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Der Oleander Nerium Oleander und seine Eigenschaften.

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Der Oleander, Nerium Oleander, und seine Eigenschaften.
S e n e c i o A m b a v i l l a und C a c a l i a f l e x u o s a besitzen
Blumen vom Geruch des officinellen Baldrians ;
Die Stammesrinde von Z a n t h o x y l o n h e t e r o p h y 11u m besitzt genau den Geschmack der Parakresse ;
A p h 1 o i a t h e a e f o r m i s besitzt eine brechenerregende
Rinde. Die Blatter von A l l o p h y l l u s C o m m e r s o n i i
besitzen die namlichen Krafte wie die der Digitalis;
Die Wurzeln von V i n c a r o s e a , C a s s i a o c c i d e n t a l i s und M y o n y m a o b o v a t a die der Simaruba; endlich
S a p i n d u s r i g i d u s , dessen Friichte, und G o u a n i a
v i t i f o l i a , deren sammtliche Theile reichlich S a p o n i n liefern.
Einige G e l i d i u m a r t e n unserer ,,Recifs " geben beim
Kochen, zuweilen schon in der Xalte die Payen'sche Gelose.
In unseren Fliisschen und Teichen findet sich eine stachliche N e r i t a (Schnecke), deren Boui€lon taglich genossen nach
14 Tagen bis 4 Wochen sicher die Wassersucht heilt. (Journ.
d. p h r m . et d. chimie. Juin 1867. p . 403 - 404.).
H. L.
Der Oleander, Nerium Oleander, and seine
Eigenschaften.
Schon seit des Dioscorides und des Plinius Zeit bekannt,
damals Rhododaphne und Rhododendron, das ist Rosenbaum,
genannt, wurde er von jeher von Gartenfreunden in Ehren
gehalten, nicht allein der immergriinen Blatter und der Pracht
seiner Blumen wegen , sondern hauptsachlich auch deshalb,
weil seine Blithezeit in die heissesten Monate des Jahres
fallt und dort, wo er im Freien wachst , den andern Bliithenpflanzen gegeniiber, welche von der sengenden Sonne fast
verbrannt sind, einen sehr angenehmen Contrast bildet ; dieser
ausgezeichneten Eigenschaft wegen giebt es in Siiden wohl
kaum einen Garten, wo diese Pflanze nicht den Hauptschmuck
wahrend des heissen Sommers bildet. Bei uns (Triest), wo
wir keine geschlossenen Hecken und Bosquets davon bilden,
um dessen flammende Bliithen recht bewundern zu Vonnen,
wie in den siidlichen Landern, findet man ihn nicht selten
sich an Wanden grosser Gebaude bis zu den Balkonen hinauf
mit prachtiger Vegetation erheben. Die Liebhaber dieser
Pflanze kennen aber vielleicht nicht alle Eigenschaften derselben ;
es wiirde sonst Nancher seinen Liebling mit verdachtigen
Augen ansehen. Die ganze Pflanze ist scharf narkotisch, ihre
Blatter wurden friiher gegen chronische Hautkrankheiten
Ricinus communis.
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angewendet. Dcr Gcruch der Bliithen ist bctaubend und
gefahrlich. D e 1o n g c h a m p s erwiihnt , dass mehre franzosische Soldatcn auf Corsica, wo der Oleander sehr haufig vorkommt, sich eines Spiesses von dessen Holze zum Braten
vom Wildpret bedicnten, in Folge dessen alle, die von
diesem Braten genossen, vergiftet wurden.
Wie sehr gefahrlich diese Pflanze dem Viehe ist, wurde
nicht nur durch Orfila, der sehr specielle Versuche anstellte,
sondern auch durch mehre altere und neuere Schriftsteller auf
das Bestimmteste constatirt. Besonders sind es die Esel,
denen der geringste Genuss davon schadlich wird, nach den
Eseln ist es die Race der Wiederkauer. Als Beispiel will
ich anfiihren: In einer landlichen Besitzung von Saragna
verendeten zwei Ochsen und drei Riihh zwischen 24 bis
48 Stunden nach dem Genusse einiger Oleanderzweige, die
81113Vcrsehen mit unter das Futter gekommen waren.
(Am
den Akten der Acclimatisations- Gesellschaft in Sicilien. 45. JahTesbericht der Schles. Gesellschaft fur vaterlandtkhe Cultur).
Ricinus communis.
In Italien Ricino oder Fagiolo romano (romische Bohne),
Fagiolo dell’ India (indische Bohne) , Fico d’inferno (Hollenfeige), Mirasole (Sonnenkorn) , Zecche (Schaaflaus) , CaffA da
oglio (Oclkaffe) , Manteca (Pomadenbohne) , Palma Christi;
uon ‘den Englandern Castor - oi! plant, von den Franzosen Ricin
ordinair, von den Deutschen Wunderbaum, von den Arabern
Charna oder Kerva, von den Indiern Karapal genannt.
E r zeichnet sich durch seine sehr olreichen Samen vor
vielen anderen Oelgcwachsen aus. Diese Eigenschaft dessclben wurde im verfloseenen Jahrhundert in der sehr verdienten patriotischen Gesellschaft zu Mailand beobachtet , wclche
sich damit beschaftigte, den oconomischen Werth der verschiedenen Oelgewachse und Oele zu untersuchen.
Hierbei ergab sich, dass die Samen dieser Euphorbiacee
50°/,, ihres Gewichtes Oel geben. Dieses Oel, so triibe und
schmierig, wie es aus der Presse kommt, ist zu den verschiedenstcn Seifen verwendbar ; als Schmiere fur Leder verwendet macht es dasselbe weich und geschmeidig, auch als
Schutzmittel gegen die Motten sol1 es dem Lavendel- und
Terpenthinol nicht nachstehen.
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