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Die Analyse eines Menschen.

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I86
Blutgerinnung.
- Die
Analyse eines Menschen.
Blutgerinnimg.
Die von E. M a t h i e u und V. U r b a i n aufgestellte und
auch an dieser Stelle schon beriihrte Hypothese der Ursache
der Blutgerinnung erfahrt mannigfache Angriffe. Nach Obigen ist die Kohlensnure die Veranlasserin der freiwilligen
Gerinnung des Bluts, und das irn Plasma aufgeloste Fibrin
coagulirt wahrend des Lebens aus dern Grunde nicht, weil
das Kohlenskuregas ebenso wie der Sauerstoff chemisch an
die rothen Blutkorperchen gebunden ist. Diese Ansicht wird
von den genannten Forschern auch gegeniiber den Einwendungen aufrecht erhalten , welche Gautier dagegen erhoben
hat. Der Letztere hat nemlich Rlut mit etwa funf Procent
Chlornatrium versetzt bei einer Temperatur von 8O C. stehen
lassen, wobei keine freiwillige Gerinnung eintrat; ja als er
durch die mittelst Filtration von den Blutkugelchen befreite
Flussigkeit einen Kohlensaurestrom leitete , war auch nichts
von irgend einem Coagulum walirzunehmen.
Urbain und Mathieu machen gegen diesen Einwurf geltend, dass die niedere Temperatur bei Gautiers Versuchen
eine Hauptrolle gespielt habe, insofern als eben bei so niederen Graden die Verwandtschsf't der Kohlensaure zum Faserstoff kaum bemerkbar sei. Wird jenes mit Xochsalz versetzte
Blut auch nur eine Viertelstunde lang auf 25 bis 30° erwkrmt, so erfolgt Gerinnung. Stiirkerer Chlornatriumzusatz
vermag allerdings auch bei hoheren Temperaturen die Gerinnung zu verhindern, allein nur aus dem Grunde, weil sicli
Rohlensiure in Salzlosungen um so weniger lost, j e concentrirter dieselben sind. Auch Kalkwasser wird j a durch einen
Rohlensaurestrom nicht mehr gefiillt , sobald man ihm sein
gleiches Volumen einer gesattigten Chlornatriumlosung zusetzt.
Durch Chlornatrium und niedere Temperatur wird also
die Einwirkung der Kohlensaure auf das geloste Blutfibrin
gehindert, nicht aber bewiesen, dass unter anderen Umstlinden die Kohlenaaure die Blutgerinnung nicht bewirken konne.
(Journal de Pharmac. et de Chivzie, 4 . Skrie. Tome X X U .
Dr. G. V.
pay. 247.).
Die Analyse eines DIenschen.
Dr. L a n c a s t e r in London hat kiirzlich einen ganzen
menschlichen Cadaver analysirt und die Resultate seiner Arbeit wahrend einer Vorlesung iiber Cbemie eeinen Zuhorern in
Untere. d. wicht. im Handel vork. Sort. d. Galban.- u.Ammouiitkguminis.
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greifbarer Form vorgelegt. Der Cadaver hatte gewogen
158,4 Pfund, und es waren nun ausgeRtellt 23 Pfund Kohle,
2 Pfund Kalk, 22 Unzen Phosphor, je 1 Unze Kalium, Natrium, Eisen , Magnesium iind Silicium. Nicbt ausgestellt
waren die 5595 Cubikfuss Sauerstoff, 105900 Cubikfuss
Wasserstoff und 52 C'ubikfuss Stickstoff, welche gleicherweise
gefunden worden waren. Diese Stoffc batten 121 Pfund
Wasser, 16,5 Pfund Leim, sowie entsprechende Mengen von
Fett, Fibrin , Albumin, phosphorsauren Kalk u. 8. w. gebildet.
Wir vermissen die Erwiihnung von Chlor, Fluor und Schwefel und eiitnehmen uherhaupt die ganze Mittheilung, sowie
besonders auch die obigen Zahlen nicht ohne Misstrauen dem
amerikanischen Blatte. (The Pharnzacist of Chicago. 701.
VlD.
Nr. 10. October 1875.).
Dr. G . K
Vergleichende Untersnchnngen der wichtigeren im
Handel vorkommenden Sorten des Galbanum - nnd
Ammoniakgnmmis.
E d u a r d H i r s c h s o h n , welcher eine langere Abhandlung dariiber schrieb, resumirt in Kiirze seine Resultate wie
folgt : Die vergleichende Untersuchung beider Gummiharze
gewahrt manchen Anhaltepunkt, um mit vollstandiger Sicherheit auf chemischem Wege das Ammoniacnm und Galbanum
zu unterscheiden , ja sogar eineelne Handelssorten als solche
zu erkennen und Verfalschungen nachzuweisen , wie sich aus
einer beigegebenen Tabelle ersehen lasst. Besonders giebt
das Verhalten der Gummiharze gegen Petroleumather ein
wichtiges Xriterium an die Hand, die Gute, wie auch die
Verfalschungen darzuthun. Der einige Zeit mit den Gummiharzen in Beriihrung gewesene Petroleumather darf beim
Erwarmcn auf 120° n u r einen Riickdand hinterlassen, welcher hochstens 1 o/o vom Gewicht des Harzes ausmacht, wiedrigenfalls eine Verfdschung vorliegt. Auch darf der Petroleumatherruckstand keinen Schwefel enthalten. Bei den
persischen Sorten darf der Petroleumatherruckstand nicht
unter 65 o/o, bei den Levantischen in granis nicht unter 63%
fallen ; bei Galban. in massis nicht unter 60 o/o, bei Ammoniac.
in granis nicht unter 6 6 % ) bei in mass. nicht unter
55 o/o sein.
Bei den persischen und Levantischen Sorten in Kornern
darf der Asohengehalt 4 o / o , bei den Levantischen in Massen
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