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Das Fett aus thierischen Abfllen vortheilhaft auszuziehen neben Verwendung des RUckstandes.

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Das Fett aua thierbohen Abfallen etc.
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oxyd,*) die sich an der Unterseite der Bllitter finden; 80
ergab eine Theesorte 20 Proc. Quarz und 8,6 Proc. magnetisches Oxyd. Das lctztere kann entdeckt werden durch Anwendung eines Magneten auf zerriebenen Thee. Das Aussehn
des griinen Thees wird durch franzosische Kreide und Berliner Blau bewerkstelligt. Erschopfte Theeblatter werden rnit
Gummiwasser gerollt, dann getrocknet und Catechu zugesetzt,
um den adstringirenden Geschmack herzustellen. Die ,,Maloo:Mischung" besteht in der Hauptsache aus solcheu Thcebliittern. Um beigemengte andre Bliitter zu entdecken, erwarnit
man den vcrdachtigen Thee so Iange mit Wasser, his die
Blatter sich aufrollen lassen, die dann auf Glasplattchen untersucht werden.
Die beiden Pfeffersorten, schwsrzer und weisser, stammen
von derselben Pflanze, nur der letzterc ist gebleicht oder es
sind durch Wasser die Hiilsen entfernt ; die Verfalschung
bcider kann nur geschehn, wenn sie gemahlen sind. Gewohnlich dient dazu Leinsaamenmehl, die Hulsen von Senf, dann
Reis-, Bohnen - und Erbsenmehl, PiIehl und Xleie der Getreidearten , die SchGrfe wird durch gemahlene Chilis ersetzt.
Einige dieser Stoffe kann man leicht entdecken, wenn man
den PFeffer in Wasser Rtreut und dann durch ein Musselinsieb laufen lasst. Man erkennt dann die tief rothen Partikeln
der Chili und die Campher artigcn Reisfragmente, die Senfhiilscn sind an h e r becherf6rmigen Gestalt kenntlich, wahrend das glatte, glanzcnde Aussehn des Leinsaamens diesen
von dem matt braunen des Pfcffers untprscheidet. (Scientyjir.
American. - American Journal of Pharmacy. VoK XLVJ
4 th. Ser. Vol. 1V. 1874. pay. 256 seq.).
12.
Das Fett am thierischen AbfZlllen vort,heilhaft 811szaziehen neben Verwciidnng des Rtickstandes.
S h a r p l e s giebt das Verfahren von Shaw in CanibridgeMassachusetts an.
Die Abfiille werden wie sie vorlrommen in einem Danipfkessel verarbeitet, die ganze Briihe mit allem Inhalt in ciiic,
rnit Rlei uberzogene Wanne ahgelassen und mit so vie1 W n +
sec verdunnt, dass das Gauze eine Dichtigkeit von 40° Baunil;
*) Nnch andern Angaben fliegt dieses der Pflanze wahrend ihrcs
WaohBthurns vom Boden an.
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-
Dae Niin lnaect Yucatans.
hat. Nachdem saurer phosphorsaurer Kalk zugesctzt ist, wird
die Wanne vermittelst Dampfkfeifen bis zum Xochen erhitzt.
Mit eiiieni leichten holzerneri Dcckel geschlossen, bleibt der
lnhalt bei 200° Fahr. 24 Stunden ruhig stehen. Each diescr
Zeit hat sich das ganze Fett an der Oberfliiche abgeschieden
und kann drirch wiederholte Behandlung rnit U'asser und saurem phosphorsaurem Kalk gereinigt werden.
Das so erhaltene Pett ist weit bes8cr a19 das Knochenfett. Dic in dor Wanne zuriickgebliebene Masse wird zur
Trockne verdampft und ist vi;eg.cn ihres StickstofTgehaltes
und Superphosphats ein sehr gutes Dungmittel. (American
Chemist. Nr. 47. Mai 1874. p. 402.).
BI.
Das h'iin -Insect Yncatans.
Mit diesem Namen bezeichnet man nach D o n d d in
Yucatan einen zu den Cocciden gehorigen Halbfliigler, welcher sich auf verschiedenen Arten dcs Geans Spondias, Fam.
der Terebinthaeeen, in solcher 3Ienge findet, dass die Rinde
des Baums glinzlich damit bedeckt ist. Das Weibchen ist
grosser als das hliinnchen iind liefert ein Viertel seines Gewichts gelbes , oigenthiimlich riechende8 Fett aus dem sich
bald nach dem Schmelzen ein gelbes Stearin absetzt. Dieses
Fett lost sich in
Schwefelkohlenstoff, 1 Aether, 2 Terpenthiniil, nachdcm es einige Zeit darnit in Beriihrung gewesen;
in Alkohol ist es weniger loslich; die goldgclbo Losung setzt
beim Abkiihlen weisse Flockon a b , die zu eineni gelben Pulver eintrocknen.
Das Niin-Fctt trocknet sehr raech und
giebt mit Copal urid andern Harzen gute goldgelbe Firnisse.
Schmelzpunkt bei 36", ErstarrungRpunkt bei 30° durch Erhitzen bis 200° und darhber ver\vandelt es sich in eino glutinose Masse, die nun aber nicht mchr trocknend, in Terpenthinol unloslich, in Schwei'elkohlenstoff aber 16slich ist. Erhitzt
man das Fett mit 6 Procent Bleigllitte, so entsteht ein Firniss, der zwar trocknet, doch weniger sls das rohe Fett. Mit
Aetznatron giebt das Riin -Fett eine gelbe an der Luft sich
braunende, weiche Seife von widerlichem Geruch. Die durch
SalzsKure daraus abgeschiedene Pettsaure bildet cine gclbliche,
trockne , zerreibliche, in Aether und Schwefelkohlenstoff fast
unlosliche Blasse. Mit Salpetersliure erhitzt , giebt das Fett
eine zerreibliche, schwammige Yasse von braungelber Farbe.
Das Niin - Fett wird xum Anstrich iind zu Firnissen gebraucht. (The Pharmac. Journ. and Transact, Third. Ser.
Nr. 199. April 1874. p . 836.).
WP.
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