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Die niedere Temperatur einer Flamme.

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Die niedore Temperatur einer Flamme.
in das Centrum eines Pappschirmes befestigte Alaunplatte
gebracht wurde, konnte nur eine ganz schwache Drehung des
Pliigelrades, in Folge der sich nicht vollig atherman erweisenden Alannplatte, wahrgenommen werden. Schaltete man statt
der Alaunplatte zwar rnit vollkommen parallelen Wanden
versehene, mit destillirtem Wasser gefullte, dicht hintereinander aufgestellte 3 Centimeter weite Glasgefasse ein,
durch welche das Licht der Gasflamme ungewhwacht hindurchging , EO wurde nicht die geringete Bewegung des Flugelrades
beobachtet. Man ist also berechtigt anzunehmen, dass nicht
sowohl das Licht, sondern einzig und allein die s t r a h l e n d e
Wiirme das kleine Fliigelrad in dem luftverdunnten, einen Inductionsfunken nicht durchlassenden Raume in Bewegung setzt.
Bringt man das Radiometer in einem Zimmer, dessen
Tcmperatur circa 15 O ist, in die Niihe einer hellleuchtenden
Gasflamme, so dreht sich dae Fliigelrad in der luftverdunnten
Glaskugel yon der Rechten zur Linken, d. h. die blanken,
nicht geschwarzten Seiten der Glimmerblattchen voraus. Bringt
man hierauf, wahrend sich das Fliigelrad noch dreht, das
kleine , mit einem Bleifusse beschwerte Instrument in einen
mit 45 0 warmen Wasser gefullten Glascylinder, so verlangsamt sich die Bewegung, geht bald in die entgegengesetzte
Richtung uber und kommt in kurzer Zeit, bis nemlich das
Radiometer dieaelbe Temperatur angenominen hat, wie das
umgebende Wasser , vollig zur Ruhe.
Interessant wurde es, nach R. Bottger, sein, mit einem
Instrumente Versuche anzustellen, in welchsm nicht bloss eine
Seite der aus Glimmer oder Aluminium bestehenden .Flugel
geschwarzt, sondern beide Seiten entweder geschwarzt oder
beide Seiten blank gelassen worden. Verfamer nimmt an,
dass das Fliigelrad eines solchen Instruments bei Einwirkung
strahlendcr Warme vollig unbeweglich bleiben wiirde. (Ber.
tE. deutsch. chem. Ges. IX, 798.).
J.
c.
Die iiiederc Temperatur einer Fltamme
zu beweisen, eignet sich nach M e r r i c k folgender Vorlesungsversuch :
Ein StickGhen Phosphor wird in einer langhalsigen
Flasche, aut welcher eine lange Rohre angebracht ist, rnit
seinem 5 fachen Gewichte Kalk erhitzt. Das entweichende
PHY,welches wahrscheinlich noch andere Phosphorverbindungen enthalt, brennt rnit einer blassgrunen Flamme und ein
SpeoiIhohe Wiirlue der Metalllegirungen.
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gewohnliches Schwefelholz kann langere Zeit in dieselbe gehalten werden, ohne dass es sich entziindet. (The american
Chemist. No. 66. December 1875. p. 202.)
BI.
Speciflsche Wgrme der Hetalllegirnngen.
Das, was man gewohnlich unter dem Namen specifische
Warme begrcift, setzt sich in Wirklichkeit aus zwei verschiedenen Factoren zusammen , nemlich aus der eigentlichen
Warmecapacitat, d. h. derjenigen Warmemenge, welche anzeigt,
urn wieviel die lebeudige Kraft der Molecularbewegnngen
sich vergrossert, und dann aus einer fur das Thermometer
verschwindenden Warmemenge, welche zur Ueberwindung
innerer Widerstande, zur Disgregation verbraucht wird. Diesen Unterschied hat W. S p r i n g streng im Auge behalten
bei seinen Untersuchungen iiber die Ausdehnung und specifische Warme leicht schmelzbarer Metallmischungen , sowie
uber die Beziehungen zu dem Geeetz der Warmecapacitat
einfacher und zusammengesetzter Atome. Zu den Versuchen
wurden unter anderen auch das Rose'sche Metallgemisch und
die Legirung von Darcet benutzt, erstere der Formel
Bi7 Snb Pb4, letztere der Formel Bi13 SnlO Pbs entsprechend
zusammengesetzt.
Dabei zeigte sich nun, dam die Schwankungen der apecifischen Warme den Volumveranderungen unabhangig von der
Temperatur folgen. Das Rose'sche Metallgemisch nimmt bei
3S0 einen grosseren Raiim ein, als bei 29O und dem entsprechend ist auch die specifische Warme bei 38O grosser,
wie bei 29O. Dagegen ist bei 68O das Volumen kleiner, ale
bei 38O, obgleich die Temperatur gestiegen id,, und hier sehen
wir denn auch die specifische Warme geringer wie bei 38O,
also im Einklang mit der Volumabnahme und im Widerspruch
mit der Temperaturzunahme. Das Volumen der Legirung
von Darcet ist kleiner bei 41°, als bei irgend einer anderen
Temperatur und dem entsprechend auch die specifische Warmo
an diesem Punkte am Geringsten. Aehnliches gilt fur die anderen
Legirungen. I m geschmolzenen Zustande reprasentiren sie ein
grosseree Volumen, begleitet von einer grosseren spec. Warme.
Es ist damit nicht gesagt, dass die Volumvergrosserung einen
directen Maassstab abgebe fur die Erhohung der specifischen
Warme, sondern nur damit ausgesprochen, dass die Verenderungen der specifischen Warme der Korper Hand in Hand
gehen mit Volumveranderungen derselben. Dnrch ein vergleichendes Studium der Zunahme der specifischen Warme
a
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