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Das Sesaml und seine Verwendung in der Pharmacie.

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Sesamiil und seine Vem.endung in der Phurmacie.
schwand das Uebel, wie durch Zauber. Die Eigenschaft
des Blauholz Extracts ist demnach eine faulnisswidrige,
antiseptische.
Diese Substanz hat den grossen Vortheil, mit blutstillenden Mitteln, z. B. mit Aqua picea, Ergotin, Eisenchlorid, schwefelsaurem Eisenoxyd etc. gemischt werden
zu diirfen. (Gnz. nzdd. de Paris. 1862.)
B.
-
,
Ueber Nachweisung des Riibiils in andern fetten
Oelen.
F. S ch n e i d e r hat im Laboratorium des Professors
Dr. K u h n in Leipzig mehrfache Versuche in dieser Beziehung angestellt, und einpfiehlt folgendes Verfahren,
wonach man noch 2 Proc. Rubol, welches andern Oelen
beigemischt ist, mit Sicherheit nachweisen kann.
Man lost 1 Theil des zu priifenden Oeles in 2 Theilen Aether und seteb alsdann 2 0 bis 30 Tropfen einer
gesattigten weingeistigen Losung yon salpetersaurem
Silberoxyd hinzu. Das Ganze wird stark geschuttelt
und an einem schattigen Orte der Ruhe iiberlassen.
War der Rubolgehalt gross, so farbt sich die unterste
Flussigskeitschicht bald brauiilich und wird endlich fast
schwarz; ist nur eine geringe Menge Rubol zugegen, SO
erfolgt die braune Farbung erst nach 12 Stunden. I n
beiden Fallen tritt die Farbung nach dem Verdunsten
des Aethers recht entschieden hervor. Weder Olivenol,
noch Mandelol, Mohnol, Sesarnol, nicht einmal das fette
Senfol zeigte eine ahnliche Erscheinung. (nlustr. Gewerbereitung. 186'1.No 4. - Polytechn. Centrbl. 1861. 8.1229.)
E.
Das Sesamiil und seine Verwendung in der Pharmacie.
M. R o t h in Muhlhausen wiinscht bei der beabsichtigten Herausgabe eines neuen franzosischen Codex statt
des bisher qu pharmaceutischen Praparaten vorgeschriebenen theuren und rneist verfdlschten Olivenolea, Sesamol
eingefuhrt zu sehen. Das Sesamiil, welches in neuerer
Zeit vielf6ltig vcrwendet wird, ist gut zum Essen, weniger gefarbt als Olivenol, dem Gerinnen, dem Ranzigund Trubewerden weniger unterworfen und uberdies billiger im Preise. Es ist zu allen pharmaceutischen Zwecken gut und die verschicdenen damit angestelltenversuche
haben seine Verwendung vollkommen gerechtfertigt. Verfasser giebt folgende Vorschrift zu einern vortrefflichen Cerat :
Ueber phosphovisches Leucliten des Eleisches.
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Sesamiil.. ............. 1200 Grb.
Weisses Wacbs. ....... 350 ,,
Waeser.. .............. 740 ,
I m Winter nehme man etmas weniger Wachs. (L’Union
pAarmac. Juillet 1861.
N . Repert. fitr die Pharm. Rd.X .
11 u. 12.)
B.
-
Mittel, deln Leberthraa seinen iiblen Gcschmaek zn
nehmen.
In dieser Beziehung empfiehlt Dr. M a r t i n , man
solle gleich, nachdem der Thran verschluckt ist, ein
Glas voll kunstlichem Eisenwasser (erhalten durch das
Schutteln von Wasser mit rostigen Nageln) langsam
hinterher trinken; der widrige Geschmaclc des Thranes,
welcher in1 Munde znruckgeblieben, mache dadurch alsbald einem angenehmen nach frischen Austern oder Muscheln Platz. Nachtheilige Folgen des Eisens auf die
Leberthrankur sind nicht zu befiirchten. (Bull. gdnh.. de
Th6rup. - Wittsteiiis Vierteljahrsschr. Bd. 11.)
B.
Anweirdung der Magnesia, nin die Assimilation 4 e s
Leberthrans sieher zu stellen.
Zahlreichen Patienten, die sich beklagten, dass sie
nach dem Gebrauche des Leberthrans denselben nacb
einiger Zeit wieder von sich geben miissten, rieth D a n n u y nach dem Thrane 50-60 Centigrm. Magnesia rrsta
in wenig Wasser zu nehmen. Dies Mittel hatte den
oollkommensten Erfolg. Sobald mit dem Gebrauche
der Magnesia pausirt wurde, stellte sich das Erbrechen
wiederum ein und verschwand von Neuem bei AnwenN. Repel%.
dung der Magnesia. (Bull. ginh. de tlh-ap.
B.
f i i r die Pharm. IX. Bd. II. Heft.)
-
1leber phos$orisc hes Lentbten des Fleieehes.
Im Januar v. J. wurde W. H a n k e l eine Schiissel
iibersandt mit theilweis leucbtendem, gehackten Rindund Schweinefleisch. Beide Fleischarten waren noch gesondert, aber das Schweinefleisch bereits mit Salz und
Kiimmel vermengt.
Die sofort vorgenornmene Untersuchung ergab, dass
bloas das Schweinefleisch leuchtete, und mikroskopische
Beobachtungen ergaben, dass weder Infusorien noch Cryptogamen an dem leuchten Fleische zu finden waren. Das
Arch. d.Pharm. CLXIV. Bds. 1. Hft.
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