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Die Schwefellager von Swoszowice und Radoboj.

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11. Monatsbericht.
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Die Schwefellager von Swoszowiee und Radohoj.
Die ungemeine Wichtigkeit des Schwefels, dieses Hebels
der ganzen technisch - chernischen Industrie, enthalt die
Aufforderung, durch Beachtun aller Quellen zur Production des Schwefels wo rnoglic% die Gewinnung desselben
irn Inlande zu steigern, urn der misslichen Abhangigkeit
vom Auslande, die jetzt vorhanden ist, zu ent ehen. In
Oesterreich wird dem Schwefelbergbau eine nic t geringe
Sorgfalt zugewendet, wozu die beiden folgenden Berichte
den Beleg geben.
Nach Prof. L. Z eu s ch n e r’s Beschreibung liegt das Schwefellager von Swoszowice bei Krakau mit,ten irn tertiaren Gebirge. Parallele Lagen von Schwefel und Gyps liegen in
einer machtigen Mergelablagerung, Die ganze Ablagerung
ist ?ha3 Fuss machtig und enthalt in fast gleichen AbstiinDas oberste
den von 4 % Fuss funf Schwefellager.
Schwefellager besteht in hanfsamen-grossen Kornern Sch wefels, die im Mergel eingesprengt sind. . Zuweilen sind die
Schwefelkiirner traubenartig in einander verflossen. Uas 2tc
Schwefellager ist von dem ersten getrennt durch einen
42-30 Fuss rnachtigen grauen Mergel. Das Lager selbst
besteht aus kleinen Nieren von derbern Schwefel, ist machtiger als das erste, hat 2-9 Fuss Dicke und zeigt durch
Mergel von einander getrennte parallele Schichten. Der
Schwefel enthalt fast gar keine fremden Beirnengungen.
Stellenweise zeigen sich Drusen von Schwefelkrystalien
rnit kleinrn Kalkspathkrystallen. Nur diese beiden oberen
Schwefelflotze werden abgebauet, wahrend die drei unteren nur nach Bohrvetsuchen beltannt sind.
Uebcr das reiche und interessante Schwefellager zu
Radoboj .in Kroatien giebt A. v. M o r l o t lehrreichen A u f schluss. Das Schwefellager wurde erst 11811 zufallig von
einem Landmanne entdeckt und ist von da an abgebauet
worden. Das Schwefelfliitz liegt in einem Mergelschiefer,
der zwischen der Rliocenformationund dern Grobkalk liegt,
und selbst zur Eocenformation gehort. Letztere stosst an
Dolomit des Alpenkalks an und fallt ziernlich unier 450
ein. Das Schwefelflotz selbst besteht aus vier Lagen. Die
Arch. d. Pharm. CXVI. Bds. 3. IJft.
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30G
Ueber Liq. Ammoti carbon. pyvo-oleosi.
ohcrsteLagemeistens8- 10 Zoll mlichtig,enthaltin einem Mergelschiefer nuss- bis kopfgrosse Schwefelkugeln ausgeschieden und ist nur zuweilen von Gyps begleilet. Dann folgt
ein gewohnlich 10-12 Zoll machtiger thoniger Sandstein,
we1cher einen ulohl bekannten ausgezeichne t en Reic hthum nicht nur an Pflanzen, sondern namentlich auch an
Insekten und Fischen enthalt. Unler demselben liegt ein
zweites 40-42 Zoll mnchtiges SchwefelflGls, ein dunkler,
hiluminoser Mergelschiefer, aus welchern der Schwefel
durch Destillation abgkschieden werden muss. Den Beschluss macht ein 92 Zoll machtiger, thoniger, bituminoser
Mergelschiefer Feste Mergelschiefer bilden das bach- und
Sohlgestein des Schwefeldotzes. (Jahrb. der k k eolog
0.
Rezchuanstdt. No. 2. 1850 p . 350 U . p . 268 )
dt-.
Ileher Liquor Ammoiiii carbotlici pyro-oleosi.
Nach ll o n n e v i n zu Tirlernont i n u s der Lip. Arntnon.
pyro-oleo6i auf den Zusatz von Weingeist ein krystallinisches Salz absetzen; erscheint dieses nicht, so halt er
tliese Fliissigkeit fur verfalsc,ht. Er rneint, tler Niederschlag sei eine Cyan- und Essigsiiure-Verbindung (nicht
kohlensaures Ammoniak, Off(& Helinonlii ?), sie niusse sich
dahcr uber der Spirituslanipe rein verfluchtigen; geschdre
tlieses nicht, so enthielk der erwiihnto Liquor Salee, die
nicht zu seiner Mischung gehorten. Bliehe ein Liq Amman. carbon. pyro-oleosi mit We,ingeist Mar, so ware, rneint
er ferner, derselbe wahrscheinlich iiber Kalk ahgezogen
und haite dadurch Cyan etc. verloren. Dieses Medicament
nach den meisten Vorschriften bereitet, trubt sich rnit Weinp i s t nicht, das Gegentheil wird aber bei dern durrh Destillation dargestellten stat1 finden. (Journal de Ptiarmacie
d u Mdnal.
d'dnvers. Juillet 1850. p . 334.)
Verbreitung des Jods im siissen W'asser, in Pflauzeii
uiid l'bieren.
Zu den in diesem Archive, Brl. 63, p.308 angefuhrten
wichtigen Erfahrungen C h a t i n's fugen wir die folgenden
ausfuhrlicheren desselben Chemikers hinzu.
1. DieErfahrungen hber die Bxistenz des Jods in den
Pflanzen aller Welttheile. bestatigen sich durch in Paris
vielfaltig ausgefhhrte Analysen, und letztere zergefi, dass
dieser Korper sowohl in der festen Masse unserer Erde,
als auch in jedern Siisswasser enthalten ist.
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