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Die Anwendung des Mikroskops in der Toxikologie.

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Anwendzing des Mikroskops in der Toxikologie.
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Kochen nicht zersetzt wird und chemisch noch unbekanut
iet. (Journ. de Pharni. et de C’him.)
Dr. Reich.
Die Aawenduog des Mihroshops in der Toxikologie
hat He1 w i g studirt uod daruber auseerst inteream u t e blittheilungen gemacht. Die areenige Siiure krystnllisirt auch in den geringsten nicht mehr wagbaren
Qriantitaten in eehr schonen reguliiren Octaedern. Bei
eiuer Vergrosserung von 250 im Durchinesser ist das
Ansehen dieser Krystalle ausnehiiiend schon und charakeines Zollee im
teristiech ; eioeo nicbt roseer nls
Umfange Iiiest sich leic t mit Hulfe diesee Instruments
erkennen. Die Form ist die des tegclmiiijsigen (reguh e n ) Octaeders, dessen Seiten gleich sind.
stalle sind hiiufig gruppirt oder urn einen Kern aitzen ;
die scharfen Ecken sind bisweilen abgesturnpft und bin
und wieder erblickt m3n gleictiseitige dreieckige Ylatten.
Die Forrnen sind verschieden, aber alle laesen sich aufOctaed e r zuriicltfuhren. Krystalle, welche nicht I/, oooo oder aelbst
1,16000 einee Zolles iiii Durchmeaeer iiberechreiten, bieten ant e r den1 Mikroskope genau diese Keonzeichen dar, und der
J/lOOosteTheil einee Gram weissen Arseniks liefett bund e r t milrroekopische Krystdle. Im Allgenieinen sind die
kleioeten Krystalle diejenigen, in denen die Octacderform
sich am beeten ausgepriigt lindet. Man erhalt dieee Krystalle cben eowohl durch Verdunstung einee Tropfene geloster arseniger Siiure, ale vuch durctr Sublimation der
Shurc wie des Arsenspregels. In letzter l’hate?cbe iet
zugleich cin Unterecheidun sinittel von Antitiionspiegel
gegcben, welcher an sich sc on frei von Krystallen, keinen Sublimat liefert. Zur Sublimation bringt man auf
ein Stuckchen OIas eine Spur nrsenigcr SAure oder einen
Splitter von der Rijhre mit deni Areenspiegel, legt rechta
und links ein Scliutzleistchen von Glas auf, bringt dtre
Ganze auf ein Filterstativ und erhitzt, nachdein man
ciiwn eivarinten Ohjecttriiger dariiber gedeckt hat. D e r
leiseste Anflug genugt zur mi kroskopischen Untersucbung,
neben welcher natiirlich auch noch cbemische Heagentien
angemendet werden nlussen. I)aa ernphndlicbste mikroskopische Rengens fur die areenigc Saure iet dae salpetersaure Silberox dammoniak; ein Tropfen an den Rand
dcs die Krystiil chen schutzenden Deckglitechene gebracht,
farbt init dem dlmaligen Yordringen silmmtliche Krystullchen ziierst licht citronengclb, welclie F a r b e bei Zu-
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J'tidziitg
det. Butter dtcrch c h r o i ) i s ~ i ~ w eBleiozyd.
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tritt dee Liclitee dliniilig dunkelbraun wird. €I e I w ig
hat dieses Verfidiren nun auch zur Erkennung ciner Anzahl Ton Alknloiden verwandt und gefunden, dass RIorphjn, Str c h i n , Ihucin, Verntrin, Aconitin, Atropin, SoImin n n J ugitalin subliniirt merden konnen und d a s ~
tlereii Sublimnto sehr wesontliclie Anhnltspuncte aur IJn.
terscheidiing an die Hanfl geben. Die Sublimation geschieht in diesen Fiillcn aiis cineni Plntindeckclchen und
i i i i i ~ svorsiclitig gcleitet wcrden, urn die Zereetzung der
Alkaloide zu verhiiten. Morphiuin tint1 Stryclinin zeichnen sich unter allcn durch die Leichtigkeit der Sublimatgcwinniing und durch die g r o s e Fiihigkeit dereelben nns,
z u krystallisircn ; Chromsaure giebt ein werthvolles Mittel a n die Hand, beiilc Sublimate von eiriander zii unterscheiden ; Hrucin ergiebt wcniger ausgiebige Sublimate,
auf ihre Ilerstellung ist sehr vicl Sorgfillt zu verwenden;
Chroins;iurc ergiebt cine charnktcristische Krystallbildunp,
die sicli sehr leicht von der bci Stryclinin schori durch
die Art ilirer Entstehung unterscheitlen Ilisst; Veratrin
sublimirt i n solcli chnrakteristischer Weise, daaa es durch
die Subliniation allcin gekennzeichnct ist ; Solanin sublimirt zwar auch krystallinisch, nber i n ganz andercr Forin;
ein Sublimat von Aconitin ist allcin schon tlarch die
Reaction auf Liq. unmoaii zu erkennen; Atropin und
Digitalin s i n d gleichfalls an der Art des Sublimnts zu
erkennen, beide subliiiiircn nur in Gestalt fettahnlicher
Tropfcn, erstercs aclir leicht, letzteres sehr schwer ; ein
Atropinsubliinat reagirt nut' S~lzsaiireganz charakteristisch;
Digitnlin hat wenig, mehr n e q d v e Eigenschnften. (Zeitschvift ftir artnlgt. G'heni. 1864. 1.)
B.
Piirbiiog der Butter diirch cbromsaiires Bleioxyd.
P o g g i R I e untcrsuclitc cine Paste, die l e i eineni Butterliiindler contiscirt war m d dnzii dientc, niittelm&xjiger
Butter das Ansehen giiter Butter zu gebcn. Die Paste
war weich und gclblich - roth, hntte snlzigen C;cschninck,
den Geruch nach ranziger Ihttei. und liess nach dem
Calciniren einen betriichtlichcn Ruckstand, aus welchem
Wasser Chlornatriuiii auuzog. Das Fett wcirde tliirch Aether
fortgeschaftl, Lciin Filtriren Ilicb einc gelbc Substanz
zuruclr, dic nus chroinsiitircin Bleinxyd und eineni vegetabilischen Farbsto5c bestnnd.
Salzsiiure bildcte dainit griinee C11romclilorid, in der
Lcistiiig g:ib Sch\i~cfelsaure einen weissen Kiedersclilag
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