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Beitrge zur pharmazeutischen Analyse. Von Professor Dr. C. A. Rojahn Direktor des Institutes fUr Pharmazie und Nahrungsmittelchemie der Martin-Luther-Universitt Halle-Wittenberg. Akademischer Verlag HalleS

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Lumineszenzanalytische Studien an Drogen
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Dissertation bearbeiteten Arzneistoffe bringt, wird fast bei jeder
Droge auf <dieTropfenkapillarbilder und die beim Betupfen mit verd.
Schwefelsaure auftretenden Farberscheinungen besonders hingewiesen. Weiter erwahnten wir auch an anderer Stelle der Arbeit die
Verwendbarkeit von hTatronlauge, Ammoniak und Aluminiumsulfat.
Im Rahrnen der Arbeit, in der aufier Drogen noch iiber 100 andere
Arzneistoff e behandelt wurden, fur die geniigend chemische Re&tionen zur Verfiigung standen, trat die Lumineszenzkapillaranalyse
allerdings etwas zuruck.
Wir haben aber seitdern diesc hiibsche, einfache Methode keineswegs aus den Augen gelassen, sondern im Gegenteil seit dem Jahre
1931 in stets steigendem MaBe bei allen unseren Untersuchungena)
benutzt. Kurzlich erst sind wieder zwei Doktorarbeiten ( B a u in e i s t e r und J o s e p h s o n 3, ) zum AbschluB gelangt, bei denen
von dieser Methode zum schnellen Nachweis sogar von mehreren
Drogen nebeneinander mit bestem Erfolge Gebrauch gemacht wird.
Bucherschau.
Beitrage zur pharmazeutischen Analyse. Von Professor Dr. C. A.
R o j a h n , Direktor des Institutes fur Pharmazie und Nahrungsmittelchemie
der Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg. Akademischer Verlag Halle/S.
Unter diesem Titel erscheinen in Form einer Schriftenreihe die Arbeiten
aus dem Institut fur Pharmazie und Nahrunqsmittelchemie an der Universitat
Halle a. S., soweit sie sich mit der pharmazeutischen Analyse befassen. Da
die einzelnen Arbeiten zum Abdruck in Zeitschriften zu umfangreich sind,
ist diese Form der Veroffentlichung gewahlt worden, um jedem Berufslcameraden die Moglichkeit zu bieten. sich die ihn speziell interessierenden
Arbeiten preiswert und alsbald nach ihrem Erscheinen zu beschaffen.
Eine eingehende Beurteilung jeder einzelnen der inhaltsreichen Arbeiten
ist schon ihrer Zahl wegen an dieser Stelle nicht moglich. Nur so vie1 sei
bemerkt, da8 es jedes einzelne der im folgenden aufgezahlten Hefte verdient,
auch von dem praktischen Apotheker nicht nur gelesen, sondern vor allem im
Laboratorium der Apotheke zur Hand genommen und benutzt zu werden.
Unendlich zahlreiche Anregungen und I-Iinweise harren ihrer Verwertung.
Es sei als Beispiel fur viele hier nur der ,,Tropfenkapillaranalyse" Erwahnung
getan, die zur Untersuchung von Drogen in Verbindung mit der Lumineszenznnalyse eine einfache und zuverlissige Methode darstellt und weitgehende
Anwendung in fast allen im folgenden genannten Arbeiten gefunden hat
(vgl. hierzu auch P. W. D a n c k w o r t t , Seite 184 [1936] dieser Zeibchrift,
und C. A. R o j a h n , Seite 62 diases Heftes).
Die betreffenden Arbeiten tragen unter dem Obertitel ,,Beitrage zur
pharmazeutischen Analyse" folgende Bezeichnungen:
1. Erlcennung und Nachweis der gegen Erkrankungen des Magens und
Darmes verwendeten Arzneimittel. Alfred S t e i n b i c k e r. Dissert., Halle 1933.
2. Erkennung und Nachweis der als Antiseptika und Desinfektionsmittel,
Konservierungs- und Ungeziefermittel gebrauchten Arzneistoffe. Kurt G r i m m.
Dissert., Halle 1935 (Heft 1 der Schriftenreihe).
3. Erkennung und Nachweis der gegen Haut- und Haarkrankheiten verwendeten Arzneimittel. Gunter D r a h t. Dissert., Halle 1936 (Heft 2 der
Schriftenreihe).
4. Erkennung und Nachweis der bei Erkrankungen der Atmungsorgane
angewendeten Arzneistoffe. Otto Erich S c h 1 e g e 1. Dissert., Hal'le 1936
(Heft 3 der Reihe, im Druck).
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Biicherachau
5. Erkennung und Nachweis der gegen Erkrankungen des Mundes, der
Zahne, der Augen und der Ohren angewendeten Arzneimittel, ferner der
Mittel gegen Insektenstiche und Blutungen, sowie Enthaarungs- und Haarfarbemittel. Leopold P o r i s k a. Dissert., Halle 1936.
6. Analysengang zur Erkennung der gegen Stoffwechselkrankheiten, Infektionskrankheiten und Krankheiten der Bewegungsorgane verwendeten
Arzneistoffe. Ulbrich B a u m P i s t e r. Dissert.. Halle 1936.
7. Erkennung und Nachweis der gegen Krankheiten der Milz-, Harn- und
Geschlechtsorgane verwendeten Arzneistoffe und Drogen. Hans J o s e p h s o n.
Dissert.. Halle 1936.
8. Analysengang zur Erkennung der pharmazeutisch verwendeten Fullstoffe. Geruchs- und Geschmackskorrigentien, ferner pharmazeutischer und
technischer Losungsmittel. v. B r o c k e. Dissert., Halle (in Bearbeitung).
9. Analysengang zur Untersuchung von Herz- und Nervenmitteln.
A r n o 1 d. Dissert., Halle (in Bearbeitung).
10. Identifizierung von 213 Drogen auf chemischem, kapillar- und lumineszenzanalytischem Wege. Martin S i n g e r. Dissert., Halle 1935.
11. Analysengang zur Erkennung von 115 Drogen und 29 einfachen Tinktvren des DAB. 6 und von 25 Drogen und 45 einfachen Tinkturen des Erganzungsbuches, 5. Ausgabe, mit Hilfe chemischer Reaktionen, des Ro jahnHeinricischen Farbkomparators und der Kapillar-Lumineszenzanalyse. Walter
S c h i 11. Dissert., Halle 1936 (noch ungedruckt).
12. Identifizierung der in der Homoopathie gebrauchten Trockendrogen
mit Hilfe chemischer Reaktionen und der Lumineszenzkapillaranalyse. Alfred
H e 1 b r u n g. Dissert., Halle 1936 (im Druck).
13. Identifizierung von 337 Drogen mit Hilfe chemischer Gruppenreaktionen und der Kapillar- und Lumineszenzanalpe. Dhirajlal M e h t a.
Dissert., Halle 1936 (Heft 4 der Reihe, im Druck).
14. Uber einen Analysengang zur Identifizierung von 229 homoopathischen
Urtinkturen aus getrockneten Drogen. Fritz S o n n t a g. Dissert., Halle 1937.
Schon im Buchhandel bzw. im Druck befindlich sind die Hefte Nr. 2, 3,
4, 12 und 13 vorstehender Aufzahlung. Von den noch nicht gedruckt herausgegebenen Arbeiten stellt Herr Professor Dr. R o j a h n , Halle, den Interessenten gern - soweit vorhanden - Sonderdrucke zur Verfugung.
Biochemisches Praktikum. Von A. B e r t h o und W. G r a R m a n n.
261 S., geb. 8,80 RM. Verlag: Walter de Gruyter, Berlin-Leipzig 1936. Berichterstatter: K. W. M e r z , Konigsberg.
Bei der gro8en Bedeutung, welche biochemische Fragestellungen nicht nur
zur Klarung physiologischer Vorgange. sondern auch in fortschreitendem
MaBe fur weite Gebiete der Technik und sogar der Arzneikunde haben, ist
dieses ,,Biochemische Praktikum" ganz besonders zu begriiaen. Man kann
in ihm eine Erweiterung von ,,Gattermann-Wieland: Praxis des organischen
Chemikers" auf das biologische Gebiet erblicken.
Da die biochemische Methodik nicht unwesentlich von der des Organikers
abweicht, haben die Verfasser zuerst einen allgemeinen Uberblick uber sie
gegeben. Die folgenden Hauptabteilungen umfassen als ,,Substrate" die EiweiRkorper, Nukleinverbindungen, Kohlehydrate und Lipoide; die zweite (Enzymatische Hydrolysen) behandelt Proteasen, Carbohydrasen und Esterasen,
die dritte und umfangreichste schlie8lich befa8t sich mit ,,Atmung und
die dritte und umfangreichste schlieBlich befafit sich mit ,,Atmung und Garung".
Es ist selbstverstandlich, da8 in einem ,,Praktikum" nicht alle biochemischen Methoden und Reaktionen auch nur erwahnt sein konnen, die gebotene Auswahl ist aber so geschickt, da8 dieses ausgezeichnete Buch hoffentlich in recht viele Laboratorien Eingang findet und so seinen Zweck erfullt,
namlich dem jungen Chemiker in die wesentlichsten praktischen (und theoretischen) Grundlagen einer so wichtigen Richtung chemischer Forschung einen
Einblick zu gews'hren.
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