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Der Arsengehalt des Glases als eine Fehlerquelle bei der Nachweisung von Arsen.

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844 Arsengehalt d. Glases eino Fehlerquelle b. d. Nachweimng v. &sen.
Das Auftreten der fliichtigen organischen Sauren bei derartigen
Umsetzungen ist leicht erklklich uncl wurde frtiher gerade diesen
Zersetzungsstoffen ein besonderer Werth bei der Benutzung der
Moorbider zugeschrieben.
I n Deutschland hat man der Verarbeitung des Torfes in chemischer Beziehung noch wenig Aufmerksamkeit zugcwendet, weit ausgedehnter in Irland. Erwagt man den Gehalt von uber l1lP
Proc.
Stickstoff, so ist es wohl fraglos, dass bei einer sachversfbdigen
Ausnutzung fiir Theer - und Ammoniakgewinnung hier werthvolle
Bestandtheile zu erlangen sind, welche in der Zukunft nicht unbenutzt bleiben werden.
B. Non a t s b er 1c h t.
Der Arsengehalt des Glases als eine Fehlerquelle bei
der Naehweisung von Arsen. - Seitdem man h a d g bei der
Fabrikation des Glases der Schmelze zum Zwecke der Entf&bung
arsenige Saure zusetzt, ist es eine bekannte Thatsache, dass das
Glas oft Arsen enthat. W. F r c s e n i u s macht darauf aufherksam,
dass die beim Nachweis von h s e n zur Verwendung kommenden
Glasapparate, wenn diese selbst Arsen enthalten, zu grossen Irrthiimern Veranlassung geben kiinnen; insbesondere ist dies zu beachten, wenn man einen durch Schwefelwasserstoff erhaltenen Niederschlag nach dem Verfahren von Fresenius und Babo, Erhitzen mit
Soda und Cyankalium im Kohlensaurestrome, auf Amen priifen will.
Durch die schmelzende Mischung von Soda und Cyankalium wird
das Glas angegriffen und man erhdt einen mehr oder minder starken Arsenspiegel, der nicht aus der Probe, sondern aus dem Glase
stammt. F. bestimmte in drei Sorten Glas dessen Arsen- und Bleigehalt; eine Sorte biihmisches Glas enthielt 0,20o/o Arsen uncl
0,05 o/o Blei, eine aus Thiiringen bezogene Sorte 0,08 o/o und 0,96%
Blei, und eine als arsenfrei bezogene Sorte enthielt eine in 1 g.
nicht bestimmbare Menge &sen und 0,09O/,Blei.
Es ist daher geboten, bei einer Untersuchung auf Arsen immer
den m6glichen Arsengehdt des Glases zu beriicksichtigen. Bei sauren Fltissigkeiten ist eine Aufnahme von Amen aus den Glasgefassen
nicht zu befiirchten, dagegen ist ein Erhitzen a.lkalischer Fliissigkeiten in Glasgefissen zu vermeiden. Bei der schliesslichen Nachweisung des Arsens durch Reduction kann der Arsengehalt des Glases
Bestimmung d. Fettgehaltes d. Milch.
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bei dem Verfahren nach Marsch einen Irrthum nicht wohl veranlassen, da ja schon bei der vorhergehenden Priifung des Wasserstoffs
ein Anflug oder Spiegel entstehen musste. Am meisten ist der Arsengehalt des Glases bei der Freseniiis - Babo'schen Reductionsmethode
zu beriicksichtigen; es ist auf alle Falle anzurathen, die Erhitznng
des Soda - und Cyankalium- Gemisches in einem Porzellanschiffchen
vorziinehmen und dieselbe so vorsichtig zii lciten, dass ein Verspritzen an die Wandung des Cflasrohrs nicht stattfinden kann.
fZeitachr. f. anal. Chm. XXIL 397.)
G.E.
Znr Bestimmnng des Fettgehaltes der Milch empfiehlt
L. L i e b e r m a n n nach dem Verfahren von Hoppe - Seiler gleiche
Volumina Milch und wasserhaltigen Aether unter Zusatz von Kalilaiige in einem Glascylinder zu schutteln und einen aliquoten Theil
der sich abscheidenden Aetherfettlijsung in einem seinem Volumeninhalt nach genau ausgernessenen kleinen Eolben zu verdunsten. Der
Kolben wird jetzt wieder genau bis zum Rande aus einer in l/, oo C. C.
getheilten Pipette mit Wasser gefullt. Die Differenz der beiden
Wasservolumina ist das von dein Fette eingenommene Volumen,
welches nach einer beigegebenen Tabelle unter Zugrundelegung des
Npec. Gewichtes der Butter in Gewichtsprocente umgerechnet wird.
Behufs Ausfiihrung dieses Verfahrens werden in einem gut TerschIiessbaren 3 bis 3l/, Cm. weiten, ca. 26 Cm. hohen Glascylinder
50 C.C. der gut durchgeschiittelten Milch gegeben, 5 C.C. Kalilaiige
von 1,2 spec. Gewicht und 50 C.C. wasserhaltiger Aether zugefiigt,
das Ganze 1 bis 2 Minuten tiichtig durchgeschuttelt, bis die Milch
eine gelblich- homogene Masse bildet und der Cylinder etwas schrag
gelegt , damit die AetherfettlGsung sich besser wieder abscheiden
kann. Ton dieser werden nun 20 C.C., die dann 20 C.C. Milch
entsprechen sollen, vorsichtig abpipettirt und in der eben angedeiiteten Weise volumetrisch bestimmt. Die Differenz driickt die Menge
in Cubikcentimetern aus, welche in 20 C. C. Aether, resp. Klch,
enthalten war. Diese Zahl mit 5 mdtiplicirt giebt die Volumenprocente Fett bei der Temperatur des zum Versuche verwendeten
Wassers , welche nach der erwahnten Tabelle in Gewichtsprocente
iimgewandelt werden.
Es schien nun C. H. Wolff einfacher, die 20 C. C. Aetherfettliisung in dem vorher tarirten Kijlbchen zu verdunsten und das
restirende Butterfett direct durch Wggung zu bestimmen. Es wurde
demgemtiss in einer Milch (spec. Gewicht 1,034 bei 18O C.) der
Fettgehalt eines Theils gewichtsanalytisch , andern Theils nach der
von L i e b e r m a n n , resp. H o p p e - S e y l e r , empfohlenen Methode
1) Man schiittelt reinen Aether in einer vcrschlossenen Flasche mit
Wasser, lasst absetzen und pipettirt den klaren Aether ab. nerselbe
zeigt dann ein spec. Gewicht von 0,732 bei l B o C.
etwas
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