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Ueber die Darstellung von magnetischem Eisenoxyduloxyd.

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24 Hey, Darstellung von magnetischem Eisenoxyduloxyd.
IJeber die Darstellnng von magnetischem Eisen=
oxydnloxyd ;
van
C. B l e y ,
d. Z. in Dresden.
Das Eisenoxyduloxyd, welches beim Schmieden dus
Eisens an der Oberfliiche desselben entsteht, wird vom
Magneten angezogen, zeigt aber selbst nicht die Eigenschaften eines Magneten. Das in der Natur in verschiedenen Qebirgsarten, z. H. im Chloritschiefer, Serpentin,
Granit etc., und auch auf selbststiindigen Lagern vorkommende Eisenoxyduloxyd (Magneteisenstein) ist dagegen
meist magnetisch, oft sogar polarisch. Mir ist es gelungen, auch dem durch Verbrennen des Eisens an der Luft
erzengten Eisenoxyduloxyd magnetische Eigenschaften zu
ertheilen, und zwar auf folgende Weise:
Wenn man Eisenpulver (Pulcis ferri alcohobisntus)
mit einem kiinstlichen Magneten oder mit Magneteisenstein
in Beriihruiig bringt, so vird dasselbe bekanntlich von
demselben angexogen und nimmt eine bestimmte Lage
zu den beiden Polen des Magneten an. Naliert man nun
dem so an dem Magneten haftenden Eisenpulver eine
Flamme, so fangt dasselbe an zu gluhen und das Gliihen
scbreitet nach der Entfernung der Flamme durch die
ganze Masse desselben nach dem Magnet zu fort, es entsteht Eisenoxyduloxyd, das die Form der Stellung, welchc
das Eisenpulver vor dem Anziinden zum Magneten einnahm, beibehalt und nach dem Entfernen vom Magneten
polar-magnetische Eigenschaften zeigt. Auf diese Weise
kann man sich in kurzer Zeit eine grosse Menge von
kunstlichem Magneteisenstein erzeugen, ohm dass die
Kraft des Magneten dadurch geschwiieht wird. Ob das
so erhaltene magnetische Eisenoxyduloxyd diesclbe medicinische Wirkung, wie das in der Katur vorkommende,
auf den thierischen Organismus ausiibt, muss ich der
Ueber die sogenannte Cliinnrinde der Ilea de Lagos.
25
Priifung der homoopathischen A erzto anheirnstellen, welcho
das Letztere in verdunnteni Zustande zuweilen in Anwendung bringen.
-
Ueber die sogenannte Chinarinde der Iles de Lagos
in Ober Guinea Delondres Bonchardats ;
yon
K l o c t c N o I' t i e r "1.
(Aus dern Hollandischen yon Dr. J o h a n n e s Miiller.)
__
D e l o n d r e und B o u c h a r d a t erwiihnten in ihrer
Chinalogie pag. 41. S. XX. zuerst einer Rinde von den
Lagos - Inseln, auf der Kiiste von Afrika vorkommend.
Diesclbe sollte dem Geruchte xufolge an Wirksamkeit
die amerikanische Chinarinde iibertreffen. Ila ihnen nun
durch K e s t n e r und M e n a r d in Ilavre Gelegenheit geboten, die Rinde untersnchen zu konnen, erhieltcn sie
aber solche Resultate, welche das Geriicht von ihrer Wirkssmkeit ~ e h rin Zweifel ziehen mussten, da mit grosser
hluhc aus 60 Kilogrm. Rinde nur 0,06 Yroc. schwefelssures Cinchonin gewonnen wurde. Da die Rinde dieser Untcrsuchung zufolge indess doch Cinchonin entBielt, wurde sic unter die echten Sorten, jedoch yon
gcringercr Qualit5t, gezahlt und erhielt den Namcn China
von den Lagos - Inseln.
Die ausseren pharmakognostischen Kennzeichen dicscr Rinde unterscheidcn sich so schr von dcr Chinarinde,
dass man wirklich die Auffindung von Cinchonin in derselben durch D e l o n d r c und R o u c h a r d a t von vorneherein in Zweifel ziehen muss. Mri g g e r s , welcher
cbenfalls diese Rinde besitzt (Cunstatt's Juhreshericht)
zweifelt keincn Augenblick an der Identitiit der LagosChina und der Cortex Peyeirae Hrasil. Der cinzige Widerspruch, meint er, lage nur in dem von D e l o n d r e nnd
B o u c h a r d a t gefundenen Cinchonin.
. .--. .~
*) Im Separatabdruck fiir das Archiv eingcsandt.
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