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Ein der Benzo┬лsure entsprechender Alkohol.

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Ein der BenzoEsaure enlsprechetidet. Alkohol.
oxyd impragnirt. Dieses lost sich leicht in rauchender
Chlorwasserstoffsaure. die mit ihrem gleichen Volum Wasser verdunnt ist. Die entfarbte Faser, mit destillirtem
Wasser abgespult. ist nichts anderes, als gewohnliche
Baurnwolle, fast unverandert in ihrer Textur. Die Elementar-Analyse ergab 43,346 Proc. Kohlenstoff und 6,309
Wasserstoff.
Diese Baumwolle gab, nach der Methode von B r a c o n n o t behandelt, eine zuckerartige Substanz und einen
Korper, welcher das Ansehen und die Eigenschaften des
Dextrins hat.
M i t einem Gemisch von 3 Th. rauchericler Salpetersaure
und 5 Th. Schwefelsiiure (erstes H drat) giebt sie a u k
neue Pyroxylin. welches eben so ebhaft fulrninirt, wie
das ursprungliche, und sich wie dieses in weingeisthalt i p m Aether lost. (Compt. rsnd. - Journ. de Pharm.
d Anvers. Sept. 1853.)
A . 0.
P
Ein d e r Benzoesaure entsprechender Alliohol.
S. C a n i z z a r o hat uber einen Alkohol, welcher der
Benzoesaure entspricht, genaue Untersuchungen angestellt.
Das Oel, welches durch die Einwirkung einer alkoholischen Kalilijsung auf Bittermandelol erhalten wird, hat
die Zusammensetzung C ' 4 H h 0 2 , ist farblos, specifisch
schwerer als Wasser, bricht das Licht stark unrl siedet
bei 20k0; Obgleich die Zusammensetzung dieser Subslanz
der Fornlel der eigentlichen Alkohole CnHn-l-2 02 nicht
entsprich'l, veihalt diesetbe sich doch jegen Reagenticn
wie ein Alkohol, als dessen Aldehyd as roine Billermandelol CI * H Y 0 2 zu brtrachten ware.
Durch 'die Einwirkung von gewohnlicher Salpetersaure
bei gelinder Warme wird dieser neue Alkohol zu Benzoylwasserstoff, durch die Einwirkung der Chromsaure zu
Benzoesaure. Lasst man den Dampf dieses Alkohols uber
rot h gIii hen d e n PI a Ii n cc h w R mm st reic h en, so en t st eh t ein
Oel, welches specifisch leichter ist als Wasser, vermuthlich
CI4H6. Sei cleni Einleiten von Chlorwasserstoff in den
der Renzoesaure entsprechenden Alkohol findet WarmeEntwickelung statt und man erhalt eine Fliissigkeit, die
sich in zwei Schichlen scheidet; die untere ist cine wasserige Losung von Chlorwassersfoff, die obere ist eine
yon dem Alkoliol der Benzoesanre sich ableitende atherartige Chlorverhindung C H5 CI. Letztere ist eine das
Licht stark brechende, heftig riechende Flussigkeit, welche
specifisch schwtwr ist als Wasser und zwischen 180 bis
485O siedet. Durch die Einwirkung von Aetzkali w i d diese
Die Amenat hyle.
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Verbindung zu Chlorkalium und dem Alkohol der Benzoesaure. Erwarmt man sie mit einer alkoholischen Losung von
Ammoniak im Wasserbade, so wird sie zu Chlorammoniurn
und zu einer Base, welche krystallisirbar ist und bei einer
Temperatur schrnilzt, die der Schmelzpunct des Toluidins ist.
- Mischt man eine Auflosung des der Benzoesaure entsprechenden Alkohols in Essigsaure mil einer Mischung
yon Schwefelsaure und Essigsaure, so zeigt sich ein obenauf schwimmenties Oel, welches die Essipsaureatherart
Diese Verbindung is1 farbjenes Alkohols ist, CfSH1oO4.
los, specifisch schwerer als Wasser, siedet bei 210°, riecbt
sehr angenehm aromatisch, a n den Geruch einiger Arten
Birnen erinnernd, durch Erwarmen mit Kalilbsung zerfallt
sie in Essigsaure und den Alkohol der Benzoesaure. Diese
Alkoholart scheint der Typus einer ganzen Classe neuer
Alkohole zu sein. (Annal. der Chem. u.Pharm. 88. 1 . ) B.
Ueber die Arsenathyle.
Dr. L a n d o l t hat in einer Inauguraldissertation : Untersuehungen uber die Arsenathyle. Breslau 1853. diese zurn
Gegenstand seines Studiumsgemacht. Der Herr Verfasscr hat
die Gute gehabt, uns diese Dissertation und zuyleich folgende Einleitung dazu mitzuheilen. D i e Re d.
,Das Kakodyl C4HSAs lasst sich wie bekannt als eine
Verbindung von 1 At. Arsenik mit 3 At. Methyl belrachten.
Es war daher von Interesse zu erhhren, ob nicht eine
entsprechende Aethylverbindung, und zwar unmittelbar
durch Vereinigung von Arsenik mil Aelhyl erliallen werden konne. Die Untersuchung hat nicht nur dime Vorausseizung bestatigt, sondern ausserdem noch ‘2 andere
Radicale. welche dem Slibathyl, Sb.4e3, urid Stibrnethylium, SbMed, correspondiren, liennen gelehrt. Es sind demnach die neuen Verbindungen folgende:
I ) A S ( C ~ H S )=
~ Arsenbiathyl,
2) As(COH5)3 = Arsentriathyl,
3) As(C4H5)‘ = Arsenathylium.
Die vorliegende Abhandlung hat nur den Zweck, die
angegebenen 3 Radicale festzustellen und dieselben in
Beziehung auf ihre Verbindungsverhaltnisse z‘! charakterisiren. Eine vollstandige Uebersicht uber die Verbindunsen der Arsenalhyle werde ich erst spater, wenn die
Untersuchung weitervorgeschritten sein wird, geben konnen.~
Die einzelnen Radicale und ihre Verbindungen sind die
folgenden: 1) Arsenbiathyl oder Aethylkakodyl, As(C4H5)’”
= AsAea, ist eine schwach gelblich gefarbte, das Licht
stark brechende FlBssigkeib, welche einen ausserst man-
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