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Der Gurunussbaum im MUnchener botanischen Garten.

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148 Lebenszahigkeit d. Lcwisia etc - Californ. Friichte. - D. Gurunussbaum.
LebenszIhigkeit der Lewisia rediviva.
Dicse portulakartige , fleischige , grossblumige Alismacce,
welche in Britisch Columbia, Oregon und Californien wachst,
fkhrt fort zu wachscn, obschon 2 bis 8 Jahre lang in Hcrbarien aufbewahrt und treibt mitten durch das Papicr Schosslinge. Eine derselbcn tauchtc man vor dern Trocknen in
sicdendcs Wasser, uni ihrc Seigung zum Wachsen zii zerstiiTen. Anderthnlb Jahro darauf gab sie neue Zcichen von Leben nnd entfaltete irn Mai 1863 irn Konigl. Garten zu Kcw
sehr schonc Blumen. ( L e s Nondes. Ausland 1867. Nr. 8.
Wittstein's Vie9.tetjnhs.sschrijI 1868. S. 583.).
H. L.
Californische Friichte.
I n den siidlichen Counties von Californien widmet man
dem Anbau der Siidfriichte grosse Sorgfalt.
In Los Angelos, welches sich auch durch Weinbail auszeichnet , ergaben im vorigen Jabre 1480 C i t r o n e n b a u m e
durchschnittlich jeder 2000 Citronen und der Verkauf derselben brachtc einen Erlos von 88,920 Dollars. Die Ernte
von 3508 W a1 1 n u s s b a u m e n trug 105,240 Dollars ein.
Von San Francisco werden californische W e i n t r a u h e n
mit den Yanarnadampfern nach New - York versandt. (H'ora
1868. Nr. 24. S. 383.).
H.L.
Der Gurunussbaum im llinchener botrnischen Garten.
In der vorjiihrigen (1868) grossartigen Miinchcner Blumenausstellung im dortigen Glaspalaste fie1 unter anderen
neuen Pflanzen die S t e r c n l i a a c u m i n a t a B e a u v . (Cola
acuminata R. Br.), der Gurunnsshaum, auf. Iliese Pflanze
wurde von Herrn K o l b , dem thiitigen Inspector des bot.
Gartens, als das erste Exemplar, welches in europaischen
Garten cxistirt, ausgestellt.
Der Reisendc G. R o h 1 fs sandtc an H. B. v. L i e b i g
einige Samcn zu einer chemischen Untersuchung, von denen
Herr K o l b ein Stuck erhielt, aus welchem das genannte
Pflanzenexemplar im warmen Gewachahause entaickelt wer-
Coelebapyne ilicilolia S w .
14:’
den konnte. Dicser Baum, zu den Sterculiaceen gehorig,
ist in G u i n c a zu Hause. Seine Sanien sind unter dem
Namen K o l a n i i s s e oder G u r u n i i s s e sehr bekannt und
stehen bei den Negcrn in grossem Ansehen. Sie werden
fast allgemein vor jeder Mahlzeit und auch sonst haufig
gekaut, doch nicht eines besonderen WohlgeschmackeR wegen,
sondern weil sie die Eigenschaft besitzen sollen, allem nach
ihnen Genossenen einen guten Geschmack zu ertheilen , was
besonders f i r das oft sehr schlechte und faulige Wasscr gilt.
Auch haben sie die Eigenschaft, den Schlaf zu vertreiben,
wesahalb sie von den Eingeborenen zur -i7erlangerung ihrer
Trinkgelage benutzt werden.
Diese Eigenschaft verdanken sie cinem Gehalte an Kaffein,
welches die Herren Dr. I)a n i e 11 und Dr. A t t f i e 1d ‘(Pharm.
Journ. and Transaction 1865, V I , 4 0 7 , 450 und 457; auch
Vierteljahresschr. f. pract. Pharm. 1866, XV, 81) darin aufgefunden haben und welches in so grosser Menge darin enthalten ist, dass man es, wie H. v. L i e b i g sich iiberzeugte,
aus einem einzigen Samen ganz leicht in weissen Krystallen
darstellen kann. Das Miinchener pharmaceutische Xabinet
verdankt H. v. L i e b i g solches Kaffein und ein Paar dieser
merkwiirdigen Samen. (Buchner’s N. Repertor. far Pharm.
1868. Bd. 17. H. 5. S. 315- 316.).
H. L.
Coelehagyne ilieifolia Sw.
H. B a i l l o n legte der franz. Akademie e i n h a u s i g e
Zweige von Coelebagyne ilicifolia Sw. vor. Diese trugen
zugleich weibliche Bliithen und reife Friichte und an den
obcren Thcilen Tausende von mannlichen Bliithen , deren
Staubgefdsse voll Pollen waren. Sie riihrten aus einer Sammlung von australischen Euphorbiaceen her, die F. A1 ii 11 e r
ails Melbourne gesandt hatte.
Hiermit ware also der letzte
Schlag gegen die Lehre von der P a r t h e n o g e n e s i s gefiihrt,
deren letzte, wiewohl schwache Stiitze unter den Phanerogamen Coelebagync nach dem Ausspruche D u c h a r t r e ’ s war.
(Compt. rend. 66, 836. Flora, Nr. 23. S.366. Augsburg,
10. Sept. 1868.).
H. L.
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