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Dubo╨Зsin.

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Zur Kenntniss d. Proteintitoffa
- Bellndounin.
- Duboiain.
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ferner die Pyroxyline Salpetereiiurederivatc der Cellulocre und keine
Nitroverbindungen sind, wie auch das sogenannte Nitroylycerin ein
Salpetersaureather ist. Es vertritt demnach stets eine NOS-Gruppe
eine HO-Gmppe. Das Celluloeehexanitrat Clg H I 4 04(N03)8 ist in Aetheralkohol
n i c h t loslich, dagegen sind Cellulosepenta - bis Dinitrat in Aetheralkol loslich. Die erstgenannte Verbindung ist die eigentliohe
Schiessbaumwolle, die letzteren geben mit Aether - Alkohol Colloc. J.
dinm. (Ber. d. d. Chem. Ges. 13, 169.)
Zur Kenntniss der Protdinstoffe. - A. S t u t z e r hat
sich mit der Frage der Trennung der Eiweissstoffe von anderen in
Pflanzen vorkommenden Stickstoffverbindungen heschaftigt und gefunden, dass Kupferoxydhydrat sich vortheihaft verwendeo lasst,
um Prote‘instoffe von mderen Stickstoffverbindungen zu trennen,
z. B. von Amygdalin , Solanin, Leucin, von Alkaloiden, Senfolen
u. 8. w.
Ferner lassen sich alle bisher vom Verfasser untersuchten
Prote‘instoffe durcli Einwirkung von saurem Magensaft (Pepsin und
Salzeiiure) in zwei Gruppen trennen. E s bilden sich einerseits die
bekannten Zersetznngsprodncte der Eiweissetoffe, die loslichen
Peptone, Acidalbuminate etc., wahrend andererseits ein genau begrenzter Theil vollstandig unverdaulich bleibt, welcher neben N
auch P zu enthalten scheint. (Bet-. d. d. chem. Ges. 13) 251.)
C.J.
Belladonnin. - K. K r a u t theilt mit, dass nach seinen
Untersuohungen das kiiufliche Belladonnin ein Gemenge von Atropin und Belladonnin zu sein scheint. Nach der Bestimmung des
Belladonninplatinchlorids ist es ferner wahrscheinlich, dass Atropin
und Belladonnin isomer sind. Da nun, wie Ladenburg vor kurzem
geaeigt hat, Atropin und Hyoscyamin isomer sind, so entsteht die
Frage, ob Belladonnin und Hyoscyamin isomer oder identisch sind,
was Prof. Rraiit demnachst zu entscheiden gedenkt. (Ber. d. d.
C. J.
chem. Ges. 13, 165.)
Duboi’sin. - Dieses neue Alkaloid der australischen Pflanze
Duboisia myoporoides ist nach den Untersuchungen von A. L ad e n b u r g i d e n t i s c h mit Hyoscyamin , letsteres wiederum ist
i s o m e r rnit -4tropin. Ebenso ist das Daturin identisch rnit dem
Hyoscyamin. AUe vier Alkalo‘ide haben die Formel C17Hs3NOY.
Es sind also Duboisin, Daturin und Hyoscyamin unter sich i d e n t i s c h und alle drei ieomer mit Atropin.
Die Zersetzungsproducte von A tropin und Hyosoyamin sind
identisch, aber die Componenten in den beiden Alknlciiden verschieden gebunden, so dass ihre Isomerie ahnlich aufzufassen wiirt.,
294 Daturin.
- Wcue Methode der Erkennung und Bestimmung des Jods.
wie die zwischen Gaultheriaol und hIethylsalicylsaure.
chem. Ges. 13, 257.)
(Ber. d. d.
C. J.
Daturin. - Im Anschluss an die Notiz Ladenburgs iiber
die Identitat von Daturin und Hgoscyamin, macht E r n s t S c h m i d t
die Mittheilung, dass er rnit einer vergleichenden Untersuchung von
Daturin und Atropin beschaftigt id. Bei den kauflichen Basen ist eB
Schmidt nicht gelungen, irgend eine c h e m i s c h e V e r s c h i e d e n h e i t nacbzuweisen; dasselbe Verhaltniss scheint auch bei dem
selbstbereiteten A tropin und Daturin obzuwalten. Die aus beiden
Basen abgeschiedenen Sauren zeigten weder im Aeuesern, noch in
der Zusammensetzung C9H*Oy, noch in dem Schmelzpunkte 106,5O
Verschiedenheiten, so dam die aus Daturin gewonnene Siiure wohl
mit der aus Atropin entstehenden Atropasaure identisch ist. Eine
gleiche Uebereinstimmung waltet zwischen den aus Atropin und
Daturin erhaltenen Tropinen ob.
Die optischen und krystallographischen Vergleiche sind noch
nicht zum Abschluss gelangt. (Ber. d. d. chem. Ges. 13, 370.)
C. J.
Nene lethode der Erkennnng nnd Bestimmung des
Jods neben Brom and Chlor. - Ed. D o n a t h hat das Verhalten von Chromsaurelosungen gegen Jod - , Brom - und Chlormetalle unhrsucht und dabei gefunden, dam sich dasselbe zu einer
bequemen und genauen directen Bestimmung des Jods neben Chlor
und unter gewissen Verhdtnissen und bis zu einer gewissen Grenze
auch neben Brom benutzen lasst.
Versetzt man eine Jodkaliumlosung rnit Xaliumbichromat, so
wird kein Jod ausgeschieden , benutzt man dagegen verdiinnte
Chromsamlosung, so erfolgt sofort Zersetsung nnd es scheidet
sich der grossere Theil des Jods als graphitartiges h l v e r aus,
wahrend ein kleinerer Theil in der Fliissigkeit gelost bleibt. Die
Bromide und Chloride der Alkalimetalle erfahren aber selbst durch
concentrirte Chromsaurelosungen bei gewohnlicher Temperatur
keinerlei Zersetzung. Das durch Chromsaure in Freiheit gesetste
Jod kann natiirlich nich t direct mit Natriumdithionit gemessen
werden; will man von der beschriebenen Reaction zur quantitativen
Bestimmung des Jods Gebrauch machen, so muss vielmehr die
Jodmetalllosung rnit der verdunnten Chromsaure (eher 21/2- bis
3procentigen Losung) der Destillation unterworfen werden. Dieseibe ist beendet, sobald die Entwickelung rothvioletter Dampfe
aus der kochenden Fliiwigkeit aufgehort hat, worauf das in der
vorgeschlagenen Jodkaliumliisnng geloste Jod in bekannter Weise
rnit Natriumdithionit gemessen wird.
Anwesenheit von Chlormetallen tangirt die Genauigkeit der Bestimmung in keiner Weise,
wie vergleichende Vereuche ergeben haben ; sind aber gleichzeitig
-
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