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Das Urochrom der Farbstoff des Urins nach Thudichum.

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270 Darstellung d. Harnstoff.
- Daa Urochrom, d. Farbstoff d. Urins.
Darstellung des Harnstoff.
Nach J o h n W i l l i a m s eignet sich hierzu sehr gut das
c y a n s a u r e B l e i o x y d . Zu dessen Gewinnung wird bestes
kaufliches Cyankalium bei sehr schwacher Rotbgluth in einein
flachen eisernen Gefasse geschmolzen und M e n n i g e in kleinen Mengen unter bestandigem Umriihren hinzugesetzt , mit
der Vorsicht, dass die Temperatur wahrend der Operation
nicht zu sehr rsteigt.
Das erkaltete und fein gepulverte Product w i d mit k a l t e m W a s s e r ausgezogen und zur filtrirten Losung s a l p e t e r s a u r e r B a r y t gesetzt. Dadurch wird kohlens. Baryt
gefallt. Die Mutterlauge liefert auf Zusatz von s a 1p e t e r s a u r e m B l e i o x y d reines c y a n s a u r e s B l e i o x y d , welches vollstandig ausgewaschen , bei miissiger Warme getrocknet und znm Gebrauch aufgelioben werden kann, da es ein
sehr bestandiges Salz ist.
Um Harnstoff daraus zu erhalten, ist es nur uothig, aequivalente Mengen des cyansauren Bleioxyds und schwefels. Ammoniumoxyds mit einer hinreichenden Menge Warsser bei
miissiger Warme zu digeriren, darnuf zu filtriren und einzudampfen.
Die zusammengesetzten Harnstoffe konnen auf dieselbe
Weise dargestellt werden , wenii man das schwefels. H4N0
durch die schwefelsauren Salze organischer Basen ersetzt.
(Cheitz. SOC.J. 6,63; Zeitschr. f. Chem. 1868, 12. Mai.).
H.L.
,
Das Urochrom der Farbstoff des Urins;
nach Thudichum.
1) Das reine Urochrom ist gelb, leicht loslich in Wasser,
d w e r e r in Aether, noch schwerer in Alkohol loslich.
a 2) Auch in grosserer Menge im Urin, hleibt die Fnrbe
dwselben gelb; die Ansicht V o g e l ’ s ist irrig, dasa der
orin kranker und gesunder Personen urn so dunkler gefirbt
sei, je mehr Farbstoff er enthalte.
3) Bei der Zersetzung wird das Urochroni zu einem
rothen Harze, bestehend aus Uropittin, Urnmelanin und anden
Producten.
Ueber die dnweuduiig d. Chloroforms, um Galle im Urin zu entdecken. 271
4) Bei der Oxydation verwandelt das Urochrom sich in
einen rothen Farbstoff, das Urorhytrin, welches in Krankheitsfdllen den Urin nnd seine Sedimente roth farbt. Diese Oxydation tritt oft erst ein, wenn der Urin aus dem Korper entfernt ist. Die rothe Farbe kann man der Omkholeiiure
zuschreiben, die in Ammoniaksalzen wenig loslich ist.
5) Der iible Geruch des zersetzten sauren oder alkalischen Urins stammt von dem Uropittin, der Omicholsaure
und ihren Derivaten. Er kann durch kohlensaures Ammoniak
erhoht werden, doch ist er niemals dnrch dieses Salz allein
verursacht.
6) Der Urin des Menschen enthalt ein fluchtiges atherisches Ocl von starkem eigenthumlichen Geruch mit characteristischer Reaction , wenn man es einmal erhitzt mit Quecksilbernitra t beh andel t.
7) Die Uramie wird veranlasst durch Zuriickhaltung des
Urochroms im Blute. Das Urochrom zersetzt sich dann in
Uropittin und Omicholsaure , welche im Blute circuliren und
die Gewebe angreifen. Man erkcnnt in diesem Falle ihren
Geruch in der ausgeathmeten Luft und in den Schweissen.
8) 1st der Farbstoff im Blute zuriickgehalten, so treten
die uramischen Symptome im hohen Grade auf. Idan darf in
diesem Falle keine Siiuren anwenden, da diese die Retention
des Uropittins und der Omichokaure begiinstigen; man muss
eine alkalische Behandlung einschlagen. Die Haut muss sorgfdltig gewaschen und ein reichlicher Schweiss hervorgerufen
werden, bis der Geruch nach Uropittin verschwunden ist.
9) Das Urochrom scheint in keinem Zusammenhange
mit den Farbstoffen des Blutes und der Galle zu stehen; es
ist ein Derivat der Eiweissstoffe, und einer der hauptsachlichsten constituirenden Bestandtheile des Harnes. (British
medical journal. - Gazette ,mkdicale de Punk. - Joum de
pharm. et de chim.).
R.
Ueber die Anweudnug des Chloroforms, um Galle ink
Harne zn entdecken; nach Cnnisset.
Um Galle im Harne zu entdecken, bringt C u n i s s e t in
ein Probegla8 40-50 Grm. des zu untersuchenden Harns,
fiigt 5 - 6 Grm. Chloroform hinzu und schiittelt einige Augenblicke, die Oeffnung des Probeglases mit dem Finger schliessend.
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