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Die Eruptions-Gase in der Nhe der Azoren.

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Die Eruptions - Gase in der Nahe der Azoren.
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G r a s s - V a11e y in Revada County, Californien, ist der
ergiebigste Golddistrict der Welt, denn die jahrliche Ausbeute
eines Bezirks, dessen Radius nur 4 engl. Meilen betragt, liefert 3,500,000 Dollars, was einem mittlern Durchschnitt von
1700 Dollars fur den Kopf der Xnenarbeiter gleich kommt.
Der reichste Silbcrdistrict der Welt ist W a s h oe in Nevada;
dort producirte der Comstock -Gang, 600 Yards weit und
3 engl. Meilen lang im Jahre 1866: 16,500,000 Dollars Silber.
Die K u p f e r a u s b e u t e Californiens wachst enorm. AUR
San Franzisko wurden Kupfererze ausgefuhrt :
1862
3,660 Tonnen.
1863
5,553
7,
1864
10,234
,,
1865
17,787
,,
1866
21,476
,,
Qu e c k s i 1b e r wurde aus Californien exportirt :
1859
3,999 Flaschen.
1860
9,448
9,
1861
35,995
,,
1862
33,747
,,
1863
26,014
,,
1864
36,918
,,
1865
41,800
,,
1866
45,900
,,
In einem californischen See werden taglich 2 Tonnen
rohcr krystallisirter Borax gewonnen. (Petemann’s Mittheilungen).
R.
Die Eruptions-Gase in der Xlhe der Azoren.
Die submarine Eruption, welche im Sommer v. J. in der
Nahe der Insel T e r c e i r a stattfand, war durch eine Gasentwicklung bezeichnet, welche noch mehre Uonate bestand, nachdem alle anderen Erscheinungen vollstandig aufgehort hatten. F o u q u k konnte von diesen Gasen etwa 30 Cubikccntimeter sammeln, die er nun genauer analysirt, und nach
einer Yittheilung an die Pariser Akademie vom 11. Nai in
folgender Weise zusaminengesetzt fand. 100 Theile dcs Gases enthielten : K o h l e n w a s s e r s t off 16,75, W a s s e r s t off
0 3 2 , K oh 1e n s a ure 2,27, S a u e r s t o f f 12,21, S t i c k s t off
68,45 Thcile.
Die grossen Schwierigkeiten , welche sich dem Sammcln
des Gases entgegenstellten, liessen furchten , es niochte sich
den durch die Eruption entwickclten Gasen zuviel atmospli8-
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Die Eruptions-Gase in der Kahe der Azoren.
rische Luft beimengen. Aber der Stickstoff ist im Verhaltniss zum 8auerstoff in solch uberwiegender Menge vorhanden
(in der atrnospharischen Luft kornmt bekanntlich nur 4rnal
soviel Stickstoff als Sauerstoff vor), dass er in der Zusammensetzung des Eruptions - Gases mehr als die Halfte betragt.
Besonders ckarakterisirt ist das Eruptions - Gax durch die bejden brennbaren Luftartcn , von denen der Xohlenwasserstoff
bei Weitern den Wasserstoff uberwiegt. Die Kohlensawe endlich kommt wahrscheinlich deshalb in so kleinen Mengen vor,
weil sie vom Wasser gelost und zuriickgehalten wurde.
Um zu entschciden, ob die Gase bei ihrem Durchgang
durchs Neerwasser vielleicht veriindert worden, untorsuchte
F ou q u B verschiedene Wasserproben , die einen an der Oberfiache des Meeres, die andern am einer Tiefe von 205 Faden
(1230 Fuss) genommen, durch Kochen auf die in ihnen gelosten
Luftarten. Er fand so im Liter oberflachlichen Wassers 22,4
Cubikcentimeter Gas, das aus 10,19 Procent Saucrstoff,
76,40 l’roc. Stickstoff und 13,41 Proc. Kohlensaure bestand ; das
tiefe Wasser liingegen enthiclt im Liter 61,3 Cubikcentimeter
Gas, wclches zusammengesetzt war aus 1,21 Proc. Sauerstoff,
26,43 Proc. Stickstoff, 72,36 Proc. Kohlensaure und Spuren
brennbaren Gases. Die starkc Absorption der Kohlensaure
durch das tiefe Meerwasser spricht Rich in diesen Zahlen
auf das Deutlichste auy.
Auffallend war jedoch, dass weder das oberflachliche noch
das tiefe Wasser cine Spur von Schwefelwasserstoff zeigte,
trotzdem sich dieses Gas in jenen Gcgenden in sehr reichlichen Mengen entwickelt hattc. F o u y u 6 untersuchtc deshalb
die verschiedenen 3leerwasser- Proben auf ihren Salzgehalt. E r
fand im oberflachlichen 35,379 Gramme, irn tiefen 38,222 Gnn.
im Liter und zwar enthielten 100 Grm. von der ersten Probe
1,730 Grm. Chlor und 0,222 Grm. Schwefelsaure, wahrcnd 100
Grm. Wasser aus den tiefen Schichten 1,761 Grrn. Chlor und
0,339 Grm. Schwefelslure ergaben. Das Verhiiltniss der Chlorverbindungen nimrnt soniit nur sehr wenig mit der Tiefe des
Wasuere zu, wiihrend die Alenge der Schwefelsiiure etwa urn
die Halfte wachst. Dieses Resultat kann irn Verein mit der so
geringen Menge Sauerstoff, welche man in den ticfern Schichten
des Wassers gelost fand, erklart werden durch die Annahrne,
dass der Schwefelwasserstoff durch den urspriinglich gelijst gewesenen Sauerstoff zii Schwefelsiiure iind Wasser oxydirt worden
sei. (Der Naturfomchn.).
Hbg.
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