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Die Zersetzungstemperatur des Schwefelwasserstoffgases.

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B.
Monatsbericht.
Entdeakung von Salpctcrsture im Wasser.
Man dampft das Wasser nach R l i i n t eunachst linter Znsata
von kohlensaurem Kali ein, um alles Ammoniak zu vertreiben,
lost den Riickstand in Wasser und bringt die Solution in
einem luftdicht verschlossenen Gefgsse mit Natriumamalganl
in Beriihrung. Das sich durch nascirenden Wasserstoff ails
der Salpetersiiure bildende Ammoniak wird mit N e s s 1e r ' s
Eeagens nachgewiesen. (The Pharmacist and Chew). R e c o d
Chicago. Aug. 1871. p . 182.).
WP.
Die Zersetznng.ste~peratur des Schwefelwasscrstoffgases
liegt nach J a c o b M y e r s (Amsterdam) zwischen 350 und
400° C. nnd wahrscheinlich am niichsten bei der erstgenanntten Temperatnr. Die bei der Reaction zwischen siedendem
hhwefel und Wasserdampf (wobei sich keine Pentathionsiinre,
wohl abgr u n t e r s c h w e f l i g e S i i u r e , wenn auch nur in
verdunnter Losung bildet) herrschende Temperatur wird also
jedenfalls niedriger als 400°, vielleicht anch anter 350°C. sein.
U e b e r a r s e n h a1 t i g e s S c h w e f e 1w a s s e r s t o f f g a s.
Als J. M y e r s zn den Versuchen iiber die Zersetznnmg
des HS ein aus Schwefeleisen und Handels - Schwefelsaurc
bereitetes Gas bcnutzte, fand er jedesmal, selbst bei dcr Siedetemperatur des Qnecksilbcrs einen o r a n g e g e 1 b e n Anflug
in der U-formigen Rbhre, in welcher das H S g a s der zerlegenden Hitze ausgesetzt wurde ; dieser Anflug verhielt sich
gegeniiber allen Reagentien a19 Sc h w e fe 1a r s e n . Das auf
Arsenhaltiges Schwefelwasserstaffgas.
131
die angegebene Weise bereitete Gas entliblt also eine A r s e n
v e r b i n d u n g , am wshrsclieinliclisten R r s e n m a s s e r s t o f f g a s . Dicse beiden Gasc, die bei der gew.l-iihnl.Teniperntur
m b e n einander existircn Itonncn , zersetzen sicli nach der
Glciclinng 3 I12S 2 IIJ As = As2S3 12H, wenn die Temperatur crhoht mird, z . B. bis znr Siedetemperatur des Quecksilbors.
Das Vorkoninien von IIsAs in salchem HSgase ist bedingt duroli dcn Arsengehalt dcr angewendeten Materialien.
Znniichst lag die Vermnthung, (lass der Arsengehnlt des
Fc S znr Iiiltlnng des H 3 A s die Veranhssung gewcsen sei.
Ein Versuch mit diesem I”cS und mit reiner Schwefelsanre gab jedoch auch nach IKngereni Durchleiten keilien Arsensulfidanflug.
Das Arsen slamnite vielmelrr &us
tler Schwcfelsiiure. Keines priicipitirtes iind bei Liiftabschluss
whitztes Fe S wurde nach ZuKigiing einiger Stiickohen arseii
I’reion Zinks mit arsenhaltigci~Sch~vefklsiinre iibergosaen nnd
ilas so erhaltene Gas tlnrch die U ftiruiige ~Kohre,die im sicdenden Schwefel stand, geleit,et,; nnn setzte sich in tlersalben
der orangegelbe Anflng ab. 1)asselbe Besiilt,at wnrdc: erhalten mit reiner verdiinnt.er Sch\veft?lsii,ure, worin reine arsenige
81inre aiifgeliixt war.
W i e bekannt, fiillt 118 ails s:tnren 1,Ssnngen sogleicli die
:trsenige Ritiirc, als Schwcfelarsen nnd das Entst,eiien von
TI3A s lrann , wie man bis ,iet?;i glalllJk, n u r erkliirk werden
tlnrch die redncirende Wirknng von nascirendem TVasserstoff
a,uf arsenige Siinrc. Ein dirccter Yersnch zeigte, dans nascirender Wasserstoff anch frisch gefdltes Schwefelarsen rctliieirt,
SO dass das Auftrcten von Arsenwasserstoffgas in Schwefelwassersloffgas , erlialten nus Schwefeleisen nnd arsenhnltiger
Schwafelsiinre, dndurch erldgrt ist.
Diese Roobachtung hat ilire Bedentung hei gerichtlichen
TJntersnchungcn. Niemand, wenn er auch mine Schmefelsa,ure
gebraiichte, wiirile sicli gefiirchtet haben , arsenlialligc Schwefalstiure anznwenden zur Entwiclielnng von HS hehufs einer
gerichtl. Arseniinl.ersiichang, und oft mag solche anch benutzt
worden sein. Vielleicht stammt auch den in1 Thierkorper
angeblieh niifgdundene Arsen a m derselben Quelle. (bac o 0
17.I:~
c r s Ainstrl-dani , Jlrfif 1571 ; Annolo? dei- Ckeniie und
P h u ~ ~ ~ i i o cAcli
i e , 1872, S. 227 - L28.).
+
+
fi
H. L.
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