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Die Frucht von Adansonia digitata.

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Beproduction d. Wiirfel-Zeolithe.
- Frucht v.
Adansonia digitah.
sultate, doch ist zu beklagen, dass das sich abscheidende Cadmium
einen sehr wenig haftenden Niederschlag bildet. (Bulletin de la
Sociktk chimipue de Paris. Tome X'XXIV. pay. 18.)
C. Kr.
Ueber die Reproduction des Wtirfel-Zeoliths (Analzim)
berichtet A. v o n S c h u l t e n , dass er eine wassrige Losung von
einer gewissen Menge Natriumsilicat in einer geschlossenen Rohre
wiihrend 18 Stunden auf 180-190° erhitzte und nach dem Erkalten einen Absatz mikroskopisch kleiner Krystalle bemerkte,
welche sehr regelmassig gebildet, die Gestalt des regularen Trapezoeders, bisweilen modificirt durch die Seitenflachen des Wiirfels,
zeigten. Diese Krystalle, welche in einer Hulle flockiger Kieselsaure festsassen, wurden durch wiederholtes Behandeln der ganzen
Masse, abwechselnd rnit verdunnter Aetznatronlauge und Salzsaure,
daraus befreit. Sie bestehen aus:
Thonerde . . . . . 21,84.
Natron . . . . . . 15.
Kieselsaure . . . . 52,59.
Kalk . . . . . . . Spuren.
Wasser . . . . . . 8,57.
Vergleichen wir hiermit die Bestandtheile des naturlich vorkommenden Anelzim : 23,36 Thonerde, 14,06 Natron, 54,42 Kieselsame und 8,16 Wasser, so finden wir hierin die Identifat desselben
mit den erhaltenen Krpstallen ausgesprochen, welche uberdies auch
durch die ubereinstimmende Form der Krystalle bestiitigt w i d .
(Bulletin de la Sociktt? chimique de Pa&. Tome XXXIK pag. 19.)
C. Kr.
Die Frncht von Adansonia digitata untersuchte S 1 o c u m,
und zwar den die Ssmen des Baobab umschliessenden Fruchtbrei.
Unter dem Mikroskope zeigte derselbe getrocknet keine krystallinische
Structur; er zerfallt leicht zu einem gelblich- weissen Pulver und
hat einen angenehmen sauerlichen Geschmack. Hingegen die sogenannte ,,Cremortartari - Frucht I' ist dunkler gefarbt und schmeckt
saurer. Der Brei lost sich in heissem oder kaltem Wasser, die
Losung reagirt sauer.
An Basen ergaben sich Kali und vielleicht Spuren von Xalk
iind Phosphaten; die beiden letzteren erfordern noch Bestatigung.
Von Sauren fand sich nur A e p f e l s a u r e als apfelsaures Kali.
Die mit dem sechsfachen Volumen starkem Alkohol geschuttelte wasserige Losung ergab einen reichlichen Niederschlag
von P e c t i n , woraiis der grosste Theil des Fruchtbreis besteht.
In starker heisser Salzsiiure gelost, hat die Pectinlosung eine
schone Magentafarbe.
Destillation der wasserigen Liisung mit Wasser, Aether und
Alkohol ergab keine fluchtigen Verbindungen. Die in der Destillir-
Einige amerikanischc Species
VOII
Artemkia.
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blase zuriickbleibende concentrirte wiisserige Fliissigkeit war stets
dunkelbraun und setzte ein weisses amorphes Pulver ab, das sich
beim Schutteln des Riickstands mit Aether loste und nach dem
Verdunsten desselben entweder als weisse seidenglanzende Nadeln
oder als weisse amorphe Masse sich wieder abschied.
Nach der Entfernung des Pectins und nach der Verdunstung
des Alkohols giebt die zuriickbleibende Losung mit alkalischer
Kupferlosung einen copiosen Niederschlag von Kupferoxydul ab, zeigt
also einen hohen Gehalt an Traubenzucker an. Von Weinsaure
fand sich keine Spur. (American Journal of Pharmacy. Vol. LII.
4. Ser. VoZ.X . 1880. p . 129 seq.)
R.
Einige amerikanische Species von Artemisia. - Im
Jabre 1872 lenkte J o h n M. M a i s c h die Aufmerksamkeit auf
Artemisia Ludoviciana, Nuttall, die als haarstarkendes nnd auch
als Fiebermittel empfohlen wurde, zu beiden Zwecken im Infusum.
Einen starken Thee derselben Pflanze benutzen nach E. P a l m e r die
Pah-Utes als Geburten erleichterndes Mittel und Umschlage der
frischen Pflanze, urn Nasenbluten zu stillen. Die fein gemahlenen
Friichte geniessen dieselben Indianer als Mus. Die zur Section
-4brotanum gehorige Species, deren Rlumenkopfe heterogen sind,
findet Rich in Wisconsin und Illinois und nach Westen bis Californien und Arizona.
Nach einer Ueberschwemmung in Arkansas 1876 trat dort eine
bis dahin in der Gegend unbekannte Pflanze auf. M a i s c h bebtimmte sie als Artemisia dracunculoides, Pursh. Die zerquetschte
Pflanze sol1 Irritation bewirken und ein Aufguss derselben ein
Diaphoreticum sein. Die Pah -Utes benutzen sie nach P a l m e r
ebenso wie die obenerwahnto Species. Sie wachst im westlichen
Illinois und weiter westlich, ist in ganz Nevada verbreitet und
verbreitet sich siidlich bis Arizona, westlich bis in die Sierras von
Californien und nordlich bis Oregon. Das Kraut hat einen angenehmen, Wermuth ahnlirhen, nicht sehr starken Geruch, schmeckt
bitter, jedoch nicht so kraftig wie Wermuth. Die Pflanze gehijrt
zur Section Dracunculus, hat heterogene Bliithen, doch sind nur die
Pistillbluthchen am Rande fruchtbar.
Zu derselben Section gehort auch Artemisia filifolia , Torrey,
im Weeten als southern wood bekannt. Die Pah-Utes wenden sie
in Abkochung gegen Schwellungen und Quetschungen an. Durch
Destillation wird aus ihr ein durchdringend riechendes atherisclies
Oel erhalten, das zu Liniment benutzt wird.
Wichtiger als die genannten sind in den an die Rocky Mountains grenzenden Staaten die sage-bushes oder sage-brushes. Sie
gehoren zur Section Seriphidium, sind buschartig, haben nur wenig
Bliithen und wachsen in diirren Gegenden. Artemisia arbnscula,
Nutt., und Artemieia trifida, Butt., werden nur 18 bis 54 Centimeter
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