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Die Strkungsmittel fUr trUbe Branntweine und Liqueure.

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Stilrke als Klarungsmdtel f Ur triibe Braniiticeine etc.
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und nun in die durchgclaufene Fliissigkeit, die aber
durchaus klar sein muss, einige Tropfen Platinchloridlosung gebficht. 1st Obstwein vorhanden, so entsteht
augenblicklich ein Niederschlag von Kaliuinplatinchlorid.
1st dagegen keiner vorhanden, so bleibt die Flussigkeit
klar, oder wenn sich ein geringer Niederschlag zeigt, so
last er sich von selbst i.n der Flussigkeit wieder auf.
(Morawekfs pharm.-techn. Rathg. 1862. - Polyt. Centralb2.
186'2.)
B.
Gefiirbte Rothwrcine von echten Rothweinen
zu unterscheiden,
Dem vor Kurzem in die Oeffentlichkeit gelangten
Verfahren, wie man gefarbten Rothwein mittelst des Mikroskops erkennen kann, hat jetzt der Apotheker B l u m e
in Berlin ein noch einfacheres und leicht ausfuhrbares
Verfahren zur Seite gesetzt. Man taucht in den zu prufenden Rothwein ein Stiiclrchen Brodkrume oder auch
einen reinen Schwamm und lasst dieselben vollig mit
dem Wein sich durch Aufsaugen anfullen; ist dies geschehen, so legt man dieses mit Rothwein vollgesogene
Stuck Brodkrume oder den Schwamm in Wasser, mit
dem man einen Porcellanteller gefullt hat. 1st der Rothwein mit kunstlichen Farbstoffen gefarbt gewesen, so %rbt
sich das Wasser rothlich-violett; isC der Rothwein dagegen nicht kiinstlich gefdrbt gewesen, sondern seine Farbung eine naturliche, so tritt erst nach I/q oder
Stunde
eine Farbung des Wassers ein, wobei zuerst ein Opalisiren des letzteren wahrzunehmen ist.
(G2ock.e. 1863.
2.56.)
B.
Die Stlrke als Kliirungsmittel fiir triibe Branntweine
nnd Liqueure.
Oebr. D a u n e r in Bopfingen empfehlen zur Klarung
von circa 30 Liter Liqueur 4 Loth St#rke in 12 Unzen
Wasser zu vertheilen, dazu 8 Loth Zuclrer zu bringen
und dns Uemisch zu einer dicklichen Masse zu kochen.
Das so erhaltene Kliirungsmittel wird niit dem Liqueur
durch shrkes Umschutteh vereinigt, dann das Gefkss
zur Abklkung ruhig liegen gelassen, welche etwa in 36
Stunden erfolgt, Bei Liqueuren rnit wenig Weingeistgehalt geht die Klarung langaamer vor sich. Ea erscheint
daher rathsam, wo moalich dieLiqueure vor dern Zusatz
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Eiztzilndungsternperatu~des Steinkohlenleuchtgases.
mit Wasser zu klaren. Der bei der Klarung erhaltene
Niederschlag kann nochmals ohne Zusatz von Zucker zur
Klarung verwendet werden. (Gezobebl. aus Wiirtternb. 63.
23. - Chem. Centrbl. 64. 10.)
B.
-
IJnterseheidung des eehten Colonial Rums vom uneehten, sogen. Faton Rum.
Um den echten, aus Zuckerrohrsaft auf Jamsika bereiteten Rum von detn jetzt so haufig im Handel vorkommenden kunstlich dargestellten Rum zu unterscheiden,
hat W i e d e r h o l d folgende vortreff liche einfache Probe
crmittelt.
Vermischt nian 10 C.C. von dem zu untersuchenden
Rum mit 3 C. C. concentrirter englischer Schwefelsaure
von 1,8i spec. Gew., so bleibt bei den1 Erkalten der
gehorig gemischten Flussigkeit bei echteni Rum das specifische Aroma charakteristisch bestiindig, wahrend dasselbe bei sogen. Facon-Rum in allen Arten augenblicklich verschwindet. Die specifischen Riechstoffe des nachgcmachten Rums scheinen entweder durch die Schwefelsaure zerstort, oder bei der starken Erhitzung verfluchtigt
zu werden. (N. Gewbebl.fiiv Kurhessen. 1863.)
B.
Ueber die Entziiriangstemperatur des Steinkohlenleuchtgases.
E. F r a n k l a n d hat fruher dargethan, dass sich
das olbildende Gas an einem rothgluhenden, Qrubengas
erst an eineni hell weissgluhenden &sen entziindet. Wasserstoff entziindet sich bci einer niedrigeren Temperatur,
wie olbildendes Gas, und Kohlenoxyd liegt zwischen beiden. Schwefelkohlenstoff entziindet sich schon bei 1500.
Auf dicse Bestandtheile des Lenchtgases komnit es hier
allein an. Auch ist die Untersuchung der Entzundungstemperaturen der einzelnen Restandtheile des Leuchtgases
insofern von Wichtigltei t, als dieselben getrennt von einsnder vorkonimen konnen. 1st z. €3. Leuchtgas in einem
geschlossenen Raunie, jedoch niclit ganz von der Atmosphare getrennt, so findet eine Trennung der leichteren
und schwereren Bestandtheile stat,t, so dass ein solches
Gas in einem beobacliteten Falle bloss noch eehr wenig
leichten Kohlenwasserstoff und nur Spuren von Wasserstoff enthielt.
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