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Prelude to Chemistry. Von John Read. XXIV und 328 Seiten. Mit einem farbigen Titelbild 62 Tafeln und zahlreichen Abbildungen im Text. Verlag G. Bell & Sons Ltd

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Areu e B u c he r
WEUE BUCnER
Prelude to Chemistry. Yon J o h n R e a d . S X I V und
328 Seiten. Mit einern farbigen Titelbild, 62 Tafeln urid
zahlreichen Abbildungen im Text. Verlag G . Bell C(r Sons,
Ltd. London 1936.
Der Verfasser, Professor der Chemie an der Universitat
St. .bdrews, gibt zunachst in groRen Ziigen einen Uberblick
uber die Geschichte der Alchemie, wobei auch die erst neuerdings hervorgetretenen Anfiinge in China, die angeblich bis
300 v. Chr. zuruckgehen sollen, beriicksichtigt werden. Sodann
behandelt er das alchemistische Schrifttum und in zwei weiteren
Kapiteln den Stein der Weisen. Das Schwergewicht des
Buches lie@ in den hieran sich anschlieaenden Kapiteln, die
sich eingehend mit vcrschiedenen alchemistischen Werken
des 17. Jahrhuriderts befassen. H a t Read schon bei der Behandlung des Steins der Weisen die Abbildungeri des 1677
zuerst veroffentlichten ,,Mutus Liber", eines Buchs ohne
Worte, besprochen, so lenkt er hier die Aufmerksanikeit auf
die von der Forschung noch kaum beriicksichtigten, reich
mit sinnbildlichen Darstellungen geschmiickten Werke, die
von 1618 an bei dem Frankfurter Verleger Jennis erschienen
sind, wie Michael Maiers Tripus Aureus, Sjmbola Aureae
Mensae und Atalanta Fugiens. Das letzte Werk bringt nicht
nur ausgedehnte Parallelen zwischen den alchemistischen
Vorgangen und der klasvischen Mythologie, sondern auch
- etwas einzig Uastehendes - eine Reihe von Kompositioneri
zu alchemistischen Testen, was Head zu einer interessanten
Darlegurig iiber die Zusammenhange zwischen rUchemie und
blusik veranlallt. Resotiders dankenswert ist (lie Reigabe
zahlreicher Abbildungen aus dem so seltenen Viridariurii
Chymicum des Daniel Slolcaus (1624) und ihre genaue Hrklarung, ohne die der heutige Leser kaum etwas nlit ihnen
anzufangen wuRte.
Unterstutzt durch zahlreiche Abbildungen, gibt Read
ein anschauliches Bild der Alchemic, wie sie sich in der
ersten HWte des 17. Jahrhunderts darstellte. Zwar fehlt
es nicht an Hinweisen auf friihere Anscliauungen. aber auf
den Versuch, die einzelnen Zeiten nach ihrer Verschiedenheit
zu kennzeichnen und so zu einer Bntwicklungslihie der Mchcmie
zu kommen, ist verzichtet worden. Damit hangt IS wohl
auch zusammen, daW mehrfach fur irgendwelche Gedankeng b g e Belege aus verhaltnismAfiig spater Zeit angefiihrt werden,
wo es moglich gewesen ware, sie in vie1 friiheren Zeiten riachzuweisen. Unrichtig ist die Angabe, Paracelsus habe die %ah1
der alchemistischen Prozesse auf sieben beschrankt ; die
Siebenzahl findet sich, neben der Vier- und der Zwolfzahl,
rnindestens schon seit Beginn des 14. Jahrhunderts. DaW
Isaak von Holland n k h t ins 15., sondern friihestens um die
Mitte des 16. Jahrhuuderts anzusetzen ist, ergibt sich aus
den Forschungen Edm. v. Lippmanns und Hollands Erwalinung
in Handschriften dieser Zeit. Die umfasseriden Schrifttunisangaben sprechen fur die ausgebreiteten und sorgfaltigrri
Studien des Verfassers; doch vermillt man z. B. die grundlegenden i1:erke \-on Hicska (nur die Tabula Srnaragdina
und ein kleinerer, in den .Innales Gu6bhard-SbvCrine 1934
erschicriener Aufsatz sind angefiihrt). Solche Einzellieiten
konnen jedoch den \1:ert des Buches nicht beeintrachtigen,
das dem mit dcr .\lchemie noch nicht Vertrauten wie deni
Kenner gleich riel zu bieten hat; es sei daher auch den
deutschen Chernikern empfohlen, zumal seine klare und
einfache .kudrucksweise keinerlei sprachliche Scliurierigkeiten bietet.
W . Ganzenmiiller. [BB. 113.1
Verdiente Deutsche und ihre Ruhestiitten in Berlin.
Herausgeber und Verlag I,. Michalski, R1n.-Schiineberg.
Yreis geh. RM.2,75.
Der Autor stellt diesem Friedhofsfuhrer folgende Worte
voran :
Die Graber unserer groaen Vorfahren und der Cefallenen fur
Deutschland sollen ein Wallfahrtsort des dankbaren Vaterlandes
werden.
Es ist gut, sich das Leben und Sterben unserer groDen Vorfahren vor Augen zu halten, jener Manner, die es oft aus dem Nichts,
kraft ihrer unwandelbaren Zahigkeit und ihres Arbeitseifers x u etwas
gebracht haben.
Die gefallenen Helden der nationalsozialistischen Bewegung
sind nahezu vollstkndig aufgefiihrt, und neben ihren Grabern
796
werden diejenigen von den herrorragenden Chernikern, Wissenschaftlern, Ingenieuren, Medizinern, von Generlilen und von
anderen bedeutenden Persiinlichkeiten aufgezmt. Unter den
Chernikern finden WU z. B. A . W . uon Hofmann, Emil Fischer.
1:. Mitscherlich. dann sind neben Robert Koch und August
It'assermann Leichner, der Hotelier '4dlon und auch die Ruhestatte der Gritin Lichtenau aufgefiihrt.
Das Riichelchen h a t keinen Anspruch auf Vollstandigkeit.
.V. E'jliicke. [BR. 69.1
Experimentelle EWhrung in die unorganische Chemie.
Von H e i n r i c h B i l t z . Bearbeitet von W . K l e m m und
W. F i s c h e r . 21. Auflage. Xt 24 Abb. Verlag Walter de
Gruyter u. Co., Berlin und Leipzig 1937. Preis geb. LLU. 5,SO.
Die ,,Experimentelle Einfiihrung in die unorganische
Chernie" von H . Biltz liegt nunmehr in tler 21. Auflage in
einer Seubearbeitung von W . Klemna und W . Fischer vor.
Selten wohl h a t ein Lehrbuch eine so grofie Anzahl von Auflageri erlebt. Sie ist ein a d e r e s Kennzeichen fur die Bew8luung des ,,Biltz" als Praktikumsleitfaden.
J eder Chemiker weiW, welche Schwierigkeiteu es den1
jungen Studenten macht, sich in das Gebiet der Chemie hineinzufinden. Auf der Schule spielte j a der natunvissenschaftliche,
insbesondere der chelllische Unterricht bisher nur eine untergeordnete Kolle. Eine Wendung bringt die neue Schulreforni
(lurch die Gabelwig der hiiheren Einheitsschule in einen
naturwisserischaftlichen und einen sprachlichen Zweig. Uiese
U'andlung wird sich jedoch erst im L a d von einigen Jahren
auf den Hochschulunterricht auswirken, so daI3 der Chemieunterricht an den Hochschulcn einstweilen noch darauf eingestellt sein mull, d d der Student von der Schule praktisch
keine cheinischen Kenntnisse mitbringt. Trotzdem sol1 das
Chemiestudium nicht langere Zeit in h s p r u c h nehriien als
die Studien auf anderen Gebieten, auf denen die Vorbildung
besser ist. Uaher mu13 der Chemieunterricht Kenntnisse und
experimentelle Fertigkeiten in intensivster Form an den
Studenten heranbringen. Dieses Ziel wird - abgesehen von
Vorlesungen und Lehrbiichern - in erster Linic durch den
ganztagigen Laboratoriunisbetrieb erreicht, einer bereits seit
Jahrzehnten wirksatnen Kameradschaftserziehung, durch die
alle heute tatigen deutschen Chemiker und viele Chemiker
des Auslandes hindurchgegangen sind und a d die der hohe
Stand der deutschen Chemie letzten Endes zuriickzufiihren
sein diirfte.
Da nach cleni oben Gesagten Vorkenntnisse der Studierencleri bisher also kaum vorausgesetzt werden konnen, ist eine
der schwierigsten Aufgaben des Laboratoriumsunterrichts dir
vorteilhafteste Gestaltung der E i n f i h u n g . W&hrend diese
frirher zunieist iiber die anorganisch-analytische Chemie
geleitet wurde, wird heute von den meisten Laboratorien
z u r Verbindung rnit der Vorlesung und den Lehrbiichern eine
allgemein-anorganishe Praktikumsausbildung davorgeschaltet .
1)ieser M'eg wurde zuerst von H . Biltz beschritten durch die
Schaffung seiner ,,Einfiihrung in die unorganische Chemie" .
Die Richtigkeit des Weges kommt, abgesehen von der hohen
Auflageziffer des Biltzschen Buches,in deni Erscheinen &hnlicher
Leitfaden zuni Ausdruck.
Wahrend nun die alteren Auflagen des ,,Uiltz" noch
betont auf den t'bergang voii der allgemein-anorganischen zur
analytischen U e m i e eingestellt waren, was auch in der Einteilung des Stoffes nach analytischen Gesichtspunkten Zuni
Ausdruck kam, wurde bei der jetzt \-orliegetiden, von Kletnni.
und Fischer bearbeiteten Auflage der allgemein-anorganische
Charakter stiirker in den Vordergrund gestellt, indem
das Periodische System der Xlemente zur Grundlage der
Einteilung des Stoffes gemacht wurde, und indeni einige
analytische SpeziaLreaktionen weggelassen wurden. Dagegen
wurden einige bisher zu Unreclit als ,,selten" bezeichnete
Elemetite neu aufgenommen und so ihrer steigenden Bedeutung
fur U'issenschaft und Technik Rechnung getragen. Neubearbeitet und erweitert wurden ferner die theoretischeri
X b s c l ~ t t e .Es ist sicher, daR diese h d e r u n g e n und Erweiterungen unter Erhaltung des Gesamtcharakters des Buches allgemeine Zustimmung finden werden. Die Autoren haben datllit
den ,,Biltz" w i d e r in die vorderste 1,inie der Praktikumsbucher
gestellt, die geeignet sind, den n'irkungspfad des -4nfUgerunterrichts zu erhohen.
Schleede. [BB. 112.1
dngewandte C h e m i e
5l.Jahrg.1938. S r . 4 5
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