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Die Krystalle im Bittermandell.

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Die Klrystalle im Bittermanclelijl.
Die KrystaUe im Bittermandelol.
Die Krystalle, welche sich in lose verschlossenen
Gefassen aus dem atherischen Bittermandelol ausscheiden,
wurden durch S t a n g e , R o b i q u e t und Boutron-Chal a r d fur Benzoessure erklart, obwohl keiner dieser Chemiker sie der Analyse unterworfcn zu haben scheint.
Spiiter theilte J. P e r e i r a mit, dass er 3 Arten krystallinische Ausscheidungen aus dem Bittermandelol untersucht habe, die unter sich und von der Benzoesaure verschieden seien. Die Untersuchung beschrankte sich aber
nur auf die Prufung mit Schwefelsaure, Kali u. s. w. Die
Krystalle hatte P e r e i r a von G. W h i p p l e erhalten und
dicser uberliess auch an St e n h ou s e eine Quantitat zehn
verschiedener Proben ahnlicher Reschaffenheit im Betrage
von 3Unzen. Sie waren tief gelb gefArbt und stark mit
Rittermandelol durchtrankt. Nach dem Pressen zwischen
Fliesspapier lijsten sie sich leicht in heissem Wasser und
lieferten nach mehrmaligen Umkrystallisiren reine Benzoesgure, denn sie bestanden bei 1000 C. getrocknet aus:
Rerechnet nach
C 69,167
H 5.283
0 25;460
0 4 26;232.
Das Silbersalz bestiitigte diese Analyse ; dasselbe
enthielt 50,533 Proc. Silberoxyd ; die Rechnung verlangt
50,654.
S t e n h o u s e erhielt von Prof. R e d w o o d am P e r eira's Sammlung 3 kleine Proben jener Abscheidungen,
die mit No. 1, 2 und 3 bezeichnet waren. No. 1 wies
sich ah blosse Benzoesaure aus. No. 3 war das von
P e r e i r a und L e t l i e b y untersuchte Muster. Es hestand
aus kleinen citronengelben Nadeln, unloslich in Wasser,
Alkohol, Aether rind Essigsaure, die sich mit Schwefelsiiure rotheten und darin mit dunkelgelber Farbe losten;
in Kalilauge waren sie in der Kalte unloslich und entwickelten beim Erhitzen dnmit Ammoniak.
Woher diese Krystalle NO. 3 stammen, liess sich
nicht ermitteln. W h i p p l e beobachtete nur ein Ma1 jencn
krystallinischen Absatz im Bittermandelol, welches uber
freiem Feuer destillirt war. Der Ammoniak oder Stickstoffgehalt 'ener Krystalle liisst sich daher vielleicht aus
der Einwir ung vom Ammoniak auf das Oel erkliiren
und das Ammoniak entstand durch Ueberhitzung der
Bodenwande des Destillationsgefasses aus den sticlistoff-
Jk
Ueber das Opium von Algier.
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haltigen Bestandtheilen des Fleisches der Mandeln. (Phil.
Mag. - Budn. n. Rqert. Bd. 3. p . 7.)
B.
Ueber das Opium von Algier.
Der Pariser inedicinischen Akademie wurden mehrere
Opiumproben von verschiedenen Ernten von Algier zur
Beurtheilung iiberschickt. Bouchardat berichtet dariiber,
dass die eingesandten Proben des Opiums von Algier in
der Gesammtheit ihrer physikalischen Charaktere mit den
besten Smyrnaer Sorten Opiums zu vergleichen sind, dass
sie den eigenthiimlichen Geruch im hohen Grade, eine
ganz deutliche leberbraune Farbe, starken bittern Geschmack haben, wenig hygroskopisch sind, an der Kerzenflamme gut brennen, und wenn man nur auf ihre physikalischen Eigenschaften Riicksicht nahme, dieselben als
Opiuinsorten der besten Qualitiit zu erklaren wlren, allein
die Analyse einiger Proben darunter bestntigt doch nicht
vollkommen die Erwartungen, die man davon hatte.
Rei drei Mustern (es sind im Ganzen 5) steht das
Resultat der chemischen Analyse im vollkommenen Einklang mit der Gesammtheit der von guten Beobachtern
angenommenen sinnlichen Merkmale, denn sie enthalten
9,66, 11,50 und 11,33 Proc. Morphin, aber in den 2 anderen Proben konnten nur 7 und 8,33 Proc. Morphin
nachgewiesen werden.
Bouchardat benierkt, dass, wenn man 'den Qehalt
an Morphin in Opiumsorten von sehr verschiedener Herkunft bezii lich des Klimas vergleicht, man zu dern
Schlusse geange, dass das Klima entweder keinen oder
nur einen sehr zweifelhaften Einfluss auf die Qualitat
des Opiums und dessen Morphingehalt ausiibe. Die Bedingungen, unter welchen Papaver somn;;frum zur Opiumgewinnung vortheilhaft cultivirt werden kann, mussen
dann auf verschiedene Weise ermittelt werden. Die Bedingun en beziehen sich auf die Wahl der Mohnvarietaten, weche zur Opiumgewinnung geeignet sind, auf die
zu ihrer Cultur giinstigste Natur des Bodens, auf eine
vortheilhafte und regelmassige Zeitfolge, um vor schlechtern Wetter geschiitzt zu sein, welche die Ernte vernichten oder bedrohen kann, und endlich auf die BearB.
beitung selbst. (Gaz. nzed. de Paris, 1854.)
P
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