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Eine neue Bestimmungsmethode des Kohlenstoffes.

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Netre B&'mmungsmethode
dee Kohlenatofer.
izu einem entecheidenden Reeultate gefiihrt. (Conrpt. rend.
T.38. - C7tem.yharm. Centrbl. 1854. No. 31.)
B.
Eine nene Bestimmungsmethode des Wohleastoffes.
C. B r u n i i c r hat die vor mehreren Jahren von den
Gebriidern Ro g e r e gcmachte Erfahrung, dass der feingepulverte Graphit und Diamant durch saures chromsaures Kali, Schwefeldure und Wasser durch Kochen vollstiindig in Kohlenskure umgewandelt werde, auf die Bestimmung des Koblenstoffes in organischen Verbindungen
angewandt und gefunden, dass durch einen Ueberschiiss
von saurem chromsaurem Kali die Einwiirfe von P i r i a ,
Qu ck e 1s b e r g u. s. w. gegcn dieses Verfahren vollkommen baseitigt und d l e r Kohlenstoff in Kolilensaure umgewandelt werden konne. Die zehnfache Menge saures
chromsaures Kali, Schwefelsaure und Wmser zerlegten
Sslicin und Zucker vollkommen.
Die Mischung von
1 a r m . der zu untersuchenden Substanz n i t der oben
imngegebenen Men e des sauren chromsauren Kalis wird
in eine tubiilirte etorte von 60 -80 Cub.-Centim. Inhalt
gethan und die Retorte so gestellt, dam der Hals derselben etwas nach oben steht und die Wasserdampfe daselbst
condensirt in die Retorte zuriicklsufen, dsmit die Concentration sich immer gleich bleibt. An den Hals wird
eine 3 Fuss lange Glasrohre angepasst, welche zur Halftc
der Richtung des Retortenhalses folgt, in der zweiten
EIHlfte eine horizontale Richtung annimmt; dies letztere
Stiick des Robres ist mit Bimssteinstiickchen, die mit
Schwefelsiiure getrankt sind, angefullt. Mit diesem Rohre
ist dnrch Kautschuk ein zweites zur Auhahme der Kohlensiiure verbunden. Dies beBteht in einer weiteren und
einer engeren Qlssrijhre, die eueammengeblaeen sind.
fi
a
b
a!
C
2
Der weitere Theil nb von ungefjihr 14 Centim. Lan e
und 2 Cantim. Weite enthklt atzenden, mit Kaliimge a geloschten und angefeuchteten Kalk ; der engere Tbeil
enthiilt mit SchwefclsSure befeuchteten Himstein. Bei a,
b und c eind Pfropfe von Raumwolle leicht eiogeeetzt.
An dies Rohr ist ein zweites hefestigt welchea itl ein
Qhs Nit Kalkwasser eintaucht, urn den Gang der Arbeit
beeser beobachten zu konnen. E n Appptpt von den hier
%
E’in luflhrer Raum uuf chmischem Wege.
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angegebenen Dimensionen absorbirt 1--1,5 Grm. Kohlensaure.
Sol1 die Arbeit beginnen, SO wird die mit Wasser
gemiechte und wieder abgekiihlte Schwefelsaure durcli
den Tubus eingegossen und der Tubus durch einen Kork,
in welchen einc rechtwinklig gebogene Glasrohre, die
mit ibrem einen Schenkel bis in die Fliissigkeit der Retorte reicht, verschlossen; das nach Aussen gehende Ende
ist in eine Spitze ausgezogen und wiihrend der Arbeit
geschlossen. Es beginnt nun entweder die Zersetzung
ohne weitere Anwendung von WBmie, oder es muss dicselbe durch die Flainme einer Spirituslampe unterstiitzt
werden. Man leitet diese so, dass Anfangs alle 1 oder
2 Secunden eine G:ublase erscheint, aber am Ende die
Fltissigkeit ins Sieden kommt, welches man 5-10 Minuten unterhalt. Nach beendigtem Kochen briclit man die
Spitze von dem Rolire imTubus ab und saugt mit Hiilfe
cines Aspirators Luft durch die Rohren, uni alle Kohlensiiure mit dem Kalk in Beriihrung zu bringen. Eachdem
dies geschelien, wird dic zur Absorption der Kohlensaure
bestimmte Robre, welche vorher enau tarirt war, gewogen und nochmals cingesetzt.
ie Rohre am Tubus
wird durch die Flamme einer Lampe geschlossen und
noclimals das Kochen begonnen, und nachdem das Kochen
5 Minuten gedauert, das Kalkrohr nochmals gewogen.
Dies muss so oft wiederholt werden, als eine Gewichszunahme zu bemerken ist.
13r u n n e r hat auf diese Weise Holzkohle, Steinkohle,
Coaks, Lampenruss, Gusaeisen und Stahl, Holzspiine,
Stiirke u. 8. w. auf den Oehalt an Kolilenstoff untersucht
und die befriedigendsten Resultate erhalten. Auch zur
Bestimmung der Kohle im Schiesspulver lasst sich dies
Verfahren sehr gut anwenden; nur muss man vorher
durch Auswaschen den Sal eter entfernen und den Schwefel noch besonders durch eehandeln des ausgewaschenen
Schiesspulvem mit kohlensaureni Natron, balpeter und
Kupferoxyd bestinimen. (Poggend. Annul. 1855. No. 7.
Mr.
p . 379 -396.)
--
%
Einen Inftleeren h u m anf chemisehem Wege RI
errengen.
B r u n n e r wendet hiereu CO2 und CaO mit Waeeer, da CaO die CO2 nur sehr langssm sbsorbirt, an.
Die Wirksamkeit dieses Verfahrena zu beweisen, dient
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