close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Diphenylbenzole.

код для вставкиСкачать
Bromnicotin. -Schw cfelcyanmethyl. - Diehloracrylsaiire. -Diphenylbenzole.
.
. .
Weisses Ultramarin
Blaues Ultramarin
Sodalith . . . .
.
.
.
.
2NaaAl*SiaOs NaaS;
2Na*AlPSi*08 NaaSe;
3NaaAlaSi*Os 2NaC1.
(Liebig's Ann. Chem. 203, 174-235.)
217
c. J.
Bromnicotin. - C"JHlfJN*Brs stellte R. L a i b l i n dar,
indem er 50 g. Brom mit 30 g. HaO iibergoss und hierzu in kleinen Mengen unter kriiftigem Umschiitteln eine Losung von 16 g.
Nicotin in 20 g. Wasser hinzufugte. Durch Abkiihlung wird dafir
gesorgt, dass die durch die Reaction gesteigerte Temperatur 50
bis 60° nicht iibersteigt. Dann wird so lange auf dem Wasserbade erwarmt, bis das urspriingliche, dicke Oel sich in der iiberstehenden sauren Fliissigkeit gelost hat ; hierauf setzt man 60 bis
70 g. HaO hineu und lasst erkalten. Die Fliissigkeit erstarrt
breiig von kleinen rothgelben Krystallen , welche durch Absaugen
von der Lauge befreit und darauf in etwa 100 g. einer Mischung
von gleichen Theilen H3N und H a 0 eingetragen werden. Sie zerfallen zu einem weissen, grobpulverigen Niederschlag , der sofort
abfiltrirt, mit etwas H B O gewaschen und in 50 O,/ Weingeist bei
60 bis 70° gelost wird. Man verdampft bei gleicher Temperatur
nnd erhalt so in langen, prachtvollen, meist etwas gelblichen Nadeln die Verbindung C1OR1*NaRra. (Bw. d. d. chem. Ges. 13,
1212.)
C. J.
Umwandlnng des Schwefelcyanmethyls bei erhghter
Temperstnr. - Analog der ewig denkwurdigen Reaction Woh-
lers , der Ueberfuhrung des Amrnoniurncyanats in Harnstoff, wodurch die Schranke zwischen der anorganischen und organischen
Chemie fiel, erzielte A. W . Hofmann durch einfache Erhitzung
des Schwefelcyanmethyls im geschlossenen Rohre auf 180- 185"
den Uebergang desselben in Methylsenfol.
HSC-S-CC_N=HSC--N=C=S.
c. J.
(Bw. d. d. chem. Ges. 23, 1349.)
DichloracrylsElure. - Reine Dichloracrylsaure C * H W 1 ~ 0 9
schmilzt nach 0. W a l l a c h genau zwischen 76 und 77O und
erstarrt wieder bei 59O. Das Calciumsalz (CSHClsOa)aCa 2 H B 0
krystallisirt in tafelformigen Krystallen; ahnlich das entsprechende
Bariumsalz.
Gegen Wasser ist die Dichloracrylsaure sehr widerstandsfahig; in geschlossener Rohre mit H * O auf 150-160° und in
einem zweiten Versuche auf 200° erhitzt , blieb sie unzersetzt.
(Liebig's Ann. Chm. 203, 83.)
J.
+
c.
Diphenylbenzole. - Beim Durchleiten von Benzoldampfen
durch eine gluhende eiserne Rohre bildet sich neben Diphenyl,
218
Synthese von Kohlenstoffsauren.
Acetylen, Schwefelwasserstoff, Kohle und Wasserstoff ein Gemenge
von hocbsiedenden Kohlenwasserstoffen. Das Diphenyl destillirh der
Hauptsache nach bei ca. 250°, das spater Siedende zerlegten
S c h m i d t und S c h u l t z in 4 Fractionen:
1) bei 260-300° siedend; 2) bei 300-360° siedend; 3) ein
uber 360° iibergehendes hellgelbes Destillat , und 4) ein brtlunlich
gefarbtes Product, wahrend schliesslich eine pechartige Masse in
dem Siedegefasse zuriickblieb.
Diphenyl ClgHIO; das zwischen 260 und 30O0 ubergehende
Product bestand hanptsachlich aus C l S H l 0 , dasselbe schmilzt bei
70,5 O und krystallisirt in grossen, glanzenden, sehr dunnen Blattern.
Diphenylbenzol C l 8 H I 4 ; Fraction 2 und 3 bestanden vorwiegend aus Diphenylbenzol und Isodiphenylbenzol. Ersteres schmolz
bei 205 O und krystallisirte aus heissem Alkohole in schonen grossen
Blattern.
Versetzt man eine Losung desselben in Eisessig mit rauchender Salpetersaure und erhitzt einige Zeit auf dem Wasserbade, so
scheidet sich - besonders beim Erkalten - Dinitrodiphenylbenzol
C18H1*(NOP)* ab; es ist in HBO unloslich, sehr schwer loslich in
Alkohol und Aether. Aus Nitrobenzol krystallisirt es in langen,
bei 277O schmelzenden Nadeln.
Fraction 4 hinterliess beim Auskochen mit Alkohol ein schmutzig
weisses Pulver , welches bei mehrmaligem Umkrystallisiren BUS
heissem Benzol bei 307 - 308 O schmelzende Blattchen gab. Verfasser bezeichnen den Korper mit dem Namen Benzerythren und
geben ihm die Zusammensetzung C24H18 (wenigstens als die wahrscheinlichste). Das Benzerythren wird in seinem auffallend hohen
Schmelzpunkte nur von einem einzigen Kohlenwasserstoffe , dem
von Rasenack entdeckten Parachrysen (8chmelzp. 310 -3201 iibertroffen. (Liebig’s Ann. Chem. 203, 128.)
c. J.
,Synthese von Kohlenstoffsttnren. - Ueber eine neue Synthese von Rohlenstoffsauren berichtet Prof. G euther. Seine Versuche haben ergeben , dass -bei Anwendung von kohlenstoffarmen
Alkoholaten wie z. B. Methylat und Aethylat durch einfachen Zugang von CO .die um ein C reichere Saure entsteht, wie iihnlich
bereits im Jahre 1855 Berthelot die Bildung der Ameisensaure
am KOH und CO kennen gelehrt hatte. Dahingegen ist dies bei
Anwendung kohlenstoffreicherer Alkoholate nicht mehr der Fall,
wie z. B. beim Amylat, sondern hier bilden sich vielmehr andere
Sauren, hn gegebenen Falle substituirte Valeriansauren. Diese
Bildung hangt ab von der Gegenwart der Salze dieser Sauren, die
unter dem Einflusse des NaHO entstehen, indem das CO mit
NaO-Gruppe des Alkoholats und einem Atom H aus dem Salz
der Saure ameisensaures Natrium CHNaO bildet , wahrend an die
Stelle des Wasserstoffs der Alkylrest des Alkoholats eintritt.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
2
Размер файла
128 Кб
Теги
diphenylbenzol
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа