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Die DUnenbindung in Frankreich.

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Die Diinenbindung in Frankreich .
9) feinktirniger , im Rruche schimmernder , ganz hellgrau
gefiirbter K a 1k s t e i n , mit freien , schon linter der Loupe
sichtbaren , weit deutlichcr jedoch nach Zorsetxung des galkes mit Salzsiiure zum Vorschein kommenden Quarzkornchcn
durchspickt ;
lo) ein weisser , zerreiblicher , von Adern festen Kalkepathes nach allen Richtungen hin durchsetzter K a 1 k s t e i n.
Versteinerungen sind dem Anscheine nach nicht vorhanden, nur Nr. 4 (Conglomerat, Grauwacke) schien Reste einer
,,Kohlenpflanze" zu enthalten. Der unter Nr. 8 aufgefuhrte
Kalkstein hatte folgende procentische Zusammensetzung:
I n Salzsiiure unloslich (zahlreiche gut ausge0,26
bildete, mikroskopische Quarzkrystalle)
Organische Substanz
0,09
Kohlensauren Xalk
58,85
Xohlensaure Magnesia
40,80
100,oo.
Man hat demnach diesen Kalkstein als einen Dolomit (aus
gleichen Atomen CaO, C O X nnd Mg0,C02 bestehend), dem
etwas CaO, COe beigemengt ist, zu betrachten. (A. Petzholdt,
Franlcreich und Algerien).
R.
Die Diinenbindung in Frankreich.
Um das Vorschreiten des Dunensandes in das Innere
des Landes aufzuhalten, hat man langs der Kuste des Golfes
der Gascogne (Golf von Biscaya) in den Landes, schon seit
langer als 80 Jahren einen Anfang mit der Befestigung
(,,Bindung ") dieses Sandes gemacht und zwar vorzugsweise
durch das Anpflanzen von P i n u s m a r i t i m a . Das ist denn
auch bei C a p b r e t o n der Fall gewesen, obschon die dortigen Seekieferanpflanzungen auf den Dunen sehr neuen Datums, also noch sehr jung sind, auch nur sehr vereinzelt auf-.
treten, da man bei der in Frage stehenden Sandbindung zu
andern Hulfsmitteln, nemlich zu sogenannten ,,Coupir - Zaunen"
Reine Zuflucht genommen hat. Bei den dort vorkommenden
Dunen kanq man sehr deutlich mehrere der Kuste parallel
laufende Reihen ron Sandbergen, mit dazwischen liegenden
Sandthalern unterecheiden, nnd uberall hat man dem landein-
Ueber Kamala.
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warts fortschreitenden Sande durch aus starkem Reisig,
seltener .aus lebendigem Tamarix - Gestranch angefertigte Zaune
Hindernisse in den Weg gelegl. Solcher Zaune folgen gewohnlich in angemessener Entfernung mehrere hinter einander und sind dann nur inn so wirksamer. Man erkennt auch
den bereits erzielten Erfolg. Ueberall, wenn auch vorlaufig
nur sehr sparsam, trifft man auf sprossende Sandpflanzen,
unter denen sich besonders das scharf stechende I3 r y n g i u m
m a r i t im u m dem nackten Fusse in sehr unangenehmer
Weise bemerkbar macht; ja auf der Binnenseite der Sandberge hat man sogar, natiirlich bis jetzt ebenfalls nur sehr
vereinzelt, Weingarten angelegt. Ein solcher Weingarten ist
nicht nur mit einem hohen Zaune aussen umgeben; auch sein
lnneres wird von sich wiederholenden Rdben solcher Zlune
durchzogen, um die gepflanzten W einreben um so zuverlassiger vw dem Bedecktwerden mit Sand zu schiitzen. Man
sagt, dass die Qualitat des hier producirten Weines eine ausgezeichnete sei.
Zwischen Montpellier und Cette bedient man sich zur
Dunenbindung ausschliesslkh der Tamarix , indem man diese
Straucher in mehrfachen der Kiiste parallelen Reihen anpflanzte und so das weitere Fortwehen des Sandee hinderte.
Solche Anlagen kommen in bedeutender Ausdehnung vor, und
vielfach sind auch hier zwischen den Reihen der Tamarixstraucher Weinreben gepflanzt, welche in solchem Schutze und
trotz dem Sande ein ganz vortrefiches Fortkommen zeigen.
(A. Petzholdt, Frankrakh und AZgerim).
R.
Ueber Kamala von Groves.
Die Existenz des von Andrews aus der Kamala dargestellten Rottlerin’s ist von Leube und Andern nicht bestatigt
worden. Groves erhielt von Hanbury einen concentrirten
atherischen Kamalaauszng , in welchem eine Menge fedriger
Krystalle schwammen, die sich durch kalten Alkohol nicht
wieder losten. Diese Krystalle waren nicht Rottlerin, wie zu
vermuthen, sondern eine Art Wachs. Groves erhielt dasselbe
durch A bfiltriren und Pressen zwischen Flusspapier. Mit
Alkohol gekocht, loste sich die Substanz grossentheils auf,
schied Rich aber beim Erkalten wieder aus und etellte nun
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