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Zur Galvanometrie.

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doch interessant, denn einen so starken Strom )vie den
ihrigen, dcr, wie man sieht, den der Daniell’schen Kette
bedeutend iibcrtrifft, besonders bei kleinen Widerstanden, hat a a n bisher uoch nicbt init Einer Flussigkcit
hervorgebracht. Eine stctc Erneuung der Cbromlfisung,
bei etwas geringerer Concentration als die angemandtc,
vcrliehe ihrem Strom viellckht auch die fchleudc Bcstsndigkeit.
VII. Zur Galuanometrie; OOR Pro$ P e t r i n a .
I c h hnbc vor zmei Jahren in v. H o l g a r ’ s Zeitschrift,
Bd. I, eine Methode beschrieben, nach der man empfindliche-Galvanometer graduireu, und clektrische Strilme beliebiger Grirfse auf die leichteste W’eise messen ,und vcrgleichen kann.
Diese Methode besteht kurz in Folgendem. Nimmt
inan eine Quecksilberrinne von 4 Quadrntliuien Querschnitt , 1iiFst durch sic einen elektrischen Strom gehen,
nilnilit die Drahtenden eines ernpfindlichen Galvanometers, tind tnucht sie in die Kinae in verschiedenen Entfernungeii von einander ein, so bekommt man im Galvanometer Striime, deren Grofsen sich zu eioander verhnlten, wie die respectivcn Enlfcrnungen dcr Drahtenden.
Diesc nehauptuog wurde im Bd. LVI S. 328 dieser
Aniinlen in hbrcdc gestellt, uud meine bletliode iiicht
allgemein anempfolilen, weil sie ntir dann eine Annlhcrung gewahren soll, wenn der Widerstnnd der Quecksilberrinne zwischen deli Drahtenden des Galvanometers
gegen den der Kctte und des Galvanonietcrs sehr kleiu ist.
Es sey mir erlnubt in der Kiirzc zu zcigen, in \viefern sich meinc Methode, im schlimmsten Falle, von der
iiiatheinatischen Wahrheit entfernt, damit niciit Jemand
durch jenc Bemerkung zu seinem Kachtheile abgehaltcn
,
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w k d e von dieser so vortheilhaftcn Methode' ciuen Geb r a d zu machen.
Setzt man den Widcrstand des Quccksilbers zwischen deu Drabtenden bei der Eiuheitsentlernung =r,
den Widerstand der Kette bis zu dieser NebenschlieLung =r', uud den des Galvanometers = r " , so bekommt man nach der Ohm'schcn Theorie e h e Stromgri5lse Q im Galvanometer:
wenn k die elektromotorische Kraft vorstellt.
Vcrschicbt man jetzt dic Drahtcnden, 60 bat man
dadurch sowohl den Widcrstand r als r' geiindert, und
zwar hat man r' urn eben so viel vcrmindcrt urn \vie
viel r vergrbfsert worden ist, da nach meiiier Angabc
die Drabtenden der ElektriciVatsquelle in die Eodpunkte
der ganzen Quecksilberrinne eintauchen. Fur diesen zweiten Fall ist die Stromgrirfse Q im Galvanometer:
k(r+w)
Q= ( r ' - w ) ( r + w + r ' f ) + ( r + w ) r f '
'
wenn Uberdieb w die Grirfse vorstellt, Um welche die
Entfernung der Drahtenden zugenommen hat.
Das VerbaltniCs dieser zwei Strbme ist:
r[r'(r+r")+rr''+u)(r'-(r+w))]
( r.+ w ) [r ( r +r '1) +r r f']
=-.[I+r
w(r)- (r+w))-
+
r3.w
r'(r+rjj)+rr"
1
*
Aus dieser Fonnel crhellt, dafs lneine Behairptung
die matliclnatische Ricbtigkeit hat , wenn
odcr wcun r'=r+w ist.
In diesem Falle warc sogar mcine Methode von dein
Widerstandc des Galvanonielers uuabhsngig. In jedern
an-
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andcrn Falle begeht mau einen Fehler, der jedoch init
w scbnell abnilnmt, und bei einem bedeutenden Widerstaude des Galvanometers, fur jede Kctte, selbst im ungiinstigsten Falle, so klein wird, dafs er meit innerhalb
der Grznze der Beobacbtungfehler liegt. Folgende Beispiele luiigcn dimes bestatigcn.
Bei Wicderholuug und Priifung meiner Versuchc
bediente ich mich cines Galvanometers, dessen Gewinde
100 Furs eines 0“’,2 im Durchlnesser haltenden Kupferdrahtes enthiclt. Seiner grofsen Empfindlichkeit wegen
habc icb ihm noch 3000’ eben solchen Drahtcs zugesetzt,
rind dnnii durcli ihn den Strom von einein thermoelektrisrhen Elemente, dessen LCithstclIe ich in der Hand
cingcschlossen hielt, uninittelbar durcligeleitet.
Die YUfserc Teinperatur war 20° und die der Hand 2S0 R.
Die Sadel zeigte 3“,5. Denselbcn AusschIag gab mir
ein Grove’sches Elcmeut als die Drahtenden 0,1 in der
Rinne auseinanderstanden. Bei 9” Entfernung zeigte die
Nadel 77; 0 , und bei 10’ Entfernung. die in jedem Falle
binreiclit, 7 S i o . Der Widerstand des Elementes sammt
den Stucken bis zur ersten ‘Nebenschliehng betrug nur
2’ des obigen Drahtes.
Nilnint mail den Strom, den die erste Nebenschlie{sung gab, als Einlieit an, und reducirt die Widersttinde
des Galvanometers uiid Elementes auf den von 0,1 Quecksilbcrrinnc, so vcrhaltcn sich diese wie 1 : 1055 : 1633250.
Sucht man nuti dns Vcrh;iltniL der Stromgriifsen des
Galvniiometers bei O”,I und 10” Entfernung seiner Dral~tendeii, so hat innn i n die obigc Forniel zu sctzen r = l ,
rf=10j3, w=99 und r”=1635250.
Die Rechnung
giebt q : Q= 1 :99,993, statt, wie ich behauptcte, 1 : 100.
Da ein Grad des Galvanometers bei 10 Zoll Entfernung
seiner Drahtenden 10 Einheiten enthdt, SO fallen auf die
letzte Einheit niclit gnnzc 6 Minuteii, und dn ineine Metbodc um 0,005 einer Einheit 211 ricl angiebt, so bctr;ist
Po;qrndorlfr : \ n i i ~ l . Ed. LYII.
H
114
der Fehler im Ausschlag nur 1,s Secunde, eine GrbLe,
die weit unter der Mdglichkeit der Ablesbarkeit liegt.
Gesetzt, J c m n d hsitte einen Multiplicator init 100
Furs solchen Drahtes, uod nur so wenig empfindlich, daL
e r ohne eine Einschaltuog auch nur denselben Ausschlag
geben wlirde, so miifste man in die Formel setzen
r”=52750. In diesem Falle giebt die Recbnung das
Verhaltnifs 1 : 99,83, statt 1 : 100, also entstiinde hier
ein Fehler von nicht ganz 0,17 der Einheit, hiemit irn
Ausschlag nur u k eine Minute,
eine Grtifse, die noch
innerhalb dcr Granzen dcr feiosten Beobachtungsfchler
liegt.
Aus obiger Formel lakt sich leicht finden wic weit
man rr’herabsetzen kiinnte, ohne noch eincn inerklichen
Fehler zu begehen, und Jafs mit angebrachier Verbcsserung jeder Multiplicator d a m verwendet werdcn kiinnte.
Da sich auf diese Art bei einem und dernselbeu Ausschlag der Nadel die Stromgriifsen ziveier beliebigen Ketten verhalten wie umgekelirt die Entfernungen dcr Drahtenden eines empfindlichen , bedeutenden Widerstand leistenden Galvanometers, so kann man ihr Verhiiltnifs auf
das Genauestc, und die leicliteste Weise angeben. Bei
dem Vergleiche von sehr grofsen Striimen kann man die
R i m e vergrbfsern, und zwar mit Vortheil, weil man dadurch nicht nur an Genauigkeit gewinnt, sondern auch
den sonst so stiirenden EinfluEs einer bedeutendeii Erwsrmung beseitigt. Auf diesen Theil meiner Metliode
legc ich das ineiste Gewicht, und erlaube lnir darauf insbesonderc nufinerksam zu machen.
I ) n nun diese Melhode init einem jeden empfindlichen Galvanometer von bedeutendem Widerstapde die
genniiesten Messungen zulsfst, bei Ketten jeder Art und
Griike niirvcndbar ist, keine kostspicligen Vorrichtuiigen
und Apparnte erfordert, und von einem Jeden, selbst
cinein Anfanger, nuf die leichteste Weise ausgefiihrt wer-
-
115
den k a m , so glaubc ich, d a b sie allgemein beachtet und
anempfohlen zu werdeo verdient ).
L i n z , am 22. Aug. 1842.
VlII.
Uritersuchungen iiber die Ausdehnung der
Gase; zcveite AbhandIung;
oon H e r m I? R e g n a u I t.
(Anitales dc chimic et de p h y s i p e , Ser. I I f
v p . 52.)
In tneiucr ersten Abhandluog beschsftigte ich mich mit
der Bestimmung der Ausdehnungs - Coefficienten der Luft
I ) Tch hin allerdings cler hIettiodc
des €Jrn. Verhssers etwas zu nalrc
getreten; meine Benierkung Gber Anwendbarkcit derselben ist rwar
im G i n r e n richtig, und in soferu auch nicht iiberfliissig geweseo, als
sir die llccliogung d i m znerst hervorgehobcn hat, aber u JXlt ihr
ziir Last, es iiberselren zii linbvn, dnfs sicli, wegen der grofseo EmpGndliclildit , wclche die Galvanometer fiir gewiihnlich bctitzen, diese Beclingiing durch Eiusclialtuog einrs f'rrmden Widerstands mit eioem
Fir solche Intrirrrcicheoden Grad von AnnStrerung erfirllen I&t.
strriniente, gebe icli also gern zu, cntspriclit die Methode des Hrn.
Verf. vollkornmen ilirem Zweck; ia sie gewllirt noctr den Vortheil,
dafs die Nadel niclit ceotriscli aufgeliPngt zu seyn, oder wirklich mit
dem mngoetisclren h1eridinn den am Lirnbus abgeleseoen W'inkel LU
mactirn trraucht. Dagegen wiirdc sie au! Instrumcole, die n o r einen
kleinen Widerstad und zugleich eioen geriogen Grad von EmpfindIichkeit darbieten, nicht fiiglich a n w e d b a r seyo, weil man geo6thigt
wjre, Strijme voo selir bcdeutender Krafr zu hilf'e zu aehmen. Auclr
kaon ich ilir in der hiisfiilirung &lit gerade den Vorzug eioer gro[sen Einfaclilreit zuerkennen ; sie erlordert zwci Hulf'pparele:
eine
grofsc DrahtlBnge und cine Quecksilberrinoe (uder besser dicke Kupferstaoge) mit einer geradlinigen Tlieilung. D i e von mir beschricbeue 3Iethode bedarf deren nicht; sic graduirt das Instrument durch
sich selbst; uberditfs ist sie leirlrt aurfiihrbar, dabei strmg u n a b h h gig r o n aller Tlreorie dcs Galvanismur,.und ganz allgemein, da sie
a u l Instriimente YOO jeder Coostruction, vorausgeretzt our, Jars sictr
das Drahrgewindc drclirn lasse, gleich gut Jngewaadt wcrdeo kann.
P.
8"
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