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Eine Vergiftung mit chlorsaurem Kali.

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Coffe'inum hydrobromicum. - Vergiftung m. chlorsaurem Kali.
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wird mit Schwefelsaure, die das Metalloxyd auflost, behandelt;
diese Losung wird nacli der Verdiinnung mit Wasser durch
einen Strom Schwefelwasscrstoffgas ausgefkllt, die ausgeschiedenen Schwefelmetalle gesammelt , in Chlorwasserstoffsaure
gelost und durch Oxalsaure niedergeschlagen.
Das hierbei erhaltene Gemenge von Oxalaten wird mit
kohlensaurer Magnesia gegluht, in Salpetersaure gelost und
vie1 verdunnte Schwei'elsiiure hinzugegeben. Diese Fliissigkeit llisst beiin Kochen basischcs Ccriumsulfat fallen, welches
in concentrirter Schwefelsaure gelost und nach Zusatz von
unterschwefligsaurcm Nalron, das das Ceroxgd zu Ceroxydul
reducirt, mittelst Oxalskurc gefallt wird.
Dss oxalsaurc Ceroxydul ist ein weisses, pulverfiirmiges,
in Wasser unlijsliches Salz.
Die tiigliche Dosis Mr einen Erwachsenen ist 5 bis
SO Ceutig., fur ein Kind 1 bis 3 Centig. (Journal de Pharmacie d'Anvers. Bd. 33. pag. 380 u. 381.) Dr. E. H.
Coffcinum hydrobromicum.
l'rof. G u b l e r bcriebtet iiber seine mit der hypodcrniatischen Application dieses Xiirpcrs erLielten Resultate sehr
Giinstiges. In Fallen, wo sich Digitalis als Diureticum macht10s erwiesen hattc, erzielte der Verfjsser durch subcutane
Injection von 0,5 g. Coffein. hydrobromic. eine glanzende
Diurese , die von keinerlei erheblicher Nebenwirkung des Arzneimittels begleitet war. ( N e w Remedies. Vol. VIL No. 2.
pug. 20.)
Dr. E. H.
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Eine Vergift,ung mit chlorsaurem Kali
Lam in der Pamilie eines Dr. X a u f t ' m a n n vor. Es ist
wohl erst der zweite derartigc Fall; der erste war der des
Dr. F o u n t a i n , tier 29,232 g. :iuf einmal einnahm und eiii
Opfer seiner Unvorsichtigkeit M.ul.de. Gewohnlich betraohten
Aerzte und Apotheker das chlorsaure Kali als verhiiltnissmassig unschiidlieh, so dass dieser Fall um so mehr Aufmerksamkeit verdient. Er ist Ton K e n n e d y beobaclitet worden.
Dr. K a u f f m a n n hatte in einer Zinnbiichse eine Quantitat des Salzes im Hause und gab als ein Prophylacticum
gegen die damals stark herrschende Diphtheritis seinen drei
liindern taglich niehrmals etwas davon ein. Dienstag den
Arch. d. l'harm. XIII. Eds. 5. Heft.
29
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Zwei Fdle yon Vergiftung init ehlorsuurem Ihli.
6. November 1877 waren die Kinder allein im Zimnier und
begannen ,,Doctor" zu spielen, und nahmen ungefihr jedes
1 4 bis 15 g. chlorsaures Kali ein. Das Kleinste, eiu
Jahre
altes Madchen, bekain Erbrechen, das sieben Stunden mehr
oder weniger stark bis zum Tode andsuerte. Das Kind starb
a n Magenentzundung trotz aller nur moglichen arztlichen
Hilfe.
Dieses chlorsaure Kali war in krystallinischein Zustande,
hatte demuach starker auf die Magenschlcimhaut gewirkt, da es
nur scliwer Ioslich ist nnd zur Losung 16 Thle. Wassor bei
15,56O C. erfordert.
Neben dem fortwiihrcnden Erbrechen war die grosse
Achlafsucht de8 Xindes ein beachtenswerthes Symptom. T o m
Heginn der Erkranliiing bis zum "ode war Lethargie vorhanden. Schmerzen schienen nicht vorhanden zu soin, wenn der
Stupor nicht die Kundgebungen verhinderte.
Zugleich theilt ein anderer Arzt cinen Fall mit: Ein
jiinger Nann von 1 8 Jahren litt an Heiserkeit und erhielt
chlorsaures Kali in Dosen von Y0,45 Centig. Von der ersten
Dosix his zuin Ende der Kur litt der Patient an Gastritis und
liatte nach jedem Einnohmen Erbrechen. Diese Erscheinungen verschwanden, sobald die Armei ansgesetzt wiirde, s o
dass nur das c1ilors:iure Kali dic Ursnche der MagenentziinL.
dung sein konnte. (American Journal of Pharmacy. 701.
4. Ser. 701.V I E 1878. pug. 112-14.)
R.
Zwei Ftlle yon Vergift,ung init ehlorsaurem Kali
theilt M a t t i s o n mit. I n den1 einen waren tiiglich in Losung
18,270 g. gegeben; an1 vierten Tage traten Vergiftungscrscheinungen auf', fori,wahrendes Erbrcchen, dem der Tod
folgte. Irn andern Falle waren 29,232 g. aiif einnial eingenommen worden, urn die Unschadlichlreit des ehlorsaurcn
Kalis zu beweisen; am sicbcnten Tage erfolgtc der Tod.
K e n n e d y erwiihnt cinen Fall, in welchem ein Kind
14,616 g. chlorsanres Xali in Xrystallen verschluekte und
trotz aller angewandten Gcgenmittel eines schnicrzhaften Todes
starb. Einen iihnliclien Fall theilt auch Mc. F u t y r e mit.
(American Journal of Pharrnucy. Vol. L 4. Ser. 701.VIII.
1878. Tag. 39 und 89.)
R.
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chlorsauren, eine, mit, kalin, vergiftungen
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