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Die ChlorUre des Acetylens.

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Synthesc der Aldehyde.
- Die
Chloriire des Acetylcns.
ab, deren Zusammensetzung = C15H180. Der Verfasser nennt
diesen Xorper Santonol. Er hat das Ansehn von Gtearin,
schmilzt bei etwa 135O C . , ist unloslich in Wasser, sehr
liislich in Alliohol und Aether. Mit Schwefelaaure gieLt er
eine Snlphoslure, dcren Bnrytsalz loslich ist. Die Mutterlauge
des Santonols wird an der Luft bald dunkler braun. Sie
c n t l d t wahrscheinlich ein weiteres Reductionsproduct des
Santonin’s. (The Pharnz. Journ. und Transact. No. CXXVII-
CXXXI. Tltird. Ser. Decbr. 1872. l? 504.1.
WP.
Synthose der Aldehyde.
Li e b e n weist Linnemann’s Anspriiche auf die Prioritat
beziiglieli der Synthese der Aldehyde aus den fetten Sluren,
durch Destillation ihrer Kalksalze mit ameisensaurem Kalk,
zuriick, die vielmchr yon Piria und Limpricht (1856) hcrriihre.
1)ie Synthese der Alkohole lehrten Wurtz und Friedel 1862.
Vor Linnemann 1863 fiihrte Rossi Amylalkohol successive in
Cyanamyl , Capronsaure , Capronaldehyd , und Caproylalkohol
iiber, wiihrend Wurtz 1865 in gleicher Weise aus ValerianGure Amylalkohol gewann. Bei der von Linnemann und
Siersch 1867 ausgefuhrten Synthese des Propylalkohohls aus
Propionsiiure ware man vielmehr zu dem Resultat gekommen,
dass die Destillation des Kalksalzes mit ameisensaurem Kalk
kein Propionaldehyd ergabe, die Function aber iiberhaupt keine
Klassenreaction fur die Feltsluren sei. Nun fanden der Verf.
und Rossi, dass dem gleichwohl so sei und stellten unter
nndern den normaleu Butylalkohol aus Giihrungsbuttersanre
dar. Linnemann sprach Zweifel an der Richtigkeit dieser
Versuche aus, stellte indessen selbst in dieser Richtung und
mit gleichem Erfolg solche a n , die er 1872 in den Ann. der
Chem. und Pharm. veroffentlichte, ohne die Lieben -Rossi’schen
Untcrsuchungen zu erwlhnen. Gleichzeitig habe Linnemaun
die Methode des Verf. und Rossi’s nicht verbesserl, da die
dusbeute nach seinem Verfahren eine weit geringere sei.
Et.
(Annal. d. Chem u. €harm. Bd. CLXV. p . 138.).
Die Chloriire des Acetylens
lrabcn B c r t h e l o t 11. J u n g f l c i s c h untersucht und die Existenz
zweier Chlorverbindungen nachgewiesen, namlich C4H2C12
C4HH2C14. Bei der Behandlung von Acetylen mit Antimon-
Die Chloriire dea Aoetylens.
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hyperchlorid erhalt man eine krystallinische Mastie von folgender Zusammensetzung: C 4 H 2 S bC15; 100 Th. Hypcrchlorid
absorbiren 8 Th. Acetylengas.
Bcim Erwarmen zersetzt sich dicse Verbindung in Acetylenchloriir und Antimonchlorur: C4H2Sb C15 = C4H2C12+ Sb C13.
1st dic Verbindung jedoch mit Antimonhypcrchlorid gemischl, so vollzieht sich dic Reaction wie folgt:
C4H2,SbC15+ S b C I 5 = C4H2C14+2SbClS,
es wird also Acctylenchlorid gebildet.
Dns Chloriir ist eine farblose Flussigkeit , von starkem
Geruch nach Chloroform, der Danipf schmeckt siiss und verursacht Zahnweh, siedet bei 55O. Peuchtc Luft zersetzt es;
mit Wasscr in verschlossenen Gcfissen auf 180° crwarmt,
bildet sich Chlorwasserstofl neben anderen Producten. Mit
Kalihydrat gicbt es Essigsaure.
In einer verschlossenen Rohre liingere Zeit auf 360°
erhitzt, zerfdllt es ir Kohlenstoff und Chlorwasserstoff, ohne
bemerkenswerthe Mengen anderei. Zersetzungsproducte.
Das A c e t y l e n c h l o r i d , C4HZC14, ist ebenfalls eine
farblose Fliissigkeit von Geruch des Chloroforms, siedet bei
147O. Mit Wasser auf 180° erhitzt, zerseht es sich langsani
unter Bildung von Salzsaure.
Einem Strome Chlorgas ausgesetzt, liefert eB Kohlenstoflsesquichlorid mit verdunnter alkohol. Kalilosung. Mit
alkohol. Kalilosung liefert es Chlorkalium und gechlortes
Acetylenchloriir :
C4HZC14 K0,HO = C4HC1, C12 KC1 2 HO.
welches eine farblose , bei 880 siedende Fliissigkeit darstellt.
Alkohol. Kalilosung zersetzt dasselbe , ohne dass dabei zwcifach gcchlortes Acetylen C4C12, gebildet wird, wie man nach
der Theorie voraussetzen kann. Concentr. alkohol. Kalilosung
verwandelt das Acetylenchlorid in Glycolsaure, C 4 H 4 06.
Erhitzt man das Acetylenchlorid in einer verschlossenen
Rohre durch 5 Stunden auf 300°, so zerfallt es in gechlortes
Acetylenchloriir und Chlorwasserstoff; dagegen suf 360°
erhitzt giebt es Chlorwasserstoff und die, mit dem zweifach
gechlorten Acetylen polymere Verbindung von I u 1i n. Letztere
ist nach den Untersuchungen von Basset sowohl, als auch
von Berthelot iind Jungfleisch, sechsfach gechlortes Benzin,
Cl2CCIG. Man miisste daher cine polymere Umbildung des
zweifach gechlorten Acetylens im Momente des Entstehens
3 c4 CP = c 1 2 tic.
annehmen:
(Annal. de Chim. et de Phys. August 1872.).
Fcs.
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