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Der bituminse Sand von Heide in Holstein.

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Der bituminiise Sand von Heide in Holstein.
Boraxsaure in einem Platintiegel darauf bringt.
Die
violettrothe Farbe dieser Rubine ist dieselbe, wie die
der echten und ist dieselbe dem
Chromoxyd zuzuschreiben.
S a p h i r . Der blaue Saphir wird unter denselben
Verhaltnissen erhalten, wie der Rubin. Die Farbe desselben ist ebenfalls dem Chromoxyd zuzuschreiben.
G r i i n e r C o r i n d o n . Wenn die Menge Chromoxyd sehr ansehnlich ist, so werden diese Yteine von
sehr schoner griiner Farbe erhalten, ebenso wie der
Uwarowit, welcher zufolge der Analyse von L) a m o u r
23 Proc. Chromoxyd enthiilt.
I3 i s e n o x y d u 1. Mit 1 Fluoreisen und Boraxsiiure erhalt man lange nadelformige Krystalle und man
sieht daraus, dass das Sesquioxyd von Eisen auf einer
erhohten Temperatur theilweise reducirt wird.
Z i r c o n . Man erhalt denselben in kleinen regelmassig gruppirten Krystallen in Form sehr eleganter
Verastelungen, dem Chlorammonium ahnlich. Auf dieselbe Weise hervorgebracht, wie der Corindon lost sich
der Zircon in Sauren, selbst in concentrirter Schwefelsiiure. Auch geschiuolzenes Kali aussert nur auflosende
Kraft auf denselben. Zw eifach - schwefelsaures Kali lost
ihn unter Zuriicklassung von doppelt - schwefelsaurer
Zirconerde auf.
C y m o p h a n o d e r C h r y s o b e r y l l . Gleiche Aequivalente von Fluoraluminium und Glycium werden vermischt und ihre Dampfe in dem beschriebenen Apparat
durch Borsaure zerlegt.
G a h n i t. Ein Gemenge von Fluoraluminium und
Fluorzink wird in einem eisernen Tiegel geschmolzen,
worin sich ein Gefiiss mit Borsaure befindet. Der Gahnit
krystallisirt in regelmassigen Octaedern und setzt sich
an verschiedenen Theile des Schmelztiegels an.
S t a u r o 1i t. Ein zweibasisches Silicat, wird in selkr
kleinen Krystallen erhalten.
V e r s c h i e d e n e S i l i c a t e werden durch Erhitxen
des Aluminiums in einem Strome gasformigen Fluorsiliciums erhalten. (Llnstitut. 1858.) Dr. Jolt. Miiller.
Der bituminose Sand von Heide in Holstein.
Vor einiger Zeit wurde bei Heide in Holstein das
Lager einer bituminijsen Masse aufgefunden, die, aus
einem feinkornigen, von einer harzartigen Masse durch-
Notizen uber den Schaum.
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tdnkten Sande bestehend, . die Consistenz eines festen
Teigs hat und von dunkelbrauner E'arbe und starkem
aber nicht unangenehmen Geruch ist. E n g e l m a n n hat
versucht, zu ermitteln, ob und in welcher Menge sich
aus diesem Sande Leuchtstoffe gewinnen lassen. Er hat
gefunden, dass bei der Destillation der Sand 7,54 Proc.
gewaschenes Oel und eine nicht unbedeutende Menge
Gas lieferte. Das Oel 'gab bei der weiteren Reinigung
1,23 leichtes Oel, 1,79 mittleres Oel, 2,:34 dickstes Oel,
0,64 Asphalt und 1,56 Verlust. Das bei der Destillation
gewonnene Gas zeigte, mit Wasser gewaschen, den Geruch der Destillationsproducte, enthielt nur wenig Kohlensaure, war frei von schwefelhaltigen Verbindungen und
brannte mit schon leuchtender Flamme. 100 Voluni des
Gases hatten eine Zusammensetzung von 2,98 Sauerstoff,
12,29 Stickstoff, 10,98 leuchtenden Kohlenwasserstoff,
47,58 Grubengas, 18,89 Wasserstoff, 4,02 Kohlenoxyd und
3,25 Iiohlensiiure. Das Gas kann zur Beleuchtung dienen, selbst ohne einen Kalkreiniger durchstromt zu haben.
Wenn 2000 Grm. des Sandes nur 1 Cubikfuss Gas liefern, so wiirde die Destillation von 200 Kilogrm. hinreichen, 4 Flammen fur die Dauer von 5 Stunden zu
unterhalten.
Aus den gewonnenen Resultaten folgt, dass der bituininose Sand von Heide eine grossere Ausbeute an Leuchtstoffen liefert, als viele andere zur Darstellung von Leuchtstoffen verwendete Rohstoffe. (Ann. der G'hem. u. Pharm.
X X V I I . 1-26.)
0.
Notizen iiber den Schaum.
Alle Flussigkeiten bilden Blasen, sobald sie mit Luft
geschuttelt werden j bei einigen verschwinden die Blasen
sogleich beim Eintritt der Ruhe, wiihrend andere eineri
mehr oder weniger bestandigen Schaum bilden. Dieser
Unterschied zwischen den Fliissigkeiten scheint nach
G 1a d s t o n e eigener Natur .zu sein.
WPsserige Losungen organischer Korper schaumen
am starksten. Beirn Biere ist die Menge des Schanms
von dem Kohlensauregehalte desselben abhkngig, nicht
aber die Bestandigkeit des Scbaums, so wenig wie von
der Gegenwart irgend welchen Gases in einer Flussigkeit.
Losungen essigsaurer Salze sind vorzugsweise zur
Schaumbildung geneigt, unter diesen steht das essigsaure
Eisenoxyd obenan. Essigsaures Kupferoxyd, Bleioxyd
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