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Dulcose.
325
der Schwefdsaure in die hijhere Verbindung umgesetzt
wird.
Wird endlich noch die Prage aufgeworfen, welchem
Umstande besonders die Correction der Mesitilolformel Z U zuschreiben sei, so ist leicht zu erkennen, dass sie allein
der genaueren Bestimmung des Siedepunctes und den an
diesen sich reihenden Conjecluren ihren Ursprung vcrdankt. Es weiset daher H o f m a n n's vorliegende Arbeit
wiederum auf die grosse Wichtigkeit von genauen Siedepunctsbestimmungen hin
In der folgenden Tabelle wird zum Schluss noch eine
Uebersicht der Mesitilolreihe gegehen.
iVeuitilol.. ............... . C ' * H I 2
Trichlormesitilol ...........C I S 1CHI:l
..........c1 J r: J" 1
Nitromesitilol ............ . C 1 8 ] H ,I
NO
............
Dinitromesitilol
C 18
I
...........
Trinitromesitilol
c181s&4 1
Mesitilolschwefelsaure HSOJ,C *
: ; :1 I
Tribromnresitilol.
8
11
Gdn"
Nitrornesidin (narh Made).
..C 1
"1
H
NH2
[NO4
[Ann. der Chem. u. Pharm. Bd. 70.p. 121J
G.
Dulcose.
G e r h a r d t nannte homologe Korper alle solohe, die
sich nur durch n ( C 2 H z ) von einander unterscheiden. In
neuester Zeit wurden drci merkwiirdige Kijrper, das Sarkosin, das Leucin und Glycocoll entdeckt oder naher
untersucht; sie haben grosse Achnlichkeit mit einander.
Nach den ursprunglichen Formeln war ihre Zusammensetzung nicht homolog, G e r h a r d t und L a u r e n t haben
die Anal sen wiederholt und dadurch ihre Homologie
wirklich estatigt. Die Schweinqalle enthielt eine Saure,
die der Saure der Ochsengalle homolog ist. Die Salicylsaure und Anissaure sind homolog und gcben zwei grosse
Reihen von Korpern, die wieder homolog sind. Der Mannit hat nach S t e n h o u s e grosse Analogie mit dem Erythromannil, den er aus verschiedcnen Flechten erhielt.
L a u r e n t fugt nun der Reihe der homologen Korper
noch den folgenden bemerkenswerthen hinzu, ein Homo-
B
310
Eryth,rose oder Rhabarberfarbstofl
logon vorn Traubenzucker. Diese neue Zuckerart kam
von Madaoascar, ihr Ursprung ist ubrigens noch unbekennt.
Sie krystallisirt in schiefen rhombischen Prismen, hat einen
schwach siissen Geschmack und verbreitet auf Kohlen
gcstreut denselben Geruch wie Zuckcr. Durch SchmelZen von Wasser befreit, hat er eine Zusammensetzung
C a B H 2 a O Z ~ . Diese driickt ein Homologon vorn Traubenzucker aus, denn man hat:
C28HZ8024
- C4H4 =C24H!4iO24.
Wird derselbe in Wasser gelost, so absorbirt er wieder 3 At. desselben. Wie der Traubenzucker, verbindet
sich auch diese Zuckerart mit Basen, sie kann 4 At. Wasserstoff gegen 4At. Daryurri austauschen und giebt dann
ein wohl krystallisirbares Salz von der Formel :
C ' ~ H H Z J B a 4 0 ' i14
J HO.
Merkwurdig ist die Einwirkung der Salpetersaure aufdiesen Korper. DerTraubenzucker giebt beltnnntlich bei Behandlung mit Salpetersaure Zuckersiiure, wahrend Gummi und
Milchzucker, die dem Traubenzucker so nahestehen, Schfeirnsaure liefern, die der Zuckersaure isomer ist. Diese neue
Zuckerart liefert n u n niit Salpetersaure auch Schleimsaure.
Auf das polarisirte Licht hat dieser neue Zucker nach
R i o t keine Wirkung, und nach S o u b e i r a n ist er der
geisligen Gahrung nicht fahig. (Compt. rend. 3: 30. B.
Chem.-pharm. Gentrbl. 1850. No. 14.)
+
Erythrose oder Rhabarberfarbstoff.
G a r o t hat schalzbare Beobachlungen uber den Farbsloff der Rhabarber gemacht, und sie theils auf die Farberei, theils (in der Pharmacie) auf die Unterscheiduns
der einheimischen Rhabarberwurzel von der auslandischen
angewandt. - Wir geben hier als Resultat seiner Arbeiten das Folgende.
I) Wird ein Theil Rhabarber in groblichen Stucken
mit 4 Th. Salpetersaure von 1,20 behandelt, so betragt
der Ruckstand einheimischer Rhabarber 8 - 10 Proc. und
auslandischer 15 -20 Proc.
2) Dieser Ruckstand, welchen Ga r o t Eryihrose nennt,
hat von der inlandischen Rhabarber gewonnen, eine gelbe,
von der auslandischen aber dargestelk, eine pomeranzengelbe Farbe, und ist in Aether wie im Alkohol fast ganzlich loslich. Die Auflosung giebt abgeraucht als Ruckstand
Rhabarbersaure oder erythrosische Saure.
3) Mit Alkalien geht die Erythrose amaranthfarbige, in
der Farberei und Pharmacie anwendbare Verbindungen ein.
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