis d c r E'liil'fi~keitniederhllt. Eiii Verliaitcii,
welclies mohl immer eintreten wird, w c n n die
3Tet~IlCalzcaiis eitier folclien lMctalKii1ra sebildet
find, welclle VOII dcm rediicireiidcn h I e i o l I cine
Desoxydatioti erleiden kijiiiicii. In der Tlrat zeigt
aiicli arCenig und arfenikfaurer Silbcr cine i i l l r t liclie W i r k i i i i g wie das cllromlaure bci dcr lteductioii durcli Eil'en illid Zink.
-
11.
,
K u p f e r f a l r e.
Rei diefern Metalle ifi z w a r der l!iiIerfcliied niclit
felir bedeiiteiid, wclclier i n der W i r k u n g dcr melir
pofitiv elektrifchen Metaile aiif die vcrl'cliicdciieii Salxt.c?
,
Statt findct ifi aber dennocli fehr wehitlicli, wie aiis
Folgeiideni licrvorgelit :
1. SdpclerJ;liir*es h'iup fer wird rediicirt diircli
Zink, Ulei, Lirrii uiid Kadmiiini, Iind zwar iiacli dicleer O r d n u n g i n Hiiificlit der Sclinelligkeit niit wclcher allcs Kupfer ausgcl'c~iiedciiwird. Eifen wirkt
auf die volllroniincn neutrale Aufliiliing iiiimit!elbar
,
a)
Mit Nickel und Kobalt, welche dcm clektrikhen Verhalten gcmd'fi
ebcnfall. das Silbcr reduciren mtiDen, hrbe ich , wic brrcits
frillier vngegeben , weil ich lie niclit im reinan Zunrnde bcfur, k i n a Verfucha rnltcllen konaco.
c
493 I
nicllt e i b , lbndern erR nacli langcrn+3tehen beim 211tritt der Liift iiberzielit es Gcli niit nietalli€chtwi Kapfcr, aber die vollkoninitie Aiisl'clieidun~alles Kiiplera
gelit felir laiigl'am voii Slnlten. Dci d e i i ~gcwiiliriliclie~~
iiiclit vollkoniinen neiitralcn Salze crfolgt das Uebereielien niit Kuy'fer Lclinell. Arfenjk jvirkt f'cliwach
uiid iiur irii Anfange eiri, W i s m i A u n d Spiefsglanz
find olinc W i r k u n g . Ds3 reducirte Klipfer erfclieint
niir daiiii m i t vollkoninineni Clnnze iiiid fciner eigentliiinilicl~enFarbe, wenn ee durcli Clei oder Eifeii dargbficllt wird. Beiin Z i i i k c ~ f o l g t ,wic bekannt, eine
Verbitidnng d e s reducirlen Kiipfcrs niit Zirik ZII ciiier
A r t X4eliing, welclie ficli als fcliwarzes Pulver darfie1l.t eiiic iilinliclie W i r k u n g zeigt Kadriiinni iind
beini Zinii f;illt V O I ~Aiifiiiig aii niit den1 rodiicirten
Metoll niich das gehildetc Zirinoxyd niedrr. Nocli i f i
ZLI benitrken, dal's die hlanc Farbe der Kiipferaiiflafling bei Einwirkiing dcr weifsen iind mit der Salpeterl'iurc farblolk Salze bildcndeii Rilctalle iiaclt Vcrlidtiiifs des aiisgel'clliedeiien Ktipfcrs iit die griine iibergelrt, o i q e n o n i m c n beini Ziiin bei welclicm lie, To
Iange iioclr Kupfer aiifgeliifi ift iiiinicr b l a i ~bleibt,
ntir notiirlicli ininier bIaiTcr wird.
Iiii Aninionialt aiif6elGfi, wird es mi fchnellficn
von Ziiik mid Kidmiam n n d zwar ini vollkonimuen
metallifclien Ziifiandu aiiy$cliieden. Z i n n iind Arfenik bewirkt zwar eine Z ~ t . r k t z ~ ~abcr
l g , keiiie Reduction. Bei dcrn erfierii fdlt pin grii~iliclr weifses
kiirnigee I'nlver
welirfclieinlicli eine Verbindun6
d e s bafil'cl~cnK i i p f e r h h s niit Ziiinoxyd
bci den1
zweitsn StBeelTcl~esGriin nieder. Wismiitli Spiers-
,
,
,
,
-
-
glans, BJei m d Eifea Cind ohne Wirkung.
Kk
t
c
494
1
t. Gchwefetfnures Kupfer. Diefes oerlialt fich
ziemlicli tvie das lalpeterf'anre, niir m i t dem Unterrcliiede, daCs es voni Eireii fchnell zerf'etzt w i r d , wobei ficli anfarigs das Eilkii niit reinern nielallirclien
f[upfer iiberzielit fpstcr aber ein donkelbraunes Pu1vex*abfcheidet cine Verbindnng des Kupfers mit bafir&em fcliwefeH'aiiren Eifeiioxyd. Arleiiik wirkt gar
&lit ein und Ulei iiiir Iehr fchrvach.
Das m i t Ammoniak verfetzte unterrclieidet Gch
y o n der falpeterraiiren VerbinrliinS, Jars cs vom Arfeiiik vollkonimen zerfetzt w i d , iiiderii ficli Sclicelfches Griin bildet, dal's Kadniiuni niir einc Celw unbedcutcnde Reduction, uiid zwar niir in1 Aiifaiige, Iierv o r b r h g t , d a b z i n n oline W-irkung ifi und Ulei nur
IarifiIhrn iind wenig Kapfer rediicirt.
3. Saizfaures KiipJw. Diefee Salz, dos ainzigc
yon allen, wird vollkoninien v o n Wisrniitli zerfetzt,
o h n e dafs jedocli die geriii~fieRlenge Klipfer rediicirt
wird. Vielmelir w i r k t dieles Metall i n der Art eiii,
dafs es Iicli mit cirieni Theile SalzCs~~re
u n d Sauerfioff odcr r n i t eincrn Tlieiic Clilor verliiidct, wodiircli
das K u p f d a l z (DopI~cltcl~lorkiipfer)
in falzfaiires Kiipferoxydd oder r?infacliesClilorkupfer verwaiidelt wird,.
wclclies airs der Aiilliift~iigniederhllt ziigleicli m i t d c r
gebildeten V\'isniutliverbindunS. Dalier fiirbt hcli beidiefer Ei iiw i r k ling die Kit p feraii flij 1;t n g a i i fan 5s d iinkelgriin d a i i i i braun, wolei ein wcbilkes Pulver niederfallt, welclies beim Verdiinnen mit WoITer bedeutend vermelirt wird. Aelinlich tvirkt B1ei und, jedoch weit fclirviicher, Spiefsglanz und Arfenik, ja metolliCcl~esKiipfer M b f i bringt in fofern eiiie Pliriliclia
Wirkung Iiervor, d a es, bei liinreichend langer Eind
,
,
,
I 495 I
wirkiing ant diere Anfldhng, allee Kiipfcroxyd i n brlifches Salz verwandelt iind dnlier aus der Fliirfigkeit
n;ederfchhgt. Aucli bei den iibriGen Metallen welchc dns Kupfer an9 diefern Salze vollfiniidig rediiciren,
erfolgt ebenfalls nacli eiiiiger Zeit dic Bildung dee Ti&l'auren Kiipferoxydiils , wie nanientlicll be; Kadmium,
Z i n n u n d lelbfi beim EiSen. Will man dolier aller
Kiipfer metallifcli ausl'cliciden, fo mufs man yon Zeir
zu Zeit die Atlflafilng mit WalIkr verdiinnen.
Mit Ainninniilk vcrmil'clit vcrlialt es fich i n dar
Art, dufs es voni Kadmirim vollfihidig reducirt wird,
einc gerinse M e t i g e h l l t uls bafil'clies Kilpferfalz ]lieder, dnfs das Eifcit iiur eirien Tlieil Kiipfcr reducirt,
dofs vom lJlei cine gcritige Mcnge rediicirt wird, voni
Zinn liingegen gar keiiie Wirkung Statt findet, u n d
eben To von Wisniutli iirid Spiel'sglanz.
4. Kupfemrnrnoninh. DieSc AiiflGf~ing w i d vom
@;fen, obgleicli niclit lo vollkonimen wie voni Zink,
rediicirt , wobei das Kiipfer vollkomnien nietallircIi
ficli darfiellt. Kadminm, ArSeiiik iiiid Zinn zerletzeo
zwar diel'e Verbindong, reduciren aber wsnig, a u c h
fiiidet man nach )anger Einwirkiing nocli Kiipfer aufgC16fi. Blei zcigt kaum Spiircn von lieduction, ob es
gleich felir angegriffeii , oxydirt , wird. Wiemutlr
iind Spiefsglanz find oline alle Wirkiing.
Das Ergebnifs iiber die Hediiction der KiipferLlze diircli die mehr pofitiv elektrifchen Metalle iR
derniiacli fotgendcs.
1. Zink ifi dns einzige Metall, welclies alle angofiilirten Varbindiiiigen des Kupferoxyds lowoh1
rnit Sitiiren als mit Amnioniak, Ja niit beiden
zugleioli vollhndig reducirt.
,
I 496 1
Kaamium rediicift ebenfalle alle 3 Salze n n d dae
ralpeterfmaure iind CalzIBure Kupferanipioniak, auf
das I'cllwefelfaure Kiipferamnioniak iirid das reine
Ku p fera r i i ni o 11i a k \v i r I;t es t i u r ii 11 bed e u t e ri d ei 11.
3. Eifeti reducirt die 3 Kupferlalze, dao iieiitrale
lalpeterfaure erfi naclr eiuiger Zcit vollltommen,
das Kupferarnmoniak liiiigrgen nnd dae falzliure Kupferarnmoniak niir mini Tlieil, aiif 6 1 1 ~ terfaiiree und Cchrvefelfaureri Liupferamnroniak iR
ee ohne Wirknng.
zerfetzt, ohnc je4. Zinn reducirt die 3 Salze
docli ZLI reduciren, das CalpeierTaiire iiiid falzlaure
Kupfcrammoniak ; aiif eirifacliee uiid fcliwefelL u r e s Kupferitrimoniak ifi es oliiie Wirkung.
5. Blei reducirt I'cliiiell a n d v o l l k i i i d i g I'i~lpeterlhure8 Kupfer iiiir Zuni Tlieil lchwefella~iree, und
zerfetzt, oliiio Ileduclion, das MzCaure, wabei dar
gcbildete 1-ioriiblt.i niit eiiifacliern Clilorkupfer
oder bafifclieni Kupferl'alz niederfiilh, a u f Kupferaminonirk und die Verbindungen von Cchwefelh r e m und lalzlhiirein Kiipfcr mit Arnmoeiak
v i r k t es nur iiii Anfaiige ein iind iiberzielit bclr
niit Kiipfer auf I'alpeterfaureo Iiupfcratnmoniak
liat ee gar ksiiie Wirkung. Man k a m n jcdoch
Ieicllt geUufclit werdeii, indena an1 Blei fich e i n
blaiier kryfiallinifclicr Kijrper, atilegt welclier jedocli niciits anderes, als eben falyeterfaures Kupferamriioniak in. Das Ulei h a t n ~ ~ i l l i c die
l i Eigenfcliaft dais aufgekiffe S d z e leiclit daran kryfialliGren was, wie ich glaube, nucli l"110n von
A n d e r n wolirgenommtn worden ill.
6. Arl'enik reduoirt dae Kupfer aue keiuer Verbin-
3)
,
,
,
,
,
t 497
I
dung. Ueberlianpt wivkt eu cruf dio Ktipferf'~~
niclit ein felir unbedeutend r n i lilpeterfiuree.
Beim Kupferanirnodak m d den ammoniekrlifclien Knpferlilzen befieht die W i r k u n g i n &P
Auel'cheidung des Kiipfers ak Seheell'cliee Gralr.
7. W i c m u t h zeigt keine Wirki?ng, eiisgenommca
dare ee das ralsfa'auro Kirpfer aieM'ch fcl'chnrll z o w
refst itnd Clilarwismutln snit Clrlorkupfer niedem
I'clllsgt oltiie eine Spiw von Reduction.
a Eben b verkPlt fidi Spiefeglanz.
,
111.
W
i smu
t
h f a 1 z a.
Bei der W i r k u n g der 1Met;llle atif diefe Sdze hdet kauni ein Utiterfchied bei den verl'cliiederien Saure;; Statt. Die Verfnche Giid dilielt blofs init I'alpdterfairreni nrid l'dzl'aurem Wismnthoxyd , beidc durch
i h r h l i i i f f i g e SYure aufgeliifi, engefiellt morden. Die
Ergebiiilre waren :
D n s W i s m n t l i wird aus beiden Salzen fclinell
ucid vollkindig reducirt darcli Zink, Kadmium, Ziiiii
nnd Eifcn; dabei erfolgt naclt einiger Zeit, w e n n
Mnrlidh die freie Satire dtirch doe reducirende Metall
gehttigt ifi, die Ausfclieidung des neutralen w i s niutlifnlzee, welclies jedocli i n der Folge ebenfalls, obgleicli felir langlam rediicirt wird, fulineller weiiii
voii Neuem Sa[ure zugefetzt wird. Das reducirte Metall erfcheint immer als ein grimes oder fchwurzes dendi.itirohes Pit1-r olino allen Metdlglanz, ausgenbmm e n iin Anfange beim Eifen. Bei Einwirkung dee
Z h n e und des Eil'ens geht die Rediiction rehr ruliig
u n d ohno Lnftentwickhiing vOk1 Statten. Beim Zitik
und Kadmiunr hingegen ill die Einwirkung relir lief-
,
c
498 I
.tig mit vieler Luftentwicklung uiid bedeutender Erwitrmiing verbunden. Blsi bewirkt zwar i n ~AtifanSe
cbeiifolls Reduction, abcr lie liiirt bald aiif. Kupfir
ifi auf die M‘ismullifalzc o h e A’irkung, iiiir wird e s
yon der freien Sriire der AafloftinS aiigegrinhn, aufgeliifi iind voii dem nacli S ~ t ~ i g i i nder
g freien Sqnre
fiiederfallenden neulrnlen Wisrnutlfalze niit eineni
grauweiken kryfiallitiifclien l’ulver iibcrzogen. M a n
k a n n d a l i e r leiclit gctiiurclit w e r d e n 11nd eine Reduction wrlirziinelimen g l a i i b e n wie aiicli in der That
die Angabe in allen Lclirbiiclierii lpulet *). SpiLfs-
,
.)Es kiinnte auffallen, dsfs diefer Irrtlium , n-ahrlcheinlich r o n
Betgmanns Stellung der beiden Metrlle in fciner Verwandtfchsftstrbelle herrihreod, i n allen LeI~tbilcIierii und felbfi in
dar iieuefic von Berzelius aufgenammen worden i R , da doclr
dar Kiipfer nirhr negativ elektrikh a l s das Wismet!i , untl es
doch sllgen~einesGefetz bei der Reduction der Metalle iR, dafs
d a s reducireude mehr pofitiv als das aurgel;;lte feyn muk. El
vcrliert jedoch alles Auffallende, wenn man bedenkt, dafs die
clektrifche Stellung bei rnnnchen Metallen noch nicht Beher
ausp.emittelt worden iR, ja dafs togar die Ergebniffe, welche
hierUber das Eleltrometer darfiellr, nicht felten denen widerfprcchen , welche durch das Frofcbprgparat erhalten worden
find, und dafs beronders bei Einwirkung suf fliiflige Metallf a h e leicht Umfiiinde eiotreten klinnen ,wodurch W i r k u n g e n
bervorgebracht werden , welche d e r elektrifcben Stellung des
aufgeliiften zu dem in die Aufliifung genellten feficn Metalla
entgegengefetzt find ; wie ich in: Verfolge diefer Unterfuchung durch mehrere Beifpicle zeigen werde, und die feelbit in
d e n bishcrigen Angabcn vortornmen.
In Hinlicht dcs Verhaltens vom Kopfer zo den Wirmuthfalzen rerdient noch crwihnt
LO
werden, dsfs pott in reinem
1259 dcbfrornrr Obsrro. chymlc. in dot Abbrndlunp ds Wit.
t 499 J
RiKnt iR ebenfalls oliiie W i r k u n g , die a n ~ e g e b n edes
Kiipfers aiisgenomnieii und Arfenik bring1 &lit die
geringfie V e r ~ n d c r u n gIiervor.
,
IV. Reduction der Spiefsglanzes.
Diefe V e t T d l e find einzig n n d allein niit dcr Spiersgli~iizbuller angeftellt worden, w e l c h jedocli, da fie
.
in reineni g e f ~ t i g t e nZufiandc kauni zcrk'elzt werdcn
kann, mit etwas S a l z h r e verdiinnt worden i k
Die Ergcbnilre waren ganz glcich dciieii d e r Wi3miitlia~iIlijIitng,d. 11. das SpieTst;lanz wLirde ebenfalls
dltrcll Zinh, hrcirIniium, Zinn u n d Stfen reducirt
iuid zwilr aucli i n Gefialt cines fcliwarzeii dendritiL l i e n I'ulvers, u n d cben Co findet aiicli liier, ~ i a c l i d e m
das rediicirendc Metal1 eine Zcit Iang eitigewirkt hat,
die Ausfclieidung eiiics weifsen Pulvers, bafil'clics Salz,
(Algarot11 -Pulver) S t a t t , ails welcliem diircll lrngere
allcs
Mctall regulinifcl~dargefiellt w i r d
Einwirkii~~g
,
Blei, Kupfer Litid Ar-eenik z c i p i i dnITelbe Verhalien
,
wie znni W i s m n t l i f d z e . Wismuth vcr11~Itf i c l ~wie
das Blei, d. 11. cs rediicirt anfangs etwas SpiefsgIanz.
mutho p. 160 das Kupfer zu den KIirpern zi!llt. welche das
Wismutbrdlz aicht prxcipitireo.
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